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Produktbild: Alte Pfade

Alte Pfade Roman

106

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

7026

Erscheinungsdatum

15.09.2026

Verlag

DuMont

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

1150 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783755812166

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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  • sehr hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.2
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

7026

Erscheinungsdatum

15.09.2026

Verlag

DuMont

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

1150 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783755812166

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  • Bewertung

    5/5

    23.08.2026

    eBook (ePUB)

    Wendepunkt einer Beziehung

    Familie ist ein Gerüst für sich selbst- aus Selbstverständlichkeit sind wir füreinander da, ohne das groß zu hinterfragen, weil wir es einfach als Pflicht verstehen. Gleichzeitig sind wir uns trotz dieser Selbstverständlichkeit so fern, stellen gewisse Fragen über die Vergangenheit nicht, taktieren wie auf politischem Parkett und halten uns zurück, raus. Eine gewisse Doppelmoral lässt sich schnell nachsagen. Aber was wäre, wenn es nur Vater und Tochter gibt, eine Reise, ein Gespräch, dass man so nie führen würde, aber führen muss, weil es längst überfällig ist? So ergeht es Liliane, die überraschend einen Anruf aus Schottland erhält. Ihr Vater hat sich mit seinen 89 Jahren alleine auf die Reise in die Highlands begeben und dort einen Herzinfarkt erlitten. Liliane lässt alles stehen und liegen, reist sofort dorthin, doch statt im Krankenhaus zu genesen, will ihr Vater seine Reise vollenden und die nördlichste Spitze Schottlands erreichen wie als junger Student. Was als Verpflichtung für Liliane beginnt, entwickelt sich zu einer Reise tief in den Kern der Vater-Tochter-Beziehung und all dem Ungesagten, dass endlich Raum und Zeit findet. Mich hat er Roman wirklich gepackt- zum einen bin ich Schottland Fan, aber zum anderen ist die Handlung so berührend geschrieben und voller kluger, schöner Dialoge, dass in mir wirklich viele Gedanken reifen konnten. Auf einmal greift alles, findet Verständnis einen Weg durch Mauern, werden Emotionen hochgespült und reflektiert. Es ist nicht nur die Reise eines altes Mannes, sondern gleichzeitig die Findung einer fast 50- Jährigen zu sich selbst und dadurch wunderschön zu lesen. Ende und Anfang liegen so nah beieinander, das eine bedingt das andere. Es war wirklich eine wahre Wonne diesen Roman zu lesen.

  • Annnnnnna

    aus .

    5/5

    25.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auf den Spuren des Lebens

    Liliane, fast 50, steht nach dem Ende ihrer langjährigen Ehe vor einem Neuanfang. Als sie erfährt, dass ihr 89-jähriger Vater Klaus nach einem Herzinfarkt in Schottland im Krankenhaus liegt, macht sie sich auf den Weg zu ihm. Doch anstatt mit ihr nach Hause zurückzukehren, hält er unbeirrbar an seinem Vorhaben fest, die Wanderung seiner Studentenzeit zu wiederholen. Liliane begleitet ihn auf diesem Weg, der für beide zu einer Reise in die Vergangenheit wird. Während Klaus sich mit den Erinnerungen seines Lebens auseinandersetzt und sich ihr langsam öffnet, beginnt auch Liliane, ihre eigene Familiengeschichte zu hinterfragen. Was hat den Vater zu dem harten Menschen gemacht, als den sie ihn kennt? Und wie viel von seinen Verhaltensmustern hat sie selbst in ihrer Ehe übernommen? Die gemeinsame Wanderung bietet Raum für Gespräche, die lange keinen Platz hatten, und für einen neuen Blick aufeinander. Dabei sind es gerade die Ecken und Kanten der beiden Figuren, die sie für mich greifbar machen. Es geht nicht darum, vergangene Verletzungen einfach ungeschehen zu machen oder alles nachträglich zu entschuldigen. Vielmehr stellt sich die Frage, ob Verständnis möglich ist, wenn man beginnt, hinter die Fassade des anderen zu schauen. Besonders eindrücklich fand ich die Schilderungen der schottischen Highlands. Die raue Landschaft, die Weite und die Abgeschiedenheit lassen die Wanderung unmittelbar vor dem inneren Auge entstehen und passen wunderbar zur nachdenklichen Stimmung der Geschichte. Der Roman erzählt von den Spuren, die das Leben hinterlässt, von familiären Prägungen und unausgesprochenen Verletzungen. Er zeigt aber auch, dass Nähe und Loslassen unweigerlich miteinander verbunden sind. Während Klaus seinen Frieden mit der Vergangenheit finden möchte, eröffnet sich für Liliane die Möglichkeit, sich selbst besser zu verstehen und den eigenen Weg weiterzugehen. Die Geschichte regt dazu an, über die eigene Beziehung zu den Eltern nachzudenken. Was hat uns geprägt? Was haben wir übernommen, ohne es zu merken? Und ist es jemals zu spät, den Menschen hinter der Rolle zu entdecken, die er in unserem Leben eingenommen hat? Ein nachdenklicher Roman über Familie, Abschied und die Spuren, die wir voneinander in uns tragen.

  • Sylvias-Lesezimmer

    aus Ingelbach

    5/5

    24.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn der letzte Weg neue Wege öffnet

    Zum Inhalte Kaum ist Liliane aus dem ersten Erholungsurlaub nach ihrer schmerzhaften Scheidung zurückgekehrt, erfährt sie, dass ihr 89-jähriger Vater Klaus heimlich und allein nach Schottland gereist und mitten in der Wildnis der Highlands mit einem Herzinfarkt zusammengebrochen ist. Natürlich reist sie umgehend zu ihrem Vater. Anstatt mit seiner Tochter wieder nach Hause zu reisen, zeigt der Vater sich stur. Er will unbedingt jene Wanderroute bis zur nördlichsten Spitze Schottlands wiederholen, die er einst als junger Architekturstudent bezwungen hat. Liliane begleitet ihren Vater auf dieser Tour und es entwickelt sich rasant zu einer emotionalen Konfrontation mit der eigenen Familiengeschichte. In Alexa Hennig von Langes neuem Roman „Alte Pfade“ geht es um die ambivalente Beziehung zwischen einem alternden Vater und seiner erwachsenen Tochter. Alexa Hennig von Lange hat für die Geschichte Charaktere mit psychologischer Tiefe lebendig werden lassen. Klaus verkörpert die Generation der Kriegskinder. Er ist aufgewachsen im vom Krieg gezeichneten Potsdam, geprägt von Flucht und Disziplin. Er verachtet Schwäche und weigert sich bis zum Schluss, die Kontrolle abzugeben. Erst als sein Körper auf den harten Pfaden versagt, bröckelt die raue Fassade. Liliane hat zeitlebens gelernt, zu funktionieren und Herausforderungen anzunehmen. Eine Eigenschaft, die sie der emotionalen Kälte ihres Vaters verdankt. Die Art ihres Vaters hat ihre Beziehung zu Männern geprägt. Auch die Nebenfiguren wie Lianes Ex-Mann Frederick oder ihre egozentrische Schwester bereichern die Geschichte. Alexa Hennig von Lange erzählt die Geschichte in einem ruhigen Ton. Durch Rückblenden verdeutlicht sie ihren Leser*innen die Vater-Tochter-Beziehung. Der Schreibstil von Alexa Hennig von Lange ist flüssig und gut verständlich. Die Atmosphäre in der Geschichte ist deutlich kühl. Die alten Pfade durch die Wildnis der Highlands werden anschaulich beschrieben. Darin ist Liliane in Sommerschuhen unterwegs. Man spürt ihre Angespanntheit und ihre Erleichterung, wenn eine Hütte in Sicht kommt. „Alte Pfade“ ist ein berührender und melancholischer Generationenroman, den ich gerne gelesen habe.

  • Martina Meyen

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    22.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Alte Pfade, neue Wege

    Dieses Buch ist ein Geschenk für mich! Es entführt mich nicht nur in mein Lieblingsland Schottland, sondern weckt auch viele Erinnerungen an meinen Papa, der die Welt vor sieben Jahren verlassen hat und leider nie mit mir nach Schottland reisen konnte. Schon deshalb hat mich diese Geschichte auf ganz besondere Weise berührt. Zunächst frage ich mich allerdings, was die Autorin sich für spezielle Charaktere ausgedacht hat. Liliane hat sich von ihrem eigentlich guten Ehemann getrennt. Die Gründe dafür kann ich nicht wirklich nachvollziehen und zunächst macht sie sich bei mir damit nicht unbedingt sympathisch. Auch ihr Vater ist ein schwieriger Charakter, dickköpfig und stur. Doch ich begleite das ungleiche Paar auf seinem Weg durch die schottischen Highlands und merke, wie sich etwas verändert,  nicht nur bei den beiden, sondern auch in meiner Wahrnehmung. Die gemeinsame Reise öffnet Türen, hinter denen lange Zeit Abstand und Unverständnis geherrscht haben. Eine unerwartete Begegnung in einem abgelegenen Bothy hat mir besonders gut gefallen. Sie ist wunderschön erzählt und für Liliane von großer Bedeutung. Von diesem Moment an wachsen mir sowohl sie als auch ihr Vater immer mehr ans Herz. Schritt für Schritt nähern sich die beiden an, bis die Geschichte ein stimmiges und zugleich sehr emotionales Ende findet. Alexa Hennig von Lange nimmt mich mit an wunderschöne Orte Schottlands, die ich bisher noch nicht besucht habe und die nun auf meiner Bucketlist stehen. Gleichzeitig erzählt sie mit viel Einfühlungsvermögen davon, wie Nähe entstehen kann, wenn zuvor nur Distanz und Unverständnis waren. Die alten Pfade führen Liliane auf neue Wege – und haben auch mein Herz berührt. Ich habe dieses Buch wahrhaft geliebt!

  • die.bunte.welt.der.buecher

    aus Magdeburg

    5/5

    19.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auf den Spuren der Vergangenheit

    Liliane und ihre Geschwister Charlotte und Georg haben schon im frühen Alter ihre Mutter verloren. Ihr Vater Klaus musste von da an nicht nur der Ernährer der Familie sein, sondern sich auch um Haushalt und Kinder kümmern. Da blieb kein Raum und keine Zeit für Schwäche oder Trauer. Jetzt viele Jahre später erleidet der 89-jährige Klaus auf seiner Wanderung quer durch die Wildnis der Highlands einen Herzinfarkt. Liliane reist nach Schottland um ihren Vater nach Hause zu holen. Doch dieser denkt gar nicht daran und will stoisch wie jeher die Wanderroute, die er bereits als junger Architekturstudent gegangen ist, unbedingt fortsetzen. Aus Sorge bleibt Liliane nichts anderes übrig, als ihn zu begleiten, auch gegen den Willen ihres Vaters. "Er räusperte sich. [...] Es kam immer dann, wenn ihr Vater seinen Willen durchsetzen wollte. Für ihn gab es keine Kompromisse. So war es immer gewesen. Den eigenen Plan aufzugeben, empfand er als Selbstaufgabe." (S. 79) Auf ihrer Wanderung auf unebenen Pfaden, dem rauen und nassen Wetter ausgesetzt, wandern sie von Felssteinhütte zu Felssteinhütte. Erstmals kommen sich Vater und Tochter näher und sprechen über all das, worüber in ihrer Familie bisher geschwiegen wurde: die Kriegskindheit des Vaters, die schwierige Ehe der Eltern, der frühe Tod der Mutter, das Scheitern Lilianes eigener Ehe. Schritt für Schritt arbeiten sie die Vergangenheit und ihre Beziehung zueinander auf. Klaus mochte ich zu Beginn mit seiner sturen, rücksichtslosen und egoistischen Art so gar nicht. Das änderte sich, als er beginnt, von seiner Kindheit zu erzählen, die er in der Nachkriegszeit in Potsdam verbracht hat; von dem schweren Leben, das von Zerstörung, existenzieller Not und Unsicherheit geprägt war. Dieses Trauma hat Klaus nie wirklich überwunden und erst recht nicht aufgearbeitet. Seiner Familie Schutz und Stabilität zu bieten, war für Klaus gleichbedeutend damit, Liebe und Fürsorge zu zeigen. Liliane beginnt ihren Vater besser zu verstehen und ihr wird klar, wie sehr sein Verhalten ihre Sichtweise auf Männer geprägt hat und warum ihre Ehe in die Brüche gegangen ist. Gern hätte ich mehr über die Beziehung unter den Geschwistern erfahren, auch wenn der Fokus hier auf der Vater-Tochter-Beziehung liegt. Auch hätte ich die ein oder andere Szene nicht gebraucht. Das Ende wiederum hat mich zutiefst bewegt. "Alte Pfade" ist ein stiller, emotionaler und bewegender Roman über Vergangenheit, familiäre Prägungen, Veränderung, spätes Verstehen und Verzeihen. Der Roman regt zum Nachdenken an und lässt sicher den einen oder anderen den Wunsch verspüren, mit den eigenen Eltern oder auch Großeltern alte Pfade zu betreten. Auch die Beschreibung der schottischen Landschaft ist Alexa Hennig von Lange sehr gelungen. Man merkt dem Roman an, dass die Autorin selbst nach Schottland gereist ist, um die Wege nachzulaufen, die ihr Vater als Student genommen hat. Großartig!

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Daniela Mayer

    Daniela Mayer

    OSIANDER Biberach

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Am Ende eines Lebens

    Frisch geschieden erhält Juliane die Nachricht des Krankenhauses in Inverness, dass ihr betagter Vater dort mit einem Herzinfarkt eingeliefert worden sei. Natürlich macht sie sich sofort auf den Weg, um ihm dort beizustehen. Verbissen und dickköpfig entlässt sich ihr Vater selbst aus dem Krankenhaus, um seinen Weg fortzusetzen. Als junger Student hat er eine Wanderung in den Highlands gemacht, die er jetzt am Ende seines Lebens wiederholen möchte. Notgedrungen wandert Liliane mit ihm. Mit ihnen auf dem Weg sind die vielen ungelösten Konflikte zwischen Vater und Tochter, Konflikte der ganzen Familie. Brillant, tieftraurig, aber auch wunderschön erzählt Alexa Hennig von Lange diesen ganz besonderen Roadtrip.
  • Zum Bewerterprofil von Christiane Tillack

    Christiane Tillack

    OSIANDER Ditzingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Über Schottlands Wege

    Die Autorin von Liebesromanen Liliane wandert mit ihrem Vater, der sich nach einer OP selbst aus dem Krankenhaus entlassen hat, durch die schottischen Highlands. Ihr Vater möchte noch einmal die Wanderung unternehmen, die er als junger Architekturstudent machte. Auf dem Weg bricht vieles auf. Der frühe Tod der Mutter durch Selbstmord, das Scheitern von Lilianes Ehe, ihre eigene Unfähigkeit und die ihres Vaters, Gefühle zuzulassen. Tag für Tag kommen sich die beiden näher und auch ihr Blick auf ihre Ehe wandelt sich. Ein vielschichtiger Roman über Lebensveränderungen und über die Schönheit der kargen schottischen Landschaft.
  • Zum Bewerterprofil von Lisa Klemenz

    Lisa Klemenz

    Thalia Erlangen – Erlangen Arcaden

    Buchhändler*in

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    4/5

    14.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kurz aber bewegend

    Wie stark Liliane von ihrem Vater geprägt wurde, fällt ihr bei dieser letzten Wanderung mit ihm nach und nach selbst auf. In der kargen Schönheit Schottlands treffen Vater und Tochter aufeinander und Liliane bewegt sich mit ihm zwischen Eigensinn und Vergebung, Einfluss und Befreiung. Alexa Hennig von Lange gelingt eine kurze, aber sehr tiefgründige Geschichte, die mich selbst zum Nachdenken über die eigene Familiendynamik angeregt hat.

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