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Produktbild: Die Brüder, die wir waren
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Die Brüder, die wir waren Wie gut kennen wir die, die wir lieben?

6

23,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

50625

Erscheinungsdatum

28.09.2026

Verlag

Pfaueninsel

Seitenzahl

252 (Printausgabe)

Dateigröße

832 KB

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

EAN

9783691310153

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Sprachkennzeichnung vorhanden
  • Inhalt auch ohne Farbwahrnehmung verständlich dargestellt
  • Landmark-Navigation vorhanden

Verkaufsrang

50625

Erscheinungsdatum

28.09.2026

Verlag

Pfaueninsel

Seitenzahl

252 (Printausgabe)

Dateigröße

832 KB

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

EAN

9783691310153

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  • Reader1965

    aus Hamburg

    5/5

    28.09.2026

    eBook (ePUB)

    Interessant & zum Nachdenken

    "Die Brüder, die wir waren" von Andreas Wunn ist ein interessanter Roman über die Brüder Julius & Max, die sich in der Kindheit nah sind, dann aber unterschiedliche Wege gehen. Andreas Wunn beschreibt die Entwicklung von & zwischen den Brüdern für mich konsequent & nachvollziehbar. Die Fragstellung "Wie gut kenne ich einen Menschen und halte ich unter allen Umständen zu ihm?" wird anschaulich vermittelt und regt zum Nachdenken darüber an, wie man selbst zwischen Liebe & Gewissen entscheiden würde. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Geschichte nah am Leben erzählt ist. Dazu passend bindet der Autor Fakten zu gesellschaftlichen & politischen Themen ein. Eine klare Leseempfehlung.

  • Bewertung

    aus Quickborn

    3/5

    01.10.2026

    eBook (ePUB)

    Alles Matrix oder „Es macht keinen Sinn“

    Der Autorenname Andreas Wunn ist mir seit dem beeindruckenden Zeitzeugnis „Mutters Flucht“ und dem perfekten Familienroman „Saubere Zeiten“, beide 2023 erschienen, ein Begriff. Da musste ich sofort zugreifen, als „Die Brüder, die wir waren“ veröffentlicht wurde. Ich hatte mir viel erhofft, am meisten vielleicht einen Familienroman aus anderem Blickwinkel. Aber so familiär wie gedacht, ist dieser Roman dann doch nicht. Die Brüder Julius (der Ältere) und Max waren aus meiner Sicht nie ein Herz und eine Seele, im Roman driften sie auseinander, sie sind wie Planeten auf sehr entfernten Umlaufbahnen, ihre Sonne heißt Nina. Der Mond könnte Milton heißen. Nach ihrer Kindheit an der Mosel, die auch eine Rolle spielt im Gegeneinander der Brüder, geht erst Julius mach Berlin, es folgt Max, der dort Medizin studieren und als Hausarzt in die Fußspuren seines Vaters treten wird. Julius indes versucht sich als Journalist, sein Studium scheint nur hinderlich, aber wirklich hinderlich ist seine sonderbare Einstellung zum Leben. Spätestens als er den Film „Matrix“ sieht, fällt er zunehmend in eine Rolle als Verschwörungstheoretiker, liebäugelt später mit Corona-Leugnern und rechtem Gedankengut und gerät in eine denkbar schlechte Position. Seine Frau Nina geht immer wieder auf Abstand, seine Nichte Leonie möchte ihren Onkel Julius nicht verlieren, Max fühlt sich immer unwohler in der Rolle des Bruders. Heile Familie sieht anders aus. Und doch ist es Max, der zum Psychiater geht, nicht Julius, der es aus meiner Sicht eher nötig hätte. „In seiner [Max‘] Erinnerung hatte es immer wieder Ereignisse gegeben, an denen sich Julius abarbeitete, mal nach innen gekehrt wie ein zusammengekauertes Tier, mal brodelnd wie ein heißer Topf, dessen kochendes Wasser am Deckel rüttelt.“ Andreas Wunn beschreibt diesen Bruderzwist in Vor- Rückblenden und lässt mich als Leser am Ende doch etwas unzufrieden zurück. Der Epilog erzählt mit ein, zwei Sätzen die Geschichte jedes Protagonisten weiter, die Planeten bleiben sich fern. Diese Rezension gibt meine eigene Meinung wieder und wurde nicht mit Hilfe von KI erstellt.

  • MarieOn

    5/5

    02.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine gedankliche und emotionale Achterbahnfahrt

    1985 Der zehnjährige Max bewundert seinen drei Jahre älteren Bruder Julius. Sie schlafen immer in einem Bett, Fuß an Kopf. Wenn Julius Grind am Knie hat, weil er beim Skaten gestürzt ist, findet Max die Stelle und streicht darüber. An dem Abend, als die Eltern im Theater sind, sitzt Julius plötzlich aufrecht im Bett. Er ruckelt Max an der Schulter. „Da unten ist jemand.“ Max schaut durch die halb offene Kinderzimmertür und lauscht, hört nichts. „Komm steh auf, wir müssen runter gucken!“ Julius greift nach dem massiven Tennisschläger seines Vaters und schiebt sich durch die Tür. Max zittert, will weinen, hält aber die Luft an und folgt Julius. Unten angekommen lugt Julius um die Ecke ins Esszimmer, es ist niemand da. 2020 Max bestellt einen Cappuccino. Nina hat ihn angerufen und klang besorgt, deshalb trifft er sie. Er schließt die Augen, lässt sich die Sonne ins Gesicht scheinen. Als er sie wieder öffnet, sieht er sie auf sich zukommen. Er liebt ihren aufrechten Gang. Sie kommt zu seinem Tisch, er steht auf und sie umarmt ihn länger als erwartet. Nina setzt sich und bestellt ein Glas Weißwein, sie wirkt nervös. Sie habe schon länger nichts mehr von Julian gehört. Die Polizei suche nach ihm, ob er etwas wisse. „Nein.“ Er hat Julian blockiert, wollte nichts mehr von seinen kruden Ideen wissen. 2020 Maximilian kauft Brot, Käse und Oliven beim Italiener und findet noch zwei vielsagende Flaschen Rotwein. Julius wird sich darüber freuen, er kommt am Abend zu ihm, weil die Restaurants im Lockdown sind. Max richtet die Speisen an, dann klingelt es. Er öffnet und Julius tritt ein. Max öffnet eine Flasche Wein. „Kein Riesling?“ „Nein.“ „Vater würde sich im Grabe umdrehen.“ Max lässt sich nicht provozieren. Er weiß nicht, seit wann Julius Vater sagt, bis vor kurzem nannten sie ihn noch Papa, wenn sie über ihn sprachen. Sie setzen sich auf den Balkon, Max reicht Julius das Brot. Erinnerst du dich an den Kirschbaum, fragt Max. „Nein, was ist damit?“ Fazit: Der Moderator, Korrespondent und Autor Andreas Wunn hat sich in dieser politischen Fiktion zwei unterschiedlichen Brüdern gewidmet. Der starke, coole Julius ist Max Vorbild. Einige Ereignisse, unter anderem der Kirschbaum, führen dazu, dass der erwachsene Max daran zweifelt, seinen Bruder immer richtig eingeschätzt zu haben. Während Julius sich für ein Journalismusstudium entscheidet, tritt Max in Vaters Fußstapfen und wird Arzt. Beide Brüder fühlen sich zur attraktiven Nina hingezogen, die Julius heiratet. Als die Twin Towers einstürzen, verstrickt Julius sich in fragwürdigen Ideen. Durch zwei berufliche Ablehnungen kurz hintereinander verhärten sich Julius Ansichten. Er repostet QAnons Beiträge und verkauft sein Handeln als Achtung der Meinungsfreiheit. Max distanziert sich von seinem Bruder. Die Geschichte wird kapitelweise in Vergangenheit und Gegenwart erzählt. Durch die Rückblicke lerne ich Julius kennen und erfahre, dass Julius seinen Bruder ebenso bewunderte und zwar für seine Zielstrebigkeit. Die Geschichte ist rund erzählt und überzeugend. Ich verstehe, dass man durch Enttäuschung am eigenen Lebensweg in einen Sog von Extremismus rutschen kann und sich als Unterstützer und Verbreiter von Verschwörungsfantasien den Anschein von Wichtigkeit geben will. Es ist allerdings schwer nachvollziehbar, dass man so verhärtet und in einer Überzeugung erstarrt, die ebensolche Zweifel aufwerfen sollte wie jede andere Ideologie. Und so ist das Ende hart und konsequent. Dieser Roman hat mich während des Lesens und auch danach gedanklich und emotional durchgerüttelt.

  • begine

    aus Lemwerder

    5/5

    29.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Max und Julius

    Die Brüder, die wir waren, ist eine interessante Geschichte von Andreas Wunn. Der Autor besticht durch gute Dialoge und Wortgewandtheit. Die Brüder sind Julius und Max. Als Kinder hat Julius oft seinen Bruder verteidigt. Dafür bekam er immer wieder Prügel von seinem Vater und Max wurde der Kopf getätschelt. Diese ungleiche Behandlung hat wohl auch Julius Zukunft geschadet. Dann lieben beide die gleiche Frau. Max wurde Arzt und Julius ein verhinderter Journalist. Jeder lebt sein Leben, aber sie treffen immer wieder aufeinander. Die Beziehung der Brüder wird von dem Autor bildhaft interpretiert.. Ich habe die beiden Liebeswege mit Hoffnung verfolgt. Es ist ein gut geschriebener Roman, der unbedingt fesselt und lesenswert ist.

  • Buecherheidrun

    aus Horb

    4/5

    12.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wieviel Familie bleibt, wenn die Ansichten auseinanderdriften?

    Das Aufwachsen der Brüder Julius und Max, das im Wechsel mit ihrer Beziehung als Erwachsene erzählt wird, hat mich sehr nachdenklich gemacht. Kann man schon am Verhalten eines Kindes gegenüber den Geschwistern erkennen, welchen charakterlichen Weg es einmal gehen wird? Dass sich radikalere politische Tendenzen in kleinen Grausamkeiten manifestieren, die rückblickend doch eine größere Bedeutung zu haben scheinen? Max bewundert seinen großen furchtlosen Bruder Julius, versucht ihm in allem nachzueifern und spürt doch in manchen Situationen eine schmerzhafte Distanz, wenn vermeintliche Scherze ins Gefährliche kippen. Die Kluft zwischen den Beiden wird nach ihren erfolgreichen Studiengängen in Berlin und der Liebe zur selben Frau, immer größer. In der Pandemie entwickelt Julius kompromisslosere Ansichten, die ihren Höhepunkt in einer Demonstration vor dem Bundestag findet und in einer Katastrophe endet. Als Julius daraufhin wie vom Erdboden verschluckt zu sein scheint, beginnt Max, sich den unbequemen Fragen ihrer Beziehung zueinander zu stellen… „Julius, ich vermisse die Brüder, die wir waren.“ (S. 204) Aber waren sie wirklich mal eine Gemeinschaft? Oder reichen die Risse bis in die Kindheit und zu einer unschönen Episode im Kirschbaum? Der Autor dringt tief in ein Beziehungsgeflecht, dessen Wurzel schon vor langer Zeit zu faulen begannen und inzwischen das Pflänzchen Hoffnung zu verwelken beginnt. Wie gut kennt man die Menschen wirklich, mit denen man aufwächst, deren Erbgut man teilt, aber nicht die Ansichten? Und hält man trotz allem noch als Familie zusammen? Ein intensiver und zeitgemäßer Blick auf unsere Gesellschaft, der einfach großartig an der Entzweiung der Brüder und den damit verbundenen Konsequenzen verdeutlicht wird. Kann ich euch wärmstens ans Herz legen.

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    Maria Adler

    Thalia Mayersche Castrop-Rauxel

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    5/5

    03.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Wut, die alles zerstört

    Ein bewegender Roman über Brüder, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Zwischen Wut und Zorn auf der einen Seite und klaren Strukturen auf der anderen Seite, verstehen sie sich immer weniger, je älter sie werden. Ein politisch hochaktueller Roman, sehr nah an der Realität. Eine Lektüre, die schwer wiegt und einen in tiefen Gedanken zurücklässt: Wie gut kennen wir unsere engsten Vertrauten wirklich?
  • Zum Bewerterprofil von I. Otto

    I. Otto

    Thalia Berlin – Linden-Center

    Buchhändler*in

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    4/5

    28.09.2026

    eBook (ePUB)

    Aktuelle Thematik auf den Punkt gebracht

    Einst bewunderte Max seinen älteren Bruder Julius, doch mit den Jahren entfremden sie sich voneinander. Julius' politische Ansichten werden immer radikaler und er sympathisiert mit Verschwörungstheoretikern. Eines Tages verschwindet er. Ein realitätsnaher Roman über ein hochaktuelles Thema, der die politische Spaltung der Gesellschaft widerspiegelt. 

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