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Produktbild: Was die Felder hüten

Was die Felder hüten Roman | Mitreißend, bildgewaltig und voller Gefühl - ein Roman, der im Kopf und Herzen bleibt.

5

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

27.08.2026

Verlag

Gutkind Verlag

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

1800 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Hanne Reinhardt

Sprache

Deutsch

EAN

9783989411470

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

27.08.2026

Verlag

Gutkind Verlag

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

1800 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Hanne Reinhardt

Sprache

Deutsch

EAN

9783989411470

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  • Bewertung

    5/5

    01.10.2026

    eBook (ePUB)

    Bleiben oder gehen?

    "Was die Felder hüten" ist der Debütroman von Sara Maurer und im Gutkind Verlag erschienen. Hanne Reinhardt hat ihn aus dem Amerikanischen übersetzt. Sowohl das Cover, als auch der Titel haben mich neugierig auf diesen Roman gemacht. In einer Kleinstadt in Michigan lebt Everett mit seinen Eltern und seinen jüngeren Geschwistern. Seine Eltern sind beide berufstätig und betreiben nebenbei eine Schafzucht. Es ist ein harter Job für die ganze Familie, bestimmt durch Beruf, Schule und die Versorgung der Tiere. Die Geschichte, die uns Everett erzählt, beginnt im Sommer 1995. Zusammen mit seinem Freund Charlie und seinem Bruder Jay verdient er sich während der Sommerferien Geld bei der Heuernte. Nach den Ferien beginnt das letzte Schuljahr und für die meisten seiner Mitschüler steht fest, dass es danach so schnell wie möglich weg aus der öden Kleinstadt aufs College geht. Auch Mary, die mit ihrem Vater zugezogen ist, träumt von einem Studium an einer Kunsthochschule, am liebsten in Kalifornien. Für Everett ist weggehen keine Option. Sein Traum ist, die Farm seiner Großeltern wieder aufzubauen und eine professionelle Schafzucht zu betreiben. Schon beim ersten Zusammentreffen ist Everett von Mary fasziniert und seine Gedanken kreisen um sie. Einen ersten Annäherungsversuch lässt Mary abblitzen. Schließlich kommen die zwei sich doch näher, aber es ist eine Liebe auf Zeit. Als Charlie ihm eine Story über einen Cousin erzählt, setzt sich bei Everett unterbewusst ein Gedanke fest und er begeht einen folgenschweren Fehler. Der Roman von Sara Maurer ist eine Coming-of-Age-Geschichte und eine bittersüße Liebesgeschichte. Ihren Protagonisten, allen voran Everett und Mary, hat sie ein Gesicht gegeben. Genauso intensiv hat sie sich mit der Schafzucht beschäftigt und welche Auswirkungen diese harte Arbeit auch auf die jüngsten Familienmitglieder hat. Ich bin auf weitere Romane von Sara Maurer gespannt.

  • Shilo

    aus Ulm

    4/5

    04.09.2026

    eBook (ePUB)

    Zwischen Bleiben und Aufbruch

    Everett und Mary könnten kaum unterschiedliche Vorstellungen von ihrem Leben haben. Während Everett die Schaffarm seiner Familie erhalten möchte und sich mit dem Land verbunden fühlt, träumt Mary von einem anderen Leben. Michigan und das Leben auf dem Land werden anschaulich beschrieben. Im Sommer ist es heiß, auf der Farm gibt es jeden Tag Arbeit und Everett kennt dieses Leben seit seiner Kindheit. Man versteht dadurch gut, warum er dort bleiben möchte. Mary dagegen möchte mehr vom Leben und hat andere Pläne. Die Liebe zwischen Everett und Mary steht dabei nicht allein im Mittelpunkt. Beide müssen sich irgendwann fragen, was ihnen wirklich wichtig ist und wie weit sie für den anderen gehen würden. Nach ihrer Entscheidung ist vieles nicht mehr so wie vorher und auch zwischen den beiden verändert sich einiges. Beim Lesen gab es immer wieder Stellen, bei denen über die Wünsche und Vorstellungen der beiden nachgedacht wurde. Nicht jede Entscheidung war leicht nachzuvollziehen, gerade weil Everett und Mary so unterschiedliche Vorstellungen von ihrer Zukunft haben. An manchen Stellen hätte die Geschichte für meinen Geschmack ruhig etwas mehr Spannung haben dürfen. Trotzdem hat mir die Geschichte insgesamt gefallen. Everett möchte auf seiner Farm bleiben, während Mary von einem anderen Leben träumt. Seine Familie und das Land, auf dem er aufgewachsen ist, sind ihm sehr wichtig. Dadurch wird es umso schwieriger für ihn, eine Entscheidung zu treffen, bei der auch seine Gefühle für Mary eine Rolle spielen. 4 Sterne

  • MarcoL

    aus Füssen

    5/5

    16.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Roman mit einem gewaltigen Sog, voll mit starken Bildern.

    Irgendwo in einem Nest unweit der Großen Seen in Michigan lebt der siebzehnjährige Everett. Er wächst mit seinen noch jungen Eltern auf einer Schaffarm auf, weiß worauf es ankommt und kann zupacken. Er hegt eine Fürsorge für seine junge Schwester und versucht, seinen Bruder Jay an die oftmals harte Arbeit zu gewöhnen. Alles unter den Augen seiner Eltern. Die Zeit scheint stehen geblieben zu sein, nichts von der technisierenden und zunehmend hektisch werdenden Welt hat Einfluss auf die kleine Idylle. Man trifft sich zu Auktionen, oder hängt wie in der klischeehaften amerikanischen Freiheit bei Lagerfeuer und Bier rum, fährt dazu einen PickUp und genießt das Leben. Pläne hat Everett auch schon. Er möchte nicht fort, die Farm ist sein zu Hause, er wird die Schäferei fortsetzen oder gar selbst mit Züchtungen erweitern. Klingt alles nach einem perfekten Plan. Mary, mit der erst seit kurzem „zusammen“ ist, und seine ersten sexuellen Erfahrungen sammelt, sieht das anders. Sie fühlt sich, seit dem sich ihre Eltern trennten und ihr Vater in jenem Nest sein Zelt aufgeschlagen hat, in die Landschaft geklebt wie eine labbrige Briefmarke. Sie möchte fort, in die Welt, Kunst studieren. Und Everett möchte das nicht … Er plant, und die Hormone treiben ihr eigenes Spiel. Was letztendlich rauskommt sind Irrungen und Wirrungen auf dem Rücken von Verantwortung. Der Roman ist ein wunderbarer Reigen – eine Art coming-of-age Geschichte aus der amerikanischen Traum-Idylle, mit lässigen Jungs, die trotz ihrer Zukunftsvisionen (von einem simplen, einfachen Leben) noch nicht reif für das Leben sind … und so manche Fehlentscheidung treffen. Zum Leidwesen anderer … Wunderbar geschrieben (und übersetzt) fliegt man durch die Seiten, schwebt über das weite Land. Verantwortung, Verluste, Träume – alles aus der noch naiven Sicht eines Teenagers auf dem Weg zum Erwachsenen. Sehr gerne gelesen und somit eine große Leseempfehlung (Haruf und Steinbeck würde es gefallen).

  • Bianka

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    16.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Bleiben und Aufbruch

    Zwischen Bleiben und Aufbruch „Was die Felder hüten“ ist eine ruhige, atmosphärische Geschichte über Familie, erste Liebe und die Frage, ob man dort bleibt, wo man aufgewachsen ist, oder seinen eigenen Weg geht. Everett ist 17 und lebt mit seiner Familie auf einer Schaffarm in Michigan. Für ihn ist eigentlich klar, dass er den Hof irgendwann übernehmen möchte. Er fühlt sich dem Land, den Tieren und seiner Familie sehr verbunden. Mary, die Tochter des Nachbarn, hat dagegen ganz andere Vorstellungen von ihrem Leben. Sie möchte an eine Kunsthochschule und etwas anderes kennenlernen. Und genau da wird es schwierig, denn Gefühle und Zukunftspläne lassen sich nicht immer so einfach unter einen Hut bringen. Was mir an der Geschichte gefallen hat, ist, dass es nicht nur um die erste Liebe geht. Everett muss sich mit seiner Familie, den Erwartungen seines Vaters und der Frage auseinandersetzen, was er selbst eigentlich vom Leben möchte. Dabei wird auch deutlich, wie sehr er in dieser Welt verwurzelt ist und wie schwer es ihm deshalb fällt, sich überhaupt vorzustellen, etwas anderes zu machen. Auch das Farmleben wird sehr anschaulich beschrieben. Die tägliche Arbeit, die Schafe, die Sommerhitze und die Verbundenheit mit dem Land machen die Geschichte sehr lebendig. Gleichzeitig wird aber auch gezeigt, dass dieses Leben nicht nur aus schönen Momenten besteht. Krankheiten, Verantwortung und schwierige Entscheidungen gehören ebenfalls dazu. Gerade diese Mischung aus idyllischen Momenten und den weniger schönen Seiten des Farmlebens hat mir gut gefallen. Die Beziehung zwischen Everett und Mary entwickelt sich dabei nicht einfach nur zu einer klassischen Liebesgeschichte. Beide haben ihre eigenen Wünsche und Vorstellungen, und Everett muss erst lernen, dass Liebe nicht automatisch bedeutet, dass man seine eigenen Pläne aufgibt. Auch sein Verhältnis zu seinem Vater und dessen Erwartungen spielt dabei eine wichtige Rolle. Allerdings war mir die Geschichte stellenweise etwas zu ruhig. Die vielen Details über das Farmleben waren zwar interessant, aber manchmal hätte ich mir doch etwas mehr Tempo gewünscht. Auch Mary blieb für mich ein bisschen blasser als Everett. Und das Ende kam dann doch recht plötzlich. Insgesamt hat mir das Buch aber gut gefallen. Es ist eine Geschichte über das Erwachsenwerden, über Familie, Verantwortung und die Frage, ob man den Weg einschlägt, den andere für einen vorgesehen haben, oder ob man den Mut findet, seinen eigenen zu gehen. 4 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐

  • SimoneF

    3/5

    26.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    sehr bildhafter, einfühlsam erzählter Roman

    „Was die Felder hüten“ ist eine sehr einfühlsam erzählte Coming-of-Age-Geschichte im Michigan der 90er Jahre aus der Sicht des 17-jährigen Everett. Er wächst mit zwei jüngeren Geschwistern in einer liebevollen Familie von Schafzüchtern auf, ist tief verwurzelt in seiner Heimat und kann sich nichts anderes vorstellen, als selbst einmal in die Fußstapfen seiner Vorfahren zu treten. Im Sommer vor dem letzten Schuljahr tritt Mary in sein Leben, deren Leben grundlegend anders verlaufen ist: Ihre Eltern sind getrennt, der Vater zieht aus beruflichen Gründen ständig um, und Mary ist es gewohnt, ständig neuanzufangen. Sie will nur eines: Möglichst schnell weg. So grundverschieden beide sind, entwickelt sich dennoch eine zarte Liebe zwischen ihnen. Diese wird schon bald auf eine harte Probe gestellt und beide müssen weitreichende Entscheidungen treffen. Sara Maurer erzählt sehr atmosphärisch und bildhaft, und es dauerte ein wenig, bis ich mich daran gewöhnt hatte. Gerade für einen männlichen Ich-Erzähler ist das doch etwas ungewöhnlich und die bildlichen Natur- und Tier-Vergleiche waren mir stellenweise auch zu viel des Guten, weil es für mich nicht so recht zu einem pragmatischen, zupackenden jugendlichen Farmer passte. Während ich mich in Everett sehr schnell hineinversetzen und mit ihm mitfühlen konnte, blieb Mary recht blass, so dass ich emotional zu ihr auf Distanz blieb. Es dauerte etwas, bis die Geschichte Fahrt aufnahm, und empfand sie stellenweise als langatmig. Insgesamt hätte mir eine deutlich gestraffte Version besser gefallen, zumal das Ende dann vergleichsweise abrupt kommt.

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Bewertungen (5)

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    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    3/5

    07.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn Liebe nicht reicht

    Eigentlich hat "Was die Felder hüten“ alles, was eine gute Geschichte braucht. Die Schaffarm der Familie Lindt liegt im ländlichen Michigan, weit entfernt von den großen Plänen, die viele junge Menschen für ihr Leben haben. Everett, der älteste Sohn, möchte bleiben. Er liebt das Land und sieht in seinen Eltern ein Paar, an dessen Beziehung er sich orientiert. Mary möchte nach der Schulzeit studieren. Sie verlieben sich ineinander und merken, dass ihre Vorstellungen vom Leben kaum unterschiedlicher sein könnten. Soweit, so gut. Allerdings hätte ich nicht gedacht, so viel über Schafe und Schafzucht zu lesen, ich hatte hin und wieder Fluchtgedanken. Hingegen haben mich die genauen Beschreibungen der Gegend und der Menschen überzeugt, und ich war neugierig genug, dass ich geblieben bin. Was Mary und Everett schließlich aus ihrer Not heraus tun, war für mich allerdings kaum zu begreifen und ließ mich ziemlich fassungslos zurück. Unschlüssig beendete ich das Buch.

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