Produktbild: Tokyo Girls Club
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Tokyo Girls Club Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

32840

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Verlag

Blumenbar

Seitenzahl

383

Maße (L/B/H)

21/14,3/3,1 cm

Gewicht

496 g

Farbe

Schwarz

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

ナイルパーチの女子会 (Nairupāchi no joshikai)

Übersetzt von

Ursula Gräfe

Sprache

Deutsch

EAN

2710004495426

Beschreibung

Rezension

»Frauen mit Abgründen sind die Spezialität der Autorin Asako Yuzuki« ("Freundin")
»›Tokyo Girls Club‹ ist gleichermaßen gesellschaftskritisch wie berührend, feministisch und voller Empathie für seine Figuren – ein Buch, das lange nachhallt.« Lola Fröbe ("ELLE")
»psychologisch dicht und klar formuliert« Katharina Salzer ("Kurier (A)")
»Ein richtiges gutes Buch.« Susanne Fröhlich ("Podcast "Unverfroren. Fröhlich mit Kleis"")
»Kern ist dieser Roman eine Studie über Einsamkeit [...]. Die Beziehung zwischen Eriko und Shoko ist keine, die heilt. Sie ist eine, die verschlingt. Und genau das macht das Buch so unangenehm gut.« ("Instagram")
»Grade weil Asako Yuzuki ohne Pathos auskommt und ihre Figuren nie verurteilt, wirkt der Text lange nach.« Barbara Geschwinde ("WDR Westart")
»Ein Buch, das mutig und ehrlich von Machtverhältnissen, Einsamkeit des Großstadtlebens, Sexismus und der Beeinflussung der sozialen Medien erzählt.« ("Instagram")
»ein berührender Text, der sehr in die Tiefe geht, uns aber auch mit einem positiven Gefühl zurücklässt« ("WDR 2")
»[...] Man [kann] sich [...] auf eine aufregende Reise begeben und erlebt hautnah, wie sich Frauenfreundschaften alles andere als heilsam entwickeln können.« ("Literaturblog")
»Dieser ›Tokyo Girls Club‹ ist die reinste Freundinnenhölle, sehr vergnüglich zu lesen, mit Gruseleffekt, der sich Seite für Seite verstärkt.« Linda Stift ("Die Presse")

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

32840

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Verlag

Blumenbar

Seitenzahl

383

Maße (L/B/H)

21/14,3/3,1 cm

Gewicht

496 g

Farbe

Schwarz

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

ナイルパーチの女子会 (Nairupāchi no joshikai)

Übersetzt von

Ursula Gräfe

Sprache

Deutsch

EAN

2710004495426

Herstelleradresse

Aufbau Verlage GmbH
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    5/5

    24.04.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Das Selbst- und Fremdbild von Frauen

    Braucht es im Leben einer Frau eine beste Freundin? Können Frauen überhaupt untereinander eine langjährige, gleichberechtigte freundschaftliche Beziehung führen? Oder gehört auch das nur zu ihren unterschiedlichen Rollen, die sie möglichst perfekt erfüllen sollen? Diese und weitere Fragen stellt sich die japanische Bestsellerautorin Asako Yuzuki in “Tokyo Girls Club”, in dessen Mittelpunkt sie zwei sehr unterschiedliche Frauen stellt: Die ehrgeizige Eriko mit dem Wunsch nach einer wahren Freundin und die unbekümmerte Shoko, die vermeintlich all das verkörpert, was Eriko fehlt. Der Autorin geht es dabei um Idealvorstellungen, die zur Obsession werden, aber auch um eigene Erkenntnisse. Denn beide Frauen machen eine lebensverändernde Entwicklung durch, die manchmal schmerzhaft, aber auch lehrreich ist. Asako Yuzuki zeigt, wie Frauen (nicht nur) in der japanischen Gesellschaft einem immensen Druck ausgesetzt sind, als Schwester, Ehefrau, Mitarbeiterin oder eben auch als Freundin zu funktionieren. Und sie erzählt von der Schwierigkeit, wirklich zu kommunizieren und die Mauer der Oberflächlichkeiten und des allgegenwärtigen Narzissmus zu durchbrechen. So ist “Tokyo Girls Club” von Asako Yuzuki ein psychologisch tiefgründiges und gesellschaftskritisches Bild über das Selbst- und Fremdbild von Frauen. Bestens gelesen von Madiha Kelling Bergner.

  • Hornita

    aus Augsburg

    5/5

    21.03.2026

    eBook (ePUB 3)

    Empfehlenswerte Charakterstudie

    Für mich war es das erste Buch der Autorin und es hat mich total gefesselt. Die Charaktere und ihre Entwicklung fand ich sehr gut geschildert, die Gedanken und Handlungen sind nachvollziehbar und glaubwürdig. Da die Geschichte in einer anderen Kultur spielt, fand ich es umso bemerkenswerter, dass sich alles so stimmig angefühlt hat. Nebenbei erfährt man noch einiges über die japanische Kultur, aber mit den Hauptmotiven, Freundschaft, Konkurrenz, Besessenheit, Social Media und Familie wird der Plot eindringlich und universell. Es gab durchaus auch überraschende Entwicklungen, die dennoch gut zu den Charakteren gepasst haben. Die Personenanzahl ist überschaubar, so dass ich nie den Überblick verloren habe. Die Spannung entsteht aus der psychologischen Entwicklung der Hauptcharaktere, die sehr gut getroffen wurde. Auch der Schreibstil ist sehr angenehm und das Buch hat sich gut und flüssig lesen lassen. Mich hat dieses Buch angenehm überrascht und ich empfehle es gerne weiter.

  • Johanna Zimmermann

    4/5

    29.07.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Wenn aus Faszination langsam Besessenheit wird ‍⬛

    In "Tokyo Girls Club" von Asako Yuzuki lernen wir Eriko kennen, die eigentlich alles erreicht hat, was von ihr erwartet wird: einen angesehenen Job in einer Handelsfirma, gesellschaftlichen Erfolg und ein scheinbar makelloses Leben. Doch hinter dieser perfekten Fassade verbirgt sich eine tiefe Einsamkeit. Immer stärker flüchtet sie sich in den Lifestyle-Blog von Shoko, einer Hausfrau, die in ihrem „Tagebuch einer nutzlosen Ehefrau“ über ihren ungewöhnlichen Alltag schreibt. Shoko scheint all das zu verkörpern, was Eriko sich selbst nicht erlaubt: Sie lebt ohne Ehrgeiz, ohne sichtbare Produktivität und beinahe wie eine Katze einfach in den Tag hinein. Als die beiden Frauen sich tatsächlich begegnen, entwickelt sich zwischen ihnen eine besondere Verbindung. Doch als Shoko plötzlich nicht mehr bloggt und verschwindet, nimmt Erikos Faszination zunehmend obsessive und zerstörerische Züge an. Ich fand vor allem die psychologische Ebene unglaublich spannend. Eriko hat nach außen ein beneidenswertes Leben und wirkt gleichzeitig vollkommen verloren. Diese Diskrepanz zwischen Erfolg und innerer Leere wurde für mich sehr eindrücklich dargestellt. Das Buch zeigt, wie einsam man selbst dann sein kann, wenn das eigene Leben von außen perfekt aussieht, und wie schnell ein anderer Mensch zur Projektionsfläche für all das werden kann, was einem selbst fehlt. Auch die Dynamik zwischen Eriko und Shoko hat mich fasziniert. Ihre Verbindung ist nicht einfach nur eine Freundschaft. Sie bewegt sich irgendwo zwischen Bewunderung, Abhängigkeit, Neid und Besessenheit. Während des Lesens wusste ich teilweise selbst nicht mehr, ob die beiden einander Halt geben oder sich gegenseitig immer weiter in den Abgrund ziehen. Genau diese Unklarheit hat für mich einen großen Reiz der Geschichte ausgemacht. Besonders interessant fand ich auch den Gegensatz zwischen den beiden Lebensentwürfen. Eriko erfüllt scheinbar alle gesellschaftlichen Erwartungen, während Shoko sich diesen bewusst entzieht und sich selbst provokant als „nutzlose Ehefrau“ bezeichnet. Dadurch wirft der Roman viele Fragen darüber auf, welchen Wert Frauen über Arbeit, Ehe, Leistung und ihre Wirkung nach außen erhalten, und was passiert, wenn man in keiner dieser Rollen wirklich glücklich wird. Ganz überzeugen konnte mich das Buch trotzdem nicht. Die Geschichte entwickelt sich eher langsam und lebt stark von ihren Figuren, Gedanken und unterschwelligen Spannungen. Zwischendurch hätte ich mir etwas mehr Tempo und weniger emotionale Distanz gewünscht. Gerade weil die Beziehung zwischen Eriko und Shoko so intensiv und zerstörerisch wird, hätte mich manches gern noch unmittelbarer treffen dürfen. Außerdem bleiben einige Figuren und Motive bewusst schwer greifbar. Das passt zwar zur Atmosphäre, hat aber auch dazu geführt, dass ich nicht immer eine wirkliche emotionale Verbindung zu ihnen aufbauen konnte. Ich war fasziniert von ihnen, stand aber gleichzeitig ein Stück weit außerhalb ihrer Geschichte. "Tokyo Girls Club" ist ein ungewöhnlicher, düsterer Roman über Einsamkeit, weibliche Freundschaft und die gefährliche Sehnsucht nach einem anderen Leben. Keine leichte Wohlfühlgeschichte, sondern ein psychologisch intensives Buch über zwei Frauen, deren Verbindung zunehmend toxisch wird und beide Leben langsam zerfallen lässt. Für alle, die gerne über moralisch komplizierte Frauen lesen, psychologische Abgründe lieben und Geschichten mögen, bei denen man sich ständig fragt, wie gesund eine Verbindung eigentlich noch ist. ‍⬛

  • Anita

    aus Bonn

    4/5

    02.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    interessant mit schwerem Einstieg

    Worum geht es? Eriko, eine arbeitsame alleinstehende Frau, ist fasziniert vom Blog der Hausfrau Shoko, die eher in den Tag hinein lebt. Eriko setzt sich in den Kopf, mit Shoko befreundet sein zu wollen und stürzt sich in diesen Plan. Worum geht es wirklich? Freundschaft, Ansprüche und Obsession. Lesenswert? Ja. Zu Beginn hatte ich Schwierigkeiten mit dem Einstieg, aber nach mehreren Anläufen bin ich dann gut in das Buch gestartet. Das Cover ist mir direkt ins Auge gefallen und auch der Klappentext klang so gut. Die CHARAKTERE entwickeln eine verstörende Dynamik, haben düstere Gedanken und versinken teilweise völlig in ihren Plänen. Sie sind dabei oft nicht sympathisch und man hat ein ganz ungutes Gefühl bei der Beziehung der beiden Frauen. ATMOSPHÄRISCH ist das Buch wirklich gut, man kann sich das ganze vorstellen und sich auch in die Kultur und Arbeitsweise einfinden. Dieser Aspekt hat mir allumfassend gut gefallen. Der SCHREIBSTIL (Übersetzung Ursula Gräfe) ist prinzipiell angenehm und gut lesbar, aber gerade in der zweiten Hälfte sind mir vermehr sexistische Kommentare (Hüften wie eine Frau / Frauen könnten potentiell verkleidete Männer sein /…) und sowohl derbe als auch eklige Aussagen aufgefallen. Den Bogen der HANDLUNG habe ich prinzipiell ebenfalls als okay empfunden, auch wenn mir manchmal der rote Faden und das große Ganze gefehlt haben. Die Handlung ist daher auch gar nicht so leicht zusammenfassbar, denn es passiert wenig und viel zugleich. Das Ende hatte ich mir anders vorgestellt. Dies spiegelt sich auch in der SPANNUNG wieder, die wechselhaft mal ausgeprägter und mal schwächer war. LOGISCH erschien mir dann doch wieder das meiste und recht realistisch hinsichtlich Grundvoraussetzungen. Beim LESESPASS sind mir Höhen und Tiefen aufgefallen. Der Einstieg war wie gesagt gar nicht leicht für mich, dann fand ich es richtig gut und psychologisch spannend, zum Ende hin bei wieder weniger. Meine Bewertung ist nach der CAWPILE-Methode aufgebaut und ergibt bei durchschnittlich 7 Bewertungspunkten gerade so 4 Sterne für dieses Buch.

  • Bewertung

    4/5

    28.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Abgrund

    Mit Tokyo Girls Club gelingt Asako Yuzuki ein intensiver, psychologisch dichter Roman, der vor allem durch seine Perspektivstruktur überzeugt. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht zweier Frauen erzählt, wodurch man tiefe Einblicke in ihre Gedanken- und Gefühlswelt erhält. Gerade diese Nähe macht das Buch so eindringlich – und gleichzeitig auch fordernd. Beide Protagonistinnen sind auf ihre eigene Art anstrengend, was jedoch klar Teil des Konzepts ist. Sie bewegen sich in engen, von gesellschaftlichen Erwartungen geprägten Lebensrealitäten und versuchen, darin ihren Platz zu finden. Doch die Wege, die sie wählen, führen sie eher weiter in Isolation und Abhängigkeit als zu echter Selbstbestimmung. Dadurch entsteht ein beklemmendes Bild von Rollenbildern, Einsamkeit und dem schwierigen Miteinander unter Frauen, das der Roman kritisch beleuchtet. Sprachlich ist das Buch sehr detailliert und schafft es, die emotionalen Zustände der Figuren greifbar zu machen. Gleichzeitig ist genau das manchmal herausfordernd: Die Verzweiflung und Enge, in der sich die Figuren bewegen, können beim Lesen so intensiv werden, dass man das Buch zeitweise am liebsten beiseitelegen möchte. Ein anspruchsvoller, interessanter Roman, der unter die Haut geht – auch wenn er nicht immer leicht auszuhalten ist.

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Bewertungen (11)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Milehi Kiatkoh

    Milehi Kiatkoh

    Thalia Nürnberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn Freundschaft zur Obsession wird

    Tokyo Girls Club ist ein psychologischer Thriller über Besessenheit und das toxische Potenzial von Freundschaft. Eriko, eine erfolgreiche Karrierefrau mit makellosen Fassade, ist innerlich von Einsamkeit zerfressen. Sie wird fasziniert von Shoko, einer Hausfrau, die in ihrem Blog „Heilbutt - Tagebuch einer nutzlosen Ehefrau" ein Leben lebt, das Eriko fremd und verlockend zugleich erscheint. Die zufällige Begegnung der beiden entwickelt sich zu einer intensiven Verbindung – doch als Shoko plötzlich verschwindet und ihr Blog verstummt, kippt die Dynamik in Besessenheit um. Yuzuki erzählt, wie diese Obsession beide Leben zerstört und eine Spur der Verwüstung hinterlässt. Das Buch ist eine psychologische Studie über Projektion, Einsamkeit und die Gefahr, andere Menschen als Projektionsflächen für eigene Sehnsüchte zu missbrauchen. Auf 383 Seiten wird der Roman konzentriert erzählt, psychologisch präzise und fesselnd – typisch für Yuzukis Fähigkeit, oberflächlich alltägliche Situationen in existenzielle Krisen zu verwandeln. Ein starker Roman für Leser:innen, die psychologische Komplexität und unbehagliche Wahrheiten über menschliche Beziehungen schätzen.
  • Zum Bewerterprofil von Elena Sluyterman

    Elena Sluyterman

    Thalia Köln-Weiden – Rhein-Center

    Buchhändler*in

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    4/5

    17.09.2026

    eBook (ePUB 3)

    Die Grenze zwischen Nähe und Wahnsinn

    Zwei Frauen, einsam und unzufrieden, beide auf der Suche nach Anerkennung. Als sie sich begegnen, scheint alles perfekt: Sie verstehen sich und teilen dieselben Ansichten. Was zunächst wie eine Geschichte über Freundschaft wirkt, entwickelt sich allmählich in eine ganz andere Richtung. Für mich hat das Buch leider nicht überzeugt. Die Grundidee der Geschichte ist genial: Man folgt den Gedanken einer psychisch labilen Frau, die um jeden Preis versucht, ihre neu gewonnene Freundschaft zu halten, während sie unauffällig immer radikalere Schritte wagt, um nicht zu scheitern. Es zeigt, wie verdreht ihre Welt ist und wie leicht sie ihr Handeln rechtfertigt, ohne zu sehen, wie sie immer tiefer in den Abgrund rutscht und sich selbst verliert. Leider schweift die Autorin zu oft vom eigentlichen Thema ab und verrennt sich meiner Meinung nach in unnötigen Erzählungen, die den Lesefluss etwas stören. Ein dramatischeres Ende hätte ich mir auch gewünscht. Trotzdem würde ich das Buch weiterempfehlen, vor allem an Leserinnen und Leser, die gerne einen Roman mit etwas Spannung lesen.
  • Zum Bewerterprofil von E. Pancenko

    E. Pancenko

    Thalia Berlin – Rathaus-Center

    Buchhändler*in

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    4/5

    30.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    obsessive Freundschaft

    Wenn aus einem Wunschgedanken eine Frauenfreundschaft zu haben zur toxischen Realität wird. Ein interessantes Buch mit Charakteren die man nicht unbedingt zu lieben lernt, dennoch faszinierd bleibt und sich fragt was als nächstes passieren wird.
  • Zum Bewerterprofil von Kathy Schöttler

    Kathy Schöttler

    Thalia Hagen

    Buchhändler*in

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    4/5

    30.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn der Wunsch nach Freundschaft zur toxischen Obsession wird

    Kaum etwas ist so wichtig wie Frauenfreundschaften, aber was ist, wenn sich aus dem verzweifelten Wunsch heraus irgendwo dazu gehören zu wollen, eine toxische Dynamik entwickelt, die das Leben der Beteiligten nachhaltig zerstört?  Einsamkeit und Unsicherheit hat viele Gesichter, sie kann sich hinter dem nach außen perfekt wirkenden Leben einer erfolgreichen Karrierefrau wie Eriko verstecken, oder hinter dem von außen verlockend "einfach und perfekt" wirkenden Leben einer Bloggerin wie Shoko. In den jeweiligen Perspektiven der beiden Frauen, werden wir in die Abwärtsspirale ihrer Leben, Beziehungen, intimsten Gedanken, aber auch den Schwierigkeiten ihrer Vergangenheit und der Verzweiflung ihrer Gegenwart hineingezogen.  Komplex, einfühlsam und spannend erzählt "Tokyo Girls Club" von den Gefahren von Social Media, Obsession, Stalking und Erpressung. Aber auch von Reflexion und davon neu anzufangen.
  • Zum Bewerterprofil von Nikole Schell

    Nikole Schell

    Thalia Landau

    Buchhändler*in

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    4/5

    29.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hat jemand eine Freundin für mich?

    Frauenfreundschaften sind für Eriko uns Shoko geradezu magisch, aber leider haben beide kein Händchen dafür. Ein Plädoyer für Freundschaften, aber auch ein Eingeständnis, dass es gar nicht mal so einfach ist neue einzugehen. Vor allem nicht, wenn die neue Freundin eine Stalkerin ist. Ein sensibles Buch, das das Bedürfnis nach Gemeinschaft und Zugehörigkeit sehr genau einfängt und auch wenn die Protagonistinnen über die Stränge schlagen, so konnte ich sehr gut mit ihnen mitfühlen und genau in diesem Gefühl verbirgt sich auch der Schlüssel zu einer echten Freundschaft. Und vielleicht sollte man seine neuen Freundinnen nicht direkt stalken, nur so eine Idee.

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