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Produktbild: In die Schweiz

In die Schweiz Roman

89

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

3116

Erscheinungsdatum

18.08.2026

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

1784 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Switzy

Übersetzt von

Nikolaus Stingl

Sprache

Deutsch

EAN

9783446290020

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 AA
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Verkaufsrang

3116

Erscheinungsdatum

18.08.2026

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

1784 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Switzy

Übersetzt von

Nikolaus Stingl

Sprache

Deutsch

EAN

9783446290020

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  • Bewertung

    aus Heek

    5/5

    23.08.2026

    eBook (ePUB)

    Die letzte Reise

    Das Buchcover passt mit dem teilweise verschwindenden Mann darauf, passt sehr gut zur Geschichte. Diese wird aus Sicht von David Hastings erzählt. David Hastings hat Demenz und befindet sich mit einem Privatflugzeug, welches ihm von einem Freund zur Verfügung gestellt wird, auf die Reise in die Schweiz, um dort mittels Sterbehilfe aus dem Leben zu scheiden. Begleitet wird er von seinem persönlichen Assistenten namens Cody. Sie machen einen Zwischenhalt in London, wo David seine Tochter Rebecca und seinen Enkelsohn noch einmal sehen möchte, bevor die Reise in die Schweiz führt. Von seiner Krankheit und seiner Entscheidung sagt er seiner Tochter nichts. Die Geschichte ist sehr gut geschrieben. Als Leser spürt man die Verlorenheit, die Verwirrung, dann wieder die Erinnerungen an die Vergangenheit, die Leere und auch die Wut die David durchlebt. Dann ist da noch ein Jugendfreund Tom, mit dem er sich überworfen hat. Auch ihn möchte er nocheinmal sehen. Sehr gut wird auch das Treffen in der Schweiz beschrieben. Auf mich hat das Buch teilweise sehr beklemmend gewirkt. Die Darstellung ist sehr real und man kann so einen guten Einblick in die Gedanken eines Demenzkranken bekommen.

  • Bewertung

    aus Bad Vilbel

    5/5

    22.08.2026

    eBook (ePUB)

    Eine letzte Reise – eindringlich, aber nicht leicht zugänglich

    Nachdem „Die Einladung“ von Emma Cline eines meiner absoluten Lieblingsbücher ist, war ich sehr gespannt auf ihren neuen Roman „In die Schweiz“. Letztendlich hat mich das Buch nicht ganz so sehr begeistert wie „Die Einladung“ – was, glaube ich, vor allem am schwierigen Thema und an Clines sehr besonderem Schreibstil liegt. Wir begleiten David Hastings auf seiner wirklich letzten Reise. Auf dem Weg in die Schweiz, wo er mithilfe von Sterbehilfe der immer schlimmer werdenden Demenz zuvorkommen möchte, macht er noch einen Zwischenstopp bei seiner Tochter. Außerdem besucht er für kurze Zeit einen alten Jugendfreund, den er einmal geliebt hat. Dieser wurde damals gemobbt, und David scheint ihm in dieser Zeit nicht beigestanden zu haben. Danach brach der Kontakt vollständig ab. Diese Begegnung ist nur kurz, wirkt aber wie ein Schatten aus Davids Vergangenheit. Die letzte Station seiner Reise ist schließlich die Schweiz. Cline beschäftigt sich dabei mit einem sehr schwierigen und emotionalen Thema, ohne einfache Antworten zu liefern. Besonders eindrucksvoll fand ich, wie eng Inhalt und Schreibstil miteinander verbunden sind. Wir erleben die Geschichte aus Davids Perspektive und bekommen dabei seine teilweise sehr wirren und sprunghaften Gedanken mit. Dadurch ist der Stil nicht immer leicht zu lesen und kann durchaus verwirrend sein. Gleichzeitig schafft Cline es genau dadurch, dass man sich sehr unmittelbar in David hineinversetzen kann und ein Gefühl dafür bekommt, wie es sein muss, wenn die eigene Wahrnehmung zunehmend brüchig wird. Leicht ist „In die Schweiz“ definitiv nicht – weder thematisch noch sprachlich. Trotzdem fand ich gerade diese Konsequenz sehr beeindruckend. Auch wenn das Buch für mich nicht an „Die Einladung“ herankommt, bleibt es ein eindringlicher und ungewöhnlicher Roman, der noch lange nachwirkt.

  • Literaturhexle

    aus Baden-Württemberg

    5/5

    12.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Abschiedsreise

    Dies ist mein dritter Roman von Emma Cline und ich bewundere die Autorin dafür, dass sie in der Lage ist, völlig unterschiedliche Themen lebensnah und ihren Figuren zugewandt zu bearbeiten. Die Autorin schreibt außergewöhnlich empathisch und versetzt sich tief in die Psyche der Protagonisten hinein, um sie zu durchdringen. Ich habe mich zwangsläufig jahrelang mit demenziellen Erkrankungen beschäftigen müssen: großartig, wie realistisch Cline das Wesen der fortschreitenden Demenz in diesem Buch einfängt und erfahrbar macht! Im Mittelpunkt steht der ca. 75-jährige David Hastings, einst erfolgreicher, durchsetzungsstarker Geschäftsmann, den die ärztliche Demenz-Diagnose in den Ruhestand versetzt hat. Seine Prognose ist beängstigend: innerhalb der nächsten Monate soll die Krankheit so stark voranschreiten, dass ihm ein selbstbestimmtes Leben mit großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr möglich sein wird. David möchte nicht hilflos auf dauerhafte Hilfe angewiesen sein und entscheidet sich für Sterbehilfe in der Schweiz. Wir lernen ihn auf dem Weg dorthin in einem Privatjet kennen. Der Roman wird strikt aus personaler Erzählperspektive erzählt, so dass man eine konsequente Innenschau Davids erhält, seine Verwirrung und Orientierungslosigkeit spürt sowie seinen sprunghaften, teilweise verschwommenen Erinnerungen folgt, die ihn unvermittelt aus der Gegenwart hinaus in die Vergangenheit komplementieren können. Man erlebt das Geschehen hautnah, ebenso wie Davids Überforderungen, irrationale Verdächtigungen und Ängste. Eine faszinierende, authentische, aber auch erschreckende Leseerfahrung! Assistiert wird David von Cody, einem jungen Angestellten, der umfassende persönliche Vollmachten besitzt. Er hat die Reise bis ins Detail geplant sowie die entsprechenden Vereinbarungen geschlossen. Cody kümmert sich professionell, aber auch menschlich um seinen Schützling. Er versucht Missverständnisse frühzeitig zu erkennen und Konflikte zu entschärfen - möglichst ohne David bloßzustellen oder zu verärgern, was oft einem Drahtseiltakt gleichkommt und großes psychologisches Geschick erfordert. Nicht umsonst wird Cody in den Gedanken des alten Mannes „der Junge“ genannt, was in meinen Augen eine väterliche Konnotation enthält. Die äußere Handlung umfasst die Reise von New York nach Zürich. Ein Zwischenstopp wird in London eingelegt, wo David seine Tochter Rebecca noch einmal treffen will Die beiden haben sich über die Jahre entfremdet, seinen Enkel kennt David so gut wie gar nicht. Die Gründe für das familiäre Auseinanderdriften sind David nur noch rudimentär in Erinnerung. Krampfhaft ist er bemüht, seinen wahren gesundheitlichen Zustand vor Rebecca zu verbergen, denn außer Cody darf niemand etwas von den Suizidplänen erfahren. Ein weiterer emotionaler Abschied steht David bei seiner Begegnung mit Jugendfreund Tom bevor. Diese Freundschaft prägte sein Leben, gerade weil sie einst ein tragisches Ende nahm, an dem David nicht schuldlos ist. Ich habe selten ein Buch gelesen, das mich so nah an den Hauptcharakter herangeführt hat. Dem Thema angemessen schreibt Cline nüchtern, klar und schnörkellos. Trotzdem besitzen ihre Sätze Kraft und poetische Schwingung, die die Verletzlichkeit Davids darlegen, dem Larmoyanz völlig fremd ist. Der Handlung wohnt eine latente Melancholie inne, die nie ins Kitschige oder gar Lächerliche abdriftet. Damit unterscheidet sich der Roman wohltuend von Gesellschaftskomödien, die die von Demenz Betroffenen nur um der Lacher Willen brutal bloßstellen. „In die Schweiz“ bleibt ehrlich und realistisch, der Roman zeigt Davids schwindendes Bewusstsein auf eindrückliche Weise auf. Es ist ein Buch, das man nicht vergisst und das zurecht auf der Shortlist des Booker Prize 2026 steht. Für mich ein Highlight des Jahres, dem ich viele begeisterte Leser wünsche.

  • Bewertung

    aus Drensteinfurt

    5/5

    11.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    immer wieder geht es um die Würde

    was für ein geniales Buch rundum von Emma Cline. Der Titel die Schweiz, in die Schweiz wegen des löchrigen Käses? Nur der dort statt findende begleitende Weggang? Die Fragen in jede Seite mit Antworten mitgenommen, vielleicht auch das Buchcover ist farbdurchlässig schön. Immer mit dem Gedanken was bleibt von einem Leben? Zu gehen in Würde war nicht möglich nicht in Kalifornien nicht in vielen anderen Ländern, keine Chance , nicht für ein arme Leute Gehirn. Was macht das mit David was macht die immer weniger werdende Gehirnleistung mit seinesgleichen, beeindruckend formuliert zeitnah des weniger Werdens geschildert. Es trifft es immer wieder wenn David zugleich hier ist und aber auch nicht hier ist. Es trifft ihn der Sog wissend und doch eine andere Sprache, jenseits von Schmerz und Unbehagen. Hier am Ende war es doch nicht mehr wichtig gewesen sich anzustrengen. Woher hat Emma Cline soviel Wort Empathie und beende mit dem Zitat. kein anderer Gott auf Erden als Menschen Liebe.

  • Bewertung

    5/5

    29.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    berührend

    Die Geschichte von David Hastings wird aus seiner Perspektive fragmentarisch erzählt. Er leidet unter Demenz und so sind seine Gedanken ebenfalls sprunghaft. Die Vergangenheit wird mit der Gegenwart und stellenweise mit der Zukunft vermischt. Zu Beginn fiel es mir schwer, seinem Innenleben zu folgen, aber mit dem Voranschreiten des Buches konnte ich mich besser darauf einlassen. Seine Gedanken sind roh und es wird das Gefühl vermittelt, als würde man tatsächlich in seinen Kopf schauen. Er als Figur hat seine Ecken und Kanten sowie die anderen Figuren ebenso, weswegen sie authentisch wirken und nicht stumpf. Der Fortlauf seiner Krankheit ist mitzuerleben und es ist spannend, welche Mechanismen er entwickelte, um nicht allzu auffällig zu erscheinen. Der Schreibstil ist präzise und angenehm zu lesen. Die Autorin schafft es recht bildliche Atmosphären zu kreieren. Ein empfehlenswertes Buch!

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Bewertungen (89)

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  • Zum Bewerterprofil von Hannelore Wolter

    Hannelore Wolter

    Thalia Zentrale

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    5/5

    18.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schwierig

    David "verschwindet" schleichend und so beschliesst er seine Reise in die Schweiz wird seine letzte sein. Begleitet von Cody mit Zwischenstopps zur Erinnerung und zum Abschiednehmen macht er sich auf. Kein leichtes Thema hat Emma Cline hier genommen aber mit viel Sensibilität und Empathie. Ein Buch, das nachdenklich macht, polarisiert. Darauf müssen sich Lesende einlassen wollen.

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