Produktbild: In die Schweiz
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In die Schweiz Roman

17

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

6581

Erscheinungsdatum

18.08.2026

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

1784 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Switzy

Übersetzt von

Nikolaus Stingl

Sprache

Deutsch

EAN

9783446290020

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 AA
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Verkaufsrang

6581

Erscheinungsdatum

18.08.2026

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

1784 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Switzy

Übersetzt von

Nikolaus Stingl

Sprache

Deutsch

EAN

9783446290020

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    19.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bestimme dich aus dir selbst

    Wie geht es einem Menschen deren Leben in einem kleinen Buch, das man immer in der Taschen hat verschwindet und doch darauf festgehalten werden möchte und denjenigen die sie dabei Begleiten. Das Buch ist eine Reise, eine letzte Reise zu einem selbstbestimmten Abschied. Da ich sehr für Sterbehilfe bin, ich finde jeder sollte entscheiden dürfen wann er gehen möchte und es sollte auch Menschen geben, die die Mut haben das dann zu begleiten, hat mich dieses Buch auf eine ergreifende melancholische Art zum Nachdenken angeregt. Bei dem Protagonisten David schreitet unaufhörlich eine Demenz voran, sein Leben, seine selbstbestimmten Möglichkeiten werden Zusehens kleiner und er ist zunehmend von der Hilfe anderer abhängig, so auch von Cody der seine letzte Reise begleitet, zwischenzeitig ist man als Leser etwas irritiert, geschehen diese Dinge wirklich, oder ist es die Erkrankung, die David das so erleben lässt. Nach einem Erfolgreichen Leben nimmt David Abschied, so auch von seiner erwachsenen Tochter, die in England lebt, einige weitere Stationen folgen, seine letzte Station ist ein Sterbehilfeverein in der Schweiz und die Frage, wollen Sie das jetzt, wollen sie das wirklich, bei der Demenz gibt es kein zurück und David geht letztendlich diesen doch schwierigen Schritt in den assistierten Suizid. Diese letzte Reise führt den Leser vor Augen, wie kostbar und fragil unser Denken und Leben ist, fällt eine wichtige Funktion weg gerät es ins Wanken. Ein Buch was man aushalten und wirken lassen muss, kraftvoll, melancholisch und tiefgründig. Kein leichtes Lesevergnügen, aber dennoch eine Reise, eine Reise zum nachdenken und letztendlich ein Loslassen. Liebe Grüße

  • Bewertung

    5/5

    18.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aufwühlend

    Die amerikanische Autorin Emma Cline hat mit ihrem Roman „In die Schweiz“ einen aufwühlenden Roman über die letzte Reise eines Mannes geschrieben, der mich sehr bewegt hat. David Hastings ist der Protagonist ihres Romans, ein Mann, der eine große berufliche Karriere hatte und aufgrund seiner immer stärker in den Vordergrund drängenden Demenz beschließt in die Schweiz zu fliegen und dort mit Hilfe einer Sterbegesellschaft seinem Leben ein Ende zu bereiten. Damit dies möglich ist, muss er immer noch zum großen Teil im Besitz seiner geistigen Fähigkeiten sein. Nach langem Überlegen hat er seinen Entschluss gefasst und den richtigen Zeitpunkt für sein Ableben gewählt. Da er immer vergesslicher wird, erhält er Unterstützung und Reisebegleitung durch seinen Assistenten. Während seiner letzten Reise besucht er noch seine Tochter um sich von ihr zu verabschieden. So gut wie möglich versucht er seine Demenz zu verbergen, was ihm leider nicht gelingt. Es ist sehr traurig zu lesen, wie die Demenz David verändert. Mit allein möglichen Hilfsmitteln versucht er ihr zu entkommen, was ihm zum Ende hin nicht mehr gelingt. Emma Cline lässt einen tief in die Gedanken und Gefühle ihres Protagonisten tauchen, so dass man ihn und sein Denken und seinen Entschluss gut nachvollziehen kann.

  • Sarah O.

    5/5

    18.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Leben bilanzieren

    Wie ist das, am Ende des Lebens angekommen zu sein? Für den Protagonisten dieses intensiven Romans wird diese Frage zur Realität - auch wenn seine eigene Realität immer mehr verschwimmt. Der Autorin Emma Cline gelingt es unfassbar gut, das zunehmende Vergessen in Worte zu bannen. Dabei scheint die Zeit zu zerfallen, wir Lesende werden gleichzeitig mit der Orientierungslosigkeit des Protagonisten konfrontiert, gleichzeitig Zeuge seiner fortschreitenden Erkrankung. Das ist natürlich als Thema nicht leicht auszuhalten, auch wenn es immer wieder herzlich tragikomische Momente gibt, etwas wenn David eine Frau an der Bar kennen lernt. Gerne hätte ich als Leserin noch mehr über sein Leben erfahren. In Teilen fiel es mir gerade in der Mitte des Romans schwer, das Interesse zu halten. Ich würde das Buch allen empfehlen, die sich mit intensiven Themen auseinandersetzen möchten und sich hierfür auch in der richtigen psychischen Verfassung fühlen.

  • Arienette

    5/5

    18.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Selbstbestimmtes Sterben

    Der ehemalige Finanzvorstand David Hastings hat die erschütternde Prognose "Alzheimer" erhalten. Er wird zunehmend seine Erinnerung und seinen Verstand verlieren. Schon jetzt sind da viele Lücken, die sich ihm auftun. Seinen verantwortungsvollen Posten hat David deshalb schon verloren, durch den Verlust seiner Urteilsfähigkeit braucht er einen ständigen Begleiter, Cody. David entscheidet sich für das begleitete Sterben und fliegt mit Cody in die Schweiz. Sie nehmen einen Umweg über London, um seine nichts ahnende Tochter Rebecca und seinen Enkel ein letztes Mal zu sehen. Bei diesem Treffen macht sich sein geistiger Verfall schmerzhaft bemerkbar. Über seinen Sterbewunsch erzählt David ihr nichts. Während sich die Gegenwart immer mehr auflöst, treten vergangene Ereignisse in den Vordergrund, Kindheitserlebnisse, die ihm wieder einfallen. Zunehmend verfällt David. Vorkommnisse, die er gestern noch wusste, weiß er am nächsten Tag nicht mehr und werden durch eine andere Variante ersetzt. David fällt dies nicht auf, aber dem Leser. Angekommen im Institut, bleibt der letzte Weg, die letzte Entscheidung ihm überlassen. Der Arzt und Cody sind als Beistand anwesend. Emma Cline schafft es, eindringlich, emphatisch und doch kitschfrei über das Thema Sterbehilfe zu schreiben, den Weg eines 70-Jährigen mit seiner mutigen Entscheidung, diese Möglichkeit zu nutzen, bevor er völlig abgleitet und nicht mehr er selbst ist. Dass Cline die Schweiz als Sterbeort wählt und David damit einen weiten Weg hinter sich bringen muss, ist sicher gewollt - die Flugreise kann als Metapher für den Weg des Abschiedes, den letzten Weg gedeutet werden. Der Roman ist auf der longlist des Booker Prize 2026 gelistet.

  • Bewertung

    aus Eichwalde

    5/5

    18.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Leben und Sterben

    Dieser Roman ist ein Schwergewicht und seine Botschaft wird mich sicher ein Leben lang begleiten. Wer setzt sich schon gern mit der Endlichkeit des Lebens in seinen verschiedensten Facetten auseinander, wenn man nicht muss.Ehrlich gesagt, habe ich mich vorher gar nicht so detailliert mit dem Thema des Buches beschäftigt. Ich bin ein großer Emma Cline Fan und musste deshalb unbedingt ihr neuestes Werk lesen. Mit so viel Dunkelheit habe ich nicht gerechnet und dennoch konnte ich es nicht aus der Hand legen. Da ist David, unsere Hauptfigur, auf dem Weg in die Schweiz, um seinem stillen Leiden ein Ende zu setzen. Eine sehr erfolgreiche Karriere liegt hinter ihm und unaufhaltsam zerbröselt die Vergangenheit, Erinnerung in seinem Kopf. Momente, Personen sind nicht mehr greifbar. Und wie immer im Leben, gibt es Bereiche, in denen noch Dinge zu klären sind. Der Blick zurück auf das eigene Leben, auf die Momente, die einen zu dem Menschen geformt haben, der man ist. Doch die Zeit läuft, die Erinnerungslücken werden mit jedem Tag größer. Emma Cline beschreibt sehr eindrucksvoll, wie es sich anfühlen muss, wenn einem das eigene Leben langsam und unwiderruflich aus den Händen gleitet, man nur noch mit fremder Hilfe zurechtkommt. Jeder mag über assistieren Suizid denken wie er will. Ich bin sehr froh, dass diese Möglichkeit besteht. Ich bin unendlich dankbar für dieses wichtige Buch und hoffe, dass ganz viele Menschen den Roman trotz seiner schweren Thematik lesen. Letztendlich ist es auch eine Erinnerung daran, wie kostbar unser Leben ist und wie kurz.

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    Hannelore Wolter

    Thalia Zentrale

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    5/5

    18.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schwierig

    David "verschwindet" schleichend und so beschliesst er seine Reise in die Schweiz wird seine letzte sein. Begleitet von Cody mit Zwischenstopps zur Erinnerung und zum Abschiednehmen macht er sich auf. Kein leichtes Thema hat Emma Cline hier genommen aber mit viel Sensibilität und Empathie. Ein Buch, das nachdenklich macht, polarisiert. Darauf müssen sich Lesende einlassen wollen.

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