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Produktbild: In die Schweiz
Artikelbild von In die Schweiz
Emma Cline

1. In die Schweiz

In die Schweiz Roman Ein psychologisches Meisterwerk

Gesprochen von
85
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

3912

Gesprochen von

Steffen Rössler

Spieldauer

9 Stunden und 43 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

20.08.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

22

Verlag

Hörbuch München von RBmedia Verlag

Übersetzt von

Nikolaus Stingl

Sprache

Deutsch

EAN

9783691283495

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Verkaufsrang

3912

Gesprochen von

Steffen Rössler

Spieldauer

9 Stunden und 43 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

20.08.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

22

Verlag

Hörbuch München von RBmedia Verlag

Übersetzt von

Nikolaus Stingl

Sprache

Deutsch

EAN

9783691283495

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  • Bewertung

    5/5

    29.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    berührend

    Die Geschichte von David Hastings wird aus seiner Perspektive fragmentarisch erzählt. Er leidet unter Demenz und so sind seine Gedanken ebenfalls sprunghaft. Die Vergangenheit wird mit der Gegenwart und stellenweise mit der Zukunft vermischt. Zu Beginn fiel es mir schwer, seinem Innenleben zu folgen, aber mit dem Voranschreiten des Buches konnte ich mich besser darauf einlassen. Seine Gedanken sind roh und es wird das Gefühl vermittelt, als würde man tatsächlich in seinen Kopf schauen. Er als Figur hat seine Ecken und Kanten sowie die anderen Figuren ebenso, weswegen sie authentisch wirken und nicht stumpf. Der Fortlauf seiner Krankheit ist mitzuerleben und es ist spannend, welche Mechanismen er entwickelte, um nicht allzu auffällig zu erscheinen. Der Schreibstil ist präzise und angenehm zu lesen. Die Autorin schafft es recht bildliche Atmosphären zu kreieren. Ein empfehlenswertes Buch!

  • Bewertung

    5/5

    28.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührend

    Ich bin wirklich beeindruckt: "In die Schweiz" hat mich tief berührt, nachdenklich und traurig gemacht, stellenweise aber auch zum Schmunzeln gebracht. Das Schicksal des demenzkranken Davids, ist tragisch und betrifft so viele Menschen auf dieser Welt, sodass es meiner Meinung nach sehr wertvoll ist, zu versuchen die Erkrankten zu verstehen. Die Autorin schafft es, den Leser/die Leserin in die Situation Davids hineinfühlen zu lassen. Ich konnte seine Verzweiflung, Ratosigkeit und Ergebenheit spüren. Das Fortschreiten seiner Erkrankung lässt sich von Seite zu Seite verfolgen und es ist unheimlich bewegend aus Leserperspektive den Überblick zu bewahren, während sein Erinnerungsvermögen ihn nach und nach immer mehr im Stich lässt. Emma Cline ist mit ihrem Roman eine ebenso traurige wie wunderschöne Verbindung zu den Betroffenen gelungen.

  • Debora_K

    5/5

    27.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mal was Neues

    Das Cover ist schön dezent und drückt direkt aus, was der Inhalt ist: Die Auflösung des eigenen Seins. Und dabei muss es noch nicht einmal um Demenz, wie der Hauptteil in diesem Buch, gehen. Immer wieder wurden kurz und prägnant Gedanken über die Welt und das eigene Sein gestellt, bei denen ich mich irgendwie wiedergefunden habe, selbst als junger Leser. Das Buch ist eins meiner ersten „literarischen“ Bücher, deshalb hab ich noch nicht wirklich viele Vergleiche, aber das Buch hat irgendwie genau das hingekriegt, was ich von Literatur erwarte: Zum Nachdenken anregen und sich wiederfinden, ohne das es langweilig oder zu kompliziert wird. Den Schreibstil finde ich ebenfalls ganz interessant. Man befindet sich wirklich im Kopf des Mannes und kann dadurch wirklich sehr gut seine Verwirrung mitverfolgen, ohne das Gefühl zu haben, ihn bevormunden zu müssen. Auch das wörtliche Rede nicht in Anführungszeichen gesetzt wurde, war für mich neu, ist aber ein Stilmittel was hier äußerst Sinn macht. Ich habe nur gutes über Emma Clines Bücher gehört, also muss ich jetzt wohl mehr von ihr lesen

  • Bewertung

    5/5

    23.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unsichtbare Sphären

    Mit ihrem neuen eindringlichen Roman „In die Schweiz“ steht die US-Autorin Emma Cline nicht nur auf der Longlist des renommierten Booker Prize – sie beweist auch, dass ihre brillante Erzählkunst keine Grenzen kennt. Der einst erfolgreiche Geschäftsmann David Hastings ist heute 70 Jahre alt und an Demenz erkrankt. Langsam zerbröckelt und verschwindet sein Verstand, seine Wahrnehmungen verschwimmen und er beschließt, in der Schweiz Sterbehilfe zu erhalten. Mit seinem Assistenten Cody fliegt er von den Staaten nach Europa, um nochmal seine Tochter samt Enkel sowie einen alten Jugendfreund zu treffen. Die Begegnungen verlaufen etwas holprig, aber der gesamte Roman ist aus der Sicht von David geschrieben und diese beginnt stetig zu zerfallen sowie hin und her zu springen – zwischen Erinnerungsfetzen aus der Vergangenheit und stakkatoartigen Alltagsbeobachtungen der Gegenwart. Und wie sich Emma Cline intensiv in den bröckelnden Verstand des Protagonisten hineinschreibt, ist faszinierend, beklemmend und hervorragende Schreibkunst. „Befremdlich, diese nur von David bevölkerte psychische Eisscholle, die ins polare Dunkel davontrieb. Manchmal war er eine Gestalt, die am Ufer stand und sich wegtreiben sah, und manchmal war er auf der Eisscholle und verlor das Land aus den Augen (...) Die Eisscholle. Der weiße Raum im Gehirn. Dass er wusste, dass er lächelte, und es war ein Irrtum.“ S. 43 Ein packender, aufwühlender und hypnotischer Roman, kongenial übersetzt von Nikolaus Stingl und der lange im Gedächtnis bleiben wird.

  • Bewertung

    5/5

    17.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Intensiv, beklemmend und sprachlich beeindruckend

    Emma Cline nimmt uns mit in den zunehmend brüchigen Verstand von David Hastings, der an Demenz erkrankt ist und in die Schweiz reist, um dort selbstbestimmt zu sterben. Schon diese Ausgangslage macht klar, dass In die Schweiz keine leichte Lektüre ist und tatsächlich hat mich der Roman immer wieder ziemlich getroffen. Besonders beeindruckt hat mich, wie unmittelbar Clines Sprache Davids Wahrnehmung vermittelt. Gedanken brechen ab, Begriffe geraten durcheinander, Erinnerungen tauchen unvermittelt auf und Situationen werden von David anders verstanden, als sie tatsächlich stattfinden. Obwohl der Roman in der dritten Person erzählt wird, fühlt man sich seinem Kopf erstaunlich nah. Gerade diese Unsicherheit darüber, was real ist und was nur Davids Wahrnehmung entspricht, erzeugt eine enorme Intensität. Dabei geht es nicht nur um das Vergessen. Nach und nach setzt sich aus Erinnerungsfragmenten Davids früheres Leben zusammen: sein Erfolg und Wohlstand, seine Familie, aber auch alte Schuld und eine zerbrochene Freundschaft. Besonders seine Begegnungen mit seiner Tochter und einem früheren Freund fand ich bewegend. Die Hilflosigkeit und das Unbehagen, die im Umgang mit seiner Erkrankung entstehen, werden sehr glaubwürdig dargestellt. Trotz des schweren Themas gibt es überraschend viel feinen, teilweise skurrilen Humor. Gerade Davids verdrehte Wörter und seine eigenwilligen Interpretationen lockern die Geschichte auf, ohne seine Erkrankung ins Lächerliche zu ziehen. Kein schönes Buch im klassischen Sinne und definitiv keine Wohlfühllektüre, aber ein sprachlich außergewöhnlicher, eindringlicher und lange nachwirkender Roman. Für mich vor allem deshalb so stark, weil man Demenz nicht nur von außen beobachtet, sondern für einige Stunden erlebt, wie sich eine vertraute Welt langsam verschiebt.

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    Hannelore Wolter

    Thalia Zentrale

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    5/5

    18.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schwierig

    David "verschwindet" schleichend und so beschliesst er seine Reise in die Schweiz wird seine letzte sein. Begleitet von Cody mit Zwischenstopps zur Erinnerung und zum Abschiednehmen macht er sich auf. Kein leichtes Thema hat Emma Cline hier genommen aber mit viel Sensibilität und Empathie. Ein Buch, das nachdenklich macht, polarisiert. Darauf müssen sich Lesende einlassen wollen.

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Bewertungen (1)

  • Produktbild: In die Schweiz