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Johanna Sebauer

1. Popóm

Popóm Roman

Gesprochen von
6
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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

3008

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Campbell Caspary

Spieldauer

5 Stunden und 33 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

14.07.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

13

Verlag

DuMont Buchverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783755815624

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Verkaufsrang

3008

Gesprochen von

Campbell Caspary

Spieldauer

5 Stunden und 33 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

14.07.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

13

Verlag

DuMont Buchverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783755815624

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG
Amsterdamer Str. 192
50735 Köln
Deutschland
Email: info@dumont-buchverlag.de
Url: www.dumont-buchverlag.de
Telephone: +49 221 2241854

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  • Majo C.

    aus Wien

    5/5

    16.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn jeder Schlafmangelgrund so angenehm ist, schlafe ich gerne immer nur 5 Stunden

    Was macht man denn, wenn man sich selbst trifft? Kann es gesund sein sich nur noch "mit sich selbst" zu beschäftigen? Oder sollte man möglichst viel Abstand suchen, um sich nicht selbst zu "spoilern" was die eigene Zukunft anbelangt? Wieviel Wissen über das eigene Ende kann ein Mensch verkraften, bevor er zerbricht? Am Ende lässt Sebauer uns die wunderbare Freude und Qual das Geheimnis selbst zu verstehen. Ich bin schon sehr gespannt darauf, was meine Freund:innen mir erzählen werden, wie sie es interpretiert haben, denn Sebauers Sprache lässt mehrere mögliche Enden zu – wenn man nicht zu viel hineininterpretieren möchte auch ein sauber geschlossenes Ende. Sprachlich fantastisch, ausgefallen und leicht verdaulich, ein Spannungsbogen an dem man zugrunde gehen könnte und Charaktere so menschlich, so greifbar, so nachvollziehbar und teils unsympathisch, dass man sich fragt wen die Autorin aus ihrem Leben da nun in dieses Buch hineingeschrieben hat. So plastisch, das kann man sich ja gar nicht ausdenken. Eines meiner Lieblingsbücher dieses Jahr. Es war schon viel zu spät für mich, am nächsten Tag ruft der Frühdienst, aber es war mir physisch unmöglich dieses Buch aus den Händen zu legen. Auf den letzten 30 Seiten fielen mir dann die Augen schon immer wieder zu, aber ich musste einfach erfahren, was denn nun Popóms Geheimnis war. Die darauffolgende Müdigkeit hat sich auf jeden Fall ausgezahlt. Wäre jedes Buch, das ich in die Hand nehme so packend, könnte ich jeden Tag nur 5 Stunden schlafen, da würde es mir ganz anders gehen. Zum Glück (für meine Gesundheit) ist dieses Buch eine große Ausnahme, sehr sehr selten fesselt mich etwas so sehr, wie diese Geschichte. Jetzt mache ich mich erstmal daran Sebauers vorige Werke direkt zu verschlingen, denn jetzt bin ich offiziell obsessed.

  • Bewertung

    5/5

    16.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das ungewöhnlichste Buch des Jahres!

    Ich habe das neue Buch von Johanna Sebauer unheimlich gerne gelesen. Ein großartiges Buch! Es geht um den 20-jährigen Hendrik Popom. Eines Tages sieht er einen älteren Mann in einem Späti und merkt sofort: Das bin ich. Er spricht ihn an, zögerlich verbringen sie Zeit miteinander. Im Laufe der Geschichte geraten sie immer mehr aneinander und ein Geheimnis wird gelüftet. Klar, der Roman ist ungewöhnlich und vielleicht auch ein bisschen schräg. Aber er ist unglaublich lesenswert und amüsant. Am Ende habe ich mir gedacht: Wie würde ich reagieren, wenn ich meinen Doppelgänger sehen würde? Ein absolut lesenswerter, hoch intelligenter Roman!

  • Stillesen

    4/5

    23.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine ungewöhnliche Geschichte

    Mit „Popóm“ legt Johanna Sebauer einen Roman vor, dessen Grundidee ich unglaublich spannend fand: Hendrik, Ende zwanzig und mitten in einer Lebenskrise, begegnet plötzlich einem älteren Mann und ist überzeugt, dass es sich dabei um sein zukünftiges Ich handelt. Der Roman spielt gekonnt mit dem Motiv des Doppelgängers und wirft immer wieder philosophische Fragen auf. Dabei bleibt lange unklar, ob Hendriks Begegnung real ist oder nur in seinem Kopf stattfindet. Sprachlich ist das Buch anspruchsvoll und originell. Johanna Sebauer schreibt mit viel Wortwitz, Ironie und skurrilen Dialogen. Man merkt, dass hier bewusst mit Sprache gespielt wird. Leider hat mich das Buch nicht ganz erreicht, sodass ich oft das Gefühl hatte, auf Distanz zur Geschichte zu bleiben. Auch Hendrik selbst machte es mir nicht leicht. Seine Selbstbezogenheit, seine ständige Unzufriedenheit und seine passive Art empfand ich über weite Strecken eher anstrengend als sympathisch. Zwar passt das gut zu seiner Identitätskrise, emotional konnte ich aber kaum eine Verbindung zu ihm aufbauen. Trotzdem finde ich, dass „Popóm“ sehr lesenswert ist, gerade weil Johanna Sebauer den Mut hat, hier mal einen Roman der anderen Art zu präsentieren. Wer Freude an philosophischen Gedankenspielen und skurrilen Geschichten hat, wird hier vermutlich auf seine Kosten kommen. „ Popóm“ ist ein ungewöhnlicher Roman mit einer originellen Idee, für mich persönlich jedoch eher interessant als mitreißend. 4/5 Sternen Klappentext: Kann es einen Menschen zweimal geben? Hendrik Popom will nur kurz runter zum Kiosk, da entdeckt er ihn. In saharagelbem Mantel und taubengrauem Hut studiert er das Regal mit den Konservendosen. Dieser Mann, denkt Hendrik, das bin doch ich! Eine magnetische, ganz und gar rätselhafte Verbindung bahnt sich an. Der Andere führt Hendrik nach und nach ein Bild seiner

  • Eva

    4/5

    15.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine absurde Suche nach dem Sinn des Lebens

    Hendrik ist unzufrieden. Seine Beziehung läuft nicht mehr rund, der Job in der Kreativ-Agentur gefällt ihm nicht mehr. Alles, was nicht ganz klappt, bedient seinen Glaubenssatz, dass das Leben es nicht gut mit ihm meint. Eines Abends trifft er einen altmodisch gekleideten älteren Mann im Kiosk und weiß: Das ist er selbst. Nur eben älter. Der ältere Hendrik scheint aus der Zeit gefallen, ist Weinkenner, kauft Dosenpfirsiche, entzieht sich dem jungen Mann, der ihm nachstellt. Es entwickelt sich eine absurde Suche nach der eigenen Identität, eine Jagd nach Sinn und nach Antworten, die sich der Erzähler in seiner Lebenskrise dringend wünscht. Je näher sich der junge Hendrik seinem Alter Ego wähnt, desto mehr entzieht es sich. Ob der ältere Hendrik am Ende tatsächlich er selbst in der Zukunft ist, bleibt unklar. Literarisch folgt Johanna Sebauer im Text dem klassischen Motiv des Doppelgängers. Sie spielt mit dem Stilmittel des Paradoxons, spiegelt das Narrativ in der Form. Ironisch und doch philosophisch nachdenklich entwirft sie einen sehr speziellen Charakter, der beständig um sich selbst kreist und in diesem Kreisen die Orientierung verliert. Identität wird Konstruktion, Erfindung, Experiment. Sprachlich folgt Johanna Sebauer dieser Logik, schraubt aberwitzige Dialoge in artistische Höhen und lässt Erzähler und Lesende ratlos zurück. So ließe sich der Text als Persiflage auf all jene autofiktionalen Texte lesen, die gerade den Literaturbetrieb erobern und sich selbstreferentiell mit den eigenen Befindlichkeiten befassen. Dies wiederum ist ohnehin der Gesellschaft derzeit nicht unbedingt fremd. Popóm ist ein eloquenter, humoristischer Coup, der ein Genre aufs Korn nimmt, fabulierfreudig die Semantik auf die Probe stellt, Dialektik ad absurdum führt und am Ende die Schönheit des Unvorhersehbaren feiert.

  • Bewertung

    aus Buchen

    4/5

    14.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Begegnung

    Hendrik Popóm ist ein durchschnittlicher Mann Ende Zwanzig der eines Tages einen älteren Mann sieht und erkennt, das bin ich. Er spricht ihn an und nach anfänglichen Zögern sprechen sie öfter miteinander. Diese Begegnungen mit sich selbst führen dazu, dass Hendrik sich in Frage stellt und zu Selbsterkenntnis kommt. Doch es gibt eine Sache, die Popóm ihm zunächst verheimlicht. Das ist eine originelle Idee, dass den relativ kurzen Roman trägt. Es bleibt aber auch das Gefühl, das Popóm nach dem großartigen Roman Nincsdorf eher ein kleinerer Versuch ist und nicht lange im Gedächtnis bleibt.

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Bewertungen (6)

Unsere Meinungen

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    Sarah Heckhoff

    Thalia Mayersche Bocholt

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Doppelt gemoppelt macht was?

    Hendrik steht eines schönen Tages seinem älteren Ich gegenübe, einfach so. Es ist kein Doppelgänger, nein, der andere Mann ist er selbst, bloß doppelt so alt. Kein Reisender aus der Zukunft, sondern ein Mann, der in derselben Stadt wohnt und dabei eben ein knapp dreißig Jahre älterer Hendrik ist. Diese Begegnung erweckt ganz ungeahnte Gefühe im jüngeren Hendrik, die einen beim Lesen selbst unweigerlich nachdenklich stimmen. Leben wir eigentlich unser Leben oder lebt das Leben uns? Eine wunderliche Lektüre, Magischer Realismus der Extraklasse!
  • Zum Bewerterprofil von Dorothea Bereswill

    Dorothea Bereswill

    Thalia Sindelfingen – Breuningerland

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kafka lässt grüssen

    Kafka lässt grüssen. Was wäre, wenn man plötzlich einem Doppelgänger von sich selbst gegenüber stehen würde, zwar deutlich älter, aber eindeutig man selbst. Klug und mit feinem psychologischem Gespür lotet Sebauer aus, wo ihr Held Hendrik im Leben steht, wonach er sucht und an was es mangelt. Dieser Roman ist eine kleine Entdeckung.

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Bewertungen (2)

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