Eine Reise in das Herz einer vergessenen Geschichte vom Kampf um weibliche Freiheit. Dieses Hörbuch wird Sie zutiefst berühren.Eine Schriftstellerin auf der Suche nach sich selbst. Tief im märchenhaften böhmischen Wald verschränken sich die Schicksale zweier mutiger Frauen.Als Elli Hajek sich zum Schreiben in ein abgelegenes Haus zurückzieht, erinnert sie sich an eineFigur, von der ihr einst ihre tschechische Großmutter erzählte:Viktorka, die junge Frau, die nach einem schwerwiegenden Ereignis für wahnsinnig erklärt wurde und fortan allein im böhmischen Wald lebte. Als Elli erfährt, dass Viktorka wirklich existierte, reist sie indas Land, aus dem sie selbst als Kind geflohen ist. Elli will mehr erfahren - doch tief im Wald, zwischen leuchtendem Farn und reißendem Fluss, wartet eine andere Aufgabe auf sie: Bevor sie die Wahrheit über Viktorka erfährt, muss Elli sich ihrer eigenen verdrängten Geschichte stellen.Eine große, leuchtende Geschichte um Gerechtigkeit und Vergangenheit, weibliche Geschichtsschreibung und den Mut zur Wahrheit.NachMarschlande der neue Roman von Jarka Kubsova."Vielleicht war der Wald nicht bloß eine Zuflucht. Vielleicht war er ein Ort, an dem sie endlich frei sein konnte."
Kundinnen und Kunden meinen
4.1/5.0
Barbara T.
aus Hagen
5/5
04.09.2026
Hörbuch-Download (MP3)
Stimmungsvoll, märchenhaft schön Hörbuch
Das Hörbuch °Im Licht des neuen Tages“ erschien am 26.08.26 im Argon Hörbuch Verlag. Das Buch wurde von Heike Warmuth und Valery Tscheplanowa gesprochen.
Beide Sprecherinnen vermitteln hervorragend die stimmungsvolle Handlung des Romans. Heike Warmuth verleiht ihre warme angenehme Stimme der Schriftstellerin Elli, Valery Tschepanowa erzählt die Geschichte von Viktorka. Beide Stimmen passen hervorragend zu den gesprochenen Figuren, beide ließen mich in die erzählte Geschichte vollkommen zu versinken.
Besonders angetan wurde ich von Viktorkas Erzählung. Der Klang ihrer warmen, gefühlvollen Stimme versetzte mich an den Ort des Geschehens; gleichzeitig hatte ich das Gefühl Viktorka selbst zuzuhören, könnte ihr Leid und Trauer klar und intensiv wahrnehmen.
Das Hörbuch ließ mich tiefer in die Geschichte einzutauchen und ihre besondere Atmosphäre besser nachempfinden.
In ihrem atmosphärischen Roman hat mich Jarka Kubsova in eine Welt des tschechischen Märchens und der Überlieferung entführt. Sie greift darin auf die klassische Märchengeschichte von Bozena Nemcova aus dem Jahr 1855 und verknüpft sie kunstvoll mit der Geschichte einer modernen Frau, der Schriftstellerin Elli Hajek.
Das beliebte Viktorka-Erzählung ergänzt die Autorin mit den Ergebnissen von Ellis aktueller Recherche, welche ein neues Licht auf das Leben von Viktorka wirft. Viktorkas tragische Geschichte berührt und erschüttert zutiefst. Gleichzeitig wirkt sie erstaunlich aktuell, denn vieles davon, was Viktorka widerfahren ist, findet auch heutzutage in verschiedenen Milieus statt.
Auch Ellis Geschichte hat mich beeindruckt und nachdenklich gemacht. Denn auch sie musste zuerst innehalten, über ihr bisheriges Leben nachdenken, zu sich selbst finden. Klug und nachvollziehbar schreibt die Autorin in dem Teil über solche Themen, wie Flucht, Sprache, Integrität, kulturelle Identität, Leben in Freiheit. Alles sehr wichtige Themen, heutzutage von großer Bedeutung.
Ich habe den Roman sehr gerne gelesen, die atmosphärische Erzählung sehr genossen. Besonders die poetischen, gefühlvollen Beschreibungen der Natur, insbesondere die authentisch wirkenden Beschreibungen des lebendigen Waldes, sprachen mich innerlich an. Die Geschichten der beiden Frauen, einfühlsam erzählt, bleiben lange in meiner Erinnerung.
Beide Ausgaben des Romans kann ich wärmstens empfehlen.
moneslesecouch
5/5
04.09.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Magie, Märchen und starke Frauen
Der neue Roman von Jarka Kubsova hat für mich alles, was ein gutes Buch braucht. Eine starke Frau, die an einem Wendepunkt in ihrem Leben steht und auf der Suche nach sich selbst und nach ihrer Vergangenheit ist. Eine Geschichte, die in der Geschichte spielt, hier mit einem Märchen, das aber sehr realistisch erscheint und dessen Inhalt auch auf die heutige Zeit zu übertragen ist. Etwas magischen Realismus, der mich in träumerische Welten entführt hat und berührende Elemente, die voller Wärme und Empathie geschrieben sind, so, dass mir an einem Punkt in der Mitte des Romans plötzlich die Tränen kamen.
Mich hat dieses Buch tief berührt, bewegt und mir genau die Unterhaltung geboten, die ich mag. So gibt es von mir eine große Leseempfehlung für alle, die einen spannenden Roman in einer poetischen Schreibweise mitbringt Prise Magie suchen.
Bewertung
Thalia Book Circle Community
5/5
30.08.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Zwischen Herkunft, Erinnerung und den Geschichten, die bleiben
Ich hatte zunächst ein wenig Mühe, in Jarka Kubsovas „Im Licht des neuen Tages“ hineinzufinden, weil Vergangenheit und Gegenwart eher flirrten als klar prägnant benannt waren. Doch gerade dieses langsame Herantasten erwies sich rückblickend als Teil der Wirkung des Romans. Irgendwann hörte ich auf, nach einer eindeutigen Trennlinie zwischen Realität und Überlieferung zu suchen, und konnte mich ganz auf die eigentümlich ruhige Atmosphäre der Geschichte einlassen.
Im Mittelpunkt steht Elli Hajek, eine Schriftstellerin, deren Leben an mehreren Stellen aus dem Gleichgewicht geraten ist. Ihre Tochter Klara ist ausgezogen, ihre Beziehung zu Jan scheint festgefahren, und auch mit ihrem Schreiben kommt sie nicht recht voran. Ausgerechnet in der Abgeschiedenheit eines Waldhauses möchte Elli den Roman schreiben, von dem sie überzeugt ist, dass er endlich wirklich gut werden muss. Die räumliche Entfernung von ihrem bisherigen Leben erweist sich jedoch nicht als Flucht vor ihren Problemen, sondern als Weg mitten hinein in jene Vergangenheit, die sie über Jahre möglichst sorgfältig auf Abstand gehalten hat.
Denn Elli trägt eine Geschichte mit sich, über die sie kaum spricht. Als Kind floh sie mit ihren Eltern aus der damaligen Tschechoslowakei nach Deutschland. Aus Eliška Hájková wurde bei ihrer Einbürgerung Elli Hajek. Eine scheinbar nebensächliche Veränderung, die im Roman jedoch eine enorme symbolische Bedeutung erhält. Mit der neuen Schreibweise ihres Namens verschwindet ihre Herkunft gewissermaßen aus dem offiziellen Leben. Niemand fragt mehr nach der Flucht, nach der alten Heimat, nach den zurückgelassenen Menschen. Elli selbst scheint diese Vergangenheit ebenfalls möglichst weit von sich geschoben zu haben.
Besonders eindringlich fand ich die Beziehung zu ihrer Großmutter. In den Erinnerungen an sie wird deutlich, dass Heimat für Elli nie nur ein geografischer Ort gewesen ist. Sie verbindet sich mit Geschichten, Märchen und einer Sprache, die mit ihrer Kindheit und ihrer Herkunft verbunden ist. Umso schmerzhafter wirkt der Brief mit dem schwarzen Rand, den Elli irgendwann erhält. In diesem Moment wird endgültig sichtbar, dass Verdrängtes nicht einfach verschwindet, sondern darauf wartet, wieder ins Bewusstsein zu treten.
Die zweite große Figur des Romans ist Viktorka, eine Frau aus einer alten böhmischen Überlieferung, die in Božena Němcovás berühmter Erzählung Babička als geheimnisvolle und schließlich als wahnsinnig geltende Gestalt erscheint. Elli kennt ihre Geschichte seit ihrer Kindheit und beginnt sich während ihres Aufenthalts im Wald intensiver mit ihr auseinanderzusetzen. Was zunächst wie eine literarische Recherche wirkt, entwickelt sich zunehmend zu einer persönlichen Spurensuche. Je mehr Elli über Viktorka erfährt, desto deutlicher wird, dass sie sich nicht nur mit einer fremden Frau aus einer vergangenen Zeit beschäftigt, sondern mit Fragen, die unmittelbar mit ihrer eigenen Biografie zusammenhängen.
Gerade diese Verbindung hat mich am Roman besonders interessiert. Jarka Kubsova stellt die Frage, was geschieht, wenn die Geschichten, die wir über Menschen erzählen, nicht mit der Wahrheit ihres Lebens übereinstimmen. Wer entscheidet darüber, ob eine Frau als verrückt, schwierig oder unangepasst in Erinnerung bleibt? Und was geht verloren, wenn ihre eigene Stimme nicht überliefert wird? Viktorka wird dadurch zu weit mehr als einer historischen oder literarischen Figur. Sie wird zu einem Spiegel für Elli und zugleich zu einem Sinnbild für all jene Frauen, deren Leben von anderen erzählt und bewertet wurde.
Der Wald spielt dabei eine zentrale Rolle. Er ist nicht bloß Schauplatz, sondern entwickelt beinahe eine eigene Präsenz. Kubsova beschreibt ihn mit großer Sinnlichkeit. Licht, Geräusche, Feuchtigkeit, Moos, Tiere und die sich ständig verändernde Atmosphäre des Waldes werden so präzise eingefangen, dass ich beim Lesen häufig das Gefühl hatte, selbst dort zu stehen. Gleichzeitig besitzt dieser Ort etwas Unheimliches und Märchenhaftes. Je tiefer Elli in den Wald eindringt, desto mehr scheint auch die Grenze zwischen ihrer eigenen Realität und den Geschichten aus ihrer Kindheit zu verschwimmen.
Sprachlich hat mich der Roman vor allem durch seine Zurückhaltung überzeugt. Jarka Kubsova schreibt ruhig und präzise, ohne ihre Figuren oder ihre Gefühle unnötig auszuleuchten. Gerade dadurch entsteht eine besondere Nähe. Elli erzählt in einer Weise, die nicht darauf ausgerichtet ist, den Leser mit großen emotionalen Gesten zu überwältigen. Vieles bleibt leise, manchmal beinahe beiläufig und wirkt gerade deshalb nach. Besonders die Passagen über Ellis Herkunft und ihre ambivalente Beziehung zur eigenen Vergangenheit haben mich zunehmend berührt.
Allerdings würde ich das Buch nicht als durchgehend leicht zugänglich bezeichnen. Gerade zu Beginn empfand ich die Wechsel zwischen den verschiedenen Erzählebenen als etwas sperrig. Auch die längeren Passagen über Viktorka haben für mich stellenweise an Spannung verloren. Ich musste mich auf die Erzählweise erst einlassen und hatte zeitweise das Gefühl, noch nicht zu wissen, wohin mich die Geschichte eigentlich führen möchte. Im weiteren Verlauf empfand ich genau diese Offenheit jedoch zunehmend als Stärke.
Denn „Im Licht des neuen Tages“ ist letztlich kein Roman, der seine Themen in eindeutigen Antworten auflöst. Es geht um Herkunft und Entwurzelung, um die Frage nach der eigenen Identität und um die Macht der Geschichten, die wir über uns selbst und andere erzählen. Vor allem aber geht es um die Erkenntnis, dass Verdrängung zwar eine Form des Schutzes sein kann, irgendwann jedoch ihren Preis fordert.
Für mich war es deshalb vor allem ein Roman über das Wiederfinden der eigenen Geschichte. Elli muss nicht nur herausfinden, was mit Viktorka geschehen ist, sondern sich auch fragen, welche Teile ihrer eigenen Vergangenheit sie über Jahre verschwiegen hat und warum. Dass diese beiden Suchbewegungen miteinander verwoben werden, fand ich ausgesprochen gelungen.
„Im Licht des neuen Tages“ ist kein Buch, das mich vom ersten Kapitel an mühelos für sich gewonnen hat. Es hat vielmehr Geduld von mir verlangt. Gerade deshalb hat mich die Lektüre am Ende besonders überzeugt. Aus anfänglicher Distanz wurde allmählich Nähe, aus Verwirrung Interesse und schließlich ein Roman, über dessen zentrale Fragen ich auch nach der letzten Seite noch nachgedacht habe. Ein stilles, atmosphärisch dichtes Buch über Herkunft, Erinnerung und die Notwendigkeit, irgendwann die Geschichten selbst in die Hand zu nehmen, die andere über uns geschrieben haben.
Anita
aus Bonn
5/5
30.08.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
tolle Lektüre
Worum geht es?
Die Autorin Elli Hajek zieht sich zum schreiben in eine einsame Hütte zurück. Hier muss sie sich nicht nur mit ihrem Buch, sondern auch mit ihrer Vergangenheit und düsteren Märchen und Sagen aus ihrer Kindheit in Tschechien auseinander setzten.
Worum geht es wirklich?
Identität, Herkunft und Autorinnenschaft.
Lesenswert?
Ja, mein erstes Buch von der Autorin und direkt ein Volltreffer.
Die CHARAKTERE, die Kubsova hier entwirft, sind vielfältig und lebendig. Allen voran Protagonistin Elli, die sich bemüht ihr Leben als Autorin, Frau und Mutter unter einen Hut zu bekommen. Ihre Herkunft spielt eine große Rolle, was für der Autorin sehr eindrücklich und anschaulich geschildert wird.
ATMOSPHÄRISCH hat mir das Buch gut gefallen, vor allem die Waldszenen und die eher einsamen Situationen. Auch die Rückblicke sind so anschaulich und lebendig, dass man direkt in die Szenen eintauchen kann.
Der SCHREIBSTIL ist angenehm, gut lesbar und das Thema Herkunft findet sich auch in der Sprache wieder - absolut gelungen. Es gibt zudem poetische Einschübe, die die Geschichte noch runder machen.
Die HANDLUNG folgt einem eher klassische Verlauf, was ich aber nicht als Kritikpunkt darstellen möchte. Die Struktur ist klassisch und gut und für ein Werk, bei dem es um Autorinnenschaft geht, auch völlig passend.
Beim Lesen hat sich durchaus ein LESESOG bei mir eingestellt. Das Buch ist natürlich nicht spannend wie ein Thriller, aber anregend zum Weiterlesen und weckt die Neugierde auf die Beantwortung der offenen Fragen.
Die Figuren handeln nach einer verständlichen LOGIK, auch die Darstellung unserer realen Welt ist sehr glaubhaft, was auch für die Hintergrundgeschichte von Elli gilt.
SPASS beim Lesen hat mir dieses Buch somit definitiv gegeben, ich bin sehr glücklich über die Wahl der Lektüre und möchte nun weitere Bücher der Autorin lesen.
Meine Bewertung ist nach der CAWPILE-Methode aufgebaut und ergibt dann bei durchschnittlich 9,29 Bewertungspunkten 5 Sterne für dieses Buch.
Lina
aus Potsdam
5/5
30.08.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Märchenhafte Reise durch die tschechische Geschichte
„Alles strömte in mein Herz, in mein ganzes Herz, das frei und groß und fühlend war, als wäre eine Spange davon abgefallen; ein eiserner Vorhang“
Elli, eine mittelalte Autorin, befindet sich in einer Schreibblockade und begibt sich in eine abgelegt Waldhütte um ihren Roman zu vollenden. Abgelegen von der Zivilisation, ihrem fürsorglichen Partner Jan und ihrer bereits ausgezogenen Tochter Klara, wird sie erinnert an Viktorka - eine tschechische Märchenfigur, die ebenfalls abseits der Gesellschaft im Wald gehaust haben soll. Elli weiß, dass diese Figur auf einer realen Person basiert und begibt sich auf die Suche nach ihrem wahren Schicksal. Auf dieser Reise muss Elli sich jedoch ihrem eigenen Schicksal stellen.
Jarka Kubsova schafft es, in ihrem neuen Roman „Im Licht des neuen Tages“ auf absolut abwechslungsreiche Weise ein Stück tschechische Geschichte anhand von Märchen zu transportieren. Wir begleiten eine Figur, die sich entfremdet von sich selbst und ihrer eigenen Familiengeschichte in eine Märchenwelt flüchtet und fast schon obsessiv Viktorka hinterher jagt. Dabei lernen wir reichlich über das tschechisches Kulturgut der Märchen, über ausgestoßene Frauen und ihr Leiden am Rande der Gesellschaft, aber eben auch viel über die tschechische Vergangenheit zu Zeiten des Ostblocks und damit einhergehende Traumata. Eine wunderbare Symbiose zwischen zauberhaft und ernst, erzählt aus der Sicht einer sehr authentischen Frauenfigur!
Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.
5/5
05.09.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Elisa, Viktorka, Bozena Nemkova und der Böhmische Wald
Elisa ist nach Jahrzehnten auf Spurensuche in Böhmen.
Als Kind mit den Eltern geflohen, hat sie vieles verdrängt, was nun zum seelischen Balast wird.
Dabei ist sie auch der alten Legende von Viktorka, welche als Ausgestoßene im Wald lebte,
auf der Spur. Realität und Magie vermischen sich.
Kubsova ist auch diesmal wieder sehr lesenswert.
Eine alte Geschichte und die Aufarbeitung der Eigenen.
Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.
5/5
02.09.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Spur zurück
Jarka Kubsova bereichert auch mit ihrem Buch "Im Licht des neuen Tages“. Ihre tschechische Großmutter erzählt Elli einst von Viktorka, die nach dem, was ihr widerfahren ist, zurückgezogen im böhmischen Wald lebte. Jahre später reist Elli nach Tschechien, eigentlich um zu schreiben. Doch vor Ort stößt sie auf weitere Informationen über Viktorka. Je mehr sie über deren Schicksal erfährt, desto näher rückt auch ihre eigene Vergangenheit: die Kindheit, die Flucht nach Deutschland und das Leben in der neuen Heimat. Eine interessante und einprägsame Erzählung mit wunderschönen Naturbildern, die teilweise etwas Mystisches, beinahe Märchenhaftes hat. Der böhmische Wald trägt viel zu dieser besonderen Atmosphäre bei. Gut geschrieben und ruhig erzählt, hat mich wiederum für die Autorin eingenommen.
Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.
5/5
31.08.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Was wirklich geschah
Als Elli in ein abgelegenes Waldhaus zieht, um endlich ihren Roman fertig zu schreiben, tritt sie unabsichtlich etwas in sich selbst los, dass sich bald nicht mehr aufhalten lässt.
Was mit der Suche nach Viktorka, einer Figur aus einem tschechischen Märchen, beginnt, wird bald zur Suche nach der eigenen Vergangenheit und Elli befindet sich mehr und mehr zwischen Erzählung, Erinnerung und eigener Vorstellungskraft.
Die Grenzen zwischen ihr jetzt und Viktorka damals verschwimmen, bestehen bleibt die Frage, wo die Wahrheit liegt und wer sie schreibt. Denn wer erzählt, bestimmt darüber, was erzählt und erinnert wird, das erkennt Elli schon bald.
Ein Buch, das mich mit jeder Seite tiefer in die tschechische Märchenwelt und Ellis Biographie hinein gezogen hat. Ich habe mich gern mitreißen lassen!
Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.
5/5
29.08.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Wundervoll erzählt und märchenhaft
Elli flieht in eine Hütte im Wald, um in der Abgeschiedenheit an ihrem neuen Manuskript zu arbeiten. Dort erinnert sie sich an die Geschichten, die ihre Großmutter ihr vorgelesen hat. Besonders die Nebenfigur Viktorka und ihr tragisches Schicksal sind ihr im Gedächtnis geblieben. Doch stimmen die Geschichten über Viktorka wirklich? Auf der Suche nach der wahren Geschichte kehrt Elli in ihr altes Heimatland zurück, dem sie so lange den Rücken gekehrt hat.
Eine Geschichte mit so viel Gehalt: die Flucht vor dem eigenen Schmerz, Orientierungslosigkeit und die Suche nach sich selbst. Wundervoll erzählt und immer wieder von einer märchenhaften Atmosphäre durchzogen.
Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.
5/5
25.08.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Große Frauenliteratur
In diesem, bisher persönlichsten Buch, wie die Autorin sagt, verknüpft Jarka Kubsova auf ganz wundervolle Weise Märchenhaftes mit Realität und gibt ihrer Liebe zur Heimat Tschechien eine ganz große Bühne.
Elli ist Schriftstellerin und zieht sich in ein Haus im Wald zurück, um endlich ihr Manuskript zu beenden. Doch so sehr sie sich auch bemüht, scheint der Wald sie auf geheimnisvolle zu rufen und in seinen Bann zu ziehen. Hier nämlich begegnet Elli Viktorka, einer Figur aus einem berühmten tschechichen Märchen, einer sagenumwobenen "Wilden", die zwischen den Bäumen ein Zuhause fand. Immer weiter verstrickt sich Elli in die Geschichte dieser Frauengestalt und begibt sich auf deren Spuren in den böhmischen Wald nach Tschechien. Dort, im Großmuttertal, das seinen Namen nach dem berühmten Märchenbuch "Babicka" der tschechichen Autorin Bozena Nemcova erhalten hat, trifft sie nicht nur auf die wahre Geschichte von Viktorka, sondern auch auf ihre eigene.
Kunstvoll und mit völliger Hingabe, erzählt Jarka Kubsova von Heimat, Heimatverlust und einem Neuanfang in der Fremde, vom Verlust der eigenen Identität und von einer Frau, in deren märchenhafter Geschichte so viel Wahres steckt.
Ich durfte bei einer Lesung der Autorin dabei sein und war sehr berührt, wie sie von diesem, ihrem Roman gesprochen hat. Ganz große Leseempfehlung!
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.