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Im Licht des neuen Tages Roman

100

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

2366

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.08.2026

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,4/12,9/3,2 cm

Gewicht

386 g

Farbe

Camel / Dunkelbraun

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397497-3

Beschreibung

Rezension

[...] Nachforschungen führen [die Protagonistin] [...] tief[...] in den böhmischen Märchenwald – und [...] die eigene Seelenlandschaft, zu lange Verdrängtem, was nun mit magisch anmutender Macht und märchenhaften Helferfiguren ans Licht drängt. ("Brigitte")
Jarka Kubsova[s] [...] Geschichte [hat] einen ganz eigenen Zauber ("Brigitte")
Keine gräbt sich so in ihre historischen Figuren wie Jarka Kubsova ("Brigitte")
Berührend! ("TV Hören und Sehen")
Ein eindrucksvoller Roman über Frauen, Erinnerung und Selbstfindung. ("Laura")
Eine fesselnde Lektüre. ("Hamburger Abendblatt")

Produktdetails

Verkaufsrang

2366

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.08.2026

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,4/12,9/3,2 cm

Gewicht

386 g

Farbe

Camel / Dunkelbraun

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397497-3

Herstelleradresse

FISCHER, S.
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    23.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    3 Frauen, 3 Schicksale

    Die Schriftstellerin Elli Hajek ist an einem Tiefpunkt ihres Lebens. Ihre Tochter Klara lebt ihr eigenes Leben, die Idee für ihren neuen Roman findet beim Verlag keinen Anklang. Ihr Freund Jan möchte gern mit ihr zusammenziehen, stattdessen mietet sie ein Haus im Wald. Auch, um herauszufinden, wer sie eigentlich ist. Nach und nach erfahren wir die Geschichte der Flucht ihrer Familie aus der Tschechoslowakei im Jahre 1987. In ihrer Familie wurde nie über diese Nacht voller Angst gesprochen, denn die Eltern wollten ihren Töchtern ein gutes Leben bieten und das ging ihrer Meinung nach nur als Deutsche. Früh erfährt Elli, die eigentlich Eliška Hájková heißt, dass über manche Dinge besser nicht gesprochen wird. Und genau das ist das Problem, das sie lösen muss. Allein und krank in ihrem Haus im Wald erinnert sie sich an die Erzählungen ihrer Großmutter, die ihr die Märchen der Schriftstellerin Božena Němcová erzählt, wo u.a. die junge Viktorka eine Rolle spielt, die für wahnsinnig erklärt wurde und lange allein im böhmischen Wald lebte. Elli findet bei ihren Recherchen in Tschechien heraus, dass Viktorkas Leben sich deutlich von dem ihrer fiktiven unterscheidet. Dies führt dazu, dass Elli sich endlich ihrer eigenen Geschichte stellen kann. Jarka Kubsova gibt ihrer Geschichte lange Zeit eine eher düstere und teilweise bedrohliche Atmosphäre. Sie verwebt die Märchen und Geschichten mit der Realität, sowohl für Elli als auch für die Leserinnen. Nicht immer ist unterscheidbar, was fiktive Realität, was Magie und Fantasie ist. Die Leserin erliegt dem Sog dieser Geschichte. Das Verweben der Biografien von Božena Němcová und Viktorka mit Ellis Lebensgeschichte gelingt Jarka Kubsova ausgezeichnet. Es wird sehr deutlich, mit welchen Vor-Urteilen sie zu kämpfen hatten und was der Preis für ihre Selbstbestimmtheit war. Fazit: ein lesenswerter Roman, auch wenn mir „Marschlande“ besser gefallen hat.

  • Katrin C.

    5/5

    22.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Faszinierender Blick auf Geschichten und darauf, wer sie eigentlich erzählt

    Ich habe dieses Buch geliebt. Jarka Kubsova verbindet in Im Licht des neuen Tages genau die Dinge, auf die ich immer anspringe: Gegenwart und Vergangenheit, historische Spurensuche, Familiengeschichte und eine beinahe vergessene Frau, über deren Leben wir heute nur noch in Fragmenten etwas wissen können. Eli, Autorin mit Schreib- und Beziehungskrise, stößt auf die Geschichte von Viktorka Židová, die im 19. Jahrhundert in Böhmen lebte und durch Božena Němcovás Die Großmutter zur literarischen Figur wurde: verführt, verlassen, wahnsinnig geworden. Nur war Viktorka keine erfundene Figur. Sie hat wirklich gelebt – und das, was sich heute über ihr Leben rekonstruieren lässt, passt nicht sauber zu Němcovás Version. Gleichzeitig führt Elis eigene Familiengeschichte zurück in die Tschechoslowakei und zu einer Flucht über den Eisernen Vorhang. Politische Grenzen, Migration und Herkunft greifen ebenso ineinander wie weibliche Lebensentwürfe und die Geschichten, die innerhalb von Familien weitergegeben oder verschwiegen werden. Gerade diese Verbindung mochte ich sehr: Geschichte ist hier keine abgeschlossene Vergangenheit, sondern etwas, das sich durch Biografien und Generationen bis in die Gegenwart fortsetzt. Am spannendsten wurde der Roman für mich aber dort, wo er die Frage aufwirft, was Literatur den realen Menschen schuldet, die sie zum Stoff macht. Němcová hat Viktorkas Leben nicht dokumentiert, sondern daraus Literatur gemacht. Ihre Version hat sich über Generationen ins kulturelle Gedächtnis eingeschrieben, während die reale Frau dahinter beinahe verschwand. Gleichzeitig war Němcová selbst eine Frau des 19. Jahrhunderts, die unter den Bedingungen ihrer Zeit schrieb und sich ihren Platz als Schriftstellerin erst erkämpfen musste. Kubsovas Versuch, die reale Frau hinter dieser literarischen Figur wieder sichtbar zu machen, fand ich deshalb wahnsinnig spannend – gerade weil auch die „wahre“ Viktorka heute nur noch aus Fragmenten rekonstruiert werden kann. Was bleibt, sind verschiedene Versionen einer Frau, über die andere erzählt haben. Wie viel Wahrheit schuldet Literatur der Wirklichkeit? Und können wir 170 Jahre später überhaupt noch sauber trennen zwischen dem, was passiert ist, dem, was Němcová daraus gemacht hat, und dem, was wir heute darin lesen? Das Buch hat damit etwas gemacht, das ich liebe: Es hat mich auf eine Spur gesetzt. Ich wollte wissen, wer Božena Němcová eigentlich war, wie sie gearbeitet hat und warum mir eine für die tschechische Literatur so bedeutende Frau bisher kaum begegnet war. Von dort war es nicht weit zu ihren Märchen, zu anderen Märchensammlerinnen und schließlich zu der Frage, wer all diese Geschichten eigentlich erzählt hat, bevor die Namen der berühmten Sammler darüberstanden. Im Licht des neuen Tages hat mich deshalb nicht nur beim Lesen begeistert. Es hat dafür gesorgt, dass ich danach weitergelesen, recherchiert und Bücher bestellt habe. Und viel mehr kann ich von einem Roman eigentlich kaum verlangen.

  • ReadingFoxy

    aus Leipzig

    5/5

    20.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Suche nach der eigenen Geschichte

    Die Suche nach der eigenen Geschichte Ich habe damals Marschland von der Autorin gelesen und fand die Stimmung dort ganz wunderbar. Daher hat mich ihr neues Buch direkt angesprochen. Der Roman verbindet die Geschichte einer modernen Frau mit einer alten böhmischen Erzählung und schafft daraus etwas ganz Eigenes. Im Mittelpunkt steht Elli Hajek. Eine Schriftstellerin, die nach einigen Veränderungen in ihrem Leben den Boden unter den Füßen verliert. Ihre Tochter ist erwachsen, beruflich läuft es nicht mehr rund und auch ihre eigene Vergangenheit holt sie ein. Denn als Kind floh Elli mit ihren Eltern aus der ehemaligen Tschechoslowakei nach Deutschland. Ihre Herkunft sollte möglichst unsichtbar bleiben. Aus Eliška wurde Elli. Bald beginnt Elli, sich mit der Geschichte von Viktorka zu beschäftigen. Eine Frau, die vor langer Zeit allein im böhmischen Wald gelebt haben soll und von den Menschen als verrückt und wild bezeichnet wurde. Je mehr Elli über Viktorka herausfindet, desto stärker erkennt sie Verbindungen zu ihrem eigenen Leben. Der Schreibstil und die Beschreibungen sind toll und sehr bildhaft. Der Wald spielt dabei eine ganz besondere Rolle. Er ist nicht einfach nur Ort des Geschehens. Er ist so präsent, dass man immer das Gefühl hat, mittendrin zu stehen. Ich musste dabei oft an die Wälder von zu Hause denken. Die Beschreibungen sind ruhig, poetisch und sehr detailliert. Gleichzeitig bekommt die Geschichte dadurch etwas Mystisches, ohne vollständig ins Märchenhafte abzudriften. Die wechselnden Erzählperspektiven und Zeitebenen fand ich spannend und haben mir als Leserin einen umfangreichen Einblick geben können. Ja, man muss sich darauf einlassen, aber dann bekommt man eine großartige Geschichte. Manche Passagen waren etwas ausführlich, aber auch das war hier für mich ok. Besonders schön fand ich den Gedanken, dass man seine eigene Geschichte irgendwann selbst in die Hand nehmen muss. Dass Herkunft nichts ist, wofür man sich verstecken sollte. Und dass man manchmal erst einen Schritt zurückgehen muss, um wieder herauszufinden, wer man eigentlich ist. Ein leiser, mystischer Roman über Herkunft, Freiheit und die Suche nach dem eigenen Weg. ISBN: 978-3103974973 Autor: Jarka Kubsova Verlag: Fischer ET: 26.08.26 Umfang: 304 Seiten

  • Buchverliebt und leselustig

    5/5

    16.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Wahrheit, die ans Licht will

    Manchmal sind es die Geschichten, die über Generationen weitererzählt werden, die am längsten nachwirken. Und manchmal steckt in einer alten Erzählung viel mehr Wahrheit, als man zunächst glauben möchte. Jarka Kubsovas Im Licht des neuen Tages hat mich vor allem durch seine besondere Konstruktion begeistert: Wir begleiten Elli auf ihrer Suche nach Viktorka und gleichzeitig auf einer viel persönlicheren Reise zu sich selbst. Diese Geschichte in der Geschichte ist klug miteinander verwoben und entfaltet nach und nach ihre Wirkung. Besonders gut gefallen hat mir, wie sich die beiden Frauenschicksale immer stärker miteinander verbinden. Viktorkas Geschichte steht dabei nicht einfach für sich, sondern wirft Fragen auf, die Elli zunehmend persönlich betreffen. Und je mehr sie über die Vergangenheit erfährt, desto deutlicher wird, dass auch sie selbst etwas mit sich herumträgt, das lange verdrängt wurde. Dazu kommt diese ganz besondere Atmosphäre: der böhmische Wald, der Fluss, das leuchtende Farn und ein Hauch von Mythos, der die Geschichte fast märchenhaft wirken lässt, ohne dass sie ihre Bodenhaftung verliert. Gerade diese Mischung aus realer Vergangenheit, persönlicher Erinnerung und mystischen Elementen hat für mich einen besonderen Reiz entwickelt. Kubsova erzählt dabei nicht laut oder effekthascherisch. Vieles entfaltet sich eher leise und lässt Raum zum Nachdenken. Besonders stark fand ich den Moment, in dem Elli erkennt, was eigentlich auf ihr lastet. Dadurch bekommt die Geschichte noch einmal eine ganz andere emotionale Tiefe. Im Licht des neuen Tages ist für mich ein Roman über weibliche Lebensgeschichten, über das, was verschwiegen und vergessen wurde, und über den Mut, sich der eigenen Vergangenheit zu stellen. Eine Geschichte, die nachhallt und die mich gerade durch ihre kluge Verflechtung sehr berührt hat. Eine großartige Leseempfehlung für alle, die historische und persönliche Geschichten mögen, die etwas zu erzählen haben und dabei gerne ein wenig in eine andere, fast märchenhafte Welt eintauchen. Lieben Dank an den S.Fischer Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars über Netgalley.

  • Bewertung

    5/5

    14.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zauberhaft

    Elli ist Schriftstellerin. Leider kommt sie mit ihrem aktuellen Roman nicht gut voran. Dann ist auch noch ihre Tochter ausgezogen. Das belastet sie zusätzlich. Sie zieht sich in ein abgelegenes Haus im Wald zurück, um in Ruhe arbeiten zu können. Da erinnert sie sich an eine Geschichte, die ihre tschechische Großmutter ihr erzählt hat. Darin geht es um die vermeintlich verrückte Viktorka, die allein im Wald lebt. Als Elli erfährt, dass Viktorka tatsächlich existiert hat, fährt sie nach Tschechien. Sie fährt zurück in ihre eigene Vergangenheit, die sie so gern verdrängen möchte. Ein atmosphärischer Roman über vergessene Geschichten, verdrängte Erinnerungen. Der Wald, die Natur, Licht, Dunkelheit und märchenhafte Elemente schaffen eine ganz besondere geheimnisvolle Stimmung. Die Grenzen zwischen Ellis und Viktorkas Geschichte verschwimmen immer mehr. Dadurch entsteht ein ganz besonderer Zauber. Die Geschichte von Viktorka, die hier erzählt wird, ging mir unheimlich nah. Es ist so grausam, wie zu dieser Zeit mit Frauen umgegangen wurde. Auch Ellis Geschichte ging mir sehr nah. Vor allem im Bezug zu ihrer eigenen Geschichte und in Verbindung zu ihrem Freund. Sie wirkte auf mich so authentisch und nahbar. Ihre ganzen Selbstzweifel waren so nachvollziehbar. Ich wollte sie einfach nur in den Arm nehmen. Im ersten Drittel hatte ich so meine Probleme in das Buch reinzukommen. Allerdings bin ich drangeblieben und wurde belohnt. Wenn es euch also ähnlich geht, bleibt dran. Ab und zu rollten auch ein paar Tränen bei mir, so ergriffen war ich von dieser Geschichte. Insgesamt ein leiser, berührender Roman, der einen gewissen Zauber inne hat. Man sollte ganz aufmerksam und in Ruhe lesen um komplett einzutauchen in diese teils mystische Welt. Eine große Empfehlung von mir.

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  • Zum Bewerterprofil von Haike Zimmer

    Haike Zimmer

    Thalia Dresden – Elbe Park

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Elisa, Viktorka, Bozena Nemkova und der Böhmische Wald

    Elisa ist nach Jahrzehnten auf Spurensuche in Böhmen. Als Kind mit den Eltern geflohen, hat sie vieles verdrängt, was nun zum seelischen Balast wird. Dabei ist sie auch der alten Legende von Viktorka, welche als Ausgestoßene im Wald lebte, auf der Spur. Realität und Magie vermischen sich. Kubsova ist auch diesmal wieder sehr lesenswert. Eine alte Geschichte und die Aufarbeitung der Eigenen.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spur zurück

    Jarka Kubsova bereichert auch mit ihrem Buch "Im Licht des neuen Tages“. Ihre tschechische Großmutter erzählt Elli einst von Viktorka, die nach dem, was ihr widerfahren ist, zurückgezogen im böhmischen Wald lebte. Jahre später reist Elli nach Tschechien, eigentlich um zu schreiben. Doch vor Ort stößt sie auf weitere Informationen über Viktorka. Je mehr sie über deren Schicksal erfährt, desto näher rückt auch ihre eigene Vergangenheit: die Kindheit, die Flucht nach Deutschland und das Leben in der neuen Heimat. Eine interessante und einprägsame Erzählung mit wunderschönen Naturbildern, die teilweise etwas Mystisches, beinahe Märchenhaftes hat. Der böhmische Wald trägt viel zu dieser besonderen Atmosphäre bei. Gut geschrieben und ruhig erzählt, hat mich wiederum für die Autorin eingenommen.
  • Zum Bewerterprofil von Lisa Klemenz

    Lisa Klemenz

    Thalia Erlangen – Erlangen Arcaden

    Buchhändler*in

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    5/5

    31.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was wirklich geschah

    Als Elli in ein abgelegenes Waldhaus zieht, um endlich ihren Roman fertig zu schreiben, tritt sie unabsichtlich etwas in sich selbst los, dass sich bald nicht mehr aufhalten lässt. Was mit der Suche nach Viktorka, einer Figur aus einem tschechischen Märchen, beginnt, wird bald zur Suche nach der eigenen Vergangenheit und Elli befindet sich mehr und mehr zwischen Erzählung, Erinnerung und eigener Vorstellungskraft. Die Grenzen zwischen ihr jetzt und Viktorka damals verschwimmen, bestehen bleibt die Frage, wo die Wahrheit liegt und wer sie schreibt. Denn wer erzählt, bestimmt darüber, was erzählt und erinnert wird, das erkennt Elli schon bald. Ein Buch, das mich mit jeder Seite tiefer in die tschechische Märchenwelt und Ellis Biographie hinein gezogen hat. Ich habe mich gern mitreißen lassen!
  • Zum Bewerterprofil von Jasmin in't Veld

    Jasmin in't Veld

    Thalia Bonn Duisdorf

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wundervoll erzählt und märchenhaft

    Elli flieht in eine Hütte im Wald, um in der Abgeschiedenheit an ihrem neuen Manuskript zu arbeiten. Dort erinnert sie sich an die Geschichten, die ihre Großmutter ihr vorgelesen hat. Besonders die Nebenfigur Viktorka und ihr tragisches Schicksal sind ihr im Gedächtnis geblieben. Doch stimmen die Geschichten über Viktorka wirklich? Auf der Suche nach der wahren Geschichte kehrt Elli in ihr altes Heimatland zurück, dem sie so lange den Rücken gekehrt hat. Eine Geschichte mit so viel Gehalt: die Flucht vor dem eigenen Schmerz, Orientierungslosigkeit und die Suche nach sich selbst. Wundervoll erzählt und immer wieder von einer märchenhaften Atmosphäre durchzogen.
  • Zum Bewerterprofil von Susanne Trübestein

    Susanne Trübestein

    Thalia Bad Godesberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Große Frauenliteratur

    In diesem, bisher persönlichsten Buch, wie die Autorin sagt, verknüpft Jarka Kubsova auf ganz wundervolle Weise Märchenhaftes mit Realität und gibt ihrer Liebe zur Heimat Tschechien eine ganz große Bühne. Elli ist Schriftstellerin und zieht sich in ein Haus im Wald zurück, um endlich ihr Manuskript zu beenden. Doch so sehr sie sich auch bemüht, scheint der Wald sie auf geheimnisvolle zu rufen und in seinen Bann zu ziehen. Hier nämlich begegnet Elli Viktorka, einer Figur aus einem berühmten tschechichen Märchen, einer sagenumwobenen "Wilden", die zwischen den Bäumen ein Zuhause fand. Immer weiter verstrickt sich Elli in die Geschichte dieser Frauengestalt und begibt sich auf deren Spuren in den böhmischen Wald nach Tschechien. Dort, im Großmuttertal, das seinen Namen nach dem berühmten Märchenbuch "Babicka" der tschechichen Autorin Bozena Nemcova erhalten hat, trifft sie nicht nur auf die wahre Geschichte von Viktorka, sondern auch auf ihre eigene. Kunstvoll und mit völliger Hingabe, erzählt Jarka Kubsova von Heimat, Heimatverlust und einem Neuanfang in der Fremde, vom Verlust der eigenen Identität und von einer Frau, in deren märchenhafter Geschichte so viel Wahres steckt. Ich durfte bei einer Lesung der Autorin dabei sein und war sehr berührt, wie sie von diesem, ihrem Roman gesprochen hat. Ganz große Leseempfehlung!

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