Produktbild: Die Träume, die wir hatten

Die Träume, die wir hatten Meine Freundin, Russland, die Ukraine und ich

70

22,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

09.07.2026

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

300 (Printausgabe)

Dateigröße

1809 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783406843808

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

eBooks im PDF-Format haben eine festgelegte Seitengröße und eignen sich daher nur bedingt zum Lesen auf einem tolino eReader oder Smartphone. Für den vollen Lesegenuss empfehlen wir Ihnen bei PDF-eBooks die Verwendung eines Tablets oder Computers.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

09.07.2026

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

300 (Printausgabe)

Dateigröße

1809 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783406843808

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  • Bewertung

    5/5

    23.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Pflicht und eigenem Leben

    Eigentlich ganz erstaunlich , dieses Buch. Muss es mir daher gefallen? Christiane Hoffmann, renommierte Journalistin berichtet hier zweigleisig. Zum einen erinnert sie sich an ihre eigene Jugend und die ersten bedeutsame Arbeitszeit als Korrespondentin in Russland , zum anderen an eine für sie wichtige Freundschaft. Die politischen Erinnerungen lesen sich durchaus als interessant,auch wenn sie deutlich überholt sind.Eine Auffrischung des Hintergrund des heutigen politischen Geschehens ist es dennoch, und somit eine lohnende Lektüre. Der zweite Strang ist die Trauer um eine wichtige Bezugsperson.Angenehm ist der journalistische Tonfall, es wird nicht emotional, wobei es durchaus einen flüchtigen Einblick auf die Persönlichkeit der Autorin zulässt. Was diesen Text für mich auszeichnet, ist das nicht von" oben herab " mit einer arroganten Haltung geschrieben wird, sondern es nicht zu überlesen ist, dass ein Mensch mit unbeanworteten Fragen an sich selbst hadert.Das bringt eine gewisse Nähe. Als Zusammenfassung der politischen Vergangenheit , weitgehend wertfrei, ist der Text gelungen.Im persönlicherem Anteil ist es eher ein Bericht, ohne ein Ergebnis. Schadet das? Aus meiner Sicht, wie oben schon erwähnt, nicht, da es belegt, das dieser Text von einem Menschen und nicht von einer KI generiert, geschrieben wurde. Ja, es hat mir gefallen

  • Bewertung

    5/5

    10.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geschichte privat

    Als ich den Titel " Die Träume, die wir hatten" las, stellte ich mich auf ein rein persönliches Buch ein. Es hat aber einen Untertitel - Meine Freundin. Russland, die Ukraine und ich-, und dieser Titel passt perfekt. Die Geschichte Russlands und der Ukraine werden sehr detailliert, sachlich, aber auch emotional dargestellt. Wenn man sich dafür interessiert, ist es ein sehr empfehlenswertes Buch. Möchte man aber nur unterhalten werden, weniger! Ich konnte mich gut darin finden ,besuchte ich doch vor ca. 40 Jahren mit einer Touristengruppe Russland. Schon damals war ich beeindruckt von der uns gezeigten Lebensweise. Nun aus Sicht von Ch. Hoffmann Hintergrundwissen , und das sehr fachlich fundiert, zu bekommen, machte das Buch für mich lesenswert. Die traurige Geschichte ihrer Freundin lockert den doch ernsten Inhalt etwas auf.

  • Bewertung

    5/5

    10.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zeitgeschichte und das eigene Leben

    Der Roman "Die Träume, die wir hatten" von Christiane Hoffmann verbindet Vergangenheit und Gegenwart, Weltpolitik und persönliches Schicksal. Der Leser kann der Erzählerin auf dem Weg in die Vergangenheit folgen, in die Hoffnung die sie zu Zeiten ihres Studiums gespürt hat und die sie zu vielen Kontakten in der Ukraine, in Russland und auch in anderen ehemaligen Sowjetstaaten geschlossen hat. Gleichzeitig überlagert die Gegenwart die Ernüchterung der älteren Frau, deren sehr gute, langjährige Freundin sich das Leben genommen hat, mit der Gleichzeitigkeit des Angriffskriegs von Russland auf die Ukraine. Allein die Themenauswahl macht das Buch sehr dicht und vielschichtig und der persönliche Bezug lässt die Autorin vorsichtig nach Worten tasten. Gleichzeitig verwebt sie den Text mit vielen Zitaten hauptsächlich der Dichterin Anna Achmatowa, die ihre Freundin studiert und die ihre Freundschaft begleitet hat. Alles zusammen macht den Text gut lesbar, aber emotional sehr dicht und auch wenn die Freundin dem Leser unbekannt war, als er das Buch aufgeschlagen hat, so legt ihm das Buch diese Person nicht nur mit Fakten, sondern viel mehr auf emotionaler Ebene ans Herz. Des diskontinuierliche Schreibstil passt zur Aussage des Textes, aber im letzten Drittel fühlte sich das Lesen für mich etwas langatmig an, da durch viel Voraussicht bereits vieles vorher angedeutet war, was dann noch mal auserzählt wurde.

  • Bewertung

    5/5

    09.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührend

    Christiane Hoffmanns Buch Die Träume, die wir hatten ist ein außergewöhnlich intimes und zugleich politisches Leseerlebnis. Das Buch verbindet den schmerzhaften Verlust einer engen Jugendfreundin mit dem Erschüttern über den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine. Dieser doppelte Abschied – von einem geliebten Menschen und den Hoffnungen auf ein friedliches, demokratisches Osteuropa – verleiht dem Werk eine enorme Dichte und emotionale Tiefe. Das vermittelte Gefühl ist geprägt von einer tiefen, wehmütigen Melancholie, aber auch von sehr reflektierter Klarheit seitens der Protagonistin. Man spürt auf jeder Seite die Trauer über zerbrochene Träume, die Sehnsucht nach einer vergangenen Aufbruchsstimmung und die ohnmächtige Suche nach Antworten. Ein leises und feinfühliges Buch, das noch lange nachhallt.

  • Bewertung

    5/5

    08.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Persönlich, politisch, präzise

    Christiane Hoffmann ist mit "Die Träume, die wir hatten" ein meiner Meinung nach zutiefst bewegendes Werk gelungen, das auf bisher einzigartige Art und Weise die Brücke zwischen brennender Aktualität und tiefem persönlichen Erleben zu schlagen. Der Titel fängt die wehmütige Essenz des Buches bereits ein und begeistert mich nach Vollenden des Lesens nun umso mehr. Bereits der Gebrauch des Präteritums signalisiert den umumkehrbaren Verlust und den schmerzhaften Bruch der Realität, dem der Leser während seiner eigenen kleinen Reise durch den Roman begegnen wird. Der schmerzhafte Abschied von weltpolitischen und persönlichen Illusionen. So bringt C. Hoffmann hochaktuelle Thematik und persönliches Erleben dieser nah. Besonders finde ich dabei den verwendeten Sprachstil. Trotz einer Menge an Informationen, sorgt dieser für Ordnung und Klarheit. Empfehlung!

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Bewertungen (70)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Innenansichten

    In diesem unbedingt lesens- oder hörenswerten Sachbuch fließen ein persönlicher Verlust und politisches Geschehen ineinander. Zwei Nachrichten an einem Tag, der Angriff Russlands auf die Ukraine und der Suizid einer engen Freundin, die die Autorin seit ihrem Russischstudium in der Sowjetunion der 1980er Jahre kannte, bilden den Ausgangspunkt dieser außergewöhnlichen Erzählung. Klug, empathisch und politisch fundiert richtet die Autorin unseren Blick auf die Entwicklungen, die schließlich zu Krieg und Tod führten. Diese Lektüre hat mich nicht nur gut unterhalten, sondern auch gebildet wie kaum ein anderes Buch zu den deutsch-russisch-ukrainischen Beziehungen. Ich durfte die Lesung genießen, Martina Gedeck hat den Text zum Leben erweckt, mich bezaubert. Ich hätte ihr noch viele Stunden länger lauschen können.
  • Zum Bewerterprofil von Tanja Wambach

    Tanja Wambach

    Thalia Ludwigsburg – Breuningerland

    Buchhändler*in

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    4/5

    26.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ist am Ende wirklich so wenig Hoffnung übrig?

    Christiane Hoffmann teilt mit uns in "Die Träume, die wir hatten" ihre Verbundenheit zu Russland und zur Ukraine und lässt uns gleichzeitig an ihrem ganz persönlichen Leben teilhaben, das nicht zuletzt von der Beziehung zu ihrer langjährigen Freundin intensiv geprägt wurde. Anstoß dieses Buch zu schreiben, gab ihr letztendlich aber ihre Trauer - Trauer um ein Russland, das den Weg in die Demokratie nie gefunden hat, Trauer um die Ukraine, die am 24. Februar 2022 von Russland in einen verheerenden Krieg gezwungen wurde und Trauer um ihre Freundin, die am selben Tag Suizid beging. Sie erzählt voller Herzblut und zieht uns als Leser*innen tief hinein in die russisch-unkrainische Geschichte. Wir bekommen Einblicke, die uns nur jemand vermitteln kann, der wie Christiane Hoffmann viele Jahre in beiden Ländern studiert, gearbeitet und gelebt hat. Ihre Freundin ist in all den Jahren mehr oder weniger an ihrer Seite... aber immer Teil ihres Lebens. Auch für sie stehen Russland und Osteuropa im Lebensmittelpunkt.... Im zunehmenden Verlauf des Buches werden die Abgründe zwischen Russland und der Ukraine genau wie die seelischen Abgründe von Christiane Hoffmanns Freundin immer tiefer und nahezu unüberwindbar.... während die Ukraine sich zu verteidigen beginnt, verliert ihre Freundin ihren Lebenskampf... und Christiane Hoffmann einen geliebten Menschen... Trotzdem es kein leichtes Buch ist, war ich beim Lesen komplett gefesselt und habe vieles gelernt und geschichtliche Lücken schließen können. Vieles in der Beziehung zwischen Russland und dem Westen betrachte ich seit der Lektüre aus einem anderen Blickwinkel... Die Perspektivwechsel zwischen erzählter Geschichte und Christiane Hoffmanns Leben störten meinen Lesefluss kaum... und ich mochte ihre Art zu erzählen sehr sehr gerne. Womit ich jedoch zu kämpfen hatte, ist das Ende des Buches... es fühlt sich so unausweichlich hoffnungslos an, ausweglos und um eine andere Rezension hier zu zitieren, so gegen die Wand gefahren... Eigentlich bin ich keine Freundin von Epilogen, aber hier hätte ich mir einen gewünscht... einen letzten Perspektivwechsel zurück ins Heute... eine Idee, wenn sie vielleicht auch eine Utopie wäre, wie der Frieden in Europa gelingen könnte... Einen Hinweis, dass wir uns als Suizdgefährdete, Angehörige und Trauernde unbedingt Hilfe suchen sollten... und eigentlich fehlt mir auch eine Triggerwarnung... denn wer Suizidgedanken hat, sollte das Buch auf keinen Fall lesen, es schenkt keine Hoffnung... lässt uns ohne Ausweg zurück... ! Eine Leseempfehlung spreche ich trotzdem unbedingt aus, es ist ein wichtiges Buch, das vieles im Hinblick auf Russland, seine Geschichte und Beziehungen zum Westen von einer anderen Seite beleuchtet und unseren Blickwinkel verschieben kann... und wird. Nur unsere Friedensutopie, die müssen wir uns selbst erschaffen.

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