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Produktbild: Territorium
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Sabrina Janesch

1. Territorium

Territorium

Gesprochen von
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

3657

Gesprochen von

Julia Nachtmann

Spieldauer

12 Stunden und 57 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

04.09.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

244

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732490929

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Verkaufsrang

3657

Gesprochen von

Julia Nachtmann

Spieldauer

12 Stunden und 57 Minuten

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Ja

Erscheinungsdatum

04.09.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

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Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

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9783732490929

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  • Bewertung

    5/5

    16.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sprachlich überragend

    Über das Cover müssen wir nicht sprechen, es ist atemberaubend. Doch auch der Roman selbst enttäuscht nicht. Vorneweg: Ich bin in Hawaiianischer Geschichte nicht bewandert genug, um sagen zu können, was historisch korrekt und was fiktional war. Auf mich wirkte es aber historisch sehr gut aufgearbeitet. Man verliert sich schnell in den Beschreibungen, sei es die Schönheit der Inseln, die Grausamkeit der Menschen oder die Unerbittlichkeit der Natur. Sprachlich ist das Buch schlicht und ergreifend hervorragend. Die Recherchearbeit, die in diesem Roman steckt ist dabei auch nicht zu verachten, ganz im Gegenteil. Nach der Lektüre hatte ich definitiv das Bedürfnis noch mehr über Hawaii und seine Geschichte zu lernen. Ein unglaubliches Buch, bei dem Schönheit, Grausamkeit, Hoffnung und Verrat Hand in Hand gehen. Mit ziemlicher Sicherheit werde ich es irgendwann noch einmal lesen.

  • A non y M

    5/5

    06.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Große Erzählkunst und intensive Atmosphäre.

    Sabrina Janesch erzählt ihr Werk "Territorium" von Beginn an äußerst atmosphärisch und mitreißend. Historische Wahrheit und Fiktion verschwimmen durch die geschickte und tief recherchierte Verwobenheit der Autorin völlig. Die Charaktere überzeugen als authentische Menschen aus Fleisch und Blut mit spürbaren Fehlern. Faszinierend wirkt dabei vor allem die psychologische Tiefe ihrer dargestellten inneren Konflikte. Eine subtile, stetig wachsende Spannung ersetzt in diesem Roman bewusst billige Effekte. Die bildgewaltige und elegante Sprache ist von einer rauen, passenden Melancholie durchzogen. Das Territorium selbst agiert als lebendiger, bedrohlicher Akteur im Kampf um Identität und Heimat. Die intensiven Landschaftsbeschreibungen sind dabei auf den Punkt formuliert und niemals künstlich in die Länge gezogen. Das Buch bricht mit klassischen Mustern des historischen Romans und belohnt die nötige Aufmerksamkeit. Für Liebhaberinnen und Liebhaber anspruchsvoller Literatur und großer Erzählkunst gilt dieses Werk als uneingeschränkte Empfehlung.

  • Bewertung

    5/5

    05.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hawaii jenseits des Paradieses

    Bei Hawai‘i denkt man vermutlich zuerst an Palmen, türkisblaues Meer und traumhafte Strände. Sabrina Janesch zeigt in „Territorium“ eine ganz andere Seite der Inseln – und erzählt von einem historischen Kapitel, über das ich bisher nur wenig wusste. Im Mittelpunkt stehen drei außergewöhnliche Frauen: Königin Lili‘uokalani, ihre deutsche Vertraute Gertrude Wolf und die Journalistin Emma Nāwahī. Während sich 1893 der politische Umbruch zuspitzt und die Annexion Hawai‘is durch die USA vorbereitet wird, müssen sie sich entscheiden, wofür sie einstehen wollen und wie weit sie bereit sind zu gehen. Besonders gefallen hat mir, wie Janesch die scheinbare Idylle Hawai‘is mit der zunehmenden Bedrohung kontrastiert. Hinter der farbenprächtigen Landschaft und dem exotischen Setting stehen Machtinteressen, politische Intrigen und die Frage, wem ein Land eigentlich gehört. Dadurch bekommt der Titel „Territorium“ eine sehr viel tiefere Bedeutung. Die Sprache ist bildgewaltig und teilweise poetisch. Gleichzeitig ist der Roman nicht immer leicht zugänglich. Die vielen Figuren, wechselnden Perspektiven und historischen Zusammenhänge verlangen Aufmerksamkeit. Gerade zu Beginn musste ich mich erst in die Geschichte und ihre Figuren hineinfinden. Das Personenregister ist dabei durchaus hilfreich. Was mir besonders in Erinnerung bleiben wird, sind die drei Frauenfiguren und ihre unterschiedlichen Sichtweisen. Sie werden nicht zu makellosen Heldinnen stilisiert, sondern bleiben widersprüchlich und menschlich. Dadurch wirkt die Geschichte glaubwürdig und emotional. „Territorium“ hat mir vor allem eines gezeigt: Geschichte kann ganz anders aussehen, wenn man sie aus der Perspektive derjenigen betrachtet, die ihre Heimat und ihre Selbstbestimmung verlieren. Ein anspruchsvoller, atmosphärischer und sehr informativer historischer Roman, der mich dazu gebracht hat, mich näher mit der Geschichte Hawai‘is zu beschäftigen. Eine klare Empfehlung für alle, die historische Romane mögen und sich auf eine etwas anspruchsvollere Erzählweise einlassen möchten.

  • buecherwurm_01

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    04.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Historisch fundierte Erzählung

    Drei Freundinnen stehen im Mittelpunkt des historischen Romans, der die politische Situation Ende des 19. Jahrhundert auf Hawaii thematisiert. Die stark weiblich geprägte Sichtweise hat mich neugierig auf dieses Buch gemacht. Aber es wurde dann doch zu einer Herausforderung. Die vielen für uns ungewöhnlichen Namen erschweren ein flüssiges Lesen, die Ereignisse sind ebenfalls häufig schwer zu verdauen. Der etwas andere Schreibstil ist sehr detailreich, was auch nicht gerade zur Vereinfachung der Lektüre führt. Allerdings schafft es die Autorin mit ihrer Sprachgewalt, starke Bilder heraufzubeschwören. Die zugrundeliegende Realität hat den Roman lehrreich und informativ gemacht. Ich habe jetzt ein anderes Bild von Hawaii, denn die Historie mit ihrer politischen Problematik war mir nicht bekannt. Von einem unabhängigen Königreich hin zu einer Annexion durch die USA hat die Geschichte des Inselreiches historisch viel zu bieten. Ich hoffe sehr, dass dieser Teil einer interessanten Geschichte in Zukunft nicht in Vergessenheit geraten wird. Dieses Buch kann zur Erinnerung beitragen. Wer sich für Geschichte im Allgemeinen oder für Hawaii im Besonderen interessiert, hat hier eine Lektüre vor sich, in der beides miteinander verbunden ist. Erwähnenswert ist auf jeden Fall auch noch das total passende Cover.

  • carmen

    5/5

    23.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Hawai‘i, das man so nicht kennt

    Mit Hawai‘i habe ich bisher vor allem Sonne, Strand, Palmen und Urlaubsstimmung verbunden. Dass die Inseln eine so bewegte und teilweise dramatische Geschichte haben, war mir kaum bewusst. Genau deshalb hat mich Sabrina Janesch mit „Territorium“ positiv überrascht. Der Roman führt ins Hawai‘i des Jahres 1893 und erzählt von einer Zeit, in der sich für das Inselreich alles verändert. Die Monarchie gerät unter Druck, politische Interessen prallen aufeinander und die Bevölkerung muss erleben, wie ihre Heimat zunehmend fremdbestimmt wird. Besonders gut gefallen haben mir die drei Frauen, die im Mittelpunkt stehen. Königin Lili‘uokalani, die Journalistin Emma Nāwahī und Gertrude Wolf könnten unterschiedlicher kaum sein. Trotzdem verbindet sie ihre Beziehung zu Hawai‘i und die Frage, wie sie mit den politischen Veränderungen umgehen. Dadurch bekommt die Geschichte eine sehr persönliche Seite. Was ich an dem Buch besonders spannend fand: Ich hatte nie das Gefühl, einfach eine Geschichtsstunde zu lesen. Die historischen Hintergründe sind zwar ein wichtiger Bestandteil, werden aber in eine lebendige Handlung eingebettet. Man lernt viel über Hawai‘i, ohne dass die Geschichte trocken oder belehrend wirkt. Auch die vielen Verbindungen nach Deutschland haben mich überrascht. Dieser Aspekt war für mich völlig neu und hat meine Neugier auf die Geschichte Hawai‘is noch zusätzlich geweckt. Obwohl ich den historischen Ausgang natürlich nicht beeinflussen konnte, wollte ich immer wissen, wie es mit den Figuren weitergeht. Die Atmosphäre, die unterschiedlichen Charaktere und die politischen Entwicklungen haben mich immer tiefer in die Geschichte hineingezogen. Mein Fazit: „Territorium“ hat mir eine völlig unbekannte Seite Hawai‘is nähergebracht. Ich habe das Buch mit dem Gefühl beendet, nicht nur eine spannende Geschichte gelesen, sondern auch einiges dazugelernt zu haben. Für mich eine sehr gelungene Verbindung aus historischem Hintergrund, starken Figuren und einer faszinierenden Atmosphäre.

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    H. Jürgens

    Thalia Düsseldorf – Königsallee

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    5/5

    02.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lebendige Vergangenheit

    Mittendrin in einem vergessenen Kapitel US-amerikanischer Geschichte ist man in diesem Buch. Hawaii - die beschauliche Inselgruppe im Pazifik- war mal ein Königreich. Nach einigen Irrungen & Wirrungen wird Hawaii schließlich von den USA annektiert. Um dies zu verhindern oder ermöglichen - je nach Interessenlage - werden Intrigen geschmiedet. Dabei werden vielfältige Perspektiven eingenommen. Mit großer Genaigkeit und Sachkenntnis schildert die Autorin die Topographie der Insel und die Eigentümlichkeiten der Bewohner des Archipels. Aber nicht nur daraus speist sich das Lesevergnügen. Sondern auch aus den politischen Verwicklungen. Leidenschaftlich erzählt Janesch wie Politik eine ganze Insel teilen kann. Sabrina Janesch erzählt authentisch von den Ränkespielen, zugleich ist dabei ein hochmodermer Roman entstanden, der frappierend aktuell ist.

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