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Die Klänge der Freiheit

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.11.2021

Verlag

Tinte & Feder

Seitenzahl

528

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/3,7 cm

Gewicht

522 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710006112192

Beschreibung

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Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.11.2021

Verlag

Tinte & Feder

Seitenzahl

528

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/3,7 cm

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Sprache

Deutsch

EAN

2710006112192

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Email: info@bod.de

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  • Bewertung

    aus Bonn

    5/5

    29.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein spannendes Buch über eine nicht so gute Zeit

    Was für ein Buch, was für ein gewichtiger Inhalt. Begonnen habe ich mit lesen Ende Januar 2022 und dann begann der Krieg Russland gegen die Ukraine und ich war im Buch an der Stelle wo auch in Krieg war/ ist, Charkow. Schon das lesen mit den Grausamkeiten ist schwer und dann die Bilder von heute im Fernsehen. Aber nun zum Buch. Inge, eine junge Frau lässt sich zur Krankenschwester beim DRK ausbilden und wird dann nach Charkow, ukrainische Gebiet im Frühjahr 1943 geschickt. Schon auf der Reise dorthin erlebt sie schlimmes. Doch sie kämpft sich durch... Was sie alles erlebt und was es mit dem Wehrmachtssoldat auf sich hat, lest selbst. Es lohnt sich, auch wenn das Thema schwer ist, zwischendrin gibt es auch gute Momente. Übrigens aufmerksam bin ich durch das Cover geworden, es ist so schön gestaltet. Das Buch umfasst mit Prolog, 26 Kapiteln und Epilog auf 528 Seiten. Ein super dickes Buch, es lohnt sich. Es bekommt von mir fünf Sterne und eine absolute Leseempfehlung. Die Rezension hat meine Frau K. Schmale erstellt.

  • Bewertung

    aus Stuttgart

    5/5

    08.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Die grausame Realität des Krieges

    1943 in Nürnberg: Inge Gerner hat ihre Ausbildung als DRK-Schwester beendet und wird zu ihrem ersten Einsatz an die Ostfront geschickt. Sie muss sich mit der grausamen Realität des Krieges auseinandersetzen, der auch den Schwestern und Ärzten viel abverlangt. Dann erhält sie die Chance, mit einem deutschen Offizier nach Italien versetzt zu werden. Dort erwartet sie eine Wende in ihrem Leben, die sie nicht erwartet hätte… Dieser Roman der Autorin Tara Haigh (Tessa Hennig) erzählt ungeschönt aus dem Leben einer Krankenschwester in den letzten Monaten des Krieges. Inge ist sehr engagiert in ihrem Beruf, die Arbeit im Kriegslazarett verlangt einiges von ihr ab. Aber auch die Intrigen um die Abtei Montecassino sind nicht zu unterschätzen. Hier möchte ich die gute Recherchearbeit der Autorin hervorheben. Die Ereignisse sind gut in ihren historischen Rahmen eingebettet und erscheinen damit äußerst realistisch. Mit Inge kann sich der Leser gut identifizieren, mit ihr überlegt er, in welche Richtung sie ihr Leben steuern möchte, erlebt ihre Stärken und ihre Schwächen. Überraschende Wendungen lenken die Geschichte immer wieder in neue Richtungen, wobei mir die Summe dieser Wendungen für das Leben der Protagonistin schlussendlich dann doch ein paar zu viel waren, das erschien mir etwas zu dick aufgetragen. Dennoch bleibt die Hauptfigur sich selbst treu bis zur letzten Seite, und so bleibt der Leser mit seinen Sympathien ganz bei ihr. Dieses Buch ist nicht leicht zu lesen, denn es beschreibt ungeschönt das Leben der Menschen im Krieg. Genau deswegen jedoch bleibt es nah an der Realität. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe (trotz leiser Kritikpunkte) alle 5 möglichen Sterne.

  • Bewertung

    aus Vandans

    5/5

    08.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Neues Lieblingsbuch!

    Das Buch hat mich wirklich umgehauen und ich werde es in mein Buchregal neben meine Favoriten stellen. Ich bin zwar keine Expertin in Geschichte, doch die Erzählungen wirken sehr realitätsnah und sind in dieser Form oder ähnlich vermutlich wirklich passiert. Die Autorin hat die richtige Balance zwischen Kriegsrealität und (Liebes-)glück gefunden. Und der süßen Romanze der beiden jungen Menschen kann vermutlich kaum einer widerstehen. Das Buch hat mich so in seinen Bann gezogen, dass ich es kaum noch aus der Hand legen konnte. Eine absolute Empfehlung an alle, die sich für Geschichten interessieren, die im zweiten Weltkrieg spielen und persönliche Schicksale aufgreifen. Denn genau diese machen uns ja heute bewusst, dass die vielen Toten nicht nur Zahlen sind, sondern auch das Leben aller (auch Zivilisten) nachhaltig verändert oder auch zerstört wurde.

  • Waterlilly

    5/5

    06.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Kriegsgeschichte mit weniger bekannten Themen

    Ich habe schon sehr viele Romane gelesen, die während des zweiten Weltkriegs spielen, so eine Geschichte wie in „Die Klänge der Freiheit“ hatte ich bisher allerdings tatsächlich noch nicht in den Fingern gehabt. Dies war mein erstes Buch von Tara Haigh und ich fand es einfach großartig. Im Mittelpunkt steht die junge Inge, die DRK Schwester wird, um „etwas von der Welt zu sehen“. Ihr großer Traum ist ein Einsatz in Afrika. Stattdessen wird sie zur Ostfront nach Russland geschickt. Inge und die anderen Schwestern sind schockiert. Der Arbeitsalltag hat überhaupt nichts mit den Werbeplakaten des DRK's zu tun. Sie werden mit Blut, Tod, Triage, Mangel an Hygiene und Medikamenten sowie Arbeitszeiten rund um die Uhr konfrontiert. Als klar wird, dass Deutschland die Ostfront nicht länger halten kann, geht Inge zusammen mit dem Nazi Heinrich Preuss, der Gefallen an ihr gefunden hat, nach Italien, wo sie ein neues Lazarett aufbauen soll. Tara Haigh beschreibt die Grauen und die Sinnlosigkeit des Krieges sehr bildhaft. Was mich besonders schockiert hat war, wie sehr die Menschen belogen und mit zensierten Nachrichten in falscher Sicherheit gewiegt wurden. Sowohl in Russland als auch in Italien treffen die unterschiedlichsten Personen aufeinander. Linientreue Menschen, die fest an den Endsieg glauben, Soldaten, die komplett desillusioniert sind und andere, die für den Frieden kämpfen. Zu Beginn des Romans ist Inge ein etwas naives Mädchen, die aus einem behüteten Zuhause stammt und gerne auf ihrer Geige spielt. Mit der Ankunft in Russland wird sie sehr schnell erwachsen und entwickelt eine enorme Kraft. Ich war sehr beeindruckt, wie sie sich an die neuen Situationen angepasst und den Patienten und Kollegen Mut gegeben hat. Ich konnte sie sehr gut leiden und habe gefesselt ihren Weg verfolgt. Mir hat besonders gefallen, dass Tara Haigh sich auf weniger bekannte Themen konzentriert hat. Die Handlung spielt nicht in Deutschland und die geschichtlichen Details, die sie aus Russland und Italien beschreibt, haben mich sehr betroffen gemacht. Der Wechsel nach Italien ist zunächst wie ein Aufatmen. Pasta, tolle Landschaften... doch der Krieg zerstört auch diese Idylle. Heinrich Preuss wird immer wieder als Wolf im Schafspelz beschrieben und so kam er bei mir auch an. Auch wenn er sich nach außen freundlich gibt, wird er von einer gefährlichen Aura umgeben. Mir war dieser Mensch unangenehm, gleichzeitig war er ein toller Charakter, der der Geschichte eine gute Würze gegeben hat. Was ich persönlich in diesem Roman nicht gebraucht hätte, war die Liebesgeschichte. Im Gegensatz zu den sonstigen Beschreibungen kam Lorenzo sehr blass rüber und ich fand die Beziehung ziemlich konstruiert. Auf den letzten 100 Seiten drückt Tara Haigh noch einmal richtig auf Gaspedal und die Ereignisse überschlagen sich nur noch so. Ich fand dieses Buch wirklich sehr gelungen. 525 eng beschriebene Seiten, die jede Minute meiner Freizeit wert waren!

  • Leiraya

    5/5

    02.01.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Eine mutige Frau in den…

    Eine mutige Frau in den Wirrungen des Krieges in Russland und Italien Als ich zum ersten mal das Cover des Buches sah, war mir sofort klar, dass es sich um einen historischen Roman handeln würde. Da unschwer erkennbar eine Krankenschwester durch ein Mohnfeld wandert, war mir auch recht schnell klar, dass es um den zweiten Weltkrieg gehen müsste. Gleich angesprochen hat mich nach Lesen des Klappentexts, dass es unter anderem um die Rolle der DRK-Schwestern gehen würde und sich ein Großteil der Handlung in Italien, in Montecassino, zutragen würde. Da ich mich seit einiger Zeit gerne durch historische Romane weiterbilde, war das für mich ein großer Anreiz, das Buch zu lesen. Denn die Rolle Italiens im zweiten Weltkrieg war für mich bisher recht unbekannt. Tara Haigh hat viel zu den historischen Begebenheiten recherchiert. Und hat meiner Meinung nach ihren fiktiven Roman äußerst gelungen mit den historischen Fakten verwoben. Ich habe viel über die Rolle Italiens und die Bedeutung Montecassinos für die christliche Welt erfahren. Aber auch einiges über die Ostfront in Charkow. Die DRK-Schwestern wie auch anderes arbeitendes medizinisches Personal hat damals wirklich Übermenschliches leisten müssen und es wird einem durch den Roman immer wieder vor Augen geführt, welche schrecklichen Dinge ein Krieg verursacht. Sehr gut gefallen haben mir die Hauptcharaktere, die sich im Laufe der Handlung stark weiterentwickelt haben. So hat die Hauptfigur Inge ihre anfänglich naiven naziregimetreuen Gedanken und Werte schnell abgelegt und eine erwachsene Sicht auf die Dinge bekommen. Durch ihre Intelligenz und ihren Mut gelingt es ihr glücklicherweise, das beste aus der Situation zu machen und auch Gutes zu tun, obwohl sie dabei gegen Regeln und Gesetze verstößt. Für meinen Geschmack waren manche Nebencharaktere an manchen Stellen etwas unausgereift oder kamen etwas wenig in Gesprächen vor, obwohl dies der Logik geschuldet, oft sinnvoll gewesen wäre. Allerdings tut dies der Handlung keinen Abbruch. Denn die Geschichte ist spannend, hat einige unerwartete Wendungen (was ich persönlich sehr mag, denn vorhersehbar vor sich hinplätschernde Geschichten habe ich schon genug gelesen), die Liebe kommt auch nicht zu kurz und es gibt auch kleinere Intrigen. Ein gelungener Roman über ein für mich weitestgehend unbekanntes historisches Thema. Gut erzählt mit guten Charakteren, Spannung, Liebe und gelungenen Überraschungen.

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