Produktbild: Americanah

Americanah Roman

13

17,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

2503

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.06.2015

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

608

Maße (L/B/H)

18,9/12,6/4 cm

Gewicht

448 g

Farbe

Weinrot / Beige

Auflage

11. Auflage

Übersetzt von

Anette Grube

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-18598-6

Beschreibung

Rezension

Adichie hat wahrhaft einen Weltroman geschrieben, der uns Begriffe einer Menschenkenntnis an die Hand gibt, die überall funktioniert, ohne je schablonenhaft zu sein. ("Die Zeit")
Seine Kraft bezieht es aus der analytischen Schärfe, mit der Adichie die Rituale von Diskriminierung und betonter Liberalität gegenüber den Schwarzen in den USA beschreibt. ("Der Spiegel")
[...] ein wahrhaft “globaler Roman”, dessen soziologische Scharfsicht und psychologische Einsicht in Lagos und London, in Berlin und Brunei gleichermaßen auf Begeisterung stoßen. ("Focus")
So kämpferisch er auftritt, so komplex ist auch dieser große Roman ("Die Zeit")
Klug, humorvoll, politisch: Chimamanda Ngozi Adichies preisgekrönter Roman ›Americanah‹ über eine junge Nigerianerin, die in den USA fast das Glück findet, ist ein literarischer Triumph. ("Spiegel Online")
›Americanah‹ ist also zugleich Sozialsatire und Thesenroman mit einem brisanten gesellschaftspolitischen Anliegen, darüber hinaus aber auch eine große Liebesgeschichte. ("Salzburger Nachrichten")
gänzlich kitschfreie, schmerzhaft schöne Liebesgeschichte […] macht ›Americanah‹ zu einem nicht nur intellektuell sondern auch sinnlich-emotional überaus lesenswerten Lesegenuss. ("Frankfurter Rundschau")
Die ›Americanah‹ ist eine Heldin, die mir beim Lesen wirklich ans Herz gewachsen ist. […] Liest sich dank der großartigen Dialoge […] im Nu weg. ("Brigitte")
Das hier ist ein fantastisches Buch, das seine Leser bestens unterhält. […] ein Meisterwerk eines Genres […], das gerade erst geboren wird – des globalen Romans. ("Die Welt")

Produktdetails

Verkaufsrang

2503

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.06.2015

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

608

Maße (L/B/H)

18,9/12,6/4 cm

Gewicht

448 g

Farbe

Weinrot / Beige

Auflage

11. Auflage

Übersetzt von

Anette Grube

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-18598-6

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Bewertung

    5/5

    08.12.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Afrika / Amerika und zurück

    Ein hervorragendes Buch welches meiner Meinung nach die vielen sozialen Schichten der westafrikanischen und amerikanischen Kultur sehr stark aufnimmt. Rassismus wird in diversen Facetten thematisiert, aber mehr auch die unterschiedliche Art zu Leben und zu Denken. Dazu verwendet sie einen sehr flüssigen, emotionalen Schreibstil welcher mich von B bis Z überzeugt hat. Für mich ein Meisterwerk

  • Bewertung

    5/5

    08.04.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Was heißt es, in dieser Welt Schwarz zu sein?

    Mit der Geschichte zweier Liebender, die die beiden quer über den halben Globus führt, zeichnet Adichie gekonnt ein Gesellschaftsportrait nicht nur von Nigeria, sondern auch von der westlichen Welt. Eine Geschichte über die Liebe durch Zeit und Raum, den Traum von der großen Welt und die teils bittere Realität, über Möglichkeiten und deren Grenzen. Mitreißend erzählt und zum Nachdenken anregend!

  • Hortensia13

    5/5

    22.06.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Was bedeutet schwarz?

    Ifemelu und Obinze wachsen in Nigeria auf und lernen sich in den neunziger Jahren kennen und lieben. Doch das Leben trennt sie: Ifemelu startet ein erfolgreiches Leben in Amerika, Obinze strandet als illegaler Einwanderer in London. Nach Jahrzehnten treffen sie sich wieder in der alten Heimat. Wie haben sie die Jahrzehnte geprägt? Welche Erfahrungen haben sie gemacht? Und vorallem: Ist etwas noch von der Liebe da? Nicht umsonst wird dieses Buch von Chimamanda Adichie gelobt. Der Autorin ist wirklich ein eindringlicher und hochpolitischer Roman über Identität und Rassismus in unserer globale Welt gelungen. Ich fand den Einblick in die afrikanische Kultur Nigerias sehr spannend. Wie ist die Kultur der Menschen? Wie ihre verinnerlichten Denkweisen? Man fiebert mit den beiden Protagonisten mit und hofft so sehr, dass sie ihr Glück finden. Liegt es aber in der Ferne oder in der Heimat? Obwohl vieles politisch ist, hat mich das nicht gestört. Im Gegenteil. Es ist faszinierend die Perspektive durch die Augen vom Rassismus direkt Betroffener einzunehmen und sich darüber Gedanken zu machen. Oder Verhaltensweisen aus ihrer Sichtweise zu reflektieren und zu begreifen. Mich hat dieser Roman zum Nachdenken angeregt und auch zu Diskussionen in meinem Umfeld geführt. Absolut verdiente 5 Sterne.

  • Bewertung

    aus Zürich

    4/5

    15.04.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Augen auf

    Dieser Roman, mit seinem Blick auf den Rassismus von "der anderen Seite" her ist sehr beeindruckend und berührend. Hervorragend geschrieben, sie hat eine hochstehende Sprache (in sehr guter deutscher Übersetzung, das englische Original kenne ich nicht). Das ist ein Buch, das man gelesen haben muss.

  • Sursulapitschi

    Thalia Book Circle Community

    3/5

    29.11.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Schwarz in allen Schattierungen

    Was heißt es schwarz zu sein? Man meint, in Nigeria müsste es eine ganz natürliche Sache sein, aber selbst da achtet man auf Schattierungen, die das Ansehen definieren können. Ist jemand vielleicht etwas heller oder gar fast weiß? Zu Vorstellungsgesprächen glättet man das Kraushaar, um kultivierter zu wirken. Oder war vielleicht jemand in Amerika? Dann umweht ihn ein Hauch Weltgewandtheit, dann hat er am wahren Leben geschnuppert, weiß Bescheid, so wie Ifemelu. Sie war in Amerika, eine echte Americanah. Während Ifemelu beim Frisör sitzt und sich stundenlang die Haare flechten lässt, denkt sie über ihr Leben nach und erzählt ihre Geschichte. Wie ihr Leben in Nigeria war, ein schwieriges Land, in dem Korruption, Kriminalität und Misswirtschaft den Alltag beherrschen und wie sie Amerika erlebt hat, wo sie erstaunt noch ein paar neue Schwarztöne kennenlernt. Das ist hoch interessant und am Anfang fand ich das Buch grandios. Nur stellt man irgendwann fest, Ifemelu erzählt wirklich ausführlich. Sie beobachtet ihre Umgebung sehr genau, ihre Freunde, Familie, Liebhaber werden umfassend analysiert. Beziehungen zu Männern unterschiedlicher Hautfarbe haben Einfluss auf ihre persönliche Lebenssituation, spannend. Trotzdem denkt man früher oder später: Ich habe es verstanden. Ich muss es nicht unbedingt mit allen Höhen und Tiefen durchleben. Sie eröffnet einen Blog, in dem sie schonungslos ihre Beobachtungen dokumentiert. Das ist mutig, originell und innovativ und erhält großen Zuspruch. Endlich wagt es jemand auszusprechen, was andere nur denken. Für den Leser wirken diese Blogbeiträge allerdings wie belehrende Fazits des Geschehens. Nach jedem Kapitel bekommt man in reißerischem Tonfall die Moral von der Geschicht serviert und das langweilt sehr. „Americanah“ ist ein gutes Buch, das das Thema Rassismus auf eine ganz ungewöhnliche Art behandelt und zum Nachdenken anregt. Auf die Hälfte gekürzt, hätte es ein großartiges Buch werden können. So hat man das Gefühl, das Thema wird ein wenig überreizt.

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Bewertungen (13)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Christel Engeland

    Christel Engeland

    Thalia Rheinbach

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Immer noch ein musst-read und ein Lesevergnügen

    Bereits die interessanten und tiefgründigen Erzählungen der nigerianischen Autorin Chimamanda Ngozi Adichie, die auf deutsch unter dem Titel „Heimsuchungen“ erschienen, hatten mich begeistert. Deshalb war die Lektüre ihres Romans „Americanah“ ein muss für mich. Bei „Americanah“ handelt es sich um einen klugen und sehr unterhaltsamen Mittelschichtroman, der in Nigeria, den USA und England spielt. Es geht um das Verhältnis von Frauen und Männern, Armen und Reichen, Privilegierten und Unterprivilegierten, Schwarzen und Weißen sowie amerikanischen Schwarzen und nichtamerikanischen Schwarzen zueinander. Im Mittelpunkt des Geschehens stehen Ifemelu und Obinze und ihre Liebesgeschichte. Die aus dem Kleinbürgertum stammende, aufgeweckte Ifemelu, die öfter einmal aneckt, weil sie nichts von Beschönigungen hält und der zurückhaltende, coole Obinze, Sohn einer Literaturprofessorin, der für die Vereinigten Staaten schwärmt, lernen sich als Jugendliche an ihrer Schule kennen und werden bald ein Paar. Die Handlung des Romans setzt Jahre später ein. Ifemelu, inzwischen eine arrivierte Bloggerin, die sich des Themas „Rasse“ und „Schwarz sein“ angenommen hat und mit einem Yale-Dozenten zusammen ist, überlegt nach 15 Jahren in den USA nach Nigeria zurückzukehren u.a. auch deshalb, weil sie erfahren hat, dass Obinze inzwischen wieder in Lagos lebt. Durch eine Reihe von kunstvollen Rückblicken erfährt der Leser, was Ifemelu und Obinze und ihre Familien in den vergangenen zwei Jahrzehnten erfahren und erlebt haben. Eine Rolle spielen zum einen das alltägliche nigerianische Leben unter der Diktatur Abachas sowie das im modernen, demokratischen Nigeria, das sich rasant entwickelt, aber weiterhin Korruption und Vetternwirtschaft kennt. Zum anderen wird die Situation von afrikanischen Einwanderern in den USA und in Großbritannien und deren wirtschaftliche und seelische Nöte lebendig. Sehr interessant sind zudem die Auszüge aus dem Antirassismus-Blog Ifemelus, die immer wieder in den Roman eingestreut werden und sehr viele kluge Beobachtungen beinhalten.
  • Zum Bewerterprofil von Henrike Irmscher

    Henrike Irmscher

    Thalia Halle

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.12.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Diesen modernen Klassiker müssen Sie lesen!

    "Americanah" erzählt die Geschichte von Ifemelu und Obinze, beide aufgewachsen in Nigeria. Sie verlässt das Land, zieht nach Amerika, führt einen erfolgreichen Blog über "Rasse" und studiert in Princeton. Er strandet als illegaler Einwanderer in London. Jahre später beschließt Ifemelu, in ihr Heimatland zurückzukehren und Obinze wiederzusehen... Adichies Schreibstil ist absolut fesselnd, ich bin nur so durch die 600 Seiten geflogen! Man erfährt wahnsinnig viel über die nigerianische Kultur, Rassismus in Amerika, soziale Ungerechtigkeit und was es eigentlich bedeutet, schwarz zu sein. Es ist ein unterhaltsamer, lehrreicher aber niemals belehrender Roman, den man einfach gelesen haben muss. Zeitlos und bewegend!
  • Zum Bewerterprofil von Haike Zimmer

    Haike Zimmer

    Thalia Dresden – Elbe Park

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dieses Buch hat mir ganz neue...

    Dieses Buch hat mir ganz neue Sichtweisen eröffnet.Die starke intelligente junge Ifemelu, welche auch viele Jahre in der USA gelebt hat, steht vielleicht für das Afrika der Zukunft. Und das Thema Rassismus wird differenziert und unverkrampft beleuchtet. Lesenswert !
  • Zum Bewerterprofil von R. Braun

    R. Braun

    Thalia Ludwigshafen – Rhein-Galerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.09.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine einmalige Geschichte. Erzählt...

    Eine einmalige Geschichte. Erzählt aus zwei Perspektiven werden die Probleme der Migration und kulturelle Unterschiede humorvoll, aber auch tiefsinnig hervorgehoben.
  • Zum Bewerterprofil von Stefanie Schmidt

    Stefanie Schmidt

    Thalia Darmstadt – Boulevard

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.03.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mit Americanah erwartet uns Leser...

    Mit Americanah erwartet uns Leser ein ebenso scharfsinniger wie scharfzüngiger Roman über die bigotte Einwandererpolitik der USA - aber auch eine wunderbare Lovestory. I like!

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