+++Ein Jahrhundertbuch+++ Immer wieder schön, gerade auch in der Vorweihnachtszeit: Die »Buddenbrooks« sind ohne Zweifel das Meisterstück Thomas Manns. Er gewann damit die endgültige literarische Anerkennung seiner Zeit und 28 Jahre nach der Veröffentlichung auch den Literaturnobelpreis. Seine Betrachtung des Verfalls einer Lübecker Kaufmannsfamilie galt und gilt immer noch als repräsentative »Seelengeschichte des deutschen Bürgertums, von der nicht nur dieses selbst, sondern auch das europäische Bürgertum überhaupt sich angesprochen fühlen konnte« (Thomas Mann). Gert Westphal, der »König der Vorleser«, führt durch das Jahrhundertepos und bringt als »des Dichters oberster Mund« (Katja Mann) die Lübecker Familien-Saga zur Vollendung. »Lange bevor das Hörbuch zum Leseersatz wurde, machte er den zu Gehör gebrachten Roman zu einer eigenen Gattung, die vor allem einen Namen hatte, den seinen (...) Von nun an schien es, als hätte Thomas Mann genau so geschrieben, wie Westphal ihn vorlas«. (Frankfurter Rundschau) »Mein Jahrhundertbuch! Man ist ergriffen und amüsiert und wehmütig, ganz so, als gehe man mit Personen von höchster Gegenwärtigkeit um.« (Siegfried Lenz).
Bewertung
5/5
14.02.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Gutes Buch
Das Format ist klein aber fein. Natürlich geht es um die Geschichte selbst. Gefällt mir sehr gut. Lässt sich gut lesen. Kann den Klassiker in diesem Format nur weiterempfehlen. Man gewöhnt sich sehr schnell an die Ausdrucksweise. Zum Glück wurde die Original Version nicht verändert.!!
eskimo81
Book Circle Community
5/5
29.10.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
ein wahrer Klassiker...
Die Familie Buddenbrook lebt in Lübeck. Eine grosse und angesehene Familie. Eine Biographie über den Verfall dieser Kaufmanns-Familie.
Thomas Mann, Buddenbrooks, bekannt als Klassiker schlechthin. Oftmals als Schullektüre gewählt ist dieses Buch weit bekannt…
Die Geschichte über die Familie Buddenbrooks. Das Leben mit seinen Positiven und Negativen Seiten. Eine berühmte und bekannte Kaufmannsfamilie die schlussendlich gebrochen dasteht… Der Zerfall einer grossen Familie wird auf über 800 Seiten erzählt. Mein erster Gedanken, Wahnsinn, über eine Familie so viele Seiten zu füllen, das kann nur, nein, dass muss sogar langweilig sein. Denn wie kann man so viel schreiben nur über das einte Thema?
Ich wurde eines besseren belehrt! Ein fantastisches Werk. Die Deutsche Sprache steht hier noch im Vordergrund. Keine unnötigen Abkürzungen, keine Französischen oder Englischen Worte die “verdeutscht” werden. Einfach eine klare, besinnliche und tiefe Schreibweise. Nun verstehe ich auch, weshalb er für dieses Werk den Nobelpreis erhalten hat. Ein Buch mit so vielen Facetten, einer Sprache, die das tiefste innere berührt. Mir fehlen die Worte…
Das viele Schüler dieses Buch “hassen” ist mir nun auch verständlich geworden. Sie sind zu jung für ein solches Werk. Ich denke, dies zu lesen lohnt sich nur, wenn man eine gewisse Reife hat. Wenn man auch diese Sprache zu schätzen und lieben weiss.
Ich persönlich habe jede Seite genossen. Ein fantastisches Werk, vor allem die Sprache hat es mir sehr angetan. Ich war mir gar nicht mehr bewusst, was es alles für “deutsche” Wörter gab bzw. gibt, da die heutige Sprache wirklich enormst davon abweicht.
Jeder der Klassiker liebt, sollte das Buch lesen. Jeder der eine Herausforderung sucht, die Deutsche Sprache wieder zu finden, muss es lesen.
Ein fantastisches Werk (ja, ich betone es nochmals) das mich atemlos, besinnungslos und bereichert zurück in den Alltag entlässt.
Die Buchaufmachung hat für mein ein paar Mängel. Die Seiten sind fast zu dünn, man muss wahnsinnig aufpassen, dass keine Seite eingerissen wird. Dazu kommt, dass ein Stammbaum der Familie fehlt, dieser aber eine gute Übersicht geliefert hätte. Ebenfalls haben mir persönlich ein paar Hintergrund-Infos gefehlt, die hätte ich gerne mitgelesen. Alles in allem hat es seinen Vorteil, dass es in der heutigen Zeit Wikipedia und Google gibt. Es hätte mir aber besser gefallen, dies direkt im Buch vorzufinden…
YvonneH
aus Hamburg
5/5
27.08.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Tolles Epos für den Sommer
"Die Buddenbrooks" von Thomas Mann ist mehr als nur ein Roman; es ist ein eindrucksvolles Epos, das die Geschichte einer Familie über vier Generationen hinweg schildert. Bei der Lektüre wird einem rasch bewusst, dass das Buch nicht nur als fesselnde Familienchronik fungiert, sondern auch als scharfsinnige Studie einer Gesellschaft inmitten turbulenter Zeiten.
Das Buch hat mir vor allem aufgrund der Darstellung dieser turbulenten Zeiten beeindruckt. Mann zeichnet das Bild einer Epoche des gesellschaftlichen Wandels, in der Traditionen auf den Prüfstand gestellt und oft für unzulänglich befunden werden. Er tut dies mit einer Detailtiefe und einer sprachlichen Brillanz, die ihresgleichen suchen. Ob es nun um die politischen Unruhen geht, die im Hintergrund schwelen, oder die rasanten Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft – Mann erfasst sie alle mit einer schier unheimlichen Präzision.
Die Charaktere, von denen viele als unvergessliche Ikonen der Literaturgeschichte gelten, sind in ihrer Tiefe und Komplexität faszinierend. Mann schafft es, dass man als Leser eine tiefgreifende emotionale Bindung zu ihnen aufbaut. Er zeigt ihre Stärken, ihre Schwächen, ihre Träume und ihre Enttäuschungen – und wie diese von den gesellschaftlichen Verhältnissen beeinflusst werden. In der Verknüpfung von persönlichem Schicksal und gesellschaftlichem Kontext erreicht "Die Buddenbrooks" eine narrative Dichte, die man nur selten findet.
Ein weiteres Highlight ist Manns Sprachgewalt, die einen völlig in den Bann zieht. Die Beschreibungen sind so lebendig und die Dialoge so authentisch, dass man das Gefühl hat, ein stiller Beobachter in den Straßen des 19. Jahrhunderts zu sein.
Es gibt Bücher, die einfach gelesen werden müssen, und "Die Buddenbrooks" gehört definitiv dazu. Es ist nicht nur ein Meisterwerk der Literatur, sondern auch ein tiefgehendes gesellschaftliches Porträt, das trotz seines Alters erstaunlich aktuell bleibt. Für alle, die einen Einblick in die deutsche Geschichte, Kultur und Gesellschaft gewinnen möchten – oder einfach nur eine unglaublich gut erzählte Geschichte genießen wollen – ist dieses Buch ein absolutes Muss.
Bewertung
5/5
02.04.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Thomas Manns "Buddenbrooks" ist...
Thomas Manns "Buddenbrooks" ist und bleibt für mich der beste Roman deutscher Sprache. Mit Kennerblick, Ironie und großem Herz schildert Mann den "Verfall (s)einer Familie". Die Schauplätze sind heute in Lübeck größtenteils immer noch genau so zu sehen wie damals.
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5/5
27.01.2020
Buch (Taschenbuch)
Ein monumentales Werk
Familiengeschichten, die mehrere Generationen umspannen, sind nicht selten in der Literatur. Schon in der griechischen Mythologie gibt es diese Dynastien, und im Grunde sind auch Serien wie "Dallas" und "Downton Abbey" aus dem gleichen Holz geschrieben. Nur ist Thomas Buddenbrook eine reichhaltigere Figur als J.R. Ewing.
Klar, Thomas Mann ist ein ausgiebiger Beschreiben von Schauplätzen - hier noch nicht so symbolisch überfrachtet wie etwa bei "Tod in Venedig" - aber es sind seine Figuren, die besonders magnetisch sind. Natürlich, es gibt Randerscheinungen wie Klothilde und Clara, aber Thomas! Toni! Tonis Ehemänner! Christian! Hanno! Holden Caulfield mochte ich, als wir "Catcher in the Rye" im Englisch-Unterricht lasen, aber Hanno Buddenbrook war sicherlich meine Lieblingsfigur aus all meinen Schullektüren!
Als Thomas Mann den Literatur-Nobelpreis erhielt, wurde explizit dieses Werk genannt - mit Recht!
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5/5
05.12.2017
Buch (Gebundene Ausgabe)
Zeit- und Menschenbild
Der Niedergang einer Familie, verfasst als herausragender Roman.
Man lernt die junge Generation als Kinder in der Sommerfrische am Meer kennen, das Junge, Hoffnungsfrohe, das noch an die eigenen Möglichkeiten glaubt.
Jede Lebensentscheidung ist jedoch dem Diktat der Familie unterworfen.
Man tut, was vernünftig ist, sinnvoll erscheint, dem gesellschaftlichen Stand und Fortkommen dienlich ist.
Die Personen im Roman werden nicht mit Namen genannt, sondern mit ihren gesellschaftlichen Titeln, in denen sie erstarren und zugrunde gehen.
Am Ende blicken Protagonisten und Leser auf zerstörte Leben, in Konventionen erstickt, sinnlos dem gesellschaftlichen Aufstieg geopfert.
Thomas Mann: Meister der Sprache und stiller Beobachter seiner Zeit.
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4/5
22.02.2026
eBook (ePUB)
Tatsächlich zeitlos?
Ein deutscher Klassiker. Die Leitmotive haben nach 125 Jahren kein Stück ihrer Bedeutung verloren. Falls man sich auf Literaturgeschichte einlassen und nicht auf Emotionen verzichten will, ist Thomas Manns Jahrhundertwerk der Roman des 20. Jahrhunderts!
Thomas Mann erzählt den Niedergang einer wohlhabenden Lübecker Familie über vier Generationen hinweg. Der Roman, der im 19.Jahrhundert spielt, beschreibt den Wandel der Familie Buddenbrook. Diese entwickelt sich von einer traditionsbewussten Familie zu einer, die sich von ihren ursprünglichen Werten entfernt und letzlich daran zerbricht.
Die Sprache von Thomas Mann ist sehr detailliert und beschreibend. In seinem Roman stehen die Charaktere oft im Konflikt zwischen ihren persönlichen Wünschen und den Erwartungen der Gesellschaft. Buddenbrooks ist ein Abbild des gesellschaftlichen Wandels, welcher im 19 Jahrhundert stattfindet.
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