Produktbild: Nathan der Weise. Ein dramatisches Gedicht in fünf Aufzügen
Band 7

Nathan der Weise. Ein dramatisches Gedicht in fünf Aufzügen Textausgabe mit Anmerkungen/Worterklärungen

89

3,80 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

233

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.2000

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

172

Maße (L/B/H)

14,6/9,4/1,3 cm

Gewicht

92 g

Farbe

Zitronengelb

Reihe

Reclams Universal-Bibliothek 3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-15-000003-8

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

233

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.2000

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

172

Maße (L/B/H)

14,6/9,4/1,3 cm

Gewicht

92 g

Farbe

Zitronengelb

Reihe

Reclams Universal-Bibliothek 3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-15-000003-8

Herstelleradresse

Reclam Philipp Jun.
Siemensstr. 32
71254 Ditzingen
DE

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  • Rene

    5/5

    31.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Nathan der Weise

    Eine gute Geschichte die ich mit dem Zusammenleben der drei Weltreligionen in Jerusalem befasst. Dieses alte Werk hat mit seinen philosophischen gerade in der heutigen Zeit Aktualität, wenn man das Heilige Land (Palästina) betrachtet.

  • David

    aus der Karibik

    5/5

    31.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Etwas Großes

    Lessings Geschichte ist eine Mutige, eine Aktuelle und eine – in der heutigen Zeit – schwierig zu lesende. Die Handlung spielt in einer kurzen Zeitspanne im Jerusalem des Jahres 1192, einer kurzen Zeit des Waffenstillstands in den Epochen der Kreuzzüge. Lessing beschränkt sich auf Gespräche der handelnden Personen und bringt damit alles zum Ausdruck, was er aussagen möchte. Die Weisheit, Menschlichkeit über religiösen Fundamentalismus zu stellen, tätige Hilfe, Ablegen von Vorurteilen, mit der Ringparabel die „Wunderkraft“, dass jeder „vor Gott und Menschen angenehm“ erscheinen kann, wenn er selbst danach lebt, und nicht zu Letzt Toleranz. Lessing macht mit Ausnahme des Patriarchen alle Personen seines Stücks zu Helden, da sie alle bereit sind zu lernen und nicht in ihren religiösen Vorurteilen gefangen bleiben. Es ist Lessing gelungen, eine Parabel der Menschlichkeit, der Toleranz, der Verbundenheit jedes Menschen mit dem Anderen, zu entwerfen. Er bedient sich dabei des Mittels des Theaters und bringt wahrscheinlich fast jedes Vorurteil seiner Zeit ins Gespräch und erschreckender Weise sind es dieselben Vorurteile, die auch heute aktuell sind. Es erscheint mehr als logisch, dass Lessings „Nathan“ zur Zeit des Dritten Reiches verboten war. Nathan ist – abgesehen von der nicht mehr zeitgemäßen Sprache – aktuell, zeitlos und hat mich persönlich tief berührt. Um auf ein aktuelles Ereignis einzugehen, erinnere ich mich an den Papstbesuch im November dieses Jahres, der wohl im Sinn „Nathans“ als auch logischer Weise ganz in der Gesinnung Lessings gestanden haben muss. Ein Meisterstück der Diplomatie und Überschreitung religiöser Vorurteile. Man muss hier wohl auch an die Aufklärer vergangener Epochen denken und egal aus welchen Motiven Lessing sein Werk verfasst hat, ohne Zweifel ist ihm Großes gelungen.

  • Fantasieverliebt

    5/5

    31.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Eine schöne Schullektüre

    Ich habe mir Lessings Werk 'Nathan der Weise' gekauft, da wir es im Unterricht gelesen haben und ich muss sagen, es ist ein sehr gutes Stück. Nathan selbst ist der Spiegel der Aufklärung, was immer wieder deutlich wird, vorallem im Bezug auf Recha und den Sultan Saladin. Wie es geschrieben ist, ist nicht schwer zu verstehen. Einige Wörter musste ich trotzdem Nachschlagen, aber alles in allem ein sehr gutes Werk

  • Twins

    4/5

    31.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Schullektüre

    Ich habe "Nathan der Weise" in der elften Klasse im Deutschunterricht lesen müssen. Normalerweise halte ich nicht viel von Reclam-Heftchen, da ich mich mit der Sprache überhaupt nicht anfreunden kann und die Themen mich langweilen. Doch bei "Nathan der Weise" war ich angenehm überrascht. Der Text war ziemlich verständlich, was mich gefreut hat. So konnte ich mich gut in das Buch hineinlesen. Die Geschichte mit den Vertretern der drei Weltreligionen war interessant und spannend zu lesen. Insgesamt war "Nathan der Weise" das beste Reclam-Heftchen was ich bis jetzt lesen musste.

  • Bewertung

    2/5

    09.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    meh

    Natürlich kann ich jetzt ewig davon schwafeln, dass das als Pflichtlektüre in der Schule nicht das gelbe vom Ei war. Trotzdem fand' ich es hier und da ganz spannend und "mind-blowing", wie man heutzutage sagen würde. Hängen geblieben ist von dem Buch allerdings nichts.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (89)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Lore Lerch

    Lore Lerch

    Thalia Hildesheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Romeo und Julia – Eine zeitlose Tragödie über Liebe und Schicksal

    Romeo und Julia ist eine zeitlose und bewegende Liebestragödie über Leidenschaft, Schicksal und die zerstörerischen Folgen von Hass und Feindschaft. William Shakespeare erzählt die Geschichte zweier junger Menschen, deren Liebe an den Konflikten ihrer verfeindeten Familien scheitert. Mit großer Intensität und emotionaler Tiefe kämpfen Romeo und Julia gegen gesellschaftliche Erwartungen und familiäre Grenzen an, werden jedoch letztlich Opfer unglücklicher Umstände und tragischer Missverständnisse. Gerade diese Mischung aus inniger Liebe, Hoffnung und unausweichlichem Schicksal macht das Werk bis heute so eindrucksvoll und relevant. Besonders bemerkenswert ist, dass der sinnlose Tod der beiden schließlich zur Versöhnung der Familien führt und den jahrelangen Streit beendet. Shakespeare zeigt damit eindrucksvoll, wie bedeutungslos Hass und Stolz im Vergleich zu Menschlichkeit und Liebe sind. Eine literarisch bedeutende und emotional tiefgehende Geschichte, die auch heute noch begeistert und zum Nachdenken anregt.
  • Zum Bewerterprofil von Robin Alahmed

    Robin Alahmed

    Thalia Zweibrücken

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.02.2026

    eBook (ePUB 3)

    Ein Meisterwerk

    Ein gewohntes Meisterwerk von Hoffmann was literarisch und zugleich höchst poetisch ist. Philosophie und Psychologie gehen Hand in Hand, währrend im Hintergrund eine Krimi Geschichte erzählt wird.
  • Zum Bewerterprofil von Maren Oberwelland

    Maren Oberwelland

    Thalia Varel

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.06.2011

    Buch (Taschenbuch)

    Klassiker der Psychothriller

    Psychothriller – bei diesem Genre denkt man zuerst an Autoren wie Alfred Hitchcock, Dan Brown oder Steven King, weniger an den Romantiker E.T.A. Hoffmann. Dennoch zählt seine Erzählung „Der Sandmann“ zu einer der ersten Veröffentlichungen in dieser Gattung. Erzählt wird die Geschichte des Studenten Nathanael, dessen Kindheitstrauma, die Angst vor dem Sandmann, in Gestalt des Advokaten Coppelius, ihn bis in die Gegenwart verfolgt. Nathanael glaubt in dem Wetterglashändler Coppola die Schreckensgestalt von einst wiederzuerkennen. Dieser verkauft dem jungen Dichter ein Fernrohr, das ihn die Schönheit der, von Professor Spalanzani erschaffenen Puppe Olimpia erkennen lässt. Nathanael verfällt ihr geradezu. Als er jedoch begreift, dass das einzig Lebendige an Olimpia ihre Augen sind, erfasst ihn ein Anfall von Wahnsinn. Clara, seine Verlobte, kann ihn zwar zunächst gesund pflegen, doch als er bei einer Turmbesteigung Coppelius/Coppola entdeckt, packt ihn erneut der Wahnsinn. Hoffmann lässt Fantasie und Wirklichkeit in seiner Erzählung miteinander verschmelzen. Er zeigt, dass man nichts und niemandem trauen kann, nicht einmal dem, was man mit eigenen Augen sieht, nicht einmal sich selbst. Mit dieser Thematik reiht Hoffman sich ein in die Tradition der „Gothic Novel“ oder auch des „Schauerromans“. Charakteristisch für sie ist es, unheimliche Momente zu schaffen, indem sie das Irrationale für die Wirklichkeit ausgeben. So wie es Hoffmann mit dem Sandmann gemacht hat, der in der Nacht kommt, um den Kindern die Augen zu stehlen. Erstmals 1817 in „Nachtstücke“ erschienen, hat der S. Fischer Verlag diese verwirrend schaurige Erzählung nun im Zuge seiner Reihe „Fischer Klassik“ in einem Band mit E.T.A Hoffmans „Das Fräulein von Scuderi“ neu aufgelegt. „Idee des Programms ist es, die wichtigsten Autoren von der Antike bis zur Klassischen Moderne mit ihren bedeutendsten Werken zu umfassen und in schönen, hochwertigen, dabei preislich attraktiven Ausgaben zu präsentieren.“ Trotz dieser neuen Aufbereitung bleibt am Ende die Frage: Kann uns ein Psychothriller aus dem beginnenden 19. Jahrhundert heute noch schocken? Sind wir nicht viel zu abgestumpft durch zerstückelte Leichen, Geister, die ihren Tod rächen und von Rasierklingen zerschnittenen Augäpfeln? – Vielleicht. Doch wenn er uns nicht schockiert, dann verwirrt er uns; heute genauso wie vor knapp 200 Jahren. Die Abgründe der menschlichen Psyche und die Verwischung von Traum und Wirklichkeit sind nach wie vor aktuell. Und möglicherweise ist es das, was einen Klassiker ausmacht: Er büßt auch mehrere Generationen nach seiner Veröffentlichung nichts von seiner Wirkung ein.
  • Zum Bewerterprofil von Pauline Witt

    Pauline Witt

    Thalia Bernburg

    Buchhändler*in

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    4/5

    25.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Oh, Romeo! Warum denn, Romeo? ❤️

    Ein zeitloser Klassiker als Graphic Novel neu interpretiert und eine gelungene Adaption des Theaterstücks, die aber trotzdem kein Ersatz für das Original ist. Der Text beginnt mit einigen faszinierenden Fakten über Shakespeare und sein Leben, gefolgt von einem kurzen Personenregister, das die Identifizierung der Charaktere erleichtert. Anschließend entfaltet sich die bekannte Geschichte der beiden Liebenden aus verfeindeten Familien. Die meisten Handlungsstränge und Schlüsselszenen bleiben erhalten, sodass man nach dem Lesen ein solides Grundwissen zum Stück hat, aber als Kenner nicht ganz so zufrieden sein wird. Nachträglich wird das ganze Stück zwar nochmals analysiert, was auch wirklich gut gelungen ist, leider fehlten mir die Emotionen in der Geschichte. Jedoch werden in der Analyse der Ursprung der Geschichte, die Erzählstruktur und sprachliche Besonderheiten erklärt, sodass der Einstieg in das Originalwerk erleichtert und Neugier geweckt wird. Diese Graphic Novel ist eine hervorragende Einführung in die Welt der Klassiker für Jugendliche ab 12 Jahren und Leser, die bisher noch nicht so recht den Sprung gewagt haben. Sie bietet nicht nur eine spannende und zugängliche Version des Stücks, sondern vermittelt auch zusätzliches Wissen. Auch alle, die sich nicht scheuen, eine gekürzte Version des Stücks zu lesen, werden hier auf ihre Kosten kommen.
  • Zum Bewerterprofil von Alina Scharrer

    Alina Scharrer

    Thalia Nürnberg – MERCADO

    Buchhändler*in

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    4/5

    21.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Sage, wie es dir gescheuten Kerl möglich war, dich in das Wachsgesicht, in die Holzpuppe da drüben zu vergaffen?

    Egal, ob Schule oder privat - jeder sollte mal von E.T.A Hoffmanns "Der Sandmann" gehört haben. Horror in alter Sprache. Selbst nach drei Jahren, seitdem ich es zuletzt gelesen habe, lässt mich die Story einfach nicht los. Man könnte sogar so weit gehen und sagen, sie hat mich auf gewisse Weise geprägt. Liebe, Augäpfel, Suizid - alles ist am Start - und natürlich, das gute, alte Kindheitstrauma. Den Sandmann auf psychologischer Ebene zu betrachten, hebt das Ganze nochmal auf ein anderes Level. Wer also nicht vor etwas komplexeren Texten zurückscheut, sollte mal zum Sandmann greifen. !Achtung Verwechslungsgefahr: Hat nichts mit dem Sandmännchen zu tun!

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