Nathan der Weise. Ein dramatisches Gedicht in fünf Aufzügen
Band 7

Nathan der Weise. Ein dramatisches Gedicht in fünf Aufzügen

Textausgabe mit Anmerkungen/Worterklärungen

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

225

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.2000

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

172

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

225

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.2000

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

172

Maße (L/B/H)

14,7/10,2/1,7 cm

Gewicht

88 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-15-000003-8

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Nathan der Weise

Rene am 31.05.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine gute Geschichte die ich mit dem Zusammenleben der drei Weltreligionen in Jerusalem befasst. Dieses alte Werk hat mit seinen philosophischen gerade in der heutigen Zeit Aktualität, wenn man das Heilige Land (Palästina) betrachtet.

Nathan der Weise

Rene am 31.05.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine gute Geschichte die ich mit dem Zusammenleben der drei Weltreligionen in Jerusalem befasst. Dieses alte Werk hat mit seinen philosophischen gerade in der heutigen Zeit Aktualität, wenn man das Heilige Land (Palästina) betrachtet.

Etwas Großes

David aus der Karibik am 31.05.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Lessings Geschichte ist eine Mutige, eine Aktuelle und eine – in der heutigen Zeit – schwierig zu lesende. Die Handlung spielt in einer kurzen Zeitspanne im Jerusalem des Jahres 1192, einer kurzen Zeit des Waffenstillstands in den Epochen der Kreuzzüge. Lessing beschränkt sich auf Gespräche der handelnden Personen und bringt damit alles zum Ausdruck, was er aussagen möchte. Die Weisheit, Menschlichkeit über religiösen Fundamentalismus zu stellen, tätige Hilfe, Ablegen von Vorurteilen, mit der Ringparabel die „Wunderkraft“, dass jeder „vor Gott und Menschen angenehm“ erscheinen kann, wenn er selbst danach lebt, und nicht zu Letzt Toleranz. Lessing macht mit Ausnahme des Patriarchen alle Personen seines Stücks zu Helden, da sie alle bereit sind zu lernen und nicht in ihren religiösen Vorurteilen gefangen bleiben. Es ist Lessing gelungen, eine Parabel der Menschlichkeit, der Toleranz, der Verbundenheit jedes Menschen mit dem Anderen, zu entwerfen. Er bedient sich dabei des Mittels des Theaters und bringt wahrscheinlich fast jedes Vorurteil seiner Zeit ins Gespräch und erschreckender Weise sind es dieselben Vorurteile, die auch heute aktuell sind. Es erscheint mehr als logisch, dass Lessings „Nathan“ zur Zeit des Dritten Reiches verboten war. Nathan ist – abgesehen von der nicht mehr zeitgemäßen Sprache – aktuell, zeitlos und hat mich persönlich tief berührt. Um auf ein aktuelles Ereignis einzugehen, erinnere ich mich an den Papstbesuch im November dieses Jahres, der wohl im Sinn „Nathans“ als auch logischer Weise ganz in der Gesinnung Lessings gestanden haben muss. Ein Meisterstück der Diplomatie und Überschreitung religiöser Vorurteile. Man muss hier wohl auch an die Aufklärer vergangener Epochen denken und egal aus welchen Motiven Lessing sein Werk verfasst hat, ohne Zweifel ist ihm Großes gelungen.

Etwas Großes

David aus der Karibik am 31.05.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Lessings Geschichte ist eine Mutige, eine Aktuelle und eine – in der heutigen Zeit – schwierig zu lesende. Die Handlung spielt in einer kurzen Zeitspanne im Jerusalem des Jahres 1192, einer kurzen Zeit des Waffenstillstands in den Epochen der Kreuzzüge. Lessing beschränkt sich auf Gespräche der handelnden Personen und bringt damit alles zum Ausdruck, was er aussagen möchte. Die Weisheit, Menschlichkeit über religiösen Fundamentalismus zu stellen, tätige Hilfe, Ablegen von Vorurteilen, mit der Ringparabel die „Wunderkraft“, dass jeder „vor Gott und Menschen angenehm“ erscheinen kann, wenn er selbst danach lebt, und nicht zu Letzt Toleranz. Lessing macht mit Ausnahme des Patriarchen alle Personen seines Stücks zu Helden, da sie alle bereit sind zu lernen und nicht in ihren religiösen Vorurteilen gefangen bleiben. Es ist Lessing gelungen, eine Parabel der Menschlichkeit, der Toleranz, der Verbundenheit jedes Menschen mit dem Anderen, zu entwerfen. Er bedient sich dabei des Mittels des Theaters und bringt wahrscheinlich fast jedes Vorurteil seiner Zeit ins Gespräch und erschreckender Weise sind es dieselben Vorurteile, die auch heute aktuell sind. Es erscheint mehr als logisch, dass Lessings „Nathan“ zur Zeit des Dritten Reiches verboten war. Nathan ist – abgesehen von der nicht mehr zeitgemäßen Sprache – aktuell, zeitlos und hat mich persönlich tief berührt. Um auf ein aktuelles Ereignis einzugehen, erinnere ich mich an den Papstbesuch im November dieses Jahres, der wohl im Sinn „Nathans“ als auch logischer Weise ganz in der Gesinnung Lessings gestanden haben muss. Ein Meisterstück der Diplomatie und Überschreitung religiöser Vorurteile. Man muss hier wohl auch an die Aufklärer vergangener Epochen denken und egal aus welchen Motiven Lessing sein Werk verfasst hat, ohne Zweifel ist ihm Großes gelungen.

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von Gotthold Ephraim Lessing

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