Die Glasglocke

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

49422

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.01.2013

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

262

Maße (L/B/H)

20,7/13/2,7 cm

Beschreibung

Rezension

»Plath war ihr eigener Chor, der surreaIe Chor einer griechischen Tragödie, der nach der Wahrheit schreit. Und in jeder … sanften Zeile hallt das Echo.«

Details

Verkaufsrang

49422

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.01.2013

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

262

Maße (L/B/H)

20,7/13/2,7 cm

Gewicht

369 g

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

The Bell Jar

Übersetzt von

Reinhard Kaiser

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-42365-3

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Ein ambivalentes Leseerlebnis

Bewertung am 29.03.2024

Bewertungsnummer: 2165521

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

3,5/5 Sternen Esther Greenwood, eine Collegestudentin, ist Erfolge gewohnt und hat ein Stipendium für eine renommierte Universität an der Ostküste sicher. Doch sie bemerkt, dass sie seit ihrem neunten Lebensjahr nicht mehr wirklich glücklich ist, obwohl sie mit Preisen und Stipendien überschüttet wird. Im "Schwarzen Sommer" von 1953 arbeitet sie einen Monat lang als Volontärin bei einer Modezeitschrift in New York. Eigentlich sollte sie, wie die anderen Stipendiatinnen, mit denen sie ihre Zeit verbringt, das Abenteuer und das pulsierende Leben der Großstadt genießen. Stattdessen versinkt sie jedoch allmählich in einer Depression und hält ihre existenzielle Krise schonungslos fest. Aufgrund seiner zeitgenössischen Thematik liest sich das Buch nicht wie ein typischer Klassiker. Die Autorin zielt nicht darauf ab, zu belehren oder die Gesellschaft direkt zu kritisieren, sondern sie schildert lediglich persönliche Erfahrungen. In Anbetracht dessen, dass Sylvia Plath selbst aufgrund ihrer Depressionen in einem sehr jungen Alter verstarb, hat das Buch natürlich einen bitteren Nachgeschmack. So hat man jede Seite mit dem Gedanken im Hinterkopf gelesen, dass diese Worte von einer Frau stammen, die in der Wohnung, in der ihre beiden Kinder schliefen, den Kopf in den Ofen gesteckt hat. Kritiker haben "Die Glasglocke" für seine beeindruckende Gesellschaftskritik gelobt und es als weiteren Meilenstein der Emanzipation von Frauen weltweit gefeiert. Obwohl die Geschichte durchaus deutliche Kritik an der amerikanischen Spießbürgerlichkeit übt und den Konflikt zwischen Karriere und Familie, den viele Frauen auch heute noch erleben, thematisiert, steht im Zentrum des Buches etwas anderes: die Depressionen. Die Fragen nach dem Warum oder Wie der Entstehung dieser psychischen Erkrankungen stehen nicht im Fokus. Es ist vielmehr ihre eigene Geschichte, die sie erschreckend detailliert darlegt. Wie fühlt es sich an, depressiv zu sein? Sich unverstanden zu fühlen und zu glauben, dass es keinen Ausweg mehr gibt? Wie ist es, unter den Möglichkeiten des Lebens zu leiden? Manchmal trotzig, manchmal sarkastisch, beschreibt Plath ihre eigene innere Zerrissenheit, die sich im Laufe der Zeit in eine tiefe emotionale Starre verwandelt. Das Bild der Glasglocke, die über Esther gestülpt ist, hat die Autorin sehr treffend gewählt. Die Menschen um Esther herum können frei in ihr Inneres blicken und es analysieren, während sie sich selbst in dieser Gefangenschaft eingeengt und machtlos fühlt. Gegen Ende des Buches, nachdem die Glasglocke erstmals angehoben wurde, fragt sich Esther, ob die Glocke jemals wieder über sie kommen wird. Tatsächlich handelt es sich dabei um eine Frage, die nicht definitiv beantwortet werden kann. Jeder Mensch kann sein Leben nur bis zu einem gewissen Grad steuern. Was darüber hinausgeht, lässt sich nicht vorhersagen. Das Vertrauen ins Leben ist daher entscheidend, um sich nicht von den bestimmenden Umständen einschränken zu lassen und neuen Erfahrungen offen gegenüberzustehen. Ich habe gemischte Gefühle gegenüber dem Buch. Beim Lesen fand ich es oft ziemlich verwirrend und manchmal war es sogar ein wenig nervenaufreibend. Es ist nicht leicht, eine Verbindung zu Esther herzustellen, und ich würde nicht behaupten, dass mir das vollständig gelungen ist. Dennoch gelang es der Autorin, mich immer wieder zu fesseln. Trotz aller Unruhe in diesem Buch enthält es auch viel Wahrheit; sie trifft den Kern der Sache. Man kann sich darin wiederfinden, und das liegt am zentralen Thema. Trotz alledem konnte mich Sylvia Plaths "Die Glasglocke" nicht wirklich emotional fesseln. Das könnte an der eher distanzierten Sprache liegen, die den emotionalen Zustand der Hauptfigur genau wiedergibt. Stattdessen war ich beeindruckt von diesem Roman, der die Auseinandersetzung einer Frau mit ihrer Geschlechterrolle zeigt und wie sie daran scheitert: an den Erwartungen, dem Leben und einer ungewissen Zukunft. Ich glaube, ich habe mehr von diesem Buch erwartet. Trotzdem hat es mir gefallen.
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Ein ambivalentes Leseerlebnis

Bewertung am 29.03.2024
Bewertungsnummer: 2165521
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

3,5/5 Sternen Esther Greenwood, eine Collegestudentin, ist Erfolge gewohnt und hat ein Stipendium für eine renommierte Universität an der Ostküste sicher. Doch sie bemerkt, dass sie seit ihrem neunten Lebensjahr nicht mehr wirklich glücklich ist, obwohl sie mit Preisen und Stipendien überschüttet wird. Im "Schwarzen Sommer" von 1953 arbeitet sie einen Monat lang als Volontärin bei einer Modezeitschrift in New York. Eigentlich sollte sie, wie die anderen Stipendiatinnen, mit denen sie ihre Zeit verbringt, das Abenteuer und das pulsierende Leben der Großstadt genießen. Stattdessen versinkt sie jedoch allmählich in einer Depression und hält ihre existenzielle Krise schonungslos fest. Aufgrund seiner zeitgenössischen Thematik liest sich das Buch nicht wie ein typischer Klassiker. Die Autorin zielt nicht darauf ab, zu belehren oder die Gesellschaft direkt zu kritisieren, sondern sie schildert lediglich persönliche Erfahrungen. In Anbetracht dessen, dass Sylvia Plath selbst aufgrund ihrer Depressionen in einem sehr jungen Alter verstarb, hat das Buch natürlich einen bitteren Nachgeschmack. So hat man jede Seite mit dem Gedanken im Hinterkopf gelesen, dass diese Worte von einer Frau stammen, die in der Wohnung, in der ihre beiden Kinder schliefen, den Kopf in den Ofen gesteckt hat. Kritiker haben "Die Glasglocke" für seine beeindruckende Gesellschaftskritik gelobt und es als weiteren Meilenstein der Emanzipation von Frauen weltweit gefeiert. Obwohl die Geschichte durchaus deutliche Kritik an der amerikanischen Spießbürgerlichkeit übt und den Konflikt zwischen Karriere und Familie, den viele Frauen auch heute noch erleben, thematisiert, steht im Zentrum des Buches etwas anderes: die Depressionen. Die Fragen nach dem Warum oder Wie der Entstehung dieser psychischen Erkrankungen stehen nicht im Fokus. Es ist vielmehr ihre eigene Geschichte, die sie erschreckend detailliert darlegt. Wie fühlt es sich an, depressiv zu sein? Sich unverstanden zu fühlen und zu glauben, dass es keinen Ausweg mehr gibt? Wie ist es, unter den Möglichkeiten des Lebens zu leiden? Manchmal trotzig, manchmal sarkastisch, beschreibt Plath ihre eigene innere Zerrissenheit, die sich im Laufe der Zeit in eine tiefe emotionale Starre verwandelt. Das Bild der Glasglocke, die über Esther gestülpt ist, hat die Autorin sehr treffend gewählt. Die Menschen um Esther herum können frei in ihr Inneres blicken und es analysieren, während sie sich selbst in dieser Gefangenschaft eingeengt und machtlos fühlt. Gegen Ende des Buches, nachdem die Glasglocke erstmals angehoben wurde, fragt sich Esther, ob die Glocke jemals wieder über sie kommen wird. Tatsächlich handelt es sich dabei um eine Frage, die nicht definitiv beantwortet werden kann. Jeder Mensch kann sein Leben nur bis zu einem gewissen Grad steuern. Was darüber hinausgeht, lässt sich nicht vorhersagen. Das Vertrauen ins Leben ist daher entscheidend, um sich nicht von den bestimmenden Umständen einschränken zu lassen und neuen Erfahrungen offen gegenüberzustehen. Ich habe gemischte Gefühle gegenüber dem Buch. Beim Lesen fand ich es oft ziemlich verwirrend und manchmal war es sogar ein wenig nervenaufreibend. Es ist nicht leicht, eine Verbindung zu Esther herzustellen, und ich würde nicht behaupten, dass mir das vollständig gelungen ist. Dennoch gelang es der Autorin, mich immer wieder zu fesseln. Trotz aller Unruhe in diesem Buch enthält es auch viel Wahrheit; sie trifft den Kern der Sache. Man kann sich darin wiederfinden, und das liegt am zentralen Thema. Trotz alledem konnte mich Sylvia Plaths "Die Glasglocke" nicht wirklich emotional fesseln. Das könnte an der eher distanzierten Sprache liegen, die den emotionalen Zustand der Hauptfigur genau wiedergibt. Stattdessen war ich beeindruckt von diesem Roman, der die Auseinandersetzung einer Frau mit ihrer Geschlechterrolle zeigt und wie sie daran scheitert: an den Erwartungen, dem Leben und einer ungewissen Zukunft. Ich glaube, ich habe mehr von diesem Buch erwartet. Trotzdem hat es mir gefallen.

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Esther Greenwood

Klara aus Berlin am 17.10.2022

Bewertungsnummer: 1807438

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eins meiner absoluten Lieblingsbücher ohne Zweifel 5 Sterne es nahm mich emotional ziemlich mit und ich hatte oft gemischte Gefühle Denn es war auf Dauer ganz schön depressiv. Im Ende fühlte mich mit der Protagonistin 'Esther Greenwood' geradezu verbunden oder auch vertraut. Somit war ich traurig als es vorüber war.
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Klara aus Berlin am 17.10.2022
Bewertungsnummer: 1807438
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Eins meiner absoluten Lieblingsbücher ohne Zweifel 5 Sterne es nahm mich emotional ziemlich mit und ich hatte oft gemischte Gefühle Denn es war auf Dauer ganz schön depressiv. Im Ende fühlte mich mit der Protagonistin 'Esther Greenwood' geradezu verbunden oder auch vertraut. Somit war ich traurig als es vorüber war.

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Jilsann Oleschkowitz

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Ein absolutes Lieblingsbuch

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein bewegender Klassiker, welcher sich seinen Platz in der Weltliteratur gesichert hat. Sprachlich, wie auch von der Handlung begeisterte mich dieses Buch und hallt noch nach. Jedoch ist zu beachten, dass es kein leichter Tobak ist und durch die Handlungsstelle der Psychiatrie auch so einige dunkle Thematiken angesprochen werden. Wer sich davon jedoch nicht abschrecken lässt, hat eines meiner absoluten Lieblingswerke in seinen Händen.
5/5

Ein absolutes Lieblingsbuch

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein bewegender Klassiker, welcher sich seinen Platz in der Weltliteratur gesichert hat. Sprachlich, wie auch von der Handlung begeisterte mich dieses Buch und hallt noch nach. Jedoch ist zu beachten, dass es kein leichter Tobak ist und durch die Handlungsstelle der Psychiatrie auch so einige dunkle Thematiken angesprochen werden. Wer sich davon jedoch nicht abschrecken lässt, hat eines meiner absoluten Lieblingswerke in seinen Händen.

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Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine junge Frau, der heute alle Türen aufstehen würden, die hier aber in dem ihr scheinbar vorbestimmten Leben in den 50er Jahren gefangen ist. Der Wunsch zu sterben führt sie in therapeutische Behandlung, die das Problem nicht lösen kann. Bitte nur lesen, wer fest im Leben steht
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