Madame Bovary

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Beschreibung

*** Vollständig überarbeitete und korrigierte Ausgabe mit Fußnoten und Vorwort ***

"Sie hat ihn satt, zweifelsohne. Er hat dreckige Fingernägel und rasiert sich nur alle drei Tage. Wenn er seine Patienten abzurennen hat, sitzt sie daheim und stopft Strümpfe. Und langweilt sich. Sehnt sich nach der großen Stadt und möchte am liebsten alle Abende auf den Ball. Arme kleine Frau! So was schnappt nach Liebe wie ein Karpfen auf dem Küchentisch nach Wasser! Drei nette Worte, und sie ist futsch! Sicherlich! Das wär was fürs Herz! Scharmant! Aber wie kriegt man sie hinterher wieder los?"

Madame Bovary, Schicksalgenossin von Fontanes Effi Briest und Tolstois Anna Karenina. Frauen, die dafür bestraft werden, ihren Gefühlen zu folgen - eine Ungeheuerlichkeit zur damaligen Zeit. Auch die Autoren kannten kein "Happy End" für sie.

"Man muss das Werk lesen und das darin pulsierende Leben kennenlernen. Es sind geradezu einzige Stellen darin enthalten, Stellen, die klassisch geworden sind, wie die Ehe Emmas und Charles', die Szene bei der landwirtschaftlichen Ausstellung, in der Rudolf der jungen Frau den Hof macht; namentlich aber sind der Tod und das Begräbnis der Madame Bovary grausig wahr. Außerdem hat das ganze Werk bis auf die unbedeutendsten Vorkommnisse ein peinigendes, durchaus neues, bis zum Erscheinen dieses Buches vollkommen unbekanntes Interesse, das Interesse an der Wirklichkeit, an dem Drama des alltäglichen Lebens erregt. Die Schilderungen dringen uns mit unbesiegbarer Macht ins Herz, wie ein Schauspiel, eine Handlung, die unmittelbar vor unseren Augen sich vollzieht."

Émile Zola hat mit diesem Zitat das Wesentliche aus Flauberts Roman "Madame Bovary" noch einmal zusammengefasst.

1. Auflage
Umfang: 476 Normseiten bzw. 536 Buchseiten

Gustave Flaubert zählt zu den großen Romanciers der französischen Literatur und gilt als prägender Wegbereiter des "l¿art pour l¿art", der Bewegung, die eine reine Autonomie der Kunst anstrebte, da diese sich selbst genügen sollte.
Schon früh zeigte sich die Begabung des jungen Gustave, der bereits in Jugendjahren seine Freizeit hauptsächlich dem Schreiben widmete.

Details

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

ab 9 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

30.07.2019

Herausgeber

Jürgen Schulze

Beschreibung

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Altersempfehlung

ab 9 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

30.07.2019

Herausgeber

Jürgen Schulze

Verlag

Null Papier

Seitenzahl

481 (Printausgabe)

Dateigröße

3199 KB

Auflage

1

Übersetzer

  • Arthur Schurig
  • Anton Grumann

Sprache

Deutsch

EAN

9783943466997

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ein großes Werk der Literatur

Bewertung aus Tirschenreuth am 21.06.2021

Bewertet: eBook (PDF)

Frauen durften damals nicht frei sein. Damit teile Madame Bovary ihr Schicksal mit den zwei anderen "großen" gefallenen Frauen der Weltliteratur: Effi Briest und Anna Karenina. Sie nehmen sich heraus, was nur Männer dürfen (und oftmals nicht einmal die), die Wahl ihres Herzens zu befolgen.

ein großes Werk der Literatur

Bewertung aus Tirschenreuth am 21.06.2021
Bewertet: eBook (PDF)

Frauen durften damals nicht frei sein. Damit teile Madame Bovary ihr Schicksal mit den zwei anderen "großen" gefallenen Frauen der Weltliteratur: Effi Briest und Anna Karenina. Sie nehmen sich heraus, was nur Männer dürfen (und oftmals nicht einmal die), die Wahl ihres Herzens zu befolgen.

Ein Klassiker aus gutem Grund

Bewertung aus St. Veit an der Glan am 14.03.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wunderbares Buch. Man lebt sich richtig ein und kann sich in der Zeit der Charaktere verlieren. Immer mehr zu wollen und nie mit dem zufrieden sein zu können was man hat das wird der Madame zum Verhängnis. Sehr spannend mitzuverfolgen, wie sie sich weiterentwickelt und trotzdem stehen bleibt, dabei alle mit sich ins Verderben reißt. Keine leichte Kost aber allemal lesenswert. Herrlich geschrieben und einzigartige Charaktere.

Ein Klassiker aus gutem Grund

Bewertung aus St. Veit an der Glan am 14.03.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wunderbares Buch. Man lebt sich richtig ein und kann sich in der Zeit der Charaktere verlieren. Immer mehr zu wollen und nie mit dem zufrieden sein zu können was man hat das wird der Madame zum Verhängnis. Sehr spannend mitzuverfolgen, wie sie sich weiterentwickelt und trotzdem stehen bleibt, dabei alle mit sich ins Verderben reißt. Keine leichte Kost aber allemal lesenswert. Herrlich geschrieben und einzigartige Charaktere.

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von Gustave Flaubert

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Martina Bähr

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"Ich werde bis an mein Lebensende in Emma Bovary verliebt sein." Mario Vargas Llosa

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit keinem geringeren Anspruch, als den perfekten Roman zu schreiben, schuf Gustave Flaubert eine Prosa von lyrischer Dichte und Brillanz. Die Obsessionen seiner Protagonistin, Madame Bovary, werden dem Leser in akribischer Detailliertheit vor Augen geführt. Trotzdem wahrt Flauberts Erzähler seine kommentarlose Unparteilichkeit. Mit „Madame Bovary“ gelang Flaubert ein unnachahmliches Amalgam aus Nähe und Distanz, in der Beschreibung des Menschlichen, Allzumenschlichen. Der Übersetzerin Elisabeth Edl gelingt es, die Modernität Flauberts auf der sprachlichen Ebene einzufangen. Dies zeigt sich unter anderem in der Übernahme der erlebten Rede in der Neuübersetzung, wodurch diese nah an der sprachlichen Qualität des Originals bleibt. Die gebundene Ausgabe des Hanser Verlags rundet das Leseerlebnis durch die haptisch und optisch ansprechende Gestaltung ab. Eine klare Leseempfehlung für Flaubert-Liebhaber und solche, die es werden wollen.
5/5

"Ich werde bis an mein Lebensende in Emma Bovary verliebt sein." Mario Vargas Llosa

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit keinem geringeren Anspruch, als den perfekten Roman zu schreiben, schuf Gustave Flaubert eine Prosa von lyrischer Dichte und Brillanz. Die Obsessionen seiner Protagonistin, Madame Bovary, werden dem Leser in akribischer Detailliertheit vor Augen geführt. Trotzdem wahrt Flauberts Erzähler seine kommentarlose Unparteilichkeit. Mit „Madame Bovary“ gelang Flaubert ein unnachahmliches Amalgam aus Nähe und Distanz, in der Beschreibung des Menschlichen, Allzumenschlichen. Der Übersetzerin Elisabeth Edl gelingt es, die Modernität Flauberts auf der sprachlichen Ebene einzufangen. Dies zeigt sich unter anderem in der Übernahme der erlebten Rede in der Neuübersetzung, wodurch diese nah an der sprachlichen Qualität des Originals bleibt. Die gebundene Ausgabe des Hanser Verlags rundet das Leseerlebnis durch die haptisch und optisch ansprechende Gestaltung ab. Eine klare Leseempfehlung für Flaubert-Liebhaber und solche, die es werden wollen.

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