Der Koch
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Martin Suter

1. Der Koch

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Martin Suter

1. Der Koch

detebe Band 23999

Der Koch

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Hörbuch

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Beschreibung

Details

Sprecher

Heikko Deutschmann

Spieldauer

7 Stunden und 17 Minuten

Fassung

ungekürzt

Abo-Fähigkeit

Ja

Medium

MP3

Family Sharing

Ja

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Sprecher

Heikko Deutschmann

Spieldauer

7 Stunden und 17 Minuten

Fassung

ungekürzt

Abo-Fähigkeit

Ja

Medium

MP3

Erscheinungsdatum

01.12.2014

Verlag

Diogenes Verlag

Hörtyp

Lesung

Sprache

Deutsch

EAN

9783257692433

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langweilig und oberfächlich

Bewertung am 18.04.2016

Bewertet: Hörbuch-Download

Der tamilische Koch Maravan möchte ein Meisterkoch werden. Eigentlich ist er es schon. Er arbeitet in einem Gourmettempel bei DEM Koch in der Schweiz, allerdings als Küchenhilfe. Er schnippelt und wäscht Teller, träumt vom eigenen Restaurant. Als er seinen Job verliert, macht ihm seine ehemalige Kollegin Andrea ein Angebot. Er hatte sie zu Hause bekocht und dieses Mal war nicht nur köstlich, es hatte erotische Auswirkungen auf ihren Körper. Die beiden agieren nun schwarz als Caterer mit erotischen Gerichten: «Love Food». Im Prinzip ist das auch schon alles. Er liebt sie, sie aber nicht ihn, denn sie ist lesbisch, dafür aber die junge Sandana, die er nicht liebt. Gähn … Das Ganze wird nebenbei garniert mit ein wenig Weltpolitik. Waffenhändler, sexbesessene Reiche, trickreiche Bosse, die ihr Geld in der Finanzkrise retten wollen, die Bourgeoise von Zürich, alle landen irgendwann bei Maravan, speisen im Sternerestaurant. Der Tamile selbst hat mit Politik nichts am Hut, muss sich aber mit seinen Landsleuten gutstellen, um Aufträge zu bekommen. Seine Schwester bettelt dauernd nach Geld, das er in die Heimat senden soll, denn dort macht die Politik das Leben teuer. Nebenbei wird erwähnt, dass die junge Tamilin Sandana zwangsverheiratet werden soll, sich das nicht gefallen lassen will. Hier wird ein wenig angerissen, aber drüber hinweggeschrieben. Die Reichen sind dekadent, verfressen und böse. Klischee lässt grüßen. Maravan bedient sich der ayurvedischen Rezepte seiner Großtante, setzt sie ins Moderne der Molekularküche. Er hantiert mit Vakuumkocher, Mixer, Siphon, kreiert Kügelchen, serviert auf Löffeln, in Reagenzgläsern und Phiolen. Normalerweise lese ich gern Bücher, in denen gekocht wird, ich rieche Gewürze, den Duft von brodelnden Essenzen, sehe das Menü vor mir. Nichts davon geschah beim Lesen. Nicht mal der Hunger stellte sich ein. „Gefrorene Safran-Mandel-Espuma und ihre Safrantexturen“, «Curry vom jungen Huhn auf Sashtika-Reis mit Korianderschaum und „Eislutscher aus Lakritze-Honig-Ghee“ kamen in meinem Kopf nicht an, destilliert im Vakuumkocher, gematschte Molukulare. Widerkäuend über lange Strecken wurde gekocht, serviert, bis die Langeweile aufkam von der Brodelei. Gut erzählt ist die Geschichte allemal. Aber das reicht nicht. Was wollte der Autor sagen? Die Schweiz ist verstickt in Waffengeschäfte und Finanztricksereien, liefert in Kriegsländer, während die Kriegsflüchtigen eben diese Bosse hier bekochen, bis sie von Völlerei geplagt am Herzinfarkt krepieren, bezahlt von dem Geld, was sie am Krieg verdienten. Die Kette schließt. Für mich floss die Geschichte dahin, nett erzählt, ohne Höhepunkte und Spannung. Die Protagonisten sind flach, geben nichts her. Die ganze Geschichte treibt an der Oberfläche, nichtssagend in Inhalt und Protagonisten.

langweilig und oberfächlich

Bewertung am 18.04.2016
Bewertet: Hörbuch-Download

Der tamilische Koch Maravan möchte ein Meisterkoch werden. Eigentlich ist er es schon. Er arbeitet in einem Gourmettempel bei DEM Koch in der Schweiz, allerdings als Küchenhilfe. Er schnippelt und wäscht Teller, träumt vom eigenen Restaurant. Als er seinen Job verliert, macht ihm seine ehemalige Kollegin Andrea ein Angebot. Er hatte sie zu Hause bekocht und dieses Mal war nicht nur köstlich, es hatte erotische Auswirkungen auf ihren Körper. Die beiden agieren nun schwarz als Caterer mit erotischen Gerichten: «Love Food». Im Prinzip ist das auch schon alles. Er liebt sie, sie aber nicht ihn, denn sie ist lesbisch, dafür aber die junge Sandana, die er nicht liebt. Gähn … Das Ganze wird nebenbei garniert mit ein wenig Weltpolitik. Waffenhändler, sexbesessene Reiche, trickreiche Bosse, die ihr Geld in der Finanzkrise retten wollen, die Bourgeoise von Zürich, alle landen irgendwann bei Maravan, speisen im Sternerestaurant. Der Tamile selbst hat mit Politik nichts am Hut, muss sich aber mit seinen Landsleuten gutstellen, um Aufträge zu bekommen. Seine Schwester bettelt dauernd nach Geld, das er in die Heimat senden soll, denn dort macht die Politik das Leben teuer. Nebenbei wird erwähnt, dass die junge Tamilin Sandana zwangsverheiratet werden soll, sich das nicht gefallen lassen will. Hier wird ein wenig angerissen, aber drüber hinweggeschrieben. Die Reichen sind dekadent, verfressen und böse. Klischee lässt grüßen. Maravan bedient sich der ayurvedischen Rezepte seiner Großtante, setzt sie ins Moderne der Molekularküche. Er hantiert mit Vakuumkocher, Mixer, Siphon, kreiert Kügelchen, serviert auf Löffeln, in Reagenzgläsern und Phiolen. Normalerweise lese ich gern Bücher, in denen gekocht wird, ich rieche Gewürze, den Duft von brodelnden Essenzen, sehe das Menü vor mir. Nichts davon geschah beim Lesen. Nicht mal der Hunger stellte sich ein. „Gefrorene Safran-Mandel-Espuma und ihre Safrantexturen“, «Curry vom jungen Huhn auf Sashtika-Reis mit Korianderschaum und „Eislutscher aus Lakritze-Honig-Ghee“ kamen in meinem Kopf nicht an, destilliert im Vakuumkocher, gematschte Molukulare. Widerkäuend über lange Strecken wurde gekocht, serviert, bis die Langeweile aufkam von der Brodelei. Gut erzählt ist die Geschichte allemal. Aber das reicht nicht. Was wollte der Autor sagen? Die Schweiz ist verstickt in Waffengeschäfte und Finanztricksereien, liefert in Kriegsländer, während die Kriegsflüchtigen eben diese Bosse hier bekochen, bis sie von Völlerei geplagt am Herzinfarkt krepieren, bezahlt von dem Geld, was sie am Krieg verdienten. Die Kette schließt. Für mich floss die Geschichte dahin, nett erzählt, ohne Höhepunkte und Spannung. Die Protagonisten sind flach, geben nichts her. Die ganze Geschichte treibt an der Oberfläche, nichtssagend in Inhalt und Protagonisten.

Gemischte Gefühle

Leserin X aus Wien am 12.08.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch war mein 2. von Suter, den Film die dunkle Seite des Mondes hatte ich zuvor gesehen. Mir scheint, zumindest was ich bisher gelesen/ gesehen habe, bei Suter geht es immer um diese zwei Seiten des Mondes. Ich muss sagen, dass ich die Personen (die auf der netten Seite) allesamt gut nachvollziehen kann, und auch hier war mir etwa Andrea in gewisser Weise sympathisch, etwa als sie im Sterne Restaurant wieder einmal ihren Mund nicht halten konnte. Ohne das Kochen, das wie eine Mediation wirkte, hätte ich das Buch nicht ausgehalten, wegen der Gestalten, die eben solche Sterne Restaurants etc frequentieren. Schlimm fand ich die Geschichte über Sri Lanka, brutal die Waffenlieferungen, ein bisschen zuviel Asylwerberschicksal fand ich ins Buch gepackt, und der Duft des Essens verblasste für mich in diesem Setting (ohne den hätte ich das Buch aber nicht fertiggelesen). Ich finde es also nicht "erotisch", wie manche meinten, da muss man sehr abgebrüht sein, sondern genau beobachtet und eher erschreckend. Etwa wenn der Hauptfigur bei Liebespaaren, denen in ihren Wohlstands Designer-Häusern das Liebesmenü gekocht wird, Sex plötzlich peinlich ist, weil er spürt, dass er diesen Leuten peinlich ist, trotz ihres weltoffenen Gehabes. Es ist eine sehr kaputte Welt über die Suter hier schreibt. Aber eben nicht nur.

Gemischte Gefühle

Leserin X aus Wien am 12.08.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch war mein 2. von Suter, den Film die dunkle Seite des Mondes hatte ich zuvor gesehen. Mir scheint, zumindest was ich bisher gelesen/ gesehen habe, bei Suter geht es immer um diese zwei Seiten des Mondes. Ich muss sagen, dass ich die Personen (die auf der netten Seite) allesamt gut nachvollziehen kann, und auch hier war mir etwa Andrea in gewisser Weise sympathisch, etwa als sie im Sterne Restaurant wieder einmal ihren Mund nicht halten konnte. Ohne das Kochen, das wie eine Mediation wirkte, hätte ich das Buch nicht ausgehalten, wegen der Gestalten, die eben solche Sterne Restaurants etc frequentieren. Schlimm fand ich die Geschichte über Sri Lanka, brutal die Waffenlieferungen, ein bisschen zuviel Asylwerberschicksal fand ich ins Buch gepackt, und der Duft des Essens verblasste für mich in diesem Setting (ohne den hätte ich das Buch aber nicht fertiggelesen). Ich finde es also nicht "erotisch", wie manche meinten, da muss man sehr abgebrüht sein, sondern genau beobachtet und eher erschreckend. Etwa wenn der Hauptfigur bei Liebespaaren, denen in ihren Wohlstands Designer-Häusern das Liebesmenü gekocht wird, Sex plötzlich peinlich ist, weil er spürt, dass er diesen Leuten peinlich ist, trotz ihres weltoffenen Gehabes. Es ist eine sehr kaputte Welt über die Suter hier schreibt. Aber eben nicht nur.

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Irene Hantsche

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4/5

guter Unterhaltungsroman

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich habe mich bei der Lektüre gut unterhalten gefühlt. Vor dem Hintergrund von Bürgerkrieg (in Sri Lanka), Krise (in der Weltfinanzwirtschaft) und der Selbstfindung des tamilischen Asylanten (des Kochs Maravan) wird die aphrodisische Wirkung einer molekularen Küche mit ayurvedischen Einflüssen zum eigentlichen Thema des Buches. Letztendlich aber scheint mir die Mischung aus Zeitgeschehen, Kriminalstory und Sinnlichkeit zu sehr unter einem verkaufsfördernden Aspekt kalkuliert. Die Rezepte am Ende des Buches sind für Liebhaber der exotischen Küche eine Bereicherung.
4/5

guter Unterhaltungsroman

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich habe mich bei der Lektüre gut unterhalten gefühlt. Vor dem Hintergrund von Bürgerkrieg (in Sri Lanka), Krise (in der Weltfinanzwirtschaft) und der Selbstfindung des tamilischen Asylanten (des Kochs Maravan) wird die aphrodisische Wirkung einer molekularen Küche mit ayurvedischen Einflüssen zum eigentlichen Thema des Buches. Letztendlich aber scheint mir die Mischung aus Zeitgeschehen, Kriminalstory und Sinnlichkeit zu sehr unter einem verkaufsfördernden Aspekt kalkuliert. Die Rezepte am Ende des Buches sind für Liebhaber der exotischen Küche eine Bereicherung.

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Rebecca Felicitas Zimmer

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5/5

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Liebe,Essen,Politik.... Ich liebe Suter und seine Ideen...
5/5

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Rebecca Felicitas Zimmer
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