Produktbild: Der wiedergefundene Freund
Band 23101

Der wiedergefundene Freund

Aus der Reihe diogenes deluxe
8

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.02.2016

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

112

Maße (L/B/H)

14,7/9,6/1,2 cm

Gewicht

94 g

Farbe

Dunkelbraun / Karamell

Auflage

5

Originaltitel

Reunion

Übersetzt von

Felix Berner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-26128-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.02.2016

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

112

Maße (L/B/H)

14,7/9,6/1,2 cm

Gewicht

94 g

Farbe

Dunkelbraun / Karamell

Auflage

5

Originaltitel

Reunion

Übersetzt von

Felix Berner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-26128-8

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben: Einfach Barcode scannen, Versandetikett ausdrucken, Bücher verschicken und Thalia Geschenkkarte erhalten.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Kezia Kriegler

    5/5

    10.08.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die berührendste Geschichte über...

    Die berührendste Geschichte über Freundschaft im 2. Weltkrieg! Ich habe dieses Buch an einem Stück gelesen!

  • Stefanie Willaredt

    aus Bonn

    5/5

    05.12.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Diese Geschichte sollte in jeder...

    Diese Geschichte sollte in jeder Schulklasse, die sich mit dem Nationalsozialismus befasst, gelesen werden. Ein tolles Buch!

  • Bewertung

    5/5

    13.02.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Würdest du für deinen Freund sterben?

    Die Freundschaft zwischen Hans und Konradin ist einzigartig, Hans ist Jude und Konradin Deutscher. In einer Zeit wie damals ein grosses Problem, denn der Antisemitismus stieg jeden Tag mehr bis man es nicht mehr ignorieren konnte. Anfangs störte es die beiden nicht, doch das nahm schnell eine Wendung, als überall Hakenkreuze zu sehen waren und der Hass immer mehr wurde. Wie die Freundschaft entstand, wie eng sie war, was in der Zukunft geschah und wie sie "zerbrochen" ist, nimmt einem den Atem. Besonders wunderschön ist wie nah die Freundschaft beschrieben wird und auch der kontinuierliche Gedanke das man für einen Freund sterben muss, was vorallem Hans unterstützte und von Konradin erwartete. Vorallem der letzte Satz hat mich sehr getroffen und auch mitgenommen, ich war traurig aber auch sehr glücklich, denn Hans hat in einer gewissen Weise seinen Freund doch wiedergefunden. --- Ich wünschte ich könnte dieses Buch wieder von Anfang an lesen und die Geschichte von neu aufnehmen, so sehr hat es mir gefallen! Ich denke oft an das Buch und wie ich mich am Schluss gefühlt habe. Definitiv 10/10 Punkte von mir!

  • Herbstrose

    aus 87772

    5/5

    31.08.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Zerbrochene Freundschaft

    Hans Schwarz, der Sohn eines jüdischen Arztes der im Ersten Weltkrieg mit dem Eisernen Kreuz geehrt wurde, besucht das Karl-Alexander-Gymnasium in Stuttgart. Der 16-Jährige ist sehr in sich gekehrt, träumt davon Dichter zu werden und hat kaum Kontakt zu seinen Mitschülern. Dies ändert sich, als im Januar 1932 ein neuer Schüler, Konradin Graf von Hohenfels, in die Klasse kommt. Hans fühlt sich sofort zu ihm hingezogen und sucht seine Nähe. Bald entsteht eine innige Freundschaft zwischen den beiden. Der junge Graf wird zum gern gesehenen Gast im Hause Schwarz, während Hans nur einige Male, in Abwesenheit der Eltern, in die Villa des Freundes kommen darf. Nach einer Opernaufführung, bei der Hans von Konradin völlig ignoriert wurde, erfährt er, dass Konradins Mutter keine Juden in der Nähe ihrer Familie duldet. Der aufkommende Nationalsozialismus und die antisemitische Hetze dringen bald auch bis zur Schule vor. Als Hans von seinen Mitschülern schikaniert wird, wird dies von Konradin teilnahmslos toleriert … Der Autor Fred Uhlman (geb.1901 - gest.1989) besuchte das Eberhard-Ludwigs-Gymnasium in Stuttgart, das auch einige Jahrgänge unter ihm Claus Graf Schenk von Stauffenberg besuchte. Uhlmann war ein jüdischer Rechtsanwalt, Schriftsteller und vielbeachteter Maler. Als aktives Mitglied der SPD und Freund von Kurt Schumacher floh er 1933 vor den Nazis nach Frankreich, wo er seinen Lebensunterhalt zunächst als Kunsthändler verdiente. Nachdem er seine spätere Ehefrau Diana Croft, Tochter von Sir Henry Baron Croft, kennen lernte, zog er mit ihr 1936 nach England. Seine Eltern und seine Schwester, die in Deutschland zurück geblieben waren, überlebten den Holocaust nicht. Als Schriftsteller bekannt wurde Uhlmann durch die in neunzehn Sprachen übersetzte Novelle von 1978 „Reunion“, deren deutsche Übersetzung zunächst 1979 unter dem Titel „Versöhnt“ erschien, dann 1988 unter dem Titel „Der wiedergefundene Freund“ neu aufgelegt und 1989 verfilmt wurde. Bereits 1960 erschien in England seine Autobiografie, die er seiner Frau und seinen beiden Kindern widmete. Ob eine Freundschaft zwischen einem jüdischen Arztsohn und einem jungen Adligen in der Zeit der Machtergreifung Hitlers möglich ist und Bestand hat, diese Frage greift der Autor in seiner Novelle auf. Er macht das großartig, geht sehr behutsam vor, lässt den Leser aber schon ahnen, dass die Harmonie und das Einvernehmen auf Dauer nicht so bleiben kann. Die Wege der jungen Männer müssen sich trennen, der Kontakt reißt ab – bis Hans etwa 30 Jahre später einen Spendenaufruf seiner damaligen Schule bekommt. Jetzt hat er die Möglichkeit, etwas über den Verbleib seines einstigen Freundes Graf von Hohenfels zu erfahren. Auch wenn der Schreibstil in der heutigen Zeit etwas antiquiert wirkt und einige Längen vorhanden sind, lohnt es sich weiter zu lesen. Die Quintessenz kommt ganz zum Schluss! Fazit: Eine elegante kleine Erzählung, die man getrost in die Reihe der Klassiker aufnehmen kann.

  • D. Heina

    aus Solingen

    5/5

    07.04.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Der wiedergefundene Freund

    Eine liebe Kollegin kam vor einiger Zeit auf mich zu und drückte mir diese kleine Novelle in die Hand und bat mich ihr nach dem Lesen zu sagen, wie ich die Geschichte gefunden habe. Der wiedergefundene Freund gehört jetzt auch zu meinen absoluten Lieblingsbücher. Ganz unscheinbar und leise wird die Geschichte über die Freundschaft von Hans und Konradin erzählt. Die Wuchtung liegt zwischen den Zeilen, wenn man den historischen Kontext kennt. Daher empfehle ich dieses Buch all denjenigen die ein gutes Buch über Freundschaft lesen wollen oder sich für das Dritte Reich interessieren.

Kundinnen und Kunden meinen

5

8

4

0

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (8)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Elena Kroll

    Elena Kroll

    Thalia Hamburg – Überseequartier

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    05.03.2026

    eBook (ePUB 3)

    Bedrückend

    Dieses Buch erzählt die Geschichte zweier Jungen. Hans ist der Sohn eines Arztes und Jude, Konradin ist der Sohn einer Adelsfamilie. Es dauert, aber die beiden werden beste Freunde und vertrauen einander blind. Beide sind sechzehn und versuchen ihren Weg im Leben zu finden, eigene Gedanken und Gefühle wahrzunehmen. Bis der Hass auf die Juden ihrer Freundschaft Einhalt gebietet und sie langsam zerbricht. Ich finde, Uhlman hat wunderbar beschrieben wie die beiden zueinander gefunden haben, was in der Zeit des NS-Regiems loswar und wie es möglich war, dass die Situation so eskalieren konnte.
  • Zum Bewerterprofil von Alex Husnik

    Alex Husnik

    Thalia Mayersche Lüdinghausen

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    02.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein zu Unrecht ziemlich vergessener Klassiker

    Diese bloß 115 Seiten umfassende und grandios verdichtete Erzählung ist bereits in den 70er Jahren erschienen; sie war mir bis dato unbekannt (und ich frage mich angesichts der Klasse dieses Buches, warum?). Zwei 16-jährige Schüler, Hans und der adlige Konradin, freunden sich Anfang der 30er Jahre an. Doch Hans ist Jude und die politischen Verhältnisse in Deutschland verschärfen sich zunehmend... Besonders gefallen hat mir die Pointe am Schluss, nach der man die Erzählung nochmal mit anderen Augen sieht.
  • Zum Bewerterprofil von Jérôme Wiedenhaupt

    Jérôme Wiedenhaupt

    Thalia Hildesheim

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    18.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    "Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch“

    Was bedeutet eigentlich etwas wiederzufinden? Können nur Gegenstände wiedergefunden werden? Hat einzig das Materielle ein Recht auf erneute Inbesitznahme? Mit "Der wiedergefundene Freund" hat es Fred Uhlmann geschafft eine Darstellung des Wiederfindens zu präsentieren, die jenseits jeglicher materialistischer Einsicht existiert. Gedanken, Erkenntnisse, gar Wahrheiten können in dunklen Zeiten verdeckt, mitunter sogar gänzlich vergessen werden. Sie sind verschüttet und doch sind sie niemals ganz verloren. Nicht zufällig ist es der Dichter Hölderlin, der von Hans Schwarz und Konradin von Hohenfels, den Protagonisten, am liebsten geschätzt wird. Er war es, der mit seiner Hymne "Patmos", der zukünftigen Menschheitsgeschichte das Losungswort mit auf den Weg gab. "Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch“. Der Roman ist Chiffre der Rettung, der Wiedergeburt. Uhlmann lässt uns in die Gefahr blicken, in die niemals versiegende Gefahr. Er bereitet sie Seite für Seite vor. Wir, die mehr glauben zu wissen, täuschen uns, wenn wir uns sicher fühlen. Es gibt keine Sicherheit, nur das Licht der niemals vergehenden Rettung. Bildung und Wissen sind keine Gewähr gegen Faschismus, im Gegenteil, Intellektuelle unterliegen zuweilen mehr als andere dem Drang, beim Versuch, dem eigenen Dogmatismus zu entrinnen, nur desto tiefer in diesen hinein zu geraten. Der Roman gibt seinen Sinn erst von der letzten Seite her zu erkennen. Vielleicht sogar vom allerletzten Satz erst, der wie ein Schlüssel alles aufzuschließen vermag. Wenn es ein Buch gibt, das nur aufgrund eines einzigen Satzes wegen gelesen werden sollte, dann ist es dieses. Selten hat Wahrheit so messerartig geschmerzt.
  • Zum Bewerterprofil von Stephan Heidelberg

    Stephan Heidelberg

    Thalia Hildesheim

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    09.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einer der dichtesten Texte über...

    Einer der dichtesten Texte über die Jahre des Nazismus in Deutschland. (Le Monde, Paris)
  • Zum Bewerterprofil von Kerstin Hahne

    Kerstin Hahne

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    19.10.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hans und Konradin - diese Geschichte...

    Hans und Konradin - diese Geschichte einer besonderen Ju(n)gen(d)- Freundschaft in der Zeit des Dritten Reiches ist ein schmales Buch, aber eins mit Nachhall.. Super Konfi-Geschenk

Unsere Meinungen

Bewertungen (8)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Der wiedergefundene Freund