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Produktbild: Schloß Gripsholm

Schloß Gripsholm Urlaubsroman

2

5,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.07.2015

Verlag

Idb

Seitenzahl

132

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/0,7 cm

Gewicht

192 g

Farbe

Hellblau / Silbergrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-945909-96-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.07.2015

Verlag

Idb

Seitenzahl

132

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/0,7 cm

Gewicht

192 g

Farbe

Hellblau / Silbergrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-945909-96-6

Herstelleradresse


Email: info@bod.de

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  • olgica

    4/5

    05.11.2009

    Buch (Taschenbuch)

    Der Ich-Erzähler fährt mit…

    Der Ich-Erzähler fährt mit seiner Freundin Lydia zur Sommerfrische nach Schweden. Dort kommen sie in einem Nebengebäude des Schlosses Gripsholm unter. Sie genießen die warme Jahreszeit, ihre Zweisamkeit und die schöne Landschaft. In dem mehrwöchigen Aufenthalt bekommen sie zuerst Besuch von einem Freund von ihm und später Besuch einer Freundin von ihr. Mit dieser Freundin Billie verleben die beiden Protagonisten einen intimen Abend. Als die Erzählung 1931 erschien, sorgte dieses Tête-à-tête zu dritt für Aufruhr, da die erotische Eskapade für damalige Zeit sehr kühn war, auch wenn dies im Roman lediglich angedeutet wird. Am Ende des Buches rettet das Paar noch ein Kind, das in einem Kinderheim nahe des Schlosses misshandelt wird. Typisch für Tucholsky ist diese Episode, wodurch er ein wenig Gesellschaftskritik in die Erzählung bringt. Ansonsten ist das Buch äußerst leicht und fröhlich geschrieben. Dialektisch gefärbte Dialoge verleihen der Geschichte sowohl Lockerheit als auch Charme.

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Bewertungen (1)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Vreni Haider

    Vreni Haider

    Thalia Bad Reichenhall

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eine frivole Sommerromanze!

    Peter, der eigentlich Kurt heißt, verbringt mit seiner Prinzessin, die auf den Namen Lydia hört, eine unbeschwerte Auszeit in Schweden. Nach einigermaßen schwieriger Herbergssuche, schlupfen die beiden auf Schloss Gripsholm unter und genießen die traute Zweisamkeit - man staune - als unverheiratetes Paar, mit wechselnden Besuchern, um den Müßiggang nicht allzu müßig werden zu lassen. Mal leistet ihnen das Karlchen Gesellschaft, bald darauf Billie, die in Peter ein ungeahntes Feuer der Begierde zu entfachen versteht. Kompliziert wird es erst, als ein kleines Mädchen aus dem nahegelegenen Kinderheim, ihre Hilfe zu brauchen scheint. Kurt Tucholsky verstand es, seine Geschichte mit einer ordentliche Portion Humor und Ironie zu würzen. So spricht das Paar mitunter in spitzer Zunge, in einer völlig unpassenden Art miteinander, die man nur vertrauten Liebenden zugestehen kann, von Knigge allerdings strikt abgelehnt wird. Das Plattdeutsch macht es umso liebenswerter. Ich könnte mich in dieser Sprache verlieren und mag das politisch inkorrekte Geplänkel sehr. Ich hätte zu gerne selbst miterlebt, wie Tucholsky mit diesem Buch der affektierten Gesellschaft einen Schuss vor den Bug geknallt hat. Das muss viele Ohnmachten ausgelöst haben! Herrlich! Ein ganz famoser (Skandal-) Klassiker, der uns aus dem Winterblues in die Leichtigkeit des schwedischen Sommers katapultiert!
  • Zum Bewerterprofil von Philipp Buschatz

    Philipp Buschatz

    Thalia Mayersche Köln-Mülheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    30.06.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein sommerleichter Roman - aber im Hintergrund Donnergrollen

    Wie fein ist dieses Buch. Am besten liest es sich vermutlich am Strand oder in der Hängematte. Aber auch an einer lärmigen Bushaltestelle wird es funktionieren und flugs ist man mit dem Erzähler in einem kleinen, malerischen Anwesen in Schweden: in Schloss Gripsholm. Hierher reist Peter mit seiner Freundin Lydia um dem Berliner Alltagsstress zu entkommen. Zu Besuch kommt noch ein guter Freund von ihm und später auch die beste Freundin Billie, die beste Freundin Lydias. Und alle unterhalten sich prächtig, freuen sich am Sommer und der Freundschaft. Und entspannt sich zwischen Peter, Lydia und Billie noch etwas mehr?... Tucholsky, einer der bekanntesten Satiriker der Weimarer Republik, schreibt einfach unnachahmlich. Locker und leicht; und als Leser freut man sich einfach über die fröhlichen Dialoge und den verspielten Umgang der Romanpersonen miteinander. Alles könnte ungetrübt sich entspinnen, wenn nicht in der Nähe von Schloss Gripsholm ein Kindererziehungsheim liegen würde, das von einer sadistischen Aufseherin geführt wird. Bei einem Ausflug stoßen die Freund auf ein verängstigtes und heulendes Mädchen. Und sie beschließen kurzerhand, dieses zu retten. Bei der Schilderung des Erziehungsheimes muss man unweigerlich an die Nazizeit denken, die in diesem Buch wie ein fernes Gewittergrollen die Sommeridylle bedroht. Zwei Jahre nach Erscheinen dieses Buches wird ganz Deutschland von ähnlichen Sadisten beherrscht, die auch in diesem Erziehungsheim die Kleinen und Schwachen unterdrückten. Tucholsky wandert aus, hört auf zu schreiben und stirbt schon 1935 unter unklaren Umständen. Selbstmord ist nicht unwahrscheinlich. Das alles kann aber der sommerliche Grundstimmung des Buches nichts anhaben. Und es tut einem einfach gut, mit wie viel Mitgefühl für Schwache die Freunde der Erziehungsheimleiterin die Stirn bieten. Also, wer es noch nicht kennt - unbedingt mit Kurt Tucholsky in die Sommerfrische nach Gripsholm reisen und die Seele baumeln lassen!
  • Zum Bewerterprofil von J. Wagner

    J. Wagner

    Thalia Bad Salzuflen

    Buchhändler*in

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    4/5

    06.07.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein kurzweiliger Klassiker mit...

    Ein kurzweiliger Klassiker mit sommerlicher Idylle und viel Tiefgang auf wenigen Seiten. Es erzählt keine klassische Liebesgeschichte, sondern beruht auf modernen Vorstellungen von Freiheit, Partnerschaft und Freundschaft. Ein kluger Anfang, aber eine gewöhnungsbedürfige Sprache.

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Bewertungen (3)

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