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Produktbild: Die Schachnovelle

Die Schachnovelle

71

18,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.09.2021

Verlag

Fabula

Seitenzahl

84

Maße (L/B/H)

19,6/12,5/1,1 cm

Gewicht

158 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95855-388-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.09.2021

Verlag

Fabula

Seitenzahl

84

Maße (L/B/H)

19,6/12,5/1,1 cm

Gewicht

158 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95855-388-0

Herstelleradresse


Email: info@bod.de

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  • Esther N.

    Book Circle Community

    5/5

    19.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein sehr guter Klassiker

    Ich las das Buch vor Jahren in der Schule als Pflichtlektüre und konnte mich nur noch daran erinnern es für gut befunden zu haben. Mit Begeisterung las ich das Buch nun nocheinmal. Die dramatische Geschichte ist mitreissend und tiefgründig, was mir sehr gut gefallen hat. Auch wenn ich von Schach nicht viel verstehe, konnte ich dem Inhalt gut folgen.

  • Frie

    aus Hamburg

    5/5

    29.01.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auf einem Passagierschiff…

    Auf einem Passagierschiff befindet der Schachweltmeister Czentovic. Dieser wird durch einen Erzähler eingeführt. Er ist kein Intellektueller und versucht mit allen Mitteln, Kapital aus seiner Fähigkeit zu schlagen. Aus verschiedenen Motiven versuchen Reisende, Czentovic zu einem Schachspiel gegen sie als Gruppe zu bewegen. Gegen Geld willigt er ein. Während einer dieser Partien erscheint eine weitere weitere Person, Dr. B, dieser hat überraschend überdurchschnittliche Schach Kenntnisse. Es gelingt ein Remis gegen den Weltmeister. Czentovics Ehrgeiz ist geweckt. B erzählt seine Lebensgeschichte und wir erfahren von psychischer Folter durch die Gestapo. Er kann ein Buch mit Schachpartien entwenden, lernt diese auswendig und wird in der Folge krank, da er imaginäre Spiele im Kopf gegen sich selbst austrägt und wahnsinnig wird. Dr B überlebt mit Hilfe eines Arztes. Czentovic und Dr. B. spielen gegeneinander. Czentovic erkennt die Schwäche seines Gegners und spielt ihn aus. Das Ganze ist beängstigend, da Dr. B während des Spiels wieder in seine kranken Verhaltensmuster abrutscht. Er zeigt an dieser Stelle eine andere Persönlichkeit. Das Buch ist als Kritik an psychischer Folter zu verstehen und zeigt deutlich, was diese anrichtet mit Menschen. Zweig ist ein meisterhafter Erzähler und schafft es mit kleinen Sätzen, starke Spannung aufzubauen. Vermutlich wird niemand das Buch aus der Hand legen, ohne es in einem Rutsch gelesen zu haben. Diese Novelle ist nicht ohne Grund weltberühmt.

  • Juti

    aus HD

    5/5

    05.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Weltklassiker Angesichts des…

    Weltklassiker Angesichts des neuen Films habe ich mir zwei Nachmittage Zeit genommen und den Klassiker noch einmal gelesen. Im Gegensatz zum neuen Film beginnt das Buch mit dem „Weltschachmeister“ Czentovic, der außer Schach zu spielen nichts anderes kann. Im Gegensatz zum neuen Film gibt es einen Ich-Erzähler, der auf dem Schiff von New York nach Bounes Aires versucht, den Weltmeister zu erblicken und lockt ihn erst mit seiner Frau durch Schachspielen im Rauchersalon. Dann gesellt sich der Millionär Mc Connor hinzu, dessen Ego trotz Geld unbedingt eine Partie gegen Czentovic braucht. Im Buch beraten sich alle, verlieren die erste Simultanpartie und hätten auch die zweite verloren, wenn nicht der mysteriöse Dr. B. Sich an die Partie Aljechin gegen Bogoljubow 1922 erinnert hätte und noch ein Remis herausholt. Erst dann erfährt der Ich-Erzähler die Vergangenheit von Dr. B., der im neuen Film Bartoz heißt und der von den Nazis in Isolationshaft festgehalten wurde und dann ein Schachbuch als Abwechselung findet. Im Film wird die Haft mit dem folgenden Schachspiel auf dem Schiff verglichen, aber mehr verrate ich nicht. Auch im Buch spielt Dr. B. gegen Czentovic, wird aber in der zweiten Partie verrückt, „Schachvergiftung“ heißt es im Buch, so dass der Weltmeister im letzten Satz großmütig resümiert: „Schade. Der Angriff war gar nicht so übel disponiert. Für einen Dilettanten ist dieser Herr eigentlich ungewöhnlich begabt.“ Der Film endet anders, aber auch das soll nicht verraten werden. Was im Film fehlt, dass Dr. B. aus dem Hotel Metropol erst ins Krankenhaus kommt und von dort entlassen wird. Dass die Gestapo einen Gefangenen einfach so freilässt ist unwahrscheinlich, deswegen für den Film nur 4, für das Buch aber volle 5 Sterne.

  • Simon Garfield

    2/5

    26.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Schachnovelle

    Liest sich rasch, nichts besonderes, zwischendurch ganz nett. Kann man anschauen. Eine gute Idee aus der man mehr machen könnte. Etliche Seiten werden damit zugebracht, immer wieder zu betonen, wie intellektuell minderwertig das Schach nicht ist.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    13.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Von der (selbstzerstörerischen) Macht der Wahrheit

    Sophokles’ Ödipus ist ein Werk, dessen Alter man spürt – und das einen dennoch nicht loslässt. Die Handlung ist streng, fast unerbittlich konstruiert: Schritt für Schritt führt sie den Protagonisten zur Erkenntnis seiner eigenen Schuld, obwohl er nichts anderes wollte als Wahrheit und Gerechtigkeit. Besonders eindrucksvoll ist, dass Ödipus nicht an einem moralischen Fehltritt scheitert, sondern an seinem unbeirrbaren Erkenntnisdrang. Gerade dieser macht ihn modern. Sein Wunsch, alles wissen zu wollen, wirkt heute ebenso nachvollziehbar wie seine Weigerung, Warnungen zu akzeptieren. Am stärksten beeindruckt jedoch, dass Ödipus am Ende konsequent zu sich selbst steht: Er vollzieht den Fluch, den er selber ausgesprochen hat, nun an sich selbst und übernimmt damit vollständig Verantwortung für seine Taten – auch wenn sie unwissentlich geschahen. Diese Konsequenz wirkt umso eindringlicher im Kontrast zur Gegenwart, in der Schuld oft relativiert, verschoben oder anderen zugeschrieben wird. Die Sprache und Form schaffen zunächst Distanz, doch genau diese Distanz verstärkt die Wirkung des unausweichlichen Schicksals. Am Ende bleibt weniger Schock als vielmehr Beklemmung: die Erkenntnis, dass Wissen nicht immer befreit, sondern zerstören kann. Ödipus ist kein leicht zugängliches Werk, aber eines, das seine Leserinnen und Leser mit zeitlosen Fragen zurücklässt – über Schuld, Verantwortung und den Mut, die Konsequenzen der eigenen Erkenntnis zu tragen.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Peter Zielke

    Peter Zielke

    Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Thiel, ohh Thiel...

    Aus heutiger Perspektive ist nur schwer nachzuvollziehen, welche Kraft in diesem kurzen Stück Literatur liegt. Der Fokus auf die täglichen Schweren des Lebens einer von Armut geprägten Bevölkerung, das Thematisieren von Gewalt, Alkoholismus, von Sehnsüchten - all das gräbt die Tiefe des Bahnwärters in die Erde der literarischen Welt. Auf jeder Seite ist spürbar, wofür Hauptmann den Literaturnoblepreis - zurecht - erhielt.
  • Zum Bewerterprofil von Laura Franowski

    Laura Franowski

    Thalia Essen – Limbecker Platz

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wahnsinn und Leidenschaft sind eine gefährliche Mischung..

    Wer mal ein, zwei Stündchen erübrigen kann, ist herzlich eingeladen die Schachnovelle zu lesen. Schach langweilig? Niemals und schon gar nicht, wenn es das einzige ist, was einem im Leben bleibt nachdem sie einem alles andere genommen haben...
  • Zum Bewerterprofil von Lea Erdtmann

    Lea Erdtmann

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    30.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Inneralb von 89 Seiten werden...

    Inneralb von 89 Seiten werden zwei Menschen im Kern erfasst und charakterisiert. Ein unglaublich starker Roman!
  • Zum Bewerterprofil von S. Kurewitz

    S. Kurewitz

    Thalia Göttingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.09.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Schachpartie am Rande des Wahnsinns

    Sprachlich überwältigend und präzise zugleich, erzählt Stefan Zweig die Geschichte der wohl legendärsten Schachpartie, die je auf einem Schiff gespielt wurde. Trotz der geringen Seitenanzahl taucht man in die Zeit des Nationalsozialismus ein und fühlt am eigenen Leib, wie die erdrückende Leere von Dr. B. Besitz zu ergreifen beginnt. Definitiv ein Buch, dass man mit Gänsehaut liest!
  • Zum Bewerterprofil von Philipp Buschatz

    Philipp Buschatz

    Thalia Mayersche Köln-Mülheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.01.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Geschichte eines Mannes, der...

    Die Geschichte eines Mannes, der der Isolierhaft der Nazis durch seine Flucht in die Welt des Schachspiels entkommt. Eine meisterhafte Novelle. Und was für eine elegante Sprache! Ein Lesegenuss!

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