• Produktbild: Theodor Fontane: Effi Briest
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Band 7

Theodor Fontane: Effi Briest

128

4,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

10019

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.03.2005

Verlag

Anaconda

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

19,3/12,8/3 cm

Gewicht

330 g

Farbe

Tanne / Elfenbein

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-938484-18-0

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

10019

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.03.2005

Verlag

Anaconda

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

19,3/12,8/3 cm

Gewicht

330 g

Farbe

Tanne / Elfenbein

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-938484-18-0

Herstelleradresse

Anaconda Verlag
Unter Kirschen 1A
50827 Köln
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    5/5

    16.03.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Klassiker, der durch sein...

    Ein Klassiker, der durch sein psychologisches Feingefühl nichts an Aktualität verloren hat. Die Geschichte einer Ehe. Die Situation einer Ehebrecherin zu früherer Zeit. Sehr gut!

  • *Nadine*

    5/5

    28.07.2010

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nicht ohne Grund ein Bestseller

    Ich liebe dieses Buch. Die Geschichte wird ja bereits seit Jahrzehnten gelesen und für mich ist es eindeutig kein "alter Schinken". Die Geschichte ist mitreißend, gefühlvoll, bewegend und Effis Leben ist durch viele Hochs und Tiefs gekennzeichnet, die mich wirklich beeindruckt haben. Dass sie ihren Weg bis zum Ende geht ist wirklich erstaunlich und bewundernswert.

  • Bewertung

    5/5

    19.06.2010

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Manchmal ist es so, dass…

    Manchmal ist es so, dass potientielle Leser ein Buch nicht lesen wollen, weil es alle lesen. Effi Briest ist sicherlich Fontanes bekanntestes Werk, man sollte sich davon aber nicht abschrecken lassen. Es ist eine brilliante Geschichte. Die Handlung geht nicht auf Kosten des sprachlichen Stils, sowie der sprachliche Stil nicht auf Kosten der Handlung geht. Es passt alles, alles ist wirklich gut ausgearbeitet. Falls man selbst vielleicht kein besonders großer Fan von Liebesgeschichten ist, lohnt es sich trotzdem dieses Buch zu lesen um einen wirklichen literarischen Charakterkopf kennen zu lernen, nämlich den von der bezaubernden und anmutigen Effi, und um über frühere gesellschaftliche Konventionen aufgeklärt zu werden. Dieser Aspekt des Buches ist nämlich auch ganz interessant. Die Geschichte spielt schließlich nicht in einer unheimlich weit entfernten Zeitepoche, dessen sollte man sich bewusst sein. Was unsereiner als offener, ungehemmter Mensch vielleicht noch lernen muss um dieses Buch zu verstehen, ist zwischen den Zeilen zu lesen. Man wird in diesem Buch niemals den Satz finden: Ich bin schwanger, oder, ich habe mit ihm eine Affäre gehabt, oder ähnliches. Fontane ist für damalige Verhältnisse da doch schon recht offen, aber wir sind solche versteckten Wahrheiten ja nicht so gewohnt. Ansonsten: Ein tolles, trauriges, einfühlsames, schönes Buch.

  • buchwürmchen

    aus reutlingen

    4/5

    31.07.2014

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wunderbares Buch, welches…

    Ein wunderbares Buch, welches sehr bildlich und kritisch, die gehobene Gesellschaft der damaligen Zeit wiederspiegelt. Sehr ausdrucksstarke Figuren, abwechslungsreich und unterhaltend. Die noch junge Effi Briest heiratet den viel älteren Landrat Innstetten und steuert damit in Ihr Unglück. Sie verliert immer mehr an Lebensfreude und flüchtet in Ihrer Verzweiflung in eine verhängnisvolle Affäre. Auch wenn sich einige Passagen des Buches auf den ersten Blick eher gemächlich und schleppend lesen, würde ich keinen einzigen Absatz missen wollen. Man muss sich in die blumige nicht unbedingt leichte Sprache des 19. Jahrhunderts einlesen. Wenn man bereit ist, sich auf Fontane und seinen Erzählstil einzulassen, bietet dieser Roman eine großartige Le-seerfahrung und eine Geschichte, die in ihrer Dramatik selten ihres gleichen findet.

  • LongGoneBy

    aus Wien

    4/5

    03.08.2006

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    deutscher Klassiker des Realismus

    Dieser Roman ist eine echter Klassiker der deutschen Literatur, den jeder gelesen haben sollte. Als hervorragend ist hier besonders die Doppeldeutigkeit der Sprache Fontanes zu nennen. So spiegeln z.B. Naturbeschreibungen oder die Häusersymbolik die Situation der Charaktere wieder. Diese sind sehr gut gezeichnet und durchweg interessant, allen voran die Hauptfigur Effi, die sich vom fröhlichen Mädchen zu einer einsamen und unglücklichen Frau wandelt. Zwar ist "Effi Briest" von der Handlung her nicht spannend, aber dennoch ein interessantes und mitreißendes Portrait einer Frau, die an Einsamkeit und Verachtung zugrunde geht.

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Bewertungen (128)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Angela Franke

    Angela Franke

    Thalia Magdeburg – Allee-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schmuckstück

    Julia: „Meine Großzügigkeit ist so grenzenlos wie das Meer, meine Liebe so tief; je mehr ich dir gebe, desto mehr habe ich, denn beides ist unendlich“ Diese wunderschöne Schmuckausgabe ist einfach etwas Besonderes. Mit viel Liebe zum Detail gestaltet und hochwertig verarbeitet, lädt sie dazu ein, das bekannte Werk noch einmal ganz neu zu entdecken. Ein Buch, das nicht nur gelesen, sondern auch bestaunt werden will, perfekt für alle, die Bücher lieben und Wert auf schöne Ausgaben legen. Ideal auch als Geschenk für jemanden, dem man etwas wirklich Edles schenken möchte.
  • Zum Bewerterprofil von Pauline Witt

    Pauline Witt

    Thalia Bernburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kein Leidensweg war schlimmer irgendwo Als der von Julia und von Romeo.

    In dieser zeitlosen Tragödie erkundet Shakespeare die Themen Liebe, Schicksal und die tragische Macht der Feindschaft. Seine Geschichte berührt die Menschen bis heute und bleibt auch in der modernen Welt relevant. Die Ausgabe aus dem Coppenrath Verlag zählt zu den schönsten Ausgaben des Shakespeare-Dramas. Die liebevoll ausgearbeiteten Extras bieten wertvolle Hintergrundinformationen. Die Illustrationen von Stephanie Bartsch sind wunderschön und fangen den Stil der Renaissance perfekt ein. „Romeo und Julia“ gilt als die wohl bekannteste und tragischste Liebesgeschichte der Literaturgeschichte. Ein absoluter Klassiker, den man einfach gelesen haben muss!
  • Zum Bewerterprofil von Peter Zielke

    Peter Zielke

    Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Thiel, ohh Thiel...

    Aus heutiger Perspektive ist nur schwer nachzuvollziehen, welche Kraft in diesem kurzen Stück Literatur liegt. Der Fokus auf die täglichen Schweren des Lebens einer von Armut geprägten Bevölkerung, das Thematisieren von Gewalt, Alkoholismus, von Sehnsüchten - all das gräbt die Tiefe des Bahnwärters in die Erde der literarischen Welt. Auf jeder Seite ist spürbar, wofür Hauptmann den Literaturnoblepreis - zurecht - erhielt.
  • Zum Bewerterprofil von Laura Franowski

    Laura Franowski

    Thalia Essen – Limbecker Platz

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wahnsinn und Leidenschaft sind eine gefährliche Mischung..

    Wer mal ein, zwei Stündchen erübrigen kann, ist herzlich eingeladen die Schachnovelle zu lesen. Schach langweilig? Niemals und schon gar nicht, wenn es das einzige ist, was einem im Leben bleibt nachdem sie einem alles andere genommen haben...
  • Zum Bewerterprofil von Jérôme Wiedenhaupt

    Jérôme Wiedenhaupt

    Thalia Hildesheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    "Die Gesetze der Welt sind Würfelspiel worden, das Band der Natur ist entzwei"

    Das Bezeichnende an einem Klassiker ist doch, dass seine Inhalte gegen zeitlichen Verfall immun sind. Schillers Drama „Die Räuber“ wurde 1782 uraufgeführt und doch wird der aufmerksame Leser merken, dass die philosophischen Problematiken, die es verhandelt, für die heutige Zeit nicht nur relevant geblieben sind, sondern sogar davor bewahrt werden sollten, gänzlich der Vergessenheit anheim zu fallen. Jene vermeintliche Antiquiertheit, mit der klassische Werke verbannt werden sollen, wird zuweilen gerade als Ideologie eingesetzt, um das Denken in seinen bequemen Grenzen zu lassen. Paradoxerweise kann ein klassisches Werk, dem wir Einlass in die Gegenwart gewähren, dadurch wesentlich moderner anmuten als zum ursprünglichen Zeitpunkt der Veröffentlichung. Das Befremdliche an Klassikern, insbesondere an Schillers Drama ist der Mut, mit dem literarische und philosophische Ideen gleichsam wie Experimente knallhart durchexerziert werden. Der Zeitgeist ist überfordert, Gedanken denken zu können, die von einem System, das auf Nutzenmaximierung und kapitalistischer Akkumulation basiert, als idealistische Fremdkörper ausgeschieden werden. Im heutigen System ist kein Platz für jene von Schiller aufgeworfene Frage nach der Gerechtigkeit von Natur. Natur muss beherrschbar, zähmbar, reproduzierbar sein, so dass kein Raum für Fragen jener Art sind, die sich Franz Moor im Drama stellt. In Anbetracht seiner sichtbaren Benachteiligung, sei sie körperlicher oder symbolischer Natur, bezweifelt er das gerechte Walten der Natur. Gleichgültig sei sie jenen Wesen gegenüber, die sie ins Leben zieht, nur um sie wieder in den Morast zu werfen, so Franz. Statt Liebe sieht er nur dunkle Begierden, die der eigenen Schaffung vorausgegangen sei. Franz akzeptiert die nihilistisch anmutende Prämisse und zieht für sich die egoistische Schlussfolgerung, nach der sein eigenes Leben nun einzig seinen Launen zu folgen habe. Diesen Rachefeldzug gegen die Natur wird der Marquis de Sade wenige Jahre später noch eingehender konstruieren. Wie Franz Moor klagt er die gleichgültige Natur an, die das unglückselige Individuum namens Mensch, ohne Einwilligung in das Universum geworfen hat. Warum sollte der Mensch dann zusätzlich seine beschränkte Lebensspanne mit Moral und Gewissenskrupeln belasten? Schiller indes, wird seinen Franz Moor der Natur nicht mit orgiastischem Dauergenuss entgegen treten lassen. Stattdessen wird er am Ende von existentiellen Ängsten in den Freitod getrieben. Sein Idealismus führt stetig zu einer Verkleinerung des Bösen. Schiller lässt somit die gute Weltordnung obsiegen und verbleibt in metaphysisch anmutender Ethikbegründung. Karl von Moor, sein Bruder und auch sein Widerpart wird erst durch das Leben zum Rebell. Während der eine bereits desillusioniert ins Leben stürzt, desillusioniert sich der andere erst im Laufe etwaiger Enttäuschungen. Schiller präsentiert uns zwei rachesüchtige Brüder, von denen der eine den Glauben an eine heile Weltordnung nach und nach verliert, während der andere diesen niemals geteilt hat. Schiller dekliniert deren folgenschweres Scheitern durch und zeigt wie beide schließlich an die Grenze zur Selbstauslöschung gelangen. Karl schreckt im letzten Augenblick jedoch zurück und erkennt in allergrößter Verzweiflung einen neu gedeuteten Stolz in sich. Karl wird in seiner Verzweiflung erkennen, dass seine Taten gesühnt werden müssen und stellt sich der Gesellschaft.

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