Geschichte eines neuen Namens / Neapolitanische Saga Bd.2

Roman

Neapolitanische Saga Band 2

Elena Ferrante

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Beschreibung

Im Frühling 1966 vertraute Lila mir in höchster Aufregung eine Blechschachtel mit acht Schreibheften an. Sie sagte, sie könne sie nicht länger zu Hause behalten, sie fürchte, ihr Mann könnte sie lesen.

Lila und Elena sind jung, und sie sind verzweifelt. Lila hat am Tage ihrer Hochzeit erfahren, dass ihr Mann sie hintergeht - er macht Geschäfte mit verhassten Camorristi. Arm geboren und durch die Ehe schlagartig zu Geld und Ansehen gekommen, brechen für Lila leidvolle Zeiten an. Elena hingegen verliebt sich Hals über Kopf in einen jungen Studenten, doch der scheint nur mit ihren Gefühlen zu spielen. Sie ist eine regelrechte Vorzeigeschülerin geworden, muss aber feststellen, dass das, was sie sich mühsam erarbeitet hat, in ihrer neapolitanischen Welt kaum etwas gilt. Halt finden die beiden Frauen einzig in ihrer Freundschaft, ihre Liebe füreinander wirkt grenzenlos. Wären sie nur beide nicht immer wieder von dem brennenden Verlangen getrieben, die andere auszustechen ...

Anja Menne, Literatur-Experte Thalia:
"Elena Ferrante hat ein atmosphärisch dichtes und sprachlich mitreißendes Gesellschaftspanorama des neapolitanischen Italiens entworfen, das mich beim Lesen aufgesogen hat. Auf den zweiten Band war ich daher sehr gespannt. Die Trilogie spannt einen Bogen, beginnend in den 1950er-Jahren, über sechs Jahrzehnte. Eine ganze Schar von Personen aus zehn Familien kommt in der Geschichte vor. Im Mittelpunkt stehen Lila und Elena, deren Schicksale und - trotz zahlreicher Konflikte - langanhaltende Freundschaft der Leser verfolgt. In der Fortsetzung wird die Jugendzeit der Freundinnen beleuchtet: Lila hat in eine reiche Familie eingeheiratet und gerät in einen Strudel unheilvoller Ereignisse. Elena sucht ihre Erfüllung in ihrem Studium, sie will Schriftstellerin werden. Die beiden haben es mir angetan, da Ferrante es vermag, diese starken und außergewöhnlichen Frauen in all ihren Facetten zu beschreiben, ohne dabei in die Klischeefalle zu tappen."

Produktdetails

Verkaufsrang 11062
Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Erscheinungsdatum 06.01.2017
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Seitenzahl 623 (Printausgabe)
Dateigröße 6049 KB
Auflage 1. Auflage
Originaltitel Storia del nuovo cognome
Sprache Deutsch
EAN 9783518757970

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Packende Sprache

Eine Kundin/ein Kunde aus Stettlen am 09.06.2020

Bewertet: eBook (ePUB)

Etwas weniger packend als Band 1! Die Studienzeit ist ein bisschen langfädig und ohne Höhepunkte erzählt. Trotzdem gleich mit Band 3 angefangen!

5/5

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Eine Kundin/ein Kunde aus Stettlen am 09.06.2020
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Etwas weniger packend als Band 1! Die Studienzeit ist ein bisschen langfädig und ohne Höhepunkte erzählt. Trotzdem gleich mit Band 3 angefangen!

5/5

ein tolles italienisches Geschichtsbild

maleur aus Berlin am 08.08.2019

Bewertet: eBook (ePUB)

Es sind die frühen Jugendjahre der beiden Freundinnen. Lila heiratet früh und kommt somit zu Geld und Ansehen. Doch die Ehe macht sie nicht glücklich. Elena hingegen ist bestrebt gute Schulleistungen zu bringen. Doch ihre Erfolge werden weder von der Familie noch dem Umfeld anerkannt. Die Geschichte ist ausschließlich aus der Sicht und den Erinnerungen von Elena geschrieben. Im zweiten Teil begleitet man die beiden Freundinnen durch die sechziger Jahre Italiens. Es geht wie schon im ersten Teil nicht nur um die beiden Freundinnen, auch die Entwicklung der anderen Personen aus dem ersten Teil werden weiter verfolgt. Es wird ein umfangreiches Sittenbild Italiens gezeichnet. Es geht aber auch um Liebe, Freundschaft, Macht, Geltungssucht, Verrat und Vertrauen. Die Örtlichkeiten sind bildhaft und die Situationen lebhaft beschrieben. Die Charaktere sind interessant, widersprüchlich und differenziert dargestellt. Die Autorin schreibt berührend ohne rührselig zu sein. Auch der zweite Teil hat für mich seine Sogwirkung nicht verloren. Ich tauche ein in das Leben der Protagonistin, leide mit ihr, bin mit ihr verwundert, wütend, verletzt und stolz. Ich bewerte hier nur den Buchinhalt und nicht den Wert oder die Moral dieser ungewöhnlichen Freundschaft. Das Buch ist so gut, dass ich begierig darauf bin, den dritten Teil zu lesen.

5/5

ein tolles italienisches Geschichtsbild

maleur aus Berlin am 08.08.2019
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Es sind die frühen Jugendjahre der beiden Freundinnen. Lila heiratet früh und kommt somit zu Geld und Ansehen. Doch die Ehe macht sie nicht glücklich. Elena hingegen ist bestrebt gute Schulleistungen zu bringen. Doch ihre Erfolge werden weder von der Familie noch dem Umfeld anerkannt. Die Geschichte ist ausschließlich aus der Sicht und den Erinnerungen von Elena geschrieben. Im zweiten Teil begleitet man die beiden Freundinnen durch die sechziger Jahre Italiens. Es geht wie schon im ersten Teil nicht nur um die beiden Freundinnen, auch die Entwicklung der anderen Personen aus dem ersten Teil werden weiter verfolgt. Es wird ein umfangreiches Sittenbild Italiens gezeichnet. Es geht aber auch um Liebe, Freundschaft, Macht, Geltungssucht, Verrat und Vertrauen. Die Örtlichkeiten sind bildhaft und die Situationen lebhaft beschrieben. Die Charaktere sind interessant, widersprüchlich und differenziert dargestellt. Die Autorin schreibt berührend ohne rührselig zu sein. Auch der zweite Teil hat für mich seine Sogwirkung nicht verloren. Ich tauche ein in das Leben der Protagonistin, leide mit ihr, bin mit ihr verwundert, wütend, verletzt und stolz. Ich bewerte hier nur den Buchinhalt und nicht den Wert oder die Moral dieser ungewöhnlichen Freundschaft. Das Buch ist so gut, dass ich begierig darauf bin, den dritten Teil zu lesen.

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Es geht genauso gut weiter, wie im ersten Teil!

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Die Geschichte von Lila und Elena hat mich sofort wieder gefangen genommen. Elena Ferrante schreibt mit einer solchen Intensität, dass mich die Schicksale der Protagonistinnen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, mich nicht mehr losgelassen haben. Unbedingt lesen!!
5/5

Es geht genauso gut weiter, wie im ersten Teil!

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Die Geschichte von Lila und Elena hat mich sofort wieder gefangen genommen. Elena Ferrante schreibt mit einer solchen Intensität, dass mich die Schicksale der Protagonistinnen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, mich nicht mehr losgelassen haben. Unbedingt lesen!!

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Breiter als der erste Band

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nach der Lektüre des ersten Bands der neapoletanischen Saga, "Meine geniale Freundin", fand ich, dass bis auf Lila und Lenù keine der Figuren viel Profil bekommt. Das ändert sich in diesem Band. Nino, Rino, Stefano und auch Lilas Mutter haben einige Gelegenheiten, sich in Szene zu setzen. Das stellt fraglos eine Verbesserung gegenüber dem ersten Band dar. Seltsam ungriffig bleibt trotzdem die zentrale Freundschaft zwischen den beiden Mädchen oder Frauen. Besondes Lenù lässt sich doch wiederholt sehr schnell dazu hinreißen, Lila zu verurteilen und ihr eine Bedeutung abzusprechen. Die Hintergründe dafür sind zwar recht klar (Neid), aber trotzdem bleibt Lenù so relativ frustrierend. Allerdings klingt schon durch, dass die Frauen als wirkliche Erwachsene interessanter sein könnten, und der Cliffhanger ist ebenfalls viel versprechend. Mal schauen also, was "Die Geschichte der getrennten Wege" so zu bieten hat.
4/5

Breiter als der erste Band

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nach der Lektüre des ersten Bands der neapoletanischen Saga, "Meine geniale Freundin", fand ich, dass bis auf Lila und Lenù keine der Figuren viel Profil bekommt. Das ändert sich in diesem Band. Nino, Rino, Stefano und auch Lilas Mutter haben einige Gelegenheiten, sich in Szene zu setzen. Das stellt fraglos eine Verbesserung gegenüber dem ersten Band dar. Seltsam ungriffig bleibt trotzdem die zentrale Freundschaft zwischen den beiden Mädchen oder Frauen. Besondes Lenù lässt sich doch wiederholt sehr schnell dazu hinreißen, Lila zu verurteilen und ihr eine Bedeutung abzusprechen. Die Hintergründe dafür sind zwar recht klar (Neid), aber trotzdem bleibt Lenù so relativ frustrierend. Allerdings klingt schon durch, dass die Frauen als wirkliche Erwachsene interessanter sein könnten, und der Cliffhanger ist ebenfalls viel versprechend. Mal schauen also, was "Die Geschichte der getrennten Wege" so zu bieten hat.

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