Die Würde ist antastbar

Die Würde ist antastbar

Essays

Buch (Taschenbuch)

10,00 € inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung


»Die Würde des Menschen ist unantastbar, sagt das Grundgesetz. Aber das ist falsch. Denn sie wird jeden Tag angetastet.«

Ferdinand von Schirach beschäftigt sich in seinen Essays mit den großen Themen unserer Zeit – warum der Terrorismus letztlich über die Demokratie entscheidet – und geht zugleich sehr persönlichen Gedanken nach, über das Schreiben, das Lesen mit dem iPad und das Rauchen.

Oft ist es nur der Zufall, der den Einzelnen zum Täter oder Opfer macht. Schuld ist das, was einem Menschen persönlich vorgeworfen werden kann. Nicht zuletzt seine so überzeugend formulierten Gedanken über Gut und Böse, über die moralischen und ethischen Fragestellungen in unserer Gesellschaft, haben seine Stories und Romane zu Welterfolgen gemacht. In seinen Essays widmet sich Ferdinand von Schirach brisanten Themen wie den Herausforderungen an unsere Demokratie im Zeichen des Terrorismus, den Schauprozessen gegen Prominente, der Sicherheitsverwahrung oder der Folterandrohung gegen Kindermörder. Daneben geht er aber auch der Frage nach, wie es in Zeiten des iPads um unser Lesen bestellt ist oder was der Zwang zu schreiben für einen Schriftsteller wirklich bedeutet.

Details

Verkaufsrang

2192

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.02.2017

Verlag

btb

Seitenzahl

144

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

2192

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.02.2017

Verlag

btb

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

18,8/12,4/1,7 cm

Gewicht

173 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-71500-8

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Denkanstöße

Bewertung aus Thunstetten am 26.08.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Empfehlenswert. Interessante Denkansätze. Die Welt ist nicht schwarz oder weiss und komplex. Entscheidungen solcher Tragweiten zu treffen für mich persönlich fast unvorstellbar. Es sollte als Pflichtlektüre eingeführt werden.

Denkanstöße

Bewertung aus Thunstetten am 26.08.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Empfehlenswert. Interessante Denkansätze. Die Welt ist nicht schwarz oder weiss und komplex. Entscheidungen solcher Tragweiten zu treffen für mich persönlich fast unvorstellbar. Es sollte als Pflichtlektüre eingeführt werden.

Tolle, kritische Literatur mit viel Potential

Kath Le am 13.04.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Einsichten und Weitblicke, literarisch schön aufgearbeitet. Einige Aha-Erlebnisse und Selbstkritik machen das Lesen zu einem Erlebnis.

Tolle, kritische Literatur mit viel Potential

Kath Le am 13.04.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Einsichten und Weitblicke, literarisch schön aufgearbeitet. Einige Aha-Erlebnisse und Selbstkritik machen das Lesen zu einem Erlebnis.

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Die Würde ist antastbar

von Ferdinand von Schirach

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Thomas Becker

Thalia Hof

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5/5

Zusammenfassend las sich das Buch für mich wie ein Austausch mit einem Freund

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Die Würde ist antastbar" ist das erste Buch von Ferdinand von Schirach, welches ich gelesen habe. Hier hatte ich mich bewusst für eine Sammlung seiner Essays, die im Spiegel Magazin erschienen waren, entschieden. Nach dem Film "Feinde - Gegen die Zeit" war ich neugierig auf weitere Ansichten des Autors geworden, hatte aber gleichzeitig Angst vor der klaren und schnörkellosen Ausdrucksweise, die zahlreiche Kritiker an ihm loben. Solch ein Essay kann man schnell einmal zwischendurch lesen und würde ich rauchen, wäre es wohl die perfekte Zigarettenlänge. In der vorliegenden Ausgabe beschäftigt sich von Schirach vorwiegend, wie der Titel schon vermuten lässt, mit der Frage, wann die Würde eines jeden antastbar wird und wie schnell Menschen innerhalb der Gesellschaft vom Subjekt zum Objekt degradiert werden. In anderen Gedankengängen widmet er sich den Themen der Schriftstellerei (wahnsinnig interessant), dem Rauchen und dem (damals neuen) Trend, Bücher auf dem iPad zu lesen. Bei letzterem Thema war es interessant, die damaligen Ansichten von Schirachs mit der heutigen Entwicklung zu vergleichen - und er behielt recht. Zusammenfassend las sich das Buch für mich wie ein Austausch mit einem Freund und hat mich neugierig auf weitere Bücher von von Schirach gemacht.
5/5

Zusammenfassend las sich das Buch für mich wie ein Austausch mit einem Freund

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Die Würde ist antastbar" ist das erste Buch von Ferdinand von Schirach, welches ich gelesen habe. Hier hatte ich mich bewusst für eine Sammlung seiner Essays, die im Spiegel Magazin erschienen waren, entschieden. Nach dem Film "Feinde - Gegen die Zeit" war ich neugierig auf weitere Ansichten des Autors geworden, hatte aber gleichzeitig Angst vor der klaren und schnörkellosen Ausdrucksweise, die zahlreiche Kritiker an ihm loben. Solch ein Essay kann man schnell einmal zwischendurch lesen und würde ich rauchen, wäre es wohl die perfekte Zigarettenlänge. In der vorliegenden Ausgabe beschäftigt sich von Schirach vorwiegend, wie der Titel schon vermuten lässt, mit der Frage, wann die Würde eines jeden antastbar wird und wie schnell Menschen innerhalb der Gesellschaft vom Subjekt zum Objekt degradiert werden. In anderen Gedankengängen widmet er sich den Themen der Schriftstellerei (wahnsinnig interessant), dem Rauchen und dem (damals neuen) Trend, Bücher auf dem iPad zu lesen. Bei letzterem Thema war es interessant, die damaligen Ansichten von Schirachs mit der heutigen Entwicklung zu vergleichen - und er behielt recht. Zusammenfassend las sich das Buch für mich wie ein Austausch mit einem Freund und hat mich neugierig auf weitere Bücher von von Schirach gemacht.

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Thalia Bonn

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4/5

Das bisher persönlichste Buch

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein besonderes Buch von v. Schirach, mit noch persönlicheren Einblicken als in „Kaffee und Zigaretten.“ Mit Blick insbesondere auf die Politik der jüngeren Vergangenheit, die wiedergegeben und reflektiert wird. In den Vordergrund treten dabei u.a. interessante Rechtsfragen, rechtsphilosophische Fragestellungen und persönliche Ansichten des Autors. Wie gewohnt schreibt Schirach mit klarer, schnörkelloser Sprache. Die kurzen Kapitel eignen sich mal wieder sehr gut, um das Buch häppchenweise zu lesen. Nicht so gelungen empfand ich einige Aspekte aus dem Kapitel über das Rauchen, hier wirkte manches fehlplatziert. Im Kapitel über den Fall Gäfgen wird hingegen sehr gelungen auf institutionelle und personelle Fehler hingewiesen. Das abschließende Kapitel gibt einen privaten Einblick in die Kindheit von Schirachs in einem Jesuiten- Internat.
4/5

Das bisher persönlichste Buch

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein besonderes Buch von v. Schirach, mit noch persönlicheren Einblicken als in „Kaffee und Zigaretten.“ Mit Blick insbesondere auf die Politik der jüngeren Vergangenheit, die wiedergegeben und reflektiert wird. In den Vordergrund treten dabei u.a. interessante Rechtsfragen, rechtsphilosophische Fragestellungen und persönliche Ansichten des Autors. Wie gewohnt schreibt Schirach mit klarer, schnörkelloser Sprache. Die kurzen Kapitel eignen sich mal wieder sehr gut, um das Buch häppchenweise zu lesen. Nicht so gelungen empfand ich einige Aspekte aus dem Kapitel über das Rauchen, hier wirkte manches fehlplatziert. Im Kapitel über den Fall Gäfgen wird hingegen sehr gelungen auf institutionelle und personelle Fehler hingewiesen. Das abschließende Kapitel gibt einen privaten Einblick in die Kindheit von Schirachs in einem Jesuiten- Internat.

C. Stamer
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