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Jean Paul Sartre

1. Der Ekel

Der Ekel Ungekürzte Lesung mit Dietmar Schönherr (1 mp3-CD)

Gesprochen von
3

15,89 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Dietmar Schönherr

Spieldauer

8 Stunden und 59 Minuten

Erscheinungsdatum

10.03.2017

Hörtyp

Lesung

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Der Audio Verlag

Übersetzt von

Uli Aumüller

Sprache

Deutsch

EAN

9783742400420

Beschreibung

Rezension

»Für mich ist das wichtigste Buch des Jahrhunderts Jean-Paul Sartres Roman ›Der Ekel‹.« STEWART O’NAN
»Es gibt keinen Zweifel: Wer sich eine Bibliothek mit Weltliteratur in Form von Hörbüchern aufbauen möchte, kommt an dieser Edition nicht vorbei.« WDR 3
»Hier wird fündig, wer an Hörbuchproduktionen Freude hat, die nicht schnell hingeschludert sind, sondern mit einer Regie-Idee zum Text vom und für den Rundfunk produziert sind.« NDR KULTUR
»Mehr Zeit hätte man ja immer gern, aber für diese schönen Hörbücher [...] besonders.« WAZ
»Die Hörbuch-Edition ›Große Werke. Große Stimmen.‹ umfasst herausragende Lesungen deutschsprachiger Sprecherinnen und Sprecher, die in den Archiven der Rundfunkanstalten schlummern.« SAARLÄNDISCHER RUNDFUNK

Produktdetails

Gesprochen von

Dietmar Schönherr

Spieldauer

8 Stunden und 59 Minuten

Erscheinungsdatum

10.03.2017

Hörtyp

Lesung

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Der Audio Verlag

Übersetzt von

Uli Aumüller

Sprache

Deutsch

EAN

9783742400420

Herstelleradresse

Der Audio Verlag GmbH
Hardenbergstr. 9a
10623 Berlin
Deutschland
Email: info@der-audio-verlag.de
Url: www.der-audio-verlag.de
Telephone: +49 30 31998280
Fax: +49 30 319982811

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Tolles Buch

Bewertung aus Neu-Ulm am 15.12.2021

Bewertungsnummer: 1624021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Tolles Buch mit Guten Einblicken, manchmal etwas trocken und langweilig .. aber regt zum Andenken an. Mir hat der Spannungsfaktor etwas gefehlt aber man kann sich super in das Buch hineinversetzen

Tolles Buch

Bewertung aus Neu-Ulm am 15.12.2021
Bewertungsnummer: 1624021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Tolles Buch mit Guten Einblicken, manchmal etwas trocken und langweilig .. aber regt zum Andenken an. Mir hat der Spannungsfaktor etwas gefehlt aber man kann sich super in das Buch hineinversetzen

Der Ekel!

Zitronenblau am 03.08.2008

Bewertungsnummer: 585195

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein großartiges Buch! Die penible Auseinandersetzung mit sich und dem Äußeren, jenen Details, bis hin zur Gabel, die nicht ich halte, sondern die mich hält - so war es doch - wie ein Gift des Lebens, das nur zur einzig logisch-konsequenten Handlung führen kann. Ein Debütroman der Superlative, teilweise aber auch zu detailverliebt dargestellt hinsichtlich geschichtstheoretischer Exkurse, aber dennoch berührend und in Erinnerung an Dostojewski (Aufzeichnungen aus dem Kellerloch)...

Der Ekel!

Zitronenblau am 03.08.2008
Bewertungsnummer: 585195
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein großartiges Buch! Die penible Auseinandersetzung mit sich und dem Äußeren, jenen Details, bis hin zur Gabel, die nicht ich halte, sondern die mich hält - so war es doch - wie ein Gift des Lebens, das nur zur einzig logisch-konsequenten Handlung führen kann. Ein Debütroman der Superlative, teilweise aber auch zu detailverliebt dargestellt hinsichtlich geschichtstheoretischer Exkurse, aber dennoch berührend und in Erinnerung an Dostojewski (Aufzeichnungen aus dem Kellerloch)...

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Der Ekel

von Jean Paul Sartre

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Jérôme Wiedenhaupt

Thalia Hildesheim

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5/5

Wenn die Welt zu stark existiert.

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Aus seinen einstigen Vertrautheitsbezügen herausgefallen, fühlt sich Antoine Roquentin durch eine schwermütige Melancholie durchzogen, die ihn urplötzlich seine Existenz als etwas Kontingentes und Sinnentleertes erfahren lässt. Ein merkwürdiges Gefühl, welches sich während der gewöhnlichsten Ereignisse in Form eines undefinierbaren Ekels bemerkbar macht, hat sich seiner angenommen. Die Welt in ihrer Zuhandenheit, die Weise in der Seiendes in verschiedenen Sinnzusammenhängen eingebettet ist, hat für Roquentin den selbstverständlichen Charakter dieser alltäglichen Zuhandenheit verloren. Anstatt, dass die Dinge auf ihren eingravierten Sinn für die menschliche Kategorisierung oder auf ihre Gebrauchsweisen deuten, verweisen sie für ihn lediglich auf ihr nacktes " da " und enthüllen sich dadurch nur noch in ihrer Seinsweise der bloßen Vorhandenheit, unabhängig von ihrer Einordnung in eine sinngesättigte Umwelt. In elegischer Gleichmut, lässt sich Roquentin in Menschenansammlungen mitziehen und versteht es bestimmte Stimmungen einzufangen, die dem involvierten und unbewussten Individuum so nie auffallen würden. Triviale Gesprächsfetzen auffangend, zeigen diese belanglosen Kleinigkeiten für einen außenstehenden Beobachter, wie Roquentin, der aus den Lebensbezügen gefallen ist, diese gewisse auferlegte Künstlichkeit, die sich ständig von einer Sinnlosigkeit bedroht sieht. Der von Sartre angestimmte Ton, der sich durch autobiographische Züge genährt sieht, scheint sich der existentiellen Stimmung bei Dostojewski bedient zu haben, zeichnet sich auch Sartres Figur durch dessen herausragende Merkmale wie Einsamkeit, Schwermut und der typischen Neigung zu einem unbestimmten Idealismus, aus. Dennoch scheint es, als habe Sartre das unausgesprochen Gebliebene bei Dostojewski gehört und es verstanden zu offenbaren. Speziell dessen pessimistischer Ton, wird bei Sartre von der Perspektive der Kontigenzerfahrung her, intensiviert ergründet und als zu gehender Erkenntnisweg durch die Person des Antoine Roquentin erläutert. Roquentin, der seine anfängliche Unbestimmbarkeit des Ekels nicht zu fassen vermochte, gelingt es nach und nach, dieses undurchsichtige Gefühl in eine Erkenntnis zu verpacken, die seiner Seelenunruhe endlich Abhilfe, in Form einer Wiedererweckung aus seiner Lethargie verschafft. Im Rahmen eines besinnlichen Parkbesuches, erfasst ihn während der einfachen Betrachtung einer Wurzel, ein exstatischer Moment, der ihm zum ersten mal Klarheit über sein bisheriges Leiden verschafft. Es ist die intuitive Erfahrung der ihn umgebenden Existenz, die sich ihm plötzlich auf einer Bank aufgedrängt und ihn zur Besinnung gebracht hatte. Dieses transzendente Gefühl lässt sich nicht beschreiben, da es dadurch nur wieder unter jenes kategoriale Denken fallen würde, das sich anmaßt die Dinge in Zuständen und Funktionen zu beschreiben. Doch Roquentin, in das Reich des An-Sich hinuntergezogen, vermag mit einem Mal die Last des Seins zu spüren und sieht nur noch undefinierbare Massen, die sich als gleichaussehende Existenzen erneuern anstatt zu entstehen. Alexandre Kojeve hat mit den Worten " ohne den Menschen wäre das Sein stumm, es wäre da, aber es wäre nicht das wahre " die passende Quintessenz aus Roquentins Erlebnis gezogen und damit auf die herausragende Seinsweise des Menschen verwiesen, die sich durch ihren bewussten Seinsbezug auszeichnet. Roquentin's Einstellung zum äußersten Realismus, lässt sich auf autobiographische Einflüsse, während Sartres Studienzeit zurückführen, in der er den vollkommenen Realismus beabsichtigte zu leben und sich von den Wissenschaften und ihren Begriffsbestimmungen distanzierte. Ähnlich wie Roquentin, fand auch Sartre ein gewisses Vergnügen darin, an den Gegenständen ihren Wiederstand zu spüren und sie von ihrer " Pluralität von Beziehungen " zu lösen, um stattdessen in einer intuitiven Einstellung sich dem Absolutheitscharakter eines Dinges zu nähern. Doch innerhalb seiner depressiven Phase, gibt es auch Momente des höchsten Glücks, hervorgerufen durch die Magie der Musik. Denn die Musik vermag den Prozess der Selbstreflexion aufzuheben und Roquentin stattdessen in einen dionysischen Rauschzustand zu versetzen, der es ihm ermöglicht, bestimmte ekstatische Momente zu erleben. In diesen Augenblicken erfüllt ihn ein warmes Wonnegefühl und lässt ihn die Leichtigkeit des Seins euphorisch erfahren. Vielleicht lässt das Leben sich ja ästhetisch rechtfertigen.
  • Jérôme Wiedenhaupt
  • Buchhändler/-in

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5/5

Wenn die Welt zu stark existiert.

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Aus seinen einstigen Vertrautheitsbezügen herausgefallen, fühlt sich Antoine Roquentin durch eine schwermütige Melancholie durchzogen, die ihn urplötzlich seine Existenz als etwas Kontingentes und Sinnentleertes erfahren lässt. Ein merkwürdiges Gefühl, welches sich während der gewöhnlichsten Ereignisse in Form eines undefinierbaren Ekels bemerkbar macht, hat sich seiner angenommen. Die Welt in ihrer Zuhandenheit, die Weise in der Seiendes in verschiedenen Sinnzusammenhängen eingebettet ist, hat für Roquentin den selbstverständlichen Charakter dieser alltäglichen Zuhandenheit verloren. Anstatt, dass die Dinge auf ihren eingravierten Sinn für die menschliche Kategorisierung oder auf ihre Gebrauchsweisen deuten, verweisen sie für ihn lediglich auf ihr nacktes " da " und enthüllen sich dadurch nur noch in ihrer Seinsweise der bloßen Vorhandenheit, unabhängig von ihrer Einordnung in eine sinngesättigte Umwelt. In elegischer Gleichmut, lässt sich Roquentin in Menschenansammlungen mitziehen und versteht es bestimmte Stimmungen einzufangen, die dem involvierten und unbewussten Individuum so nie auffallen würden. Triviale Gesprächsfetzen auffangend, zeigen diese belanglosen Kleinigkeiten für einen außenstehenden Beobachter, wie Roquentin, der aus den Lebensbezügen gefallen ist, diese gewisse auferlegte Künstlichkeit, die sich ständig von einer Sinnlosigkeit bedroht sieht. Der von Sartre angestimmte Ton, der sich durch autobiographische Züge genährt sieht, scheint sich der existentiellen Stimmung bei Dostojewski bedient zu haben, zeichnet sich auch Sartres Figur durch dessen herausragende Merkmale wie Einsamkeit, Schwermut und der typischen Neigung zu einem unbestimmten Idealismus, aus. Dennoch scheint es, als habe Sartre das unausgesprochen Gebliebene bei Dostojewski gehört und es verstanden zu offenbaren. Speziell dessen pessimistischer Ton, wird bei Sartre von der Perspektive der Kontigenzerfahrung her, intensiviert ergründet und als zu gehender Erkenntnisweg durch die Person des Antoine Roquentin erläutert. Roquentin, der seine anfängliche Unbestimmbarkeit des Ekels nicht zu fassen vermochte, gelingt es nach und nach, dieses undurchsichtige Gefühl in eine Erkenntnis zu verpacken, die seiner Seelenunruhe endlich Abhilfe, in Form einer Wiedererweckung aus seiner Lethargie verschafft. Im Rahmen eines besinnlichen Parkbesuches, erfasst ihn während der einfachen Betrachtung einer Wurzel, ein exstatischer Moment, der ihm zum ersten mal Klarheit über sein bisheriges Leiden verschafft. Es ist die intuitive Erfahrung der ihn umgebenden Existenz, die sich ihm plötzlich auf einer Bank aufgedrängt und ihn zur Besinnung gebracht hatte. Dieses transzendente Gefühl lässt sich nicht beschreiben, da es dadurch nur wieder unter jenes kategoriale Denken fallen würde, das sich anmaßt die Dinge in Zuständen und Funktionen zu beschreiben. Doch Roquentin, in das Reich des An-Sich hinuntergezogen, vermag mit einem Mal die Last des Seins zu spüren und sieht nur noch undefinierbare Massen, die sich als gleichaussehende Existenzen erneuern anstatt zu entstehen. Alexandre Kojeve hat mit den Worten " ohne den Menschen wäre das Sein stumm, es wäre da, aber es wäre nicht das wahre " die passende Quintessenz aus Roquentins Erlebnis gezogen und damit auf die herausragende Seinsweise des Menschen verwiesen, die sich durch ihren bewussten Seinsbezug auszeichnet. Roquentin's Einstellung zum äußersten Realismus, lässt sich auf autobiographische Einflüsse, während Sartres Studienzeit zurückführen, in der er den vollkommenen Realismus beabsichtigte zu leben und sich von den Wissenschaften und ihren Begriffsbestimmungen distanzierte. Ähnlich wie Roquentin, fand auch Sartre ein gewisses Vergnügen darin, an den Gegenständen ihren Wiederstand zu spüren und sie von ihrer " Pluralität von Beziehungen " zu lösen, um stattdessen in einer intuitiven Einstellung sich dem Absolutheitscharakter eines Dinges zu nähern. Doch innerhalb seiner depressiven Phase, gibt es auch Momente des höchsten Glücks, hervorgerufen durch die Magie der Musik. Denn die Musik vermag den Prozess der Selbstreflexion aufzuheben und Roquentin stattdessen in einen dionysischen Rauschzustand zu versetzen, der es ihm ermöglicht, bestimmte ekstatische Momente zu erleben. In diesen Augenblicken erfüllt ihn ein warmes Wonnegefühl und lässt ihn die Leichtigkeit des Seins euphorisch erfahren. Vielleicht lässt das Leben sich ja ästhetisch rechtfertigen.

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D. Stock

Thalia Düren

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5/5

Dieser Roman ist bis heute ein...

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieser Roman ist bis heute ein Grundstein für eine Lebensphilosphie. Sartre ist nicht nur ein Intellektueller, sondern auch ein Künstler der Worte. Klare Leseempfehlung!
  • D. Stock
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Dieser Roman ist bis heute ein Grundstein für eine Lebensphilosphie. Sartre ist nicht nur ein Intellektueller, sondern auch ein Künstler der Worte. Klare Leseempfehlung!

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Der Ekel

von Jean Paul Sartre

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