Produktbild: Der Ekel

Der Ekel

3

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

12497

Erscheinungsdatum

12.09.2023

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

3471 KB

Übersetzt von

Uli Aumüller

Sprache

Deutsch

EAN

9783644018808

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

12497

Erscheinungsdatum

12.09.2023

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

3471 KB

Übersetzt von

Uli Aumüller

Sprache

Deutsch

EAN

9783644018808

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Tolles Buch

Bewertung aus Neu-Ulm am 15.12.2021

Bewertungsnummer: 1624021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Tolles Buch mit Guten Einblicken, manchmal etwas trocken und langweilig .. aber regt zum Andenken an. Mir hat der Spannungsfaktor etwas gefehlt aber man kann sich super in das Buch hineinversetzen

Tolles Buch

Bewertung aus Neu-Ulm am 15.12.2021
Bewertungsnummer: 1624021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Tolles Buch mit Guten Einblicken, manchmal etwas trocken und langweilig .. aber regt zum Andenken an. Mir hat der Spannungsfaktor etwas gefehlt aber man kann sich super in das Buch hineinversetzen

Der Ekel!

Zitronenblau am 03.08.2008

Bewertungsnummer: 585195

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein großartiges Buch! Die penible Auseinandersetzung mit sich und dem Äußeren, jenen Details, bis hin zur Gabel, die nicht ich halte, sondern die mich hält - so war es doch - wie ein Gift des Lebens, das nur zur einzig logisch-konsequenten Handlung führen kann. Ein Debütroman der Superlative, teilweise aber auch zu detailverliebt dargestellt hinsichtlich geschichtstheoretischer Exkurse, aber dennoch berührend und in Erinnerung an Dostojewski (Aufzeichnungen aus dem Kellerloch)...

Der Ekel!

Zitronenblau am 03.08.2008
Bewertungsnummer: 585195
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein großartiges Buch! Die penible Auseinandersetzung mit sich und dem Äußeren, jenen Details, bis hin zur Gabel, die nicht ich halte, sondern die mich hält - so war es doch - wie ein Gift des Lebens, das nur zur einzig logisch-konsequenten Handlung führen kann. Ein Debütroman der Superlative, teilweise aber auch zu detailverliebt dargestellt hinsichtlich geschichtstheoretischer Exkurse, aber dennoch berührend und in Erinnerung an Dostojewski (Aufzeichnungen aus dem Kellerloch)...

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Der Ekel

von Jean Paul Sartre

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Jérôme Wiedenhaupt

Thalia Hildesheim

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5/5

Wenn die Welt zu stark existiert.

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Aus seinen einstigen Vertrautheitsbezügen herausgefallen, fühlt sich Antoine Roquentin durch eine schwermütige Melancholie durchzogen, die ihn urplötzlich seine Existenz als etwas Kontingentes und Sinnentleertes erfahren lässt. Ein merkwürdiges Gefühl, welches sich während der gewöhnlichsten Ereignisse in Form eines undefinierbaren Ekels bemerkbar macht, hat sich seiner angenommen. Die Welt in ihrer Zuhandenheit, die Weise in der Seiendes in verschiedenen Sinnzusammenhängen eingebettet ist, hat für Roquentin den selbstverständlichen Charakter dieser alltäglichen Zuhandenheit verloren. Anstatt, dass die Dinge auf ihren eingravierten Sinn für die menschliche Kategorisierung oder auf ihre Gebrauchsweisen deuten, verweisen sie für ihn lediglich auf ihr nacktes " da " und enthüllen sich dadurch nur noch in ihrer Seinsweise der bloßen Vorhandenheit, unabhängig von ihrer Einordnung in eine sinngesättigte Umwelt. In elegischer Gleichmut, lässt sich Roquentin in Menschenansammlungen mitziehen und versteht es bestimmte Stimmungen einzufangen, die dem involvierten und unbewussten Individuum so nie auffallen würden. Triviale Gesprächsfetzen auffangend, zeigen diese belanglosen Kleinigkeiten für einen außenstehenden Beobachter, wie Roquentin, der aus den Lebensbezügen gefallen ist, diese gewisse auferlegte Künstlichkeit, die sich ständig von einer Sinnlosigkeit bedroht sieht. Der von Sartre angestimmte Ton, der sich durch autobiographische Züge genährt sieht, scheint sich der existentiellen Stimmung bei Dostojewski bedient zu haben, zeichnet sich auch Sartres Figur durch dessen herausragende Merkmale wie Einsamkeit, Schwermut und der typischen Neigung zu einem unbestimmten Idealismus, aus. Dennoch scheint es, als habe Sartre das unausgesprochen Gebliebene bei Dostojewski gehört und es verstanden zu offenbaren. Speziell dessen pessimistischer Ton, wird bei Sartre von der Perspektive der Kontigenzerfahrung her, intensiviert ergründet und als zu gehender Erkenntnisweg durch die Person des Antoine Roquentin erläutert. Roquentin, der seine anfängliche Unbestimmbarkeit des Ekels nicht zu fassen vermochte, gelingt es nach und nach, dieses undurchsichtige Gefühl in eine Erkenntnis zu verpacken, die seiner Seelenunruhe endlich Abhilfe, in Form einer Wiedererweckung aus seiner Lethargie verschafft. Im Rahmen eines besinnlichen Parkbesuches, erfasst ihn während der einfachen Betrachtung einer Wurzel, ein exstatischer Moment, der ihm zum ersten mal Klarheit über sein bisheriges Leiden verschafft. Es ist die intuitive Erfahrung der ihn umgebenden Existenz, die sich ihm plötzlich auf einer Bank aufgedrängt und ihn zur Besinnung gebracht hatte. Dieses transzendente Gefühl lässt sich nicht beschreiben, da es dadurch nur wieder unter jenes kategoriale Denken fallen würde, das sich anmaßt die Dinge in Zuständen und Funktionen zu beschreiben. Doch Roquentin, in das Reich des An-Sich hinuntergezogen, vermag mit einem Mal die Last des Seins zu spüren und sieht nur noch undefinierbare Massen, die sich als gleichaussehende Existenzen erneuern anstatt zu entstehen. Alexandre Kojeve hat mit den Worten " ohne den Menschen wäre das Sein stumm, es wäre da, aber es wäre nicht das wahre " die passende Quintessenz aus Roquentins Erlebnis gezogen und damit auf die herausragende Seinsweise des Menschen verwiesen, die sich durch ihren bewussten Seinsbezug auszeichnet. Roquentin's Einstellung zum äußersten Realismus, lässt sich auf autobiographische Einflüsse, während Sartres Studienzeit zurückführen, in der er den vollkommenen Realismus beabsichtigte zu leben und sich von den Wissenschaften und ihren Begriffsbestimmungen distanzierte. Ähnlich wie Roquentin, fand auch Sartre ein gewisses Vergnügen darin, an den Gegenständen ihren Wiederstand zu spüren und sie von ihrer " Pluralität von Beziehungen " zu lösen, um stattdessen in einer intuitiven Einstellung sich dem Absolutheitscharakter eines Dinges zu nähern. Doch innerhalb seiner depressiven Phase, gibt es auch Momente des höchsten Glücks, hervorgerufen durch die Magie der Musik. Denn die Musik vermag den Prozess der Selbstreflexion aufzuheben und Roquentin stattdessen in einen dionysischen Rauschzustand zu versetzen, der es ihm ermöglicht, bestimmte ekstatische Momente zu erleben. In diesen Augenblicken erfüllt ihn ein warmes Wonnegefühl und lässt ihn die Leichtigkeit des Seins euphorisch erfahren. Vielleicht lässt das Leben sich ja ästhetisch rechtfertigen.
  • Jérôme Wiedenhaupt
  • Buchhändler/-in

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5/5

Wenn die Welt zu stark existiert.

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Aus seinen einstigen Vertrautheitsbezügen herausgefallen, fühlt sich Antoine Roquentin durch eine schwermütige Melancholie durchzogen, die ihn urplötzlich seine Existenz als etwas Kontingentes und Sinnentleertes erfahren lässt. Ein merkwürdiges Gefühl, welches sich während der gewöhnlichsten Ereignisse in Form eines undefinierbaren Ekels bemerkbar macht, hat sich seiner angenommen. Die Welt in ihrer Zuhandenheit, die Weise in der Seiendes in verschiedenen Sinnzusammenhängen eingebettet ist, hat für Roquentin den selbstverständlichen Charakter dieser alltäglichen Zuhandenheit verloren. Anstatt, dass die Dinge auf ihren eingravierten Sinn für die menschliche Kategorisierung oder auf ihre Gebrauchsweisen deuten, verweisen sie für ihn lediglich auf ihr nacktes " da " und enthüllen sich dadurch nur noch in ihrer Seinsweise der bloßen Vorhandenheit, unabhängig von ihrer Einordnung in eine sinngesättigte Umwelt. In elegischer Gleichmut, lässt sich Roquentin in Menschenansammlungen mitziehen und versteht es bestimmte Stimmungen einzufangen, die dem involvierten und unbewussten Individuum so nie auffallen würden. Triviale Gesprächsfetzen auffangend, zeigen diese belanglosen Kleinigkeiten für einen außenstehenden Beobachter, wie Roquentin, der aus den Lebensbezügen gefallen ist, diese gewisse auferlegte Künstlichkeit, die sich ständig von einer Sinnlosigkeit bedroht sieht. Der von Sartre angestimmte Ton, der sich durch autobiographische Züge genährt sieht, scheint sich der existentiellen Stimmung bei Dostojewski bedient zu haben, zeichnet sich auch Sartres Figur durch dessen herausragende Merkmale wie Einsamkeit, Schwermut und der typischen Neigung zu einem unbestimmten Idealismus, aus. Dennoch scheint es, als habe Sartre das unausgesprochen Gebliebene bei Dostojewski gehört und es verstanden zu offenbaren. Speziell dessen pessimistischer Ton, wird bei Sartre von der Perspektive der Kontigenzerfahrung her, intensiviert ergründet und als zu gehender Erkenntnisweg durch die Person des Antoine Roquentin erläutert. Roquentin, der seine anfängliche Unbestimmbarkeit des Ekels nicht zu fassen vermochte, gelingt es nach und nach, dieses undurchsichtige Gefühl in eine Erkenntnis zu verpacken, die seiner Seelenunruhe endlich Abhilfe, in Form einer Wiedererweckung aus seiner Lethargie verschafft. Im Rahmen eines besinnlichen Parkbesuches, erfasst ihn während der einfachen Betrachtung einer Wurzel, ein exstatischer Moment, der ihm zum ersten mal Klarheit über sein bisheriges Leiden verschafft. Es ist die intuitive Erfahrung der ihn umgebenden Existenz, die sich ihm plötzlich auf einer Bank aufgedrängt und ihn zur Besinnung gebracht hatte. Dieses transzendente Gefühl lässt sich nicht beschreiben, da es dadurch nur wieder unter jenes kategoriale Denken fallen würde, das sich anmaßt die Dinge in Zuständen und Funktionen zu beschreiben. Doch Roquentin, in das Reich des An-Sich hinuntergezogen, vermag mit einem Mal die Last des Seins zu spüren und sieht nur noch undefinierbare Massen, die sich als gleichaussehende Existenzen erneuern anstatt zu entstehen. Alexandre Kojeve hat mit den Worten " ohne den Menschen wäre das Sein stumm, es wäre da, aber es wäre nicht das wahre " die passende Quintessenz aus Roquentins Erlebnis gezogen und damit auf die herausragende Seinsweise des Menschen verwiesen, die sich durch ihren bewussten Seinsbezug auszeichnet. Roquentin's Einstellung zum äußersten Realismus, lässt sich auf autobiographische Einflüsse, während Sartres Studienzeit zurückführen, in der er den vollkommenen Realismus beabsichtigte zu leben und sich von den Wissenschaften und ihren Begriffsbestimmungen distanzierte. Ähnlich wie Roquentin, fand auch Sartre ein gewisses Vergnügen darin, an den Gegenständen ihren Wiederstand zu spüren und sie von ihrer " Pluralität von Beziehungen " zu lösen, um stattdessen in einer intuitiven Einstellung sich dem Absolutheitscharakter eines Dinges zu nähern. Doch innerhalb seiner depressiven Phase, gibt es auch Momente des höchsten Glücks, hervorgerufen durch die Magie der Musik. Denn die Musik vermag den Prozess der Selbstreflexion aufzuheben und Roquentin stattdessen in einen dionysischen Rauschzustand zu versetzen, der es ihm ermöglicht, bestimmte ekstatische Momente zu erleben. In diesen Augenblicken erfüllt ihn ein warmes Wonnegefühl und lässt ihn die Leichtigkeit des Seins euphorisch erfahren. Vielleicht lässt das Leben sich ja ästhetisch rechtfertigen.

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D. Stock

Thalia Düren

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5/5

Dieser Roman ist bis heute ein...

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieser Roman ist bis heute ein Grundstein für eine Lebensphilosphie. Sartre ist nicht nur ein Intellektueller, sondern auch ein Künstler der Worte. Klare Leseempfehlung!
  • D. Stock
  • Buchhändler/-in

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Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieser Roman ist bis heute ein Grundstein für eine Lebensphilosphie. Sartre ist nicht nur ein Intellektueller, sondern auch ein Künstler der Worte. Klare Leseempfehlung!

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Der Ekel

von Jean Paul Sartre

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