Die Maske

detebe Band 24481

Fuminori Nakamura

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Beschreibung

Die mächtige japanische Kuki-Familie folgt einer menschenverachtenden Tradition: Der jeweils jüngste Sohn wird dazu erzogen, das Böse über die Menschheit zu bringen. Und so erhält Fumihiro eine Ausbildung, deren Ziel Zerstörung und Unglück ist, so viel ein einzelner Mensch nur vermag. Doch er hat andere Pläne: Fumihiro liebt das Waisenmädchen Kaori und will sie beschützen - und damit wird sein eigener Vater zu seinem schlimmsten Feind.

Fuminori Nakamura, geboren 1977 in Tokai, studierte Öffentliche Verwaltung und Staatsverwaltung an der Universität Fukushima. 2002 erschien sein Debüt >Ju< (>Der Revolver<). Inzwischen hat er in Japan über ein Dutzend Romane veröffentlicht, die in viele Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurden. Fuminori Nakamura lebt in Tokio.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Erscheinungsdatum 28.02.2018
Verlag Diogenes
Seitenzahl 352 (Printausgabe)
Dateigröße 957 KB
Auflage 2. Auflage
Originaltitel Aku to Kamen no Ruru
Übersetzer Thomas Eggenberg
Sprache Deutsch
EAN 9783257608724

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Anita D. aus Burgenland am 30.05.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es ist ein ziemlich düsteres, nervenaufreibendes Buch mit tiefgängigem Einblick in die menschlichen Abgründe und der inneren Zerrissenheit eines Kindes, das zum Mörder werden soll. Sehr spannend!

5/5

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Bösartig, düster, hoffnungslos! Lesetipp!

Schurken.blog aus Österreich am 08.08.2018

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Tradition wird in Japan groß geschrieben. Ganz besonders dann, wenn man zum Kuki-Clan gehört. Fumihiro ist gefangen, denn sein Vater hat etwas ganz Besonderes mit dem Jungen vor. Er will der Welt ein Geschwür des Bösen geben. Dieses Geschwür hat einen Namen: Fumihiro. Der Clanpatriach verspricht den Jungen, dass er zum vierzehnten Geburtstag die Hölle kennen lernen wird. Dass bei diesem Plan seine Adoptivschwester Kaori eine große Rolle spielen ahnt er noch nicht. Grausam setzt der Patriach seine Familientradtion fort. Dann rückt der Geburtstag näher und so nach und nach tut sich das Grauen des Bösen auf. Fuminori Nakamura ist wohl auch so ein Japaner mit zwei Gesichtern. Sein erstes übersetztes Buch „Der Dieb“ liest sich nämlich ganz anders, das ist so eine Geschichte, die den Schalk im Nacken hat. In „Die Maske“ geht es auch um die Unterwelt Tokios, aber viel bösartiger, dunkler, hoffnungsloser. Beim Lesen war ich von der ersten Seite an gefesselt und tastete mich mit Beklemmungsgefühlen voran. Denn dieser alte böse Mann, Fumihiros Vater, lässt dem Jungen keine Chance. Und man ahnt: Das kann nur böse enden und überhaupt, diesen Traditionen entkommt man nicht. So ergeht es auch Fumihiro, der eigentlich ein guter Junge ist, dem aber keine Chance bleibt, sein Leben im Guten zu führen. In so einer Familie ist einfach kein Platz für Gutes, und genau das beweist Nakamura auf jeder Seite. Gut ist es nur für den Leser: Denn der verfolgt das fortschreitende Grauen und weiß: Das wird böse enden. Wieder einmal hat mich Fuminori Nakamura fesseln können. Und zwar von Anfang an. Denn auch sein zweites, sein richtig böses, Gesicht steht dem japanischen Autor richtig gut. Wer sich auf eine hoffnungslose Familientradition einlassen möchte, kommt um dieses Buch nicht rum. Bei all dem Bösen ist es nämlich verdammt gut zu lesen. Lesetipp!

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Fumihiro ist ein sensibler Junge, dessen Mutter früh verstorben ist. Sein Vater ist das Oberhaupt es mächtigen Kuki-Clans, der kaum in der Öffentlichkeit auftritt. Fumihiros erwachsene Geschwister leiten die Unternehmungen des Clans und haben keine Beziehung zum knapp 14jährigen Bruder. Der Vater hat noch ein Waisenmädchen adoptiert, in das Fumihiro sich verliebt ..... Eigentlich wäre alles gut, gäbe es nicht die grausame Familientradition, den jüngsten Sohn zu einem Monstrum zu formen, der nur Unglück und Leid über die Menschheit bringt. Fumihiro kann seinem Schicksal nicht entkommen - oder findet er doch einen Weg ?? Ein verstörender Roman um eine menschenverachtende Tradition, deren Grausamkeit kaum zu überbieten ist. Spannend und atmosphärisch dicht erzählt - aber für uns Europäer eine fremde Welt.
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