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Produktbild: Die Maske
Band 24481

Die Maske

Aus der Reihe detebe
1

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

50914

Erscheinungsdatum

28.02.2018

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

882 KB

Auflage

02. Auflage

Originaltitel

Aku to Kamen no Ruru

Übersetzt von

Thomas Eggenberg

Sprache

Deutsch

EAN

9783257608724

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

50914

Erscheinungsdatum

28.02.2018

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

882 KB

Auflage

02. Auflage

Originaltitel

Aku to Kamen no Ruru

Übersetzt von

Thomas Eggenberg

Sprache

Deutsch

EAN

9783257608724

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  • Bewertung

    5/5

    29.08.2018

    eBook (ePUB)

    Wendepunkt !!

    Fumihiro ist ein sensibler Junge, dessen Mutter früh verstorben ist. Sein Vater ist das Oberhaupt es mächtigen Kuki-Clans, der kaum in der Öffentlichkeit auftritt. Fumihiros erwachsene Geschwister leiten die Unternehmungen des Clans und haben keine Beziehung zum knapp 14jährigen Bruder. Der Vater hat noch ein Waisenmädchen adoptiert, in das Fumihiro sich verliebt ..... Eigentlich wäre alles gut, gäbe es nicht die grausame Familientradition, den jüngsten Sohn zu einem Monstrum zu formen, der nur Unglück und Leid über die Menschheit bringt. Fumihiro kann seinem Schicksal nicht entkommen - oder findet er doch einen Weg ?? Ein verstörender Roman um eine menschenverachtende Tradition, deren Grausamkeit kaum zu überbieten ist. Spannend und atmosphärisch dicht erzählt - aber für uns Europäer eine fremde Welt.

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Bewertungen (1)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Dilara Yilmaz

    Dilara Yilmaz

    OSIANDER Esslingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Verstörende Geschichte aus Japan, die einen sofort in den Bann zieht!

    Zuallererst zieht sich die Handlung, die auf dem Klappentext steht, sich nicht über das ganze Buch hinaus. Denn es passiert noch so viel mehr, wobei es auch von der Handlung her, hätte mehr sein können. Wir befinden uns gleich zu Anfang sofort im Geschehen und der Plot kommt Schlag auf Schlag. Die Beziehung zwischen Vater und Sohn ist wirklich so krank und die Wendung des Buches - das nicht erst gegen Ende geschieht, hat dem ganzen einen Sinn gegeben. Fumihiro - unser Protagonist hat niemanden auf der Welt, außer seiner Verbündeten Kaori, doch um sie zu schützen, muss er seinen Vater töten und sie in Sicherheit bringen. Obwohl er erst ein Kind ist - das passiert gleich in den ersten vier Seiten - ist es umso spannender weiterzulesen, weil er nicht naiv ist. Wenn er schon in dem Alter so reif ist, passiert im Laufe des Buches - seines Erwachsenenwerdens noch viel mehr! Hier gibt es mehrere Nebencharaktere, die alle etwas eigenartiges haben. Insgesamt hat mir die Geschichte ein richtiges japanisches Krimifeeling gegeben. Für Horror- und Thriller-Leser, sowie Stephen King und Sayaka Murata Liebhaber, ein Muss.
  • Zum Bewerterprofil von Daniel Fonte

    Daniel Fonte

    OSIANDER Memmingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.01.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Literatur aus Japan! Abgründig,...

    Literatur aus Japan! Abgründig, teilweise verstörend. Nakamura hat schon etliche Preise bekommen und ist hierzulande leider immer noch ein Geheimtipp. Für Murakami-Fans und Literaturliebhaber abseits des Mainstreams ein Muss.
  • Zum Bewerterprofil von Philip Szykulla

    Philip Szykulla

    Thalia Mayersche Herne

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.07.2019

    eBook (ePUB)

    Japan-Noir

    Was macht ein Monster zum Monster? Kann man jeden zum Bösen erziehen? Welchen Effekt hat es auf das eigene Leben, einen Menschen zu töten? Ein nachdenklicher und zutiefst melancholischer Roman über die tiefsten Abgründe des Menschen und was er bereit ist, für die Liebe zu tun.
  • Zum Bewerterprofil von Jérôme Wiedenhaupt

    Jérôme Wiedenhaupt

    Thalia Hildesheim

    Buchhändler*in

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    4/5

    21.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Leben unter einem dunklen Auftrag

    Fuminori Nakamuras "Die Maske" ist ein Roman, der sich mit großer Konsequenz in jene literarische Tradition stellt, die das Verhältnis des Menschen zu seiner eigenen Identität, zu seiner Schuld und zu einem als übermächtig erlebten Schicksal auslotet. Von der ersten Seite an entfaltet der Text eine bedrückende, beinahe kafkaeske Stimmung. Der Protagonist Fumihiro Kuki wird von seinem Vater dazu bestimmt, „das Böse über die Welt zu bringen“. Diese groteske, fast mythische Setzung wirkt wie ein Urteil, das dem Helden nicht nur auferlegt, sondern in sein innerstes Selbst eingeschrieben wird. Ähnlich wie bei Kafka erleben wir einen Menschen, der unter dem Bann einer unentrinnbaren Verheißung steht. Das Schicksal erscheint als etwas, das sich nicht diskutieren lässt, das nicht verhandelt werden kann, sondern in seiner Bedrohlichkeit einfach da ist. Die Atmosphäre ist entsprechend von einer latenten Bedrückung, von Schweigen, von ritualisierter Gewalt und von einem konstanten Gefühl des Ausgeliefertseins bestimmt. Der Vater als übermächtige, in seiner Grausamkeit beinahe abstrakte Figur wirkt wie eine Verkörperung des Gesetzes, das Fumihiro in eine Rolle zwingt, die er nicht will. Die titelgebende Maske fungiert als zentrales Symbol dieses Romans: Sie steht nicht nur für die Identitätsveränderung, die der Protagonist tatsächlich durch eine Operation erfährt, sondern auch für die Rollen, die jedem Menschen gesellschaftlich und familiär auferlegt werden, und für das Versteckspiel vor dem eigenen Inneren. Dieses Motiv hat eine deutlich existentialistische Dimension: Es geht um die Frage, ob man man selbst sein kann, wenn man von Anfang an in eine Erwartung hinein sozialisiert wird, die das „Eigene“ zu verdrängen droht. Neben Kafka ist es vor allem Dostojewski, dessen Einfluss sich hier spüren lässt. Fumihiro ist nicht nur Opfer eines äußeren Plans, sondern auch ein Subjekt, das sich an diesem Plan abarbeitet. Sein innerer Konflikt, sein Schwanken zwischen Selbsthass, Rebellion und dem Wunsch nach Erlösung erinnern stark an Figuren wie Raskolnikow oder Iwan Karamasow. Die moralische Ambivalenz ist für Nakamura zentral: Fumihiro ist nicht einfach gut oder böse, er ist zerrissen. Die Liebe zu Kaori wird zur Möglichkeit eines Auswegs, aber auch zu einer weiteren Quelle der Qual. "Dostojewskisch" ist dabei vor allem die Verknüpfung von Leid und Selbsterkenntnis: Erst durch das Ertragen seiner Qualen, durch das Durchleben seiner Angst und seiner Schuld, beginnt Fumihiro zu verstehen, was es heißt, ein freier Mensch zu sein – oder vielleicht gerade nicht frei zu sein. Nakamura gelingt es über weite Strecken, diese psychische Spannung literarisch fruchtbar zu machen. Seine Sprache ist präzise, seine Bilder sind eindringlich, und die Szenen im Haus der Familie Kuki besitzen eine Dichte, die dem Leser fast den Atem nimmt. Besonders die Kindheitsschilderungen, die Begegnungen mit dem Vater und die ersten Momente der Rebellion gegen das vorgegebene Schicksal sind meisterhaft komponiert. Doch so eindrucksvoll diese Passagen sind, so problematisch sind andere. In der zweiten Hälfte verliert der Roman stellenweise an Kohärenz. Die Handlung springt, manche Motivationen bleiben unklar, manche Wendungen wirken weniger organisch als konstruiert. Das betrifft besonders die Episoden rund um Fumihiros neue Identität und die terroristischen Hintergründe, die die Handlung immer stärker durchziehen. Zwar steigern diese Elemente die Dramatik, sie schwächen aber zugleich die psychologische Stringenz. Während am Anfang die Atmosphäre aus der genauen Beobachtung des Innenlebens und der beklemmenden Familiendynamik entsteht, drängt sich gegen Ende die äußere Handlung immer stärker in den Vordergrund, ohne dass sie der inneren Logik immer gerecht würde. Problematisch ist auch, dass die Figurenzeichnung nicht in allen Punkten überzeugt. Fumihiro bleibt trotz seiner inneren Konflikte manchmal zu distanziert, um als Identifikationsfigur vollständig zu tragen. Sein Schmerz, seine Ängste und seine Ambivalenz werden erzählt, aber nicht immer erfahrbar. Kaori wiederum ist mehr Spiegel und Projektionsfläche als eigenständige Figur. Ihre Entwicklung bleibt eher schemenhaft, was umso bedauerlicher ist, als sie für Fumihiros moralischen Konflikt eine Schlüsselrolle spielt. Gegen Ende des Romans scheint Nakamura eine Auflösung anzustreben, die einen versöhnlichen Ton anschlägt. Doch gerade hier wäre eine Radikalität wünschenswert gewesen, die den Mut besitzt, die aufgeworfenen Fragen unbeantwortet zu lassen. Liebe und Empathie treten als potenzielle Gegengifte gegen die Verzweiflung auf – ein Motiv, das zwar berührend sein kann, das aber im Kontext dieses düsteren, philosophischen Romans fast zu konventionell wirkt. Die Härte, die der Text über weite Strecken durchhält, wird am Schluss ein wenig abgeschwächt, und damit geht ein Teil der Wirkung verloren. Dennoch bleibt Die Maske ein bedeutender Beitrag zur modernen Literatur Japans. Es ist ein Roman, der den Mut hat, über Schuld, Bestimmung, Rebellion und Identität nachzudenken, ohne in einfache Antworten zu fliehen. Die kafkaeske Bedrohung, die dichterische Bildsprache und die existenziellen Fragen, die an Dostojewski erinnern, verleihen ihm eine Tiefe, die über die Krimihandlung hinausreicht, in die er mitunter eingebettet ist. Wer sich auf diese Dichte einlässt, wird mit einer vielschichtigen, oft verstörenden Lektüre belohnt. Wer hingegen einen stringenten Thriller mit klarer Auflösung sucht, könnte unzufrieden zurückbleiben. Gerade diese Ambivalenz macht das Buch aber zu einer lohnenden, wenn auch nicht immer bequemen Lektüre.
  • Zum Bewerterprofil von L. Teichmann

    L. Teichmann

    Thalia Nürnberg

    Buchhändler*in

    4/5

    28.02.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Eine unheimlich einnehmende und...

    Eine unheimlich einnehmende und intensive Geschichte. Mich hat 'Die Maske' etwas atemlos zurückgelassen. Ganz große Empfehlung!

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