Produktbild: Der Reisende

Der Reisende Roman

Aus der Reihe Klett Lektüre
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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

15970

Erscheinungsdatum

05.02.2018

Herausgeber

Peter Graf

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

3711 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783608110111

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

15970

Erscheinungsdatum

05.02.2018

Herausgeber

Peter Graf

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

3711 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783608110111

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  • Bewertung

    aus Gelsenkirchen

    5/5

    30.12.2020

    eBook (ePUB 3)

    Fantastischer Roman mit dichter Atmosphäre

    Mit dem Untergang des Schiffes ist ein Schriftsteller verloren gegangen, von dem wir noch viel hätten erwarten können. Boschwitz versteht es auf unvergleichbare Weise, den Rhythmus des Erzählens an den Inhalt anzupassen. Der rastlose Silbermann, zwischen Hoffnung und Verzweiflung, immer auf der Flucht in einem undankbaren und unnachgiebigen Deutschland der Nazizeit. Ein Lesegenuss der besonderen Art. Ich habe den Roman angefangen und sofort bis zum Schluss gelesen. Fantastisch!

  • yellowdog

    5/5

    12.02.2018

    eBook (ePUB 3)

    Ein beeindruckender Roman Der…

    Ein beeindruckender Roman Der Reisende ist ein Roman, der in erster Fassung 1940 in den USAS erschien. Er schildert exemplarisch anhand der Hauptfigur Otto Silbermann, ein jüdischer Geschäftsmann, die Verfolgung der Juden in Deutschlands schlimmster Zeit. Das Buch ist somit ein Zeitdokument. Der Roman überzeugt auch literarisch, da er dicht und konzentriert geschrieben ist. Als Leser folgt man dem Protagonisten, der auf seiner Flucht kreuz und quer mit Zügen durch Deutschland reist. Einmal versucht er an der belgischen Grenze das Land zu verlassen. In Frankreich lebt sein Sohn, der ihm eine Hoffnung auf ein mögliches neues Leben gibt. Doch er wird entdeckt und zurückgeschickt. Man spürt den Druck, den Silbermann ausgesetzt ist und sieht, wie die Hoffnungslosigkeit und sein Entsetzen zunimmt. Ein beeindruckender Roman, der in den heutigen Zeiten, in denen die Flüchtlingspolitik wieder mitleidslos und gnadenloser wird, gebraucht wird.

  • begine

    aus Lemwerder

    5/5

    10.02.2018

    eBook (ePUB 3)

    Gegen das Vergessen

    Der Reisende von Ulrich Alexander Boschwitz wurde erst jetzt 80 Jahre nach dem Entstehen des Romans in Deutschland veröffentlicht. Wenn ich dann noch von dem Schicksal dieses Autors lese, bin ich erschüttert. Der Roman fängt im November 1938 in Deutschland an. Der jüdische Kaufmann Otto Silbermann hat seinen Prokurist als Sozius eingesetzt. Aus der Geschichte wissen wir, das das nichts rettet. Der Autor lässt die Gedankengänge des Mannes bildhaft werden. Aus seinen eigenen Erfahrungen kann er alles so intensiv beschreiben. Er zeichnet eindrucksvoll das Ergehen Otto Silbernanns, besonders treffend hat er das Wesen eines etwa 60jährigen Mannes getroffen. Dessen Gespräche im Zug sind manchmal erschreckend und dann mal humorvoll. Mit der Zeit verliert Silbermann immer mehr von seiner Persönlichkeit. Mit dieser bedrückenden Ungewissheit und der ewigen Angst vor Entdeckung kann keiner leben. Die Konflikte mit anderen Personen sind geprägt von dem politischen Klima. Dieser Roman ist ein wichtiger Klassiker, den man lesen sollte, damit nichts in Vergessenheit gerät.

  • Bewertung

    aus Paderborn

    4/5

    10.02.2018

    eBook (ePUB 3)

    Erschütternde Flucht durch Deutschland

    „Ja, die Erde bebt, aber nur unter uns.“ (S. 77-78) Wohin flüchtet man, wenn das ganze Land ein Gefängnis zu sein scheint? Vor dieser Frage steht Boschwitz‘ Protagonist Otto Silbermann, ein Jude in der Zeit der ersten großen Verhaftungswelle Ende der dreißiger Jahre. Auf seiner Flucht durch Deutschland werden erschütternde menschliche Abgründe deutlich. Etwas schmerzhaft ist es immer, Romane aus der Zeit der Judenverfolgung zu lesen. Man weiß nicht, wie man sich selbst verhalten hätte, man weiß unter Umständen nicht, wie Familienmitglieder sich verhalten haben, aber vor allem sind die Geschehnisse von damals so unsagbar furchtbar. Jedes Mal, auch bei diesem Buch, schnürt sich mir die Kehle zu, wenn ich von den Ungerechtigkeiten lese, die unschuldigen Menschen widerfahren sind; wenn ich lese, wie „ganz normale“ Leute geredet haben; wie diese ganz normalen Leute plötzlich all ihre Hemmungen verloren haben und sich tatsächlich – wie unglaublich! – im Recht gesehen haben. Machen ja alle. „Was ich tue, das tun andere auch.“ (S. 59) Besonders beeindruckend und erschütternd fand ich die Selbsterkenntnis Silbermanns, dass auch er nicht besser ist: Ausgestattet mit dem Glück, zumindest optisch nicht gleich als Jude verdächtigt zu werden, ertappt er sich wiederholt dabei, die Gesellschaft anderer Juden zu meiden, um nicht selbst „kompromittiert“ zu werden. Das verdeutlicht vielleicht mehr als alles andere, wie verlockend es gewesen sein muss, sich unsichtbar zu machen und einfach der Mehrheit anzuschließen – aus welchen Gründen auch immer und so falsch das auch ist. Wer von uns weiß wirklich, was er getan hätte? Die autobiografischen Einschläge, die dieser Roman sicherlich hat (immerhin ist Boschwitz selbst jüdischer Emigrant aus der Zeit gewesen), sind vermutlich erhebliche Faktoren, die zur Glaubwürdigkeit und zur Intensität beigetragen haben. In jedem Fall: Ziemlich erschütternd und ziemlich lesenswert.

  • Bewertung

    aus Nürensdorf

    5/5

    09.11.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Genial aber traurigerweise top-aktuell!

    Ich habe das Buch fast in einem Zug (haha, einem Durchgang, meine ich!) gelesen. Ich konnte es fast nicht weglegen. In der Tat, ist's ja klar, wie es kommen wird und doch will man genau wissen, ob DER REISENDE es am Schluss doch noch vielleicht schafft. Man wünscht das ihm so. Das Buch - obschon es sich um eine andere Zeit, ein anderes gesellschaftliches Verbrechen handelt - ist heute leider genau so relevant wie dann, als es geschrieben worden ist. Alle müssten es gelesen haben!

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Bewertungen (10)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Haike Zimmer

    Haike Zimmer

    Thalia Dresden – Elbe Park

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.12.2025

    eBook (ePUB 3)

    Frühes Zeitzeugnis

    "Der Reisende" ist der jüdische Kaufmann Silbermann. Ziellos reist er mit dem Zug durch Deutschland, welches er nicht mehr verlassen kann und eigentlich auch nicht will. Es ist das Jahr 1933. Boschwitz Werk, ist ein ganz frühes Zeugnis von der Machtergreifung der Nationalsozialisten und der Entrechtung und Hilflosigkeit der jüdischen Bevölkerung. Es ist sehr vorausschauend auf die kommenden Ereignisse. Das traurige Schicksal des jungen Autors , macht den Roman nochmal doppelt wichtig.
  • Zum Bewerterprofil von Nate Pischner

    Nate Pischner

    Thalia Berlin – Alexa

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ein erstaunliches Zeitdokument.

    Ein erstaunliches Zeitdokument.
  • Zum Bewerterprofil von Ulrike Kaiser

    Ulrike Kaiser

    Thalia Mülheim – Rhein-Ruhr-Zentrum

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.05.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Ein fulminanter Roman aus dem...

    Ein fulminanter Roman aus dem Jahre 1939, der auch heute noch widerspiegelt, wie verzwiefelt die Situation der jüdischen Bevölkerung im Nazi-Deutschland war. Sehr beeindruckend!
  • Zum Bewerterprofil von Karsten Rauchfuss

    Karsten Rauchfuss

    Thalia Oldenburg – Schlosshöfe

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.08.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Mit 23 Jahren schreibt ein Autor...

    Mit 23 Jahren schreibt ein Autor einen Roman, der so unglaublich ist, dass man sich fragt, woher er nur diese Erfahrung und die Sensibilität für seine Hauptfigur hernimmt. Grandios
  • Zum Bewerterprofil von Matthias Preuschoff

    Matthias Preuschoff

    Thalia Mettmann – Königshof Galerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.07.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Egal wohin er reist, Die Schlinge...

    Egal wohin er reist, Die Schlinge um Otto Silbermanns Hals zieht sich mit jeder Seite immer weiter zu. Die ständige Furcht, der Verlust von Familie und Hab und Gut treiben ihn in d

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