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Was vom Tage übrig blieb Roman

7

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.03.2018

Verlag

Blessing

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

22,2/14,6/2,8 cm

Gewicht

475 g

Farbe

Magenta

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Remains of the Day

Übersetzt von

Hermann Stiehl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89667-640-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.03.2018

Verlag

Blessing

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

22,2/14,6/2,8 cm

Gewicht

475 g

Farbe

Magenta

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Remains of the Day

Übersetzt von

Hermann Stiehl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89667-640-5

Herstelleradresse

Blessing Karl Verlag
Neumarkter Strasse 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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3 Sterne

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1 Sterne

Erwartungen nur teilweise erfüllt

Esther N. (Mitglied der Book Circle Community) am 19.01.2024

Bewertungsnummer: 2111908

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zum Inhalt: Stevens dient als Butler in Darlington Hall und stellt sein Leben voll und ganz in den Dienst seines Herrn. Er lebt jahrelang in seiner eigenen Welt bis ihn eines Tages die Vergangenheit einholt. Klasse und Hierarchien prägen die Gesellschaft in welcher er sich aufhält und der er mit Pflichtgefühl dient. Meine Meinung:  Ich hatte sehr hohe Erwartungen an diesen Roman, die leider nicht alle erfüllt wurden. Der Schreibstil von Ishiguro ist gut zu lesen, seine Sprache ist sehr schön und passt gut zum Protagonisten. Leider fehlt der Geschichte der Spannungsbogen. Das Buch ist in der Ich-Form aus der Sicht des emotionslosen Butlers geschrieben. Das ist vom Autor gewollt und literarisch sehr gut gelungen. Ich als Leserin empfand die Geschichte aber oft als langweilig. Ich las die Ausgabe der Büchergilde, die wunderschöne Illustrationen beinhaltet. Dieses Ausgabe ist eines der schönsten Bücher in meiner Sammlung.

Erwartungen nur teilweise erfüllt

Esther N. (Mitglied der Book Circle Community) am 19.01.2024
Bewertungsnummer: 2111908
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zum Inhalt: Stevens dient als Butler in Darlington Hall und stellt sein Leben voll und ganz in den Dienst seines Herrn. Er lebt jahrelang in seiner eigenen Welt bis ihn eines Tages die Vergangenheit einholt. Klasse und Hierarchien prägen die Gesellschaft in welcher er sich aufhält und der er mit Pflichtgefühl dient. Meine Meinung:  Ich hatte sehr hohe Erwartungen an diesen Roman, die leider nicht alle erfüllt wurden. Der Schreibstil von Ishiguro ist gut zu lesen, seine Sprache ist sehr schön und passt gut zum Protagonisten. Leider fehlt der Geschichte der Spannungsbogen. Das Buch ist in der Ich-Form aus der Sicht des emotionslosen Butlers geschrieben. Das ist vom Autor gewollt und literarisch sehr gut gelungen. Ich als Leserin empfand die Geschichte aber oft als langweilig. Ich las die Ausgabe der Büchergilde, die wunderschöne Illustrationen beinhaltet. Dieses Ausgabe ist eines der schönsten Bücher in meiner Sammlung.

Sehr mühsame Geschichte

Bewertung am 04.12.2022

Bewertungsnummer: 1837546

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Leider sehr langatmige Geschichte. Habe mehrmals überlegt abzubrechen und begonnen Absätze nur noch zu überfligen in der Hoffnung es kommt eine Pointe...leider bis zur letzten Seite keine Wende ..

Sehr mühsame Geschichte

Bewertung am 04.12.2022
Bewertungsnummer: 1837546
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Leider sehr langatmige Geschichte. Habe mehrmals überlegt abzubrechen und begonnen Absätze nur noch zu überfligen in der Hoffnung es kommt eine Pointe...leider bis zur letzten Seite keine Wende ..

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Was vom Tage übrig blieb

von Kazuo Ishiguro

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Meinung aus der Buchhandlung

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Markus Felsmann

Thalia Mayersche Köln – Neumarkt

Zum Portrait

5/5

Über die Bedeutung des Erzählens

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Welche Verantwortung hat das Individuum vor der Geschichte, wie können wir Historie begreifen und bewältigen, wie fiktionalisieren wir unser Leben, erzählen es als Roman? – Im Werk des Nobelpreisträgers Kazuo Ishiguros ist <Erinnerung> und die <Funktion von Erinnerungen> ein zentrales Thema. Auch sein wohl bekanntester Roman »The Remains of the Day« (dt. »Was vom Tage übrig blieb«) – 1989 mit dem »Booker Prize« ausgezeichnet – bildet dabei keine Ausnahme. Im Zentrum der Handlung steht der Versuch des alternden Butlers Stevens, sich Aufschluss über sein vergangenes Leben zu schaffen und dabei gleichzeitig seine Selbstachtung zu wahren. Ishiguros Intention ist, dem Leser zu zeigen, dass <Geschichte> an sich sinnlos und willkürlich ist und dass das Vergangene nur durch das Individuum in Form von sinnstiftenden Erzählungen greifbar ist: Stevens’ Erzählung ist dabei eine der wohl traurigsten Liebesgeschichten, die ich je gelesen habe. Sie ist die Geschichte eines Mannes, der nie ahnte, dass er liebt und zu später Erkenntnis gelangt: »For a great many people, the evening is the most enjoyable part of the day. Perhaps, then, there is something to [the] advice that I should cease looking back so much, that I should adopt a more positive outlook and try to make the best of what remains of my day. After all, what can we ever gain in forever looking back and blaming ourselves if our lives have not turned out quite as we might have wished?« Analog zu Autoren wie Ian McEwan, Julian Barnes oder Graham Swift wird auch in den Romanen des Nobelpreisträgers Ishiguro die bedeutende Rolle des Erzählens und der Literatur zum Gegenstand des Erzählten selbst. Bei aller Melancholie zeichnen sie sich dabei durch einen tiefgreifenden Humanismus aus.
  • Markus Felsmann
  • Buchhändler/-in

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5/5

Über die Bedeutung des Erzählens

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Welche Verantwortung hat das Individuum vor der Geschichte, wie können wir Historie begreifen und bewältigen, wie fiktionalisieren wir unser Leben, erzählen es als Roman? – Im Werk des Nobelpreisträgers Kazuo Ishiguros ist <Erinnerung> und die <Funktion von Erinnerungen> ein zentrales Thema. Auch sein wohl bekanntester Roman »The Remains of the Day« (dt. »Was vom Tage übrig blieb«) – 1989 mit dem »Booker Prize« ausgezeichnet – bildet dabei keine Ausnahme. Im Zentrum der Handlung steht der Versuch des alternden Butlers Stevens, sich Aufschluss über sein vergangenes Leben zu schaffen und dabei gleichzeitig seine Selbstachtung zu wahren. Ishiguros Intention ist, dem Leser zu zeigen, dass <Geschichte> an sich sinnlos und willkürlich ist und dass das Vergangene nur durch das Individuum in Form von sinnstiftenden Erzählungen greifbar ist: Stevens’ Erzählung ist dabei eine der wohl traurigsten Liebesgeschichten, die ich je gelesen habe. Sie ist die Geschichte eines Mannes, der nie ahnte, dass er liebt und zu später Erkenntnis gelangt: »For a great many people, the evening is the most enjoyable part of the day. Perhaps, then, there is something to [the] advice that I should cease looking back so much, that I should adopt a more positive outlook and try to make the best of what remains of my day. After all, what can we ever gain in forever looking back and blaming ourselves if our lives have not turned out quite as we might have wished?« Analog zu Autoren wie Ian McEwan, Julian Barnes oder Graham Swift wird auch in den Romanen des Nobelpreisträgers Ishiguro die bedeutende Rolle des Erzählens und der Literatur zum Gegenstand des Erzählten selbst. Bei aller Melancholie zeichnen sie sich dabei durch einen tiefgreifenden Humanismus aus.

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Alexander S.

Thalia Nürnberg

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5/5

Elegant und bittersüß

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Was vom Tage übrig blieb" ist ein literarisches Kunstwerk. Kazuo Ishiguro schafft es einen unspektakulären Roadtrip durch den Süden Englands zu einer anmutigen und zutiefst melancholischen Reise werden zu lassen. Eine Handlung, die geduldig und langsam aus dem aufopferungsvollen Leben des Butlers Steven berichtet. Was dieses Buch zu einem der besten macht, die je gelesen habe, ist jedoch nicht die Geschichte selbst, sondern die Art und Weise wie eben diese erzählt wird. Ishiguros Schreibstil ist ein absoluter Hochgenuss. So vornehm und elegant, als würde jeder Satz unseren Verstand um Erlaubnis bitten, eintreten zu dürfen. Jedes Wort fühlt sich an, als würde Butler Steven es direkt an uns richten. Jeder Absatz ein Zeugnis seiner Seele, die über Jahrzehnte hinweg nichts anderes kannte, als zu dienen, zu funktionieren und eigene Impulse höflich auf Distanz zu halten. Als er sich auf den Weg zu einer ehemaligen Kollegin macht, die womöglich mehr hätte sein können als "nur eine Kollegin", beginnt sein ganzes (verschwendetes?) Leben über ihn hineinzubrechen. Ein fantastisches Buch, nach dessen Lektüre sich alles andere erst einmal wie die Rückseite einer Cornflakes-Packung anfühlen wird.
  • Alexander S.
  • Buchhändler/-in

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5/5

Elegant und bittersüß

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Was vom Tage übrig blieb" ist ein literarisches Kunstwerk. Kazuo Ishiguro schafft es einen unspektakulären Roadtrip durch den Süden Englands zu einer anmutigen und zutiefst melancholischen Reise werden zu lassen. Eine Handlung, die geduldig und langsam aus dem aufopferungsvollen Leben des Butlers Steven berichtet. Was dieses Buch zu einem der besten macht, die je gelesen habe, ist jedoch nicht die Geschichte selbst, sondern die Art und Weise wie eben diese erzählt wird. Ishiguros Schreibstil ist ein absoluter Hochgenuss. So vornehm und elegant, als würde jeder Satz unseren Verstand um Erlaubnis bitten, eintreten zu dürfen. Jedes Wort fühlt sich an, als würde Butler Steven es direkt an uns richten. Jeder Absatz ein Zeugnis seiner Seele, die über Jahrzehnte hinweg nichts anderes kannte, als zu dienen, zu funktionieren und eigene Impulse höflich auf Distanz zu halten. Als er sich auf den Weg zu einer ehemaligen Kollegin macht, die womöglich mehr hätte sein können als "nur eine Kollegin", beginnt sein ganzes (verschwendetes?) Leben über ihn hineinzubrechen. Ein fantastisches Buch, nach dessen Lektüre sich alles andere erst einmal wie die Rückseite einer Cornflakes-Packung anfühlen wird.

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Was vom Tage übrig blieb

von Kazuo Ishiguro

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