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Band 6458

Erste Hilfe Von dreien, die auszogen, das Fürchten zu verlernen — Roman

5

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

8775

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.07.2018

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

19/13,1/2 cm

Gewicht

198 g

Farbe

Wollweiß / Khaki

Auflage

8. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6458-4

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

8775

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.07.2018

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

19/13,1/2 cm

Gewicht

198 g

Farbe

Wollweiß / Khaki

Auflage

8. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6458-4

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

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  • Bewertung

    5/5

    12.07.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Wow

    Das Buch zieht einen in eine andere Welt und die Schreibweise der Autorin ist immer wieder unglaublich interessant und spannend. Man kann gar nicht mehr aufhören zu lesen. Die Schreibweise ist und bleibt einzigartig von Mariana Leky

  • Bewertung

    4/5

    05.07.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein ungleiches Trio mit Charme

    „Ich wollte wissen, wer ich nicht war, weil Gespenster immer gelungener sind als die Leute dahinter.“ (S. 96) Mit „Was man von hier aus sehen kann“ konnte mich die Autorin sehr begeistern, weswegen direkt die weiteren Werke von ihr einziehen mussten. Hier sprach mich besonders der gewohnt skurrile Klappentext an. Auch wenn die ersten Kapitel des Buches ein wenig gewöhnungsbedürftig und zu geballt waren, so konnte mich der weitere Verlauf der Geschichte mehr überzeugen. Das Cover: Bei den erschienenen Werken der Autorin sprechen nicht nur die simplen und herzlichen Illustrationen an, sondern auch der farbenfrohe Buchrücken. Man bringt diese Aufmachung direkt mit Mariana Leky in Verbindung, was ich persönlich sehr schön finde. Die Handlung: Die Erzählstimme des Buches arbeitet aktuell in einem Kleintierladen. Zusammen mit Sylvester, der von vielen umschwärmt wird, lebt sie in einer kleinen Wohnung. Eines Tages klopft Matilda mit einem riesigen Hund bei ihrer Wohngemeinschaft an, und würde gerne bei ihnen einziehen. Sie kann aktuell nicht allein wohnen, da sie das Gefühl hat, den Verstand verliert. Zu dritt versuchen sie die Ursprünge von Matildas Ängsten zu ergründen und diesen entgegenzutreten. Meine Meinung: Diese Geschichte machte es mir nicht leicht. Zu Anfang wurde man mit zu vielen Informationen beworfen, lange waren die Charaktere nur Schemen und nicht greifbar genug und Verwirrung wurde bei mir in Großbuchstaben geschrieben. Doch ich wollte das Buch nicht aufgeben und biss mich durch die ersten Kapitel und wurde im weiteren Verlauf positiv überrascht. Man muss der Geschichte mehrere Chancen geben, damit sie sich entfalten kann, aber danach wird man mit einem herzlichen und liebenswerten Trio belohnt. Die Charaktere: Skurril, mit vielen Ecken und Kanten und ganz viel Authentizität. Man verzeiht ihnen die Fehler, feuert sie an und wünscht ihnen einfach nur das Beste. Dafür, dass ich anfangs keinen Zugang zu ihnen finden konnte, so wuchsen sie mir immer mehr ans Herz. Das zufällig zusammengewürfelte Trio sorgt für viel Situationskomik und herzerwärmende Momente, die mir noch immer positiv im Kopf sind. Fazit: Wahrscheinlich nicht für alle das richtige Buch, wenn man sich jedoch darauf einlässt, dann hält es einige schöne Momente bereits. Von mir gibt es aufgrund des erschwerten Einstiegs 3,5/5 Sterne.

  • Dr_ M

    aus Sachsen

    3/5

    25.07.2018

    Buch (Taschenbuch)

    "Glauben Sie, ich bin verrückt?"

    Wenn man das seinen Therapeuten fragt, will man wahrscheinlich getröstet werden und hofft auf eine negative Antwort. Als Matilda diese Frage stellt, windet sich die Dame ihr gegenüber geschickt aus dem geistigen Umklammerungsversuch. Sie hätte es nur mit verrückten Ängsten zu tun, lässt sie verlauten. Das beruhigt nur etwas, denn Matilda zeigt klare Symptome einer heftigen Angststörung: Sie kann einfach nicht mehr über die Straße gehen. Was für Außenstehende einen gewissen Grad von Komik besitzen kann, erweist sich für Betroffene als blanker Horror. Sie kommen nicht gegen ihre Ängste an, obwohl sie genau wissen, dass es keinen wirklich begreifbaren Grund für sie gibt. Das erscheint ihnen dann tatsächlich wie der beginnende Wahnsinn. Leider schlägt sich Mariana Leky, ob nun gewollt oder nicht, auf die Seite der Komik. Man kann ihr dabei natürlich nicht vorwerfen, sich über Matilda lustig zu machen. Aber die Anlage ihrer Geschichte macht es dem Leser unmöglich, sich in Matilda zu versetzen, weil sie sie nicht aus deren Perspektive erzählt, sondern aus der Sicht einer Außenstehenden, die sich gemeinsam mit ihrem Wohngenossen zwar um Matilda kümmert, dabei aber recht ratlos ist. Auch die leicht skurrile Beziehung der beiden Ersthelfer wird von der komischen Seite her erzählt. Unterstützt und befördert wird dieser Stil von einer Sprache, die besonders in der Dialogform ins Extreme abgleitet. Was Marina Leky da zelebriert, erinnert an eine Bilderbuchsprache für Erstleser. Man kann so etwas sicher als Stilmittel einsetzen, muss es aber auch nicht auf die Spitze treiben. Was bleibt, ist eine merkwürdig erzählte Geschichte, die irgendwie komisch, aber nicht gerade zum Lachen ist, der Spannung fehlt, die den Horror einer Angststörung nicht wirklich wiedergibt, ihn aber wenigstens irgendwie beschreibt. Alles weder Fisch noch Fleisch, geschrieben in einer Sprache, die künstlich wirkt und auch hier bereits dennoch irgendwie originell. Wer so schreibt, muss auch ähnlich denken. Dadurch fällt bereits dieser Erstling aus dem Rahmen und macht auf die Autorin aufmerksam. Ihre späteren Werke sind deutlich besser.

  • Bewertung

    aus Bayreuth

    5/5

    07.04.2021

    eBook (ePUB)

    Ungewöhnlicher Stil, aber wunderschön

    Fast poetischer Stil, auf den man sich einlassen muss. Es wird nicht viel erklärt, die Hintergründe der Personen bleiben im unklaren. Der Leser darf sie nur auf einem Wegabschnitt begleiten. Mutet daher manchmal wie eine Kurzgeschichte an. Alltagssituationen werden teilweise auf verquere Weise beschrieben und öffnen eine neue Sichtweise.

  • Bewertung

    aus Windeck

    5/5

    07.04.2021

    eBook (ePUB)

    Fluffig - locker zu lesen

    Eine außergewöhnliche Freundschaft , die so beschrieben wird, dass es ich fluffig, leicht und locker lesen ließ. Der Schreibstil von Mariana Leky gefiel mir schon bei "Was man von hier aus sehen kann" sehr gut. Auch dieses Buch ist wärmstens zu empfehlen!

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Bewertungen (5)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Emma Pastuschek

    Emma Pastuschek

    Thalia Jena – Goethe-Galerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.02.2024

    Buch (Taschenbuch)

    "Erste Hilfe" ist Kakao für die Seele.

    Leichtherzig, freundlich und unsäglich liebevoll wird ein psychologisch wichtiges Thema beleuchtet: soziale Angststörungen. Eingebettet in den wunderherrlich-spielerisch poetischen Mariana Leky's fühlt man sich in diesem Roman einfach wohl.
  • Zum Bewerterprofil von Claudia Engelmann

    Claudia Engelmann

    Thalia Korbach

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.01.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Mariana Leky braucht nicht viele Worte...

    Matildas Leben ist nicht gerade einfach: sie glaubt, verrückt zu werden, den Verstand zu verlieren. Also braucht sie Hilfe, aber nicht von irgendwem, sondern von der Ich-Erzählerin dieses schmalen Romans, die in einer Kleintierhandlung arbeitet. Daher kennt auch Matilda sie. Aber da ist auch noch Sylvester, der, dem die Wohnung gehört, in der die Erzählerin lebt und in die Matilda nun einzieht, vorläufig jedenfalls. Sylvester ist auch nicht ohne, er ist ein wahrer Frauenliebling und immer damit beschäftigt, sich verleugnen zu lassen. Weil er verliebt ist und zwar in die Erzählerin. Alles ist ein bisschen kompliziert, aber die erste Hilfe naht ja...und am Ende ist es eine turbulente, völlig verrückte Geschichte, die auf typische Leky-Weise mit viel feinem Humor erzählt wird.
  • Zum Bewerterprofil von Judith-Lea Bothmer

    Judith-Lea Bothmer

    Thalia Pforzheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.09.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Seelentröster

    Beeindruckend nimmt Mariana Leky in ihrem Roman „Erste Hilfe“ zu einem Thema Stellung, das in der heutigen Gesellschaft immer mehr an Aktualität zugewinnt. Angstzustände und Panikattacken sind psychische Phänomene, die mittlerweile so weit verbreitet sind wie Kopfschmerzen und Schlafstörungen. Matilda, Sylvester und die Ich-Erzählerin sind Charaktere, die durch ihre liebevolle, realistische und originelle Gestaltung auf ganzer Linie überzeugen und die Leserschaft verzaubern. „Erste Hilfe“ ist eine wunderschöne Erzählung über Freundschaft, Zusammenhalt, Akzeptanz und nicht zuletzt Toleranz. Lekys großes Talent besteht darin, schwierigen Situationen und Themen in einfacher und leichter Sprache zu begegnen, sodass den Leser trotz der ernsten Thematik eine humorvolle und kurzweilige Lektüre erwartet.
  • Zum Bewerterprofil von Annegrit Fehringer

    Annegrit Fehringer

    Thalia Kassel

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.07.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Herrlich!!!

    Dieses großartige Buch darf in keinem Urlaubskoffer fehlen! Herrlich schräg und schrill! Wunderbar!
  • Zum Bewerterprofil von Jonas Schindhelm

    Jonas Schindhelm

    Thalia Leipzig – Allee-Center

    Buchhändler*in

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    4/5

    09.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Lekys Debütroman

    Von drei Menschen, die sich gegen eine unsichtbare Kraft behaupten müssen. Das Besondere liegt in der Tonalität — Leky schafft es, existenzielle Bedrängnis mit einer fast filmischen Leichtigkeit zu verbinden, ohne dabei in Verharmlosung zu verfallen. Die psychologische Tiefe offenbart sich nicht durch psychologische Analyse, sondern durch Beobachtung. Sie arbeitet mit Understatement und feinen Beobachtungen, die das Alltägliche durchlässig machen für das Existenzielle. Die Geschichte bleibt dabei zugänglich, ohne dabei oberflächlich zu werden — ein seltenes Gleichgewicht.

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