Der kleine Häwelmann

Theodor Storm

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Beschreibung

Der kleine Hawelmann - ein Kinderbuchklassiker von Theodor StormDer beliebte Kinderbuchklassiker von Theodor Storm: Perfekt fr die ganze FamilieMit den unverwechselbaren Original-Illustrationen von Felicitas KuhnBesonderes Extra: Kinderlieder mit Noten und allen StrophenEines Nachts rollt der kleine Hwelmann in seinem Bettchen aus dem Zimmer, ber die Straen, durch den Wald bis zum Himmel hinauf. Der gutmtige, alte Mond leuchtet ihm dabei den Weg. Wen der kleine Hwelmann auf seiner Reise trifft und was er alles erlebt, erzhlt Theodor Storm in diesem Kinderbuchklassiker. Die einfhlsamen Illustrationen ziehen dabei nicht nur kleine Leser in ihren Bann. Durch die wunderschnen Bilder der bekannten Illustratorin Felicitas Kuhn ist die abenteuerliche Geschichte vom kleinen Hwelmann schon fr die Kleinsten gut verstndlich.Als besonderes Extra finden sich auch das passende Gedicht von Theodor Storm in diesem Buch sowie zwei bekannte Kinderlieder. Diese sind mit Noten und allen Strophen abgebildet - zum einfachen Mitsingen und gemeinsamen Musizieren. Ein tolles eBook fr die ganze Familie!

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Altersempfehlung 1 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 09.08.2018
Illustrator Felicitas Kuhn
Verlag Schwager & Steinlein Verlag
Seitenzahl 18 (Printausgabe)
Dateigröße 3014 KB
Auflage 1. Auflage
Sprache Deutsch
EAN 9783815557228

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3/5

Nostalgisches Märchen

Münevver Bolat aus Hamburg am 15.03.2018

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Bevor ich mit der eigentlichen Rezension beginne, möchte ich noch einige Worte zum Buch und auch zum Autor Theodor Storm sagen. Das Märchen, welches Theodor Storm im Jahr 1849 für seinen ältesten Sohn Hans schrieb, beschreibt ein Kind, dass übertrieben viel Aufmerksamkeit fordert. Deshalb auch der Ausdruck "Häwelmann". Dieser ist ungewöhnlich für unseren Alltag, da der Begriff aus dem Niederdeutschen entsprungen ist. Die Geschichte beginnt mit einem schlaflosen Häwelmann, der am liebsten weiterhin in seinem Rollbett umherfahren würde und deshalb seine tief schlafende Mutter nervt. Sie allerdings schläft so fest, dass sie den Knirps nicht hört. Und plötzlich hört der Häwelmann nicht mehr auf. Es dröhnt sein lautes "Mehr, mehr!" im ganzen Raum. Als der Mond den Häwelmann erblickt, fängt er an ihn zu fahren. So beginnt die abenteuerliche Nachtreise des Häwelmanns. Sie fahren durch die Stadt und durch den Wald. Alle Lebewesen jedoch scheinen schon längst zu schlafen, sogar die Sterne. Bei Sonnenaufgang passiert dann etwas Unerwartetes. "Der kleine Häwelmann" mag zwar ein Kindermärchen sein, doch durch die Formulierungen kann ich mir vorstellen, dass es von einigen Kindern nicht beim ersten Hören verstanden wird. Die Illustrationen wiederum sollen den Text unterstützen und erklären die Geschichte im Grunde. Mir persönlich haben sie nicht gefallen, da die Bilder zu abstrakt waren. Ein Märchen endet wie gewöhnlich mit einem Happy-End, das tut es hier auch. Insgesamt habe ich das Kinderbuch nicht vollständig spüren können, da die Bilder sehr kalt und distanziert wirkten. Normalerweise bin ich von einem Kinderbuch immer sehr angetan. Das mag vielleicht einfach daran liegen, dass das Märchen anders war. Anders kann auch gut sein, so ist es nicht. Es hat jedoch meinen Geschmack nicht vollständig treffen können. Der Protagonist, also der Häwelmann hingegen wurde realistisch genug dargestellt und spiegelt das Verhalten vieler Kinder heute wider. Etwas sehr übertrieben fand ich die Szene, in der, der Mond den Häwelmann ist Wasser "schmeißt", damit dieser erst einmal das Schwimmen lernt. Das Verhalten soll erzieherisch sein, jedoch wirkt es meiner Meinung nach sehr streng. Ich kann mir aber vorstellen, dass zu dieser Zeit Kinder genau so erzogen wurden. "Der kleine Häwelmann" ist sicherlich ein schönes Werk für nostalgische Leser und auch etwas ältere Menschen.

3/5

Nostalgisches Märchen

Münevver Bolat aus Hamburg am 15.03.2018
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Bevor ich mit der eigentlichen Rezension beginne, möchte ich noch einige Worte zum Buch und auch zum Autor Theodor Storm sagen. Das Märchen, welches Theodor Storm im Jahr 1849 für seinen ältesten Sohn Hans schrieb, beschreibt ein Kind, dass übertrieben viel Aufmerksamkeit fordert. Deshalb auch der Ausdruck "Häwelmann". Dieser ist ungewöhnlich für unseren Alltag, da der Begriff aus dem Niederdeutschen entsprungen ist. Die Geschichte beginnt mit einem schlaflosen Häwelmann, der am liebsten weiterhin in seinem Rollbett umherfahren würde und deshalb seine tief schlafende Mutter nervt. Sie allerdings schläft so fest, dass sie den Knirps nicht hört. Und plötzlich hört der Häwelmann nicht mehr auf. Es dröhnt sein lautes "Mehr, mehr!" im ganzen Raum. Als der Mond den Häwelmann erblickt, fängt er an ihn zu fahren. So beginnt die abenteuerliche Nachtreise des Häwelmanns. Sie fahren durch die Stadt und durch den Wald. Alle Lebewesen jedoch scheinen schon längst zu schlafen, sogar die Sterne. Bei Sonnenaufgang passiert dann etwas Unerwartetes. "Der kleine Häwelmann" mag zwar ein Kindermärchen sein, doch durch die Formulierungen kann ich mir vorstellen, dass es von einigen Kindern nicht beim ersten Hören verstanden wird. Die Illustrationen wiederum sollen den Text unterstützen und erklären die Geschichte im Grunde. Mir persönlich haben sie nicht gefallen, da die Bilder zu abstrakt waren. Ein Märchen endet wie gewöhnlich mit einem Happy-End, das tut es hier auch. Insgesamt habe ich das Kinderbuch nicht vollständig spüren können, da die Bilder sehr kalt und distanziert wirkten. Normalerweise bin ich von einem Kinderbuch immer sehr angetan. Das mag vielleicht einfach daran liegen, dass das Märchen anders war. Anders kann auch gut sein, so ist es nicht. Es hat jedoch meinen Geschmack nicht vollständig treffen können. Der Protagonist, also der Häwelmann hingegen wurde realistisch genug dargestellt und spiegelt das Verhalten vieler Kinder heute wider. Etwas sehr übertrieben fand ich die Szene, in der, der Mond den Häwelmann ist Wasser "schmeißt", damit dieser erst einmal das Schwimmen lernt. Das Verhalten soll erzieherisch sein, jedoch wirkt es meiner Meinung nach sehr streng. Ich kann mir aber vorstellen, dass zu dieser Zeit Kinder genau so erzogen wurden. "Der kleine Häwelmann" ist sicherlich ein schönes Werk für nostalgische Leser und auch etwas ältere Menschen.

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I. D.

Thalia Recklinghausen - Palais Vest

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3/5

Wunderschöne Ausgabe!

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Der kleine Häwelmann ist beim Einbruch der Nacht ganz und gar nicht müde. Er fordert den Mond dazu auf über den Himmel zu fahren in seiner kleinen Wiege. Immerfort will der kleine Häwelmann noch mehr und weiter, und er kann einfach nie genug bekommen – bis der Morgen anbricht. Die Illustrationen hat Ulrike Möltgen für diese Ausgabe beigesteuert, und sie haben gleichzeitig etwas Geheimnisvolles und etwas Offenbarendes. Der Mond sieht stets irgendwie mysteriös aus. Die Insel-Bücherei bringt sehr schöne Ausgaben raus, und der Klassiker vom kleinen Häwelmann von Theodor Storm gehört definitiv dazu! Eine wirklich reizende Ausgabe dieses Klassikers!
3/5

Wunderschöne Ausgabe!

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Der kleine Häwelmann ist beim Einbruch der Nacht ganz und gar nicht müde. Er fordert den Mond dazu auf über den Himmel zu fahren in seiner kleinen Wiege. Immerfort will der kleine Häwelmann noch mehr und weiter, und er kann einfach nie genug bekommen – bis der Morgen anbricht. Die Illustrationen hat Ulrike Möltgen für diese Ausgabe beigesteuert, und sie haben gleichzeitig etwas Geheimnisvolles und etwas Offenbarendes. Der Mond sieht stets irgendwie mysteriös aus. Die Insel-Bücherei bringt sehr schöne Ausgaben raus, und der Klassiker vom kleinen Häwelmann von Theodor Storm gehört definitiv dazu! Eine wirklich reizende Ausgabe dieses Klassikers!

I. D.
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Kerstin Hahne

Thalia Bielefeld

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5/5

zum 200.Geburtstag Storms eine gelungene Umsetzung

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Wer heutzutage „Der kleine Häwelmann“ hört, hat vielleicht noch die nostalgisch-freundlichen Illustrationen von Else Wenz-Vietor (1926) vor Augen.Eigentlich ist die Geschichte des unersättlichen kleinen Schreihalses zwar nicht unbedingt kinderuntypisch, aber richtig warm geworden bin ich früher mit dieser Erzählung nie. Nun ist der Häwelmann in einer illustrierten Ausgabe der Insel-Bibliothek(Nr.1441!) - anlässlich Storms 200.Geburtstag - neu erschienen und kann dem einen oder anderen Erwachsenen eventuell Vergessenes wieder näherbringen. Künstlerin Ulrike Möltgen geht dabei mit Papier, Tuch,Spitze,Pappen, auch Fäden, in Collagentechnik zusammengefügt an die Geschichte heran, ihre Mutter ist ein gestresste junge Frau, die endlich ihre Ruhe möchte und das nervige Kind anscheinend auch allein erzieht. Möltgen dabei spielt mit blauen, blassgelben und schwarzen Tönen, beindruckend auch die Scheinwerferaugen der schwarzen Katze im roten Wald. Geheimnisvoll goldglänzend kommt der Mond daher und ihre Sterne sind mal Punkte, mal Sterne und mal Götter/Menschenwesen am Nachthimmel in schimmernder Spitze mit Goldsternen in den Haaren, bis der Häwelmann den Bogen überspannt und der Mond seine Laterne ausmacht. Als bald darauf die hell-weiße Sonne aufgeht, duldet die allerdings niemanden an ihrem Firmament und wirft das erschrocken blickende Kerlchen ins Meer.Da aber kommt Mama und rettet den Sohn vorm Ertrinken bzw. den ihn umfangenden (Alp-)Traum. Eine kleine,aber feine, gelungene Umsetzung dieser klassischen Geschichte - von einer Künstlerin, die Sie sich merken sollten !
5/5

zum 200.Geburtstag Storms eine gelungene Umsetzung

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Wer heutzutage „Der kleine Häwelmann“ hört, hat vielleicht noch die nostalgisch-freundlichen Illustrationen von Else Wenz-Vietor (1926) vor Augen.Eigentlich ist die Geschichte des unersättlichen kleinen Schreihalses zwar nicht unbedingt kinderuntypisch, aber richtig warm geworden bin ich früher mit dieser Erzählung nie. Nun ist der Häwelmann in einer illustrierten Ausgabe der Insel-Bibliothek(Nr.1441!) - anlässlich Storms 200.Geburtstag - neu erschienen und kann dem einen oder anderen Erwachsenen eventuell Vergessenes wieder näherbringen. Künstlerin Ulrike Möltgen geht dabei mit Papier, Tuch,Spitze,Pappen, auch Fäden, in Collagentechnik zusammengefügt an die Geschichte heran, ihre Mutter ist ein gestresste junge Frau, die endlich ihre Ruhe möchte und das nervige Kind anscheinend auch allein erzieht. Möltgen dabei spielt mit blauen, blassgelben und schwarzen Tönen, beindruckend auch die Scheinwerferaugen der schwarzen Katze im roten Wald. Geheimnisvoll goldglänzend kommt der Mond daher und ihre Sterne sind mal Punkte, mal Sterne und mal Götter/Menschenwesen am Nachthimmel in schimmernder Spitze mit Goldsternen in den Haaren, bis der Häwelmann den Bogen überspannt und der Mond seine Laterne ausmacht. Als bald darauf die hell-weiße Sonne aufgeht, duldet die allerdings niemanden an ihrem Firmament und wirft das erschrocken blickende Kerlchen ins Meer.Da aber kommt Mama und rettet den Sohn vorm Ertrinken bzw. den ihn umfangenden (Alp-)Traum. Eine kleine,aber feine, gelungene Umsetzung dieser klassischen Geschichte - von einer Künstlerin, die Sie sich merken sollten !

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