Die Nickel Boys

Roman. Pulitzer-Preis 2020

Colson Whitehead

(137)
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Beschreibung

Colson Whiteheads neuer Roman über die erschütternde Geschichte zweier Jungen – Ausgezeichnet mit dem Publitzer Preis 2020

Florida, Anfang der sechziger Jahre. Der sechzehnjährige Elwood lebt mit seiner Großmutter im schwarzen Ghetto von Tallahassee und ist ein Bewunderer Martin Luther Kings. Als er einen Platz am College bekommt, scheint sein Traum von gesellschaftlicher Veränderung in Erfüllung zu gehen. Doch durch einen Zufall gerät er in ein gestohlenes Auto und wird ohne gerechtes Verfahren in die Besserungsanstalt Nickel Academy gesperrt. Dort werden die Jungen missbraucht, gepeinigt und ausgenutzt. Erneut bringt Whitehead den tief verwurzelten Rassismus und das nicht enden wollende Trauma der amerikanischen Geschichte zutage. Sein neuer Roman, der auf einer wahren Geschichte beruht, ist ein Schrei gegen die Ungerechtigkeit.

Colson Whitehead, 1969 in New York geboren, studierte an der Harvard University und arbeitete für die New York Times, Harper's und Granta. Whitehead erhielt den Whiting Writers Award (2000) und den Young Lion’s Fiction Award (2002) und war Stipendiat der MacArthur „Genius“ Fellowship. Für seinen Roman Underground Railroad wurde er mit dem National Book Award 2016 und dem Pulitzer-Preis 2017 ausgezeichnet. Für seinen Roman Die Nickel Boys erhielt er 2020 erneut den Pulitzer-Preis. Bei Hanser erschienen bisher John Henry Days (Roman, 2004), Der Koloß von New York (2005), Apex (Roman, 2007), Der letzte Sommer auf Long Island (Roman, 2011), Zone One (Roman, 2014), Underground Railroad (Roman, 2017), Die Nickel Boys (Roman, 2019) und Harlem Shuffle (Roman, 2021). Der Autor lebt in Brooklyn.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 03.06.2019
Verlag Carl Hanser Verlag
Seitenzahl 224
Maße (H) 21,8/14,1/3 cm
Gewicht 408 g
Auflage 2
Originaltitel ??
Übersetzer Henning Ahrens
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-26276-8

Buchhändler-Empfehlungen

Daniel Thiele, Thalia-Buchhandlung Hamm

Gerade der nüchterne Schreibstil lässt den Rassismus und die Ungerechtigkeit der 60er-Jahre in den USA besonders bedrückend und intensiv erscheinen. Ein gelungener, wichtiger Roman!

Ungesühnte Verbrechen

Iris Rosenthal, Thalia-Buchhandlung Braunschweig

Auf dem Gelände der Nickel-Academy wurde bei Ausgrabungen ein versteckter Friedhof gefunden. Begraben wurden dort die "Nickel Boys", ehemalige Insassen dieser Erziehungsanstalt, die zu Tode gefoltert worden waren. Die Nickel-Academy war ein Ort der Willkür und Rechtslosigkeit für unzählige schwarze Jugendliche im Amerika der 60-er Jahre. Der Auror Colson Whitehead greift erneut das Thema Rassismus auf und gibt den unzähligen Toten mit diesem Buch wieder einen Namen. Er prangert die Zustände in diesen Erziehungsanstalten an, aber auch die Gesetze der damaligen Zeit , die jeden schwarzen Bürger zum Opfer machen konnten. Augrund der Aktualität und der Rassismusthematik empfehle ich diesen Roman.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
137 Bewertungen
Übersicht
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16
1
0

Grausam und verstörend
von gaby2707 aus München am 24.09.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Durch einen Zufall bin ich auf dieses Buch von Colson Whitehead gestoßen: Die Nickel Boys. Ein Buch, das vor extremer, rassistischer Gewalt, Willkür und Demütigungen nur so strotzt. Doch worum geht es: Der sechzehn, farbige Elwood Curtis ist intelligent, fleißig und sehr ehrgeizig. Er hat Pläne für seine Zukunft und als er ein... Durch einen Zufall bin ich auf dieses Buch von Colson Whitehead gestoßen: Die Nickel Boys. Ein Buch, das vor extremer, rassistischer Gewalt, Willkür und Demütigungen nur so strotzt. Doch worum geht es: Der sechzehn, farbige Elwood Curtis ist intelligent, fleißig und sehr ehrgeizig. Er hat Pläne für seine Zukunft und als er eine Collegezusage bekommt, was in den 1960er Jahren in Florida absolut keine Selbstverständlichkeit ist, geht ein Traum für ihn in Erfüllung. Durch Verkettung unglücklicher Umstände allerdings soll es dazu nicht kommen. Stattdessen kommt er in die Besserungsanstalt „Nickel Academy“ und erfährt dort, wie tief der Rassismus immer noch in den Köpfen der „Lehrer“ verwurzelt ist. Wie brutal sie ihre „Macht“ hier gegenüber Kindern ausleben. Wie unfassbar grausam sie sein können. Erst 60 Jahre später werden die Gräueltaten und die Gräber vieler toter Jungen aufgedeckt. Mir ist der junge Elwood sofort sehr sympathisch. Umso mehr habe ich mit ihm gelitten, gebangt und gehofft, dass er dem Wahnsinn, der Gewalt, dem Missbrauch und der Willkür der Anstalt irgendwann entkommen kann. Elwood versucht verzweifelt seine Würde zu behalten und den Glauben an das Gute im Menschen nicht zu verlieren. Colson Whitehead langweilt mich nicht mit geschichtlichem Hintergrund, sondern arbeitet das Thema Gewalt und Rassismus in diesen Anstalten, derer es wohl mehrere gab, nüchtern aber sehr eindringlich auf. Er berichtet schonungslos und offen vom tief verwurzelten Rassismus in der amerikanischen Geschichte. Es tut mir beim Lesen fast selbst weh, wenn ich erfahree, was diese Kinder, unterteilt in schwarz und weiß, dort haben erdulden müssen. Neben Elwood hat mich auch die Nebenfiguren von Turner angesprochen. Eigentlich das genaue Gegenteil von Elwood. Trotzdem sind die Beiden Freunde geworden und halten in dieser Hölle zusammen. Beim Lesen kommt auch immer wieder heraus, dass nicht nur die Schwarzen unter der Willkür der Aufseher zu leiden hatten. Den hellhäutigen Jungs ging es auch nicht viel besser. Mich hat dieses Buch stark beeindruckt, betroffen gemacht und an manchen Stellen auch schockiert. Aber gerade das Thema Rassismus ist auch heute noch sowohl in USA als auch, zwar nicht ganz so krass, bei uns vorhanden. Ein Roman, der unsere Aufmerksamkeit mal wieder wachrütteln kann.

von einer Kundin/einem Kunden am 23.07.2021

Elwood ist eigentlich ein guter Junge. Nur durch Pech landet er in einem gestohlenen Auto. Und da er die "falsche" Hautfarbe hat, kommt er ohne fairen Prozess ins Nickel. Im Nickel sind die Rassenunterschiede deutlicher zu spüren, hier herrschen Gewalt und Missbrauch. Doch Elwood möchte ausbrechen, denn Aufgeben ist keine Option... Elwood ist eigentlich ein guter Junge. Nur durch Pech landet er in einem gestohlenen Auto. Und da er die "falsche" Hautfarbe hat, kommt er ohne fairen Prozess ins Nickel. Im Nickel sind die Rassenunterschiede deutlicher zu spüren, hier herrschen Gewalt und Missbrauch. Doch Elwood möchte ausbrechen, denn Aufgeben ist keine Option. Ein berührender Roman über Rassismus und Gewalt, mit einem Helden, dem man alles Glück der Welt wünscht und der sich immer wieder aufrappelt, wenn das Leben ihn stolpern lässt. Unbedingt lesen!

von einer Kundin/einem Kunden am 23.07.2021

Die Nickel-Academy - eine Besserungsanstalt für Kinder und Jugendliche Anfang der Sechzigerjahre in Florida. Whitehead erzählt in diesem Roman auf beeindruckende Weise wie der strebsame sechzehnjährige Elwood dorthin gerät und wie es ihm dort ergeht. Es gibt ja einige Bücher und Filme über solche Einrichtungen, aber wie es der R... Die Nickel-Academy - eine Besserungsanstalt für Kinder und Jugendliche Anfang der Sechzigerjahre in Florida. Whitehead erzählt in diesem Roman auf beeindruckende Weise wie der strebsame sechzehnjährige Elwood dorthin gerät und wie es ihm dort ergeht. Es gibt ja einige Bücher und Filme über solche Einrichtungen, aber wie es der Rassismus in den USA ermöglicht, die schwarzen Kinder unter diesen hilflos Ausgelieferten noch schlechter zu behandeln als die weißen, ist schier unerträglich.


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