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Die Nickel Boys

Roman. Pulitzer-Preis 2020

Buch (Gebundene Ausgabe)

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Die Nickel Boys

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.06.2019

Verlag

Carl Hanser Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,8/14,1/3 cm

Gewicht

408 g

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.06.2019

Verlag

Carl Hanser Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,8/14,1/3 cm

Gewicht

408 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

??

Übersetzt von

Henning Ahrens

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-26276-8

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Heimmissbrauch und Willkürjustiz

Danyboy (Mitglied der Book Circle Community) am 02.11.2023

Bewertungsnummer: 2059799

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sooo, trotz “nur” 220 Seiten hatte ich ne Weile an diesem Buch. Nach der “Harlem Shuffle”-Lesung in Zürich hab ich mir zunächst mal “Die Nickel Boys” vorgenommen. Den Pulitzerpreis hat Whitehead dafür gekriegt, sicherlich zurecht… Worum gehts? Um das “Nickel”, ein Heim für schwer erziehbare Jugendliche, für jugendliche Straftäter und (angebliche) Tunichtgute. Wir sind in den frühen 1960er Jahren, das Heim ist zweigeteilt: In einen Teil für Weisse und einen für POC. Unnötig zu sagen, dass die POC-Jugendlichen noch wesentlich schlechter dran sind… Der Roman zeigt nüchtern und schonungslos den Rassismus der USA auf. Die katastrophale Situation von Farbigen, die Willkür der Justiz und vor allem: Der himmeltraurige Alltag in Heimen und Anstalten. Gewalt, Unrecht in kompletter Willkür. Die Geschichte dreht sich hauptsächlich um Elwood, ein schwarzer Jugendlicher, der aus Versehen und unschuldig in einen Autodiebstahl verwickelt wird. Dabei war er immer fleissig, rechtschaffen, vielversprechend, intelligent. Und ein Verehrer von Martin Luther King. Whitehead lässt Elwood an der Welt und der Realität verzweifeln. Die rassistische Umgebung schleift seine Ideale, seine Werte ab. Und dies ist für Leser:innen wie ein Schlag in die Magengrube. Whiteheads Stil ist nüchtern, knapp, unspektakulär. Manchmal so knapp, dass es für mich den Lesefluss etwas störte. Wer es emotionaler mag, sollte Ann Petrys “Die Strasse” lesen. Aber “Die Nickel Boys” klagen leiser an. Deshalb aber nicht minder wuchtig. Es bleibt Wut und Hilflosigkeit. Insgesamt dringende Empfehlung!
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Heimmissbrauch und Willkürjustiz

Danyboy (Mitglied der Book Circle Community) am 02.11.2023
Bewertungsnummer: 2059799
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sooo, trotz “nur” 220 Seiten hatte ich ne Weile an diesem Buch. Nach der “Harlem Shuffle”-Lesung in Zürich hab ich mir zunächst mal “Die Nickel Boys” vorgenommen. Den Pulitzerpreis hat Whitehead dafür gekriegt, sicherlich zurecht… Worum gehts? Um das “Nickel”, ein Heim für schwer erziehbare Jugendliche, für jugendliche Straftäter und (angebliche) Tunichtgute. Wir sind in den frühen 1960er Jahren, das Heim ist zweigeteilt: In einen Teil für Weisse und einen für POC. Unnötig zu sagen, dass die POC-Jugendlichen noch wesentlich schlechter dran sind… Der Roman zeigt nüchtern und schonungslos den Rassismus der USA auf. Die katastrophale Situation von Farbigen, die Willkür der Justiz und vor allem: Der himmeltraurige Alltag in Heimen und Anstalten. Gewalt, Unrecht in kompletter Willkür. Die Geschichte dreht sich hauptsächlich um Elwood, ein schwarzer Jugendlicher, der aus Versehen und unschuldig in einen Autodiebstahl verwickelt wird. Dabei war er immer fleissig, rechtschaffen, vielversprechend, intelligent. Und ein Verehrer von Martin Luther King. Whitehead lässt Elwood an der Welt und der Realität verzweifeln. Die rassistische Umgebung schleift seine Ideale, seine Werte ab. Und dies ist für Leser:innen wie ein Schlag in die Magengrube. Whiteheads Stil ist nüchtern, knapp, unspektakulär. Manchmal so knapp, dass es für mich den Lesefluss etwas störte. Wer es emotionaler mag, sollte Ann Petrys “Die Strasse” lesen. Aber “Die Nickel Boys” klagen leiser an. Deshalb aber nicht minder wuchtig. Es bleibt Wut und Hilflosigkeit. Insgesamt dringende Empfehlung!

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Rassismus in den 60-er Jahren und dennoch aktuell

Arienette am 07.05.2023

Bewertungsnummer: 1937154

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie schon in "Underground Railroad" behandelt Colson Whithead in seinem neuen Roman das Thema amerikanischer Rassismus, nur spielt "Die Nickel Boys" um 1960, also etwas über 100 Jahre später und ist sein siebter Roman, in dem er diesmal auf fantastische, spielerische Elemente verzichtet. "Die Nickel Boys" beruht auf der wahren Geschichte der Florida Industrial School. Im Prolog schildert Colson Whitehead die Arbeiten von Archäologiestudenten auf dem Terrain der Florida School of Boys. Eine Interessengruppe von ehemaligen Schülern ( White House Boys ) forderten eine Aufklärung der Todesfälle. Im Mittelpunkt steht Elwood Curtis, ein 16-jähriger Jugendlicher aus Tampa. Elwood lebt bei seiner Großmutter und interessiert sich für Martin Luther King. Durch seine Intelligenz schafft er es auf's College. Auf dem Weg dorthin gerät er beim Trampen an den Falschen und somit in die Mühlen des Systems. Diskriminierung, Folter und Misshandlungen folgen. Elwood landet in der Nickel School und wenige Tage nach der Ankunft macht er Bekanntschaft mit dem "White House", ein Ort, in dem die Schüler gefoltert werden. Elwood muss erkennen, dass er in einem rechtsfreien Raum lebt, es keine wahren Freundschaften gibt. Weiße und schwarze Schüler sind getrennt untergebracht, es gibt kaum Kontakt unter ihnen. Elwood und die anderen Schüler kämpfen um ihre Würde. Das Wissen um die Folter reicht, Colson Whitehead schildert die Gewalt nicht ausführlich. Es genügt, wenn der Leser sich diese vorstellen kann. Der Erzählstil ist eher nüchtern, distanziert und manchmal vielleicht ein wenig zu sprunghaft. Der Roman nimmt eine überraschende Wendung, die mich in Erstaunung versetzte.
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Rassismus in den 60-er Jahren und dennoch aktuell

Arienette am 07.05.2023
Bewertungsnummer: 1937154
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Wie schon in "Underground Railroad" behandelt Colson Whithead in seinem neuen Roman das Thema amerikanischer Rassismus, nur spielt "Die Nickel Boys" um 1960, also etwas über 100 Jahre später und ist sein siebter Roman, in dem er diesmal auf fantastische, spielerische Elemente verzichtet. "Die Nickel Boys" beruht auf der wahren Geschichte der Florida Industrial School. Im Prolog schildert Colson Whitehead die Arbeiten von Archäologiestudenten auf dem Terrain der Florida School of Boys. Eine Interessengruppe von ehemaligen Schülern ( White House Boys ) forderten eine Aufklärung der Todesfälle. Im Mittelpunkt steht Elwood Curtis, ein 16-jähriger Jugendlicher aus Tampa. Elwood lebt bei seiner Großmutter und interessiert sich für Martin Luther King. Durch seine Intelligenz schafft er es auf's College. Auf dem Weg dorthin gerät er beim Trampen an den Falschen und somit in die Mühlen des Systems. Diskriminierung, Folter und Misshandlungen folgen. Elwood landet in der Nickel School und wenige Tage nach der Ankunft macht er Bekanntschaft mit dem "White House", ein Ort, in dem die Schüler gefoltert werden. Elwood muss erkennen, dass er in einem rechtsfreien Raum lebt, es keine wahren Freundschaften gibt. Weiße und schwarze Schüler sind getrennt untergebracht, es gibt kaum Kontakt unter ihnen. Elwood und die anderen Schüler kämpfen um ihre Würde. Das Wissen um die Folter reicht, Colson Whitehead schildert die Gewalt nicht ausführlich. Es genügt, wenn der Leser sich diese vorstellen kann. Der Erzählstil ist eher nüchtern, distanziert und manchmal vielleicht ein wenig zu sprunghaft. Der Roman nimmt eine überraschende Wendung, die mich in Erstaunung versetzte.

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Die Nickel Boys

von Colson Whitehead

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Ingbert Edenhofer

Thalia Essen – Allee-Center

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5/5

Nicht durchgängig großartig, aber insgesamt triumphal

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Tod von George Floyd war nicht der Beginn von "Black Lives Matter", aber trug einiges dazu bei, es zu einem Mainstream-Thema wie #metoo zu machen. Als weißer Mann habe ich mit beidem keine Erfahrung aus erster Hand, aber fühle mit. Ich gehöre der LGBTQ-Community an, sodass ich verstehen kann, wie es ist, aufgrund einer wahrgenommenen Identität beurteilt zu werden, was vielleicht der Grund ist, wieso ich diese Art von Vorurteil einfach nicht mittragen kann. Ich fand Colson Whiteheads "The Underground Railroad" okay, aber hielt es für keinen spektakulären Roman. "Die Nickel Boys" finde ich stärker. In gewisser Weise vertraute "The Underground Railroad" darauf, Mitgefühl zu erwecken für Cora, die Protagonistin, während "Die Nickel Boys" uns mindestens zwei Charaktere gibt, zu denen wir eine Verbindung aufbauen können - Elwood und Turner - und es ist die Kurze, die ihre Freundschaft auf den letzten 25 Seiten oder so nimmt, die diesen Roman für mich auf die oberste Sprosse setzt. Wir erfahren mehr über Elwood als über Turner, und Elwoods Geschichte ist herzzerreißend, denn sie ist so vielversprechend, aber gezeichnet davon, zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein. Natürlich ist ein Ort wie Nickel, der Züchtigungsanstalt, in der der Großteil des Romans spielt, zu jeder Zeit der falsche Ort. Es gibt in diesem Buch auch um das, was man zurücklässt. Können wir George Floyd ehren, indem wir Leute als Menschen sehen und nicht als irgendeine Kategorie, in die sie vielleicht passen? Und: Können wir annehmen, dass Menschen gute Absichten haben, und mit gutem Beispiel vorangehen? Machen wir die Welt einen netteren Ort!
5/5

Nicht durchgängig großartig, aber insgesamt triumphal

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Der Tod von George Floyd war nicht der Beginn von "Black Lives Matter", aber trug einiges dazu bei, es zu einem Mainstream-Thema wie #metoo zu machen. Als weißer Mann habe ich mit beidem keine Erfahrung aus erster Hand, aber fühle mit. Ich gehöre der LGBTQ-Community an, sodass ich verstehen kann, wie es ist, aufgrund einer wahrgenommenen Identität beurteilt zu werden, was vielleicht der Grund ist, wieso ich diese Art von Vorurteil einfach nicht mittragen kann. Ich fand Colson Whiteheads "The Underground Railroad" okay, aber hielt es für keinen spektakulären Roman. "Die Nickel Boys" finde ich stärker. In gewisser Weise vertraute "The Underground Railroad" darauf, Mitgefühl zu erwecken für Cora, die Protagonistin, während "Die Nickel Boys" uns mindestens zwei Charaktere gibt, zu denen wir eine Verbindung aufbauen können - Elwood und Turner - und es ist die Kurze, die ihre Freundschaft auf den letzten 25 Seiten oder so nimmt, die diesen Roman für mich auf die oberste Sprosse setzt. Wir erfahren mehr über Elwood als über Turner, und Elwoods Geschichte ist herzzerreißend, denn sie ist so vielversprechend, aber gezeichnet davon, zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein. Natürlich ist ein Ort wie Nickel, der Züchtigungsanstalt, in der der Großteil des Romans spielt, zu jeder Zeit der falsche Ort. Es gibt in diesem Buch auch um das, was man zurücklässt. Können wir George Floyd ehren, indem wir Leute als Menschen sehen und nicht als irgendeine Kategorie, in die sie vielleicht passen? Und: Können wir annehmen, dass Menschen gute Absichten haben, und mit gutem Beispiel vorangehen? Machen wir die Welt einen netteren Ort!

Ingbert Edenhofer
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Stephanie Bilke

Thalia Poertgen-Herder

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5/5

Pulitzer-Preis 2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Colson Whitehead ist eine der wichtigsten Stimmen der zeitgenössischen amerikanischen Literatur. In seinen Büchern nimmt er ein System unter die Lupe, dessen tief verwurzelter Rassismus bis heute sichtbar ist. Ohne viele Worte zu verlieren: lesen Sie die Nickel Boys und am Besten gleich hinterher, Underground Railroad (Pulitzer-Preis 2017)! Zwei grandios gute Romane, die Unvorstellbares schildern, die bewegen und vor allem zum Nachdenken anregen.
5/5

Pulitzer-Preis 2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Colson Whitehead ist eine der wichtigsten Stimmen der zeitgenössischen amerikanischen Literatur. In seinen Büchern nimmt er ein System unter die Lupe, dessen tief verwurzelter Rassismus bis heute sichtbar ist. Ohne viele Worte zu verlieren: lesen Sie die Nickel Boys und am Besten gleich hinterher, Underground Railroad (Pulitzer-Preis 2017)! Zwei grandios gute Romane, die Unvorstellbares schildern, die bewegen und vor allem zum Nachdenken anregen.

Stephanie Bilke
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