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Produktbild: Die Nickel Boys

Die Nickel Boys Roman

125

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.12.2020

Verlag

btb

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

18,5/12,4/2,2 cm

Gewicht

240 g

Farbe

Elfenbein / Rot

Originaltitel

The Nickle Boys

Übersetzt von

Henning Ahrens

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77042-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.12.2020

Verlag

btb

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

18,5/12,4/2,2 cm

Gewicht

240 g

Farbe

Elfenbein / Rot

Originaltitel

The Nickle Boys

Übersetzt von

Henning Ahrens

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77042-7

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • gaby2707

    aus München

    5/5

    24.09.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Grausam und verstörend

    Durch einen Zufall bin ich auf dieses Buch von Colson Whitehead gestoßen: Die Nickel Boys. Ein Buch, das vor extremer, rassistischer Gewalt, Willkür und Demütigungen nur so strotzt. Doch worum geht es: Der sechzehn, farbige Elwood Curtis ist intelligent, fleißig und sehr ehrgeizig. Er hat Pläne für seine Zukunft und als er eine Collegezusage bekommt, was in den 1960er Jahren in Florida absolut keine Selbstverständlichkeit ist, geht ein Traum für ihn in Erfüllung. Durch Verkettung unglücklicher Umstände allerdings soll es dazu nicht kommen. Stattdessen kommt er in die Besserungsanstalt „Nickel Academy“ und erfährt dort, wie tief der Rassismus immer noch in den Köpfen der „Lehrer“ verwurzelt ist. Wie brutal sie ihre „Macht“ hier gegenüber Kindern ausleben. Wie unfassbar grausam sie sein können. Erst 60 Jahre später werden die Gräueltaten und die Gräber vieler toter Jungen aufgedeckt. Mir ist der junge Elwood sofort sehr sympathisch. Umso mehr habe ich mit ihm gelitten, gebangt und gehofft, dass er dem Wahnsinn, der Gewalt, dem Missbrauch und der Willkür der Anstalt irgendwann entkommen kann. Elwood versucht verzweifelt seine Würde zu behalten und den Glauben an das Gute im Menschen nicht zu verlieren. Colson Whitehead langweilt mich nicht mit geschichtlichem Hintergrund, sondern arbeitet das Thema Gewalt und Rassismus in diesen Anstalten, derer es wohl mehrere gab, nüchtern aber sehr eindringlich auf. Er berichtet schonungslos und offen vom tief verwurzelten Rassismus in der amerikanischen Geschichte. Es tut mir beim Lesen fast selbst weh, wenn ich erfahree, was diese Kinder, unterteilt in schwarz und weiß, dort haben erdulden müssen. Neben Elwood hat mich auch die Nebenfiguren von Turner angesprochen. Eigentlich das genaue Gegenteil von Elwood. Trotzdem sind die Beiden Freunde geworden und halten in dieser Hölle zusammen. Beim Lesen kommt auch immer wieder heraus, dass nicht nur die Schwarzen unter der Willkür der Aufseher zu leiden hatten. Den hellhäutigen Jungs ging es auch nicht viel besser. Mich hat dieses Buch stark beeindruckt, betroffen gemacht und an manchen Stellen auch schockiert. Aber gerade das Thema Rassismus ist auch heute noch sowohl in USA als auch, zwar nicht ganz so krass, bei uns vorhanden. Ein Roman, der unsere Aufmerksamkeit mal wieder wachrütteln kann.

  • Bewertung

    aus München

    5/5

    24.09.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Grausam und verstörend Durch…

    Grausam und verstörend Durch einen Zufall bin ich auf dieses Buch von Colson Whitehead gestoßen: Die Nickel Boys. Ein Buch, das vor extremer, rassistischer Gewalt, Willkür und Demütigungen nur so strotzt. Doch worum geht es: Der sechzehn, farbige Elwood Curtis ist intelligent, fleißig und sehr ehrgeizig. Er hat Pläne für seine Zukunft und als er eine Collegezusage bekommt, was in den 1960er Jahren in Florida absolut keine Selbstverständlichkeit ist, geht ein Traum für ihn in Erfüllung. Durch Verkettung unglücklicher Umstände allerdings soll es dazu nicht kommen. Stattdessen kommt er in die Besserungsanstalt „Nickel Academy“ und erfährt dort, wie tief der Rassismus immer noch in den Köpfen der „Lehrer“ verwurzelt ist. Wie brutal sie ihre „Macht“ hier gegenüber Kindern ausleben. Wie unfassbar grausam sie sein können. Erst 60 Jahre später werden die Gräueltaten und die Gräber vieler toter Jungen aufgedeckt. Mir ist der junge Elwood sofort sehr sympathisch. Umso mehr habe ich mit ihm gelitten, gebangt und gehofft, dass er dem Wahnsinn, der Gewalt, dem Missbrauch und der Willkür der Anstalt irgendwann entkommen kann. Elwood versucht verzweifelt seine Würde zu behalten und den Glauben an das Gute im Menschen nicht zu verlieren. Colson Whitehead langweilt mich nicht mit geschichtlichem Hintergrund, sondern arbeitet das Thema Gewalt und Rassismus in diesen Anstalten, derer es wohl mehrere gab, nüchtern aber sehr eindringlich auf. Er berichtet schonungslos und offen vom tief verwurzelten Rassismus in der amerikanischen Geschichte. Es tut mir beim Lesen fast selbst weh, wenn ich erfahree, was diese Kinder, unterteilt in schwarz und weiß, dort haben erdulden müssen. Neben Elwood hat mich auch die Nebenfiguren von Turner angesprochen. Eigentlich das genaue Gegenteil von Elwood. Trotzdem sind die Beiden Freunde geworden und halten in dieser Hölle zusammen. Beim Lesen kommt auch immer wieder heraus, dass nicht nur die Schwarzen unter der Willkür der Aufseher zu leiden hatten. Den hellhäutigen Jungs ging es auch nicht viel besser. Mich hat dieses Buch stark beeindruckt, betroffen gemacht und an manchen Stellen auch schockiert. Aber gerade das Thema Rassismus ist auch heute noch sowohl in USA als auch, zwar nicht ganz so krass, bei uns vorhanden. Ein Roman, der unsere Aufmerksamkeit mal wieder wachrütteln kann.

  • D. Sinski

    4/5

    11.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein großartiges Buch!

    Elwood wird auf dem Weg zu seinem ersten Tag im College festgenommen und landet in einer Besserungsanstalt, in der er, ein sechzehnjähriger Schwarzer Junge, auf brutalste Weise Rassismus und Gewalt erfährt. Ein Buch, das ganz bestimmt keine leichte Kost ist, meiner Meinung nach jedoch jeder gelesen haben sollte. Der sachliche und fast schon abgestumpfte Schreibstil nehmen der Wucht des Buches nichts - ganz im Gegenteil. Ein wichtiges Buch zu einem wichtigen und leider immer noch aktuellen Thema.

  • Bewertung

    4/5

    23.12.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Ungesühnte Verbrechen

    Auf dem Gelände der Nickel-Academy wurde bei Ausgrabungen ein versteckter Friedhof gefunden. Begraben wurden dort die "Nickel Boys", ehemalige Insassen dieser Erziehungsanstalt, die zu Tode gefoltert worden waren. Die Nickel-Academy war ein Ort der Willkür und Rechtslosigkeit für unzählige schwarze Jugendliche im Amerika der 60-er Jahre. Der Auror Colson Whitehead greift erneut das Thema Rassismus auf und gibt den unzähligen Toten mit diesem Buch wieder einen Namen. Er prangert die Zustände in diesen Erziehungsanstalten an, aber auch die Gesetze der damaligen Zeit , die jeden schwarzen Bürger zum Opfer machen konnten. Augrund der Aktualität und der Rassismusthematik empfehle ich diesen Roman.

  • einbisschenbuecherei

    aus Siegen

    3/5

    26.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Emotionslos

    Dieses Buch handelt von Jugendlichen in einer Besserungsanstalt und beleuchtet Machtmissbrauch und Rassismus. Ich hatte hohe Erwartungen und dachte, es würde mich tief berühren. Obwohl die Geschichte fiktiv ist, wurde sie von einer wahren Begebenheit inspiriert. Sie behandelt den Rassismus der 60er Jahre, wirkt aber meiner Meinung nach emotionslos und oberflächlich. Zusätzlich hat mich der Schreibstil verwirrt. Häufige Zeitsprünge machen es schwer, die Perspektive zu erkennen. Dieses Buch könnte für Leser geeignet sein, die nicht zu tief in die Thematik eintauchen möchten und nicht emotional betroffen werden wollen. Meiner Meinung nach sollte dieses Thema den Leser jedoch mehr bewegen. Es sollte den Leser umhauen, er sollte mitfühlen und mitleiden, nur so kann die Botschaft richtig vermittelt werden. Auf mich wirkte es viel zu gefühlskalt.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (125)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Alex Husnik

    Alex Husnik

    Thalia Mayersche Lüdinghausen

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Literarisch und inhaltlich unglaublich!

    Florida in den 60er Jahren: Der junge Elwood wird aus nichtigem, ungerechtem und offenbar rassistisch motiviertem Grund in eine Besserungsanstalt eingewiesen. Auch dort herrscht ein erschreckender Rassismus, offensichtlich Spiegelbild der damaligen Gesellschaft, sowie eine unglaubliche systematische Brutalität. Beides würde man in einem aufgeklärten Land der 60er Jahre eigentlich nicht für möglich halten. Whitehead belehrt uns eines Besseren, und das in einem nüchternen, zurückhaltenden Stil, der die schreckliche Gewalt noch beklemmender macht. Dazu hat das Buch eine der krassesten Wendungen und das literarisch eindrucksvollste Ende, die ich seit langem gelesen habe.
  • Zum Bewerterprofil von Kevin Beckmann

    Kevin Beckmann

    Thalia Mayersche Wuppertal-Barmen

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein großes Stück amerikanischer Literatur

    Seit Jahren auf meiner Liste, bin ich endlich dazu gekommen den hochgelobten Roman von Colson Whitehead zu lesen. Mittlerweile im Olymp der amerikanischen Gegenwartsliteraur angekommen, zeigt er auch hier seine gesamte Klasse. Gerade der nüchterne, fast schon distanzierte Stil lässt das Unbehagen darüber, was den Jungs in der Besserungsanstalt angetan wird, umso stärker wirken. Ganz große Literatur.
  • Zum Bewerterprofil von Tina Tylla

    Tina Tylla

    OSIANDER Überlingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Elwood ist eigentlich ein guter Junge. Nur durch Pech landet er in einem gestohlenen Auto. Und da er die "falsche" Hautfarbe hat, kommt er ohne fairen Prozess ins Nickel. Im Nickel sind die Rassenunterschiede deutlicher zu spüren, hier herrschen Gewalt und Missbrauch. Doch Elwood möchte ausbrechen, denn Aufgeben ist keine Option. Ein berührender Roman über Rassismus und Gewalt, mit einem Helden, dem man alles Glück der Welt wünscht und der sich immer wieder aufrappelt, wenn das Leben ihn stolpern lässt. Unbedingt lesen!
  • Zum Bewerterprofil von Ursula Birkhold

    Ursula Birkhold

    OSIANDER Göppingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Nickel-Academy - eine Besserungsanstalt für Kinder und Jugendliche Anfang der Sechzigerjahre in Florida. Whitehead erzählt in diesem Roman auf beeindruckende Weise wie der strebsame sechzehnjährige Elwood dorthin gerät und wie es ihm dort ergeht. Es gibt ja einige Bücher und Filme über solche Einrichtungen, aber wie es der Rassismus in den USA ermöglicht, die schwarzen Kinder unter diesen hilflos Ausgelieferten noch schlechter zu behandeln als die weißen, ist schier unerträglich.
  • Zum Bewerterprofil von Daniel Thiele

    Daniel Thiele

    Thalia Erkrath

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gerade der nüchterne Schreibstil...

    Gerade der nüchterne Schreibstil lässt den Rassismus und die Ungerechtigkeit der 60er-Jahre in den USA besonders bedrückend und intensiv erscheinen. Ein gelungener, wichtiger Roman!

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Bewertungen (28)

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