In Three Pines, einem eigentlich friedlichen und idyllisch gelegenen Dörfchen in den Wäldern Kanadas, trägt sich erneut ein mysteriöser Todesfall zu: Die wenig beliebte und als hartherzig geltende Cecilia de Poitiers stirbt beim alljährlich stattfindenden Curling-Wettbewerb an einem Stromschlag. War es ein heimtückischer Mord oder doch ein tragischer Unfall? Erneut beginnt Armand Gamache, Polizeichef der Sûreté du Québec, mit seinem Team vor Ort zu ermitteln. Und nur sein feiner Spürsinn lässt ihn nach und nach die Mauer des Schweigens der Dorfbewohner durchbrechen …
Lesung mit Hans-Werner Meyer 7 CDs | ca. 9 h 40 min
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
Tina Bauer
aus Essingen
5/5
12.01.2020
Hörbuch (CD)
Tödliche Leitung
Teil 2 der kanadischen Chief Inspector Gamache Krimireihe!
Mit Luise Penny begibt man sich in das kleine beschauliche Three Pines nach Kanada. Rund um den Dorfteich finden die Bewohner alles, was man zum Leben und Überleben braucht.
Bei dem traditionell am Boxing-Day veranstaltetes Curling auf dem Lac Brume kommt die ehrgeizige CC durch einen elektrischen Schlag zu Tode. Die Trauer der Bewohner hält sich in Grenzen. Der junge zuständige Polizist aus Williamsburg ruft Armande Gamache aus Montreal hinzu, da er sich die Tat nicht erklären kann.
Gamache trifft mit seinem Team auf alte und liebgewonnene Bekannte. Für Gamache macht es das jedoch nicht einfacher, den Mörder zu finden. Dieser stellt sich als wahrer Meister der Täuschung heraus.
Wie konnte er den Mord inmitten eines Curling-Matches in der Öffentlichkeit begehen? Die Ermittlungen führen Gamache zurück nach Montreal.
Seiner Tradition nach beschäftigt er sich gemeinsam mit seiner Frau in dieser Zeit mit ungeklärten Mordfällen. Reine-Marie ist bestürzt über den Tod einer Obdachlosen, unter deren Habseligkeiten sich ausgerechnet der neue Gedichtband von Ruth Zardo, der Three Pines Lyrikerin, samt Widmung, befand.
Gamache gräbt mit seinem Team immer tiefer und muss feststellen, dass die Tote in einer Welt aus Lug und Trug lebte. Die selbsternannte Innendesignerin hasste ihr Kind, ignorierte ihren Ehemann und stahl sich durch Ideenklau durch ihr Leben.
Die Spur führt Gamache ausgerechnet zum alten Hadley Haus, mit dessen Keller das Ermittlerteam schon im ersten Teil dem Tod nur knapp entkam. CCs Immobilienkauf und ein Fundstück aus deren Mülltonne bringt jedoch erneut eine Wendung und lässt den Leser mehr als einmal verblüfft zurück.
Louise Penny ist eine Meisterin in ihrem Metier. Nie führt eine Spur direkt zu nächsten. Man macht als Leser einen Schritt vor und gleich wieder zwei zurück und gerät erneut ins Straucheln.
Erst nach und nach ziehen sich die losen Fäden immer mehr zusammen, bis ein gewaltiger Knoten platzt und man ist überrascht und erstaunt, den Fall gelöst zu haben.
Gamache hingegen führt weiter seinen eigenen kleinen Kampf in Montreal und muss sich während seinen Ermittlungen in Three Pines dazu besinnen, die richtigen Entscheidungen für sich und sein Team für dessen Zukunft zu treffen.
Man stellt sich als Leser die Frage, wie man in diesem beschaulichen kleinen Örtchen Three Pines, mit ihren außergewöhnlichen Bewohnern zum Opfer oder gar zum Täter werden kann? Mit Penny blickt man durch Gamache in die Menschen hinein.
Die Hörspiele wurden bisher von Hans-Werner Meyer vertont. Ihm gelingt es einfach wunderbar, die liebgewonnenen Charaktere mit unterschiedlichen Stimmen zu versehen, die einen umgehend neugierig auf den nächsten Teil machen.
Ina Hahn
aus Delmenhorst
5/5
10.01.2026
Cozy Krimi
Der zweite Fall für Gamache und dieses Mal fühlt man sich schon direkt heimisch in Three Pines. Das rührt vor allem daher, dass die sympathischen Charaktere aus dem ersten Teil geblieben sind und man wieder voll und ganz das Kleinstadt-Flair spürt.
Gleichzeitig aber auch wieder ein spannender Fall.
Mir gefällt die Reihe sehr ☺️
Eliza
5/5
23.01.2022
Buch (Taschenbuch)
Three Pines im Winter
Mit einer großen Portion Schnee und einer Wohlfühlatmosphäre die plötzlich gestört wird, ist der Autorin erneut ein großer Wurf gelungen. Mir hat der Zweite Fall von Gamache erneut sehr gut gefallen. Das Cover ist bunt gedruckt. Man erkennt eine winterliche Landschaft von schneebedeckten Bäumen sowie ein kleines Haus im Vordergrund. Im unteren Teil des Covers sind die typischen roten Ahornblätter, das Symbol Kanadas aufgezeichnet. Der Klappentext ist sehr ausführlich und man weiß am Ende sehr geschickt Spannung aufzubauen. In der Geschichte geht es um einen spektakulären Mord während des traditionellen alljährlichen Curling-Wettbewerbes. Ein Mord welcher sehr außergewöhnlich und diffizil durchgeführt wurde. Angeblich hat keiner etwas bemerkt oder gesehen. So wird erneut Inspektor Armand Gamache aus Montréal beauftragt diesen mysteriösen Mordfall aufzuklären. Der Hauptdarsteller besticht, wie im ersten Band durch seine Ruhe und seine Liebe zum Detail. Er sagt immer wieder, dass er den Menschen immer nur zuhört? Diese erzählen so viel so dass irgendwann sich die Details wie ein Puzzle zusammensetzen. Seine Ruhe ist symbolisch für das gemütliche Dorf, welches ansonsten unbemerkt in Kanada seinem ruhigen Leben nachgeht. Neben Gamache tauchen wieder einige Nebenfiguren aus dem ersten Band auf. Da ist zum einen sein Assistent Jean Guy Beauvoir, welcher seinem Chef nur ungern von der Seite weicht, sowie die tragische Figur Isabelle Lacoste, jene Kommissarin, welche bereits im ersten Band in jedes Fettnäpfchen hereingetreten ist. Des Weiteren tauchen wieder Peter und Clara, die ominöse Dichterin Ruth Zardo, sowie die Gasthofbetreiber Oliver und Gabri auf. Die weiteren Nebendarsteller werden im Laufe des Buches vorgestellt und geben der Geschichte eine dramatische Wendung. Die Frage, die sich stellt: Wer ist der Mörder? Oder die Mörderin? Eine bekannte Person oder doch eine noch unbekannte?
Der Aufbau der Geschichte ist sehr stringent und es sind keine Zeitsprünge vorhanden. Die Spannung der Geschichte ist durch den ganzen Roman stetig hoch und bekommt gegen Ende Wendungen, mit denen der Leser so nicht rechnen konnte. Dies hat mir sehr gut gefallen und ich konnte das Buch vor Spannung kaum weglegen. Der Schreibstil der Autorin ist bildhaft, lebendig, dialogorientiert, pointiert und manchmal auch sehr humorvoll. Die Übersetzung ins deutsche ist sehr gut gelungen.
Als Zielgruppe des Romans kommen sowohl Männer als auch Frauen aller Altersgruppen in Betracht. Das Fazit ist sehr positiv. Trotz Spannung schafft es die Autorin eine „Gemütlich Atmosphäre“ mit ihrem fiktiven Ort Three Pines zu schaffen. Ideal vor dem Kamin mit einem Heißgetränk lässt sich diese Geschichte sehr genießen. Eine klare Leseempfehlung für alle Krimifans mit Suchtfaktor!
Circlestonesbooks.blog
5/5
16.01.2022
Buch (Taschenbuch)
Ein facettenreiches Lesevergnü…
Ein facettenreiches Lesevergnügen „Gamache wusste, dass dieses Rätsel, wie bei jedem Mord, vor langer Zeit begonnen hatte. Das hier war weder der Anfang noch das Ende.“ (Zitat Seite 91) Inhalt Three Pines ist ein kleines, verstecktes Dorf in den Eastern Townships, weniger als neunzig Autominuten von Montreal entfernt. Jetzt, während der Weihnachtszeit, ist alles mit einer dicken, weißen Schneedecke bedeckt. Einer der Höhepunkte der Aktivitäten der Dorfgemeinschaft während der Weihnachtstage ist das Curling-Turnier und vor allem der Moment zum Abschluss, wenn Mother das Haus räumt. Was damit gemeint ist, ist eines der vielen Rätsel, die auch Chief Inspector Armand Gamache, Leiter der Mordkommission der Sûreté du Québec, lösen will, denn genau in diesem besonderen Augenblick, als alle gebannt auf die Eisbahn schauen, passiert ein Mord. Thema und Genre Dieser Kriminalroman spielt in Kanada und ist der zweite Band aus der Serie um Chief Inspector Armand Gamache. Themen sind menschliches Verhalten, Erfahrungen und Gefühle, die Menschen prägen und Ermittlungen, die genau in diesen Konflikten die Hintergründe einer Tat suchen. Charaktere Es sind mit allen ihren Eigenheiten liebenswerte Figuren, die in dem verschlafenen, meistens friedlichen und gemütlichen kleinen Ort Three Pines leben. Armand Gamache fragt als Ermittler immer erst nach dem „Warum?“, später erst nach dem „Wer?“. Seine Antworten sucht er in der Vergangenheit und Gefühlen, die dort entstanden sind. Handlung und Schreibstil Die Handlung spielt in der aktuellen Zeit, in welcher der Roman geschrieben wurde, wird chronologisch erzählt. In den Büchern dieser Autorin geht es nie nur um eine Tat und die damit verbundenen Ermittlungen. Sie führt uns gleichzeitig auch mitten in das gesellschaftliche Dorfleben und ergänzt die Geschichte mit eindrücklichen Schilderungen von Landschaft, Natur und den Menschen mit ihren persönlichen Konflikten und Entscheidungen, vor die sie gestellt wurden und werden. Sie alle entwickeln sich weiter und wir folgen ihrem Weg in jedem Buch dieser Serie. Gleichzeitig zu den laufenden Ermittlungen verläuft eine Parallelgeschichte, da Gamache in der jüngeren Vergangenheit aus persönlicher Überzeugung eine Entscheidung getroffen die, welche die Sûreté intern in zwei Lager spaltet. Der Schreibstil der Autorin ist im Original sehr elegant und mit Vergnügen zu lesen, dagegen wirkt die deutsche Übersetzung leider etwas plump. Dies mag auch daran liegen, dass die englische Sprache feiner nuanciert, unterschiedliche Ausdrücke hat, um etwas genauer auszudrücken, wo die deutsche Sprache nur einen einzigen Ausdruck kennt und für weitere Definitionen zusätzliche Nebensätze braucht, oder aber darauf verzichtet. Wer englische Bücher auch in der Originalsprache liest, sollte dies bei Louise Penny unbedingt tun. Fazit Ein facettenreicher, packender Kriminalroman, der auch durch die Vielfalt der Themen und kauzige, unkonventionelle Figuren überzeugt.
Circlestones Books Blog
5/5
16.01.2022
Buch (Taschenbuch)
Ein facettenreiches Lesevergnügen
„Gamache wusste, dass dieses Rätsel, wie bei jedem Mord, vor langer Zeit begonnen hatte. Das hier war weder der Anfang noch das Ende.“ (Zitat Seite 91)
Inhalt
Three Pines ist ein kleines, verstecktes Dorf in den Eastern Townships, weniger als neunzig Autominuten von Montreal entfernt. Jetzt, während der Weihnachtszeit, ist alles mit einer dicken, weißen Schneedecke bedeckt. Einer der Höhepunkte der Aktivitäten der Dorfgemeinschaft während der Weihnachtstage ist das Curling-Turnier und vor allem der Moment zum Abschluss, wenn Mother das Haus räumt. Was damit gemeint ist, ist eines der vielen Rätsel, die auch Chief Inspector Armand Gamache, Leiter der Mordkommission der Sûreté du Québec, lösen will, denn genau in diesem besonderen Augenblick, als alle gebannt auf die Eisbahn schauen, passiert ein Mord.
Thema und Genre
Dieser Kriminalroman spielt in Kanada und ist der zweite Band aus der Serie um Chief Inspector Armand Gamache. Themen sind menschliches Verhalten, Erfahrungen und Gefühle, die Menschen prägen und Ermittlungen, die genau in diesen Konflikten die Hintergründe einer Tat suchen.
Charaktere
Es sind mit allen ihren Eigenheiten liebenswerte Figuren, die in dem verschlafenen, meistens friedlichen und gemütlichen kleinen Ort Three Pines leben. Armand Gamache fragt als Ermittler immer erst nach dem „Warum?“, später erst nach dem „Wer?“. Seine Antworten sucht er in der Vergangenheit und Gefühlen, die dort entstanden sind.
Handlung und Schreibstil
Die Handlung spielt in der aktuellen Zeit, in welcher der Roman geschrieben wurde, wird chronologisch erzählt. In den Büchern dieser Autorin geht es nie nur um eine Tat und die damit verbundenen Ermittlungen. Sie führt uns gleichzeitig auch mitten in das gesellschaftliche Dorfleben und ergänzt die Geschichte mit eindrücklichen Schilderungen von Landschaft, Natur und den Menschen mit ihren persönlichen Konflikten und Entscheidungen, vor die sie gestellt wurden und werden. Sie alle entwickeln sich weiter und wir folgen ihrem Weg in jedem Buch dieser Serie. Gleichzeitig zu den laufenden Ermittlungen verläuft eine Parallelgeschichte, da Gamache in der jüngeren Vergangenheit aus persönlicher Überzeugung eine Entscheidung getroffen die, welche die Sûreté intern in zwei Lager spaltet. Der Schreibstil der Autorin ist im Original sehr elegant und mit Vergnügen zu lesen, dagegen wirkt die deutsche Übersetzung leider etwas plump. Dies mag auch daran liegen, dass die englische Sprache feiner nuanciert, unterschiedliche Ausdrücke hat, um etwas genauer auszudrücken, wo die deutsche Sprache nur einen einzigen Ausdruck kennt und für weitere Definitionen zusätzliche Nebensätze braucht, oder aber darauf verzichtet. Wer englische Bücher auch in der Originalsprache liest, sollte dies bei Louise Penny unbedingt tun.
Fazit
Ein facettenreicher, packender Kriminalroman, der auch durch die Vielfalt der Themen und kauzige, unkonventionelle Figuren überzeugt.
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5/5
22.06.2021
Buch (Taschenbuch)
kalt, gefühlvoll und spannend
Im zweiten Teil ist der charmante Ort namens Three Pines im hohen Schnee vergraben.
Die Bewohner sind so liebenswürdig wie eh und je, doch mit einer Ausnahme: Eine neue Familie ist in das Dorf gezogen und die Mutter ein Störfaktor in der sonst so ruhigen Gemeinde. Sie wird von niemanden sonderlich gemocht. Umso schwieriger gestaltet sich die Arbeit für Inspektor Gamache, als er dorthin berufen wird, um den Mord an eben dieser Frau aufzuklären. Sie wurde vor aller Augen ermordet, aber niemand hat etwas verdächtiges gesehen.
In diesem Band beleuchtet Louise Penny das Leben dreier anderer Charaktere aus dem ruhigen Örtchen und wieder begeistert es mich, wie sehr man sich zu diesen Charakteren hingezogen fühlt. Genau wie Inspektor Gamache fühlt man sich einfach nur Willkommen und aufgehoben bei den Bewohnern von Three Pines.
Obwohl es eine sehr ruhige Geschichte ist, schafft es Louise Penny mich in Atem zu halten. Sie baut die Spannung wieder an Hand der Charaktere und ihrer Vergangenheit und Persönlichkeiten auf. Man lern sie zu lieben, aber manche mag man auch gar nicht leiden. Alle haben wieder ihre eigenen kleinen merkwürdigen Eigenarten, die sie alle so liebenswürdig machen.
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5/5
25.01.2021
Buch (Taschenbuch)
Allerbeste Unterhaltung!
Was auf den ersten Blick de Eindruck eines gemütlichen Krimis macht, ist immer ein faszinierender Fall, voll menschlicher Abgründe und interessanter Charaktere. Wenig Action und ein Kommissar der sich nichts vormachen lässt und dabei freundlich bleibt. Allerbeste Unterhaltung!
Man möchte selbst einmal in "Three Pines" ein wenig Zeit verbringen, das Bistro und die Pension aufsuchen, die Croissants der Bäckerin kosten und die aussergewöhnliche kanandische Natur geniessen....und natürlich ein Schwätzchen mit den Dorfbewohnern halten.... Lesen wie Urlaub,
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5/5
02.12.2020
Buch (Taschenbuch)
Der zweite Fall für Gamache
Der schönste Ort in Kanada? Das ist ohne Wenn und Aber "Three Pines". Mit viel Schnee, jeder Menge netter Bewohner, noch mehr Bäumen und besinnlichen Kleinstadttraditionen, lässt es sich auch über die Feiertage hier gut leben. Und trotzdem passiert schon wieder ein Mord! Die Autorin hat mit iherer Krimireihe einen Wohlfühlort mit viel Atmosphäre und einer sprachlich einzigartigen Art geschaffen. Jeder Lesebesuch in "Three Pines" ist ein Wiedersehen mit alten Bekannten und einer Sehnsucht nach den Weiten der kanadischen Wälder. Genau richtig zum Schmökern im Sessel vor dem Kamin.
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5/5
28.03.2020
Buch (Taschenbuch)
Licht- und Schattenseiten
In jedem der außergewöhnlichen Kriminalromane von Louise Penny geht es um einen anderen Aspekt des menschlichen Daseins. In diesem ist es das Thema Glaube / Gott / Religiosität und dessen Licht- bzw. Schattenseite.
Es gibt Menschen, die schwingen sich zum Gott ihres Umfelds auf, bestimmen, manipulieren, ziehen Fäden und zerstören einen Menschen mit ihren Worten und Taten. Oder es gibt Menschen, die offenen Herzens sind und somit Göttliches in ihrem Leben erfahren.
Ja und natürlich findet ein Mord in Three Pines statt, der von Inspector Armand Gamache und seinem Team aufgeklärt wird, und dies auf höchst unterhaltsame und scharfsinnige Art und Weise.
ABER: das in einer Mordsgeschichte sehr viel mehr drin stecken kann, als nur eine Mordsgeschichte, dass beweist die kanadische Autorin wieder einmal in meisterhafter Manier.
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5/5
17.11.2019
Buch (Taschenbuch)
Gamache und "Three Pines", die II.
Sollten Sie klassische "Whodunnits" schätzen, sind Sie mit dieser neu-übersetzten Serie aus Kanada gut bedient, auch wenn die Reihenfolge ihres Erscheinens im Kampa Verlag den einen oder anderen Leser
irritieren könnte.
Wer gerne chronologisch liest, kann aber nun ab März 2020 immerhin die vier ersten Bände genießen und auch, wenn es unwahrscheinlich klingt, diverse kriminelle Geschehnisse rund um das winzige Dörfchen in der Nähe von Quebec genießen - ohne das es komplett unwahrscheinlich klingt :-)
Ich jedenfalls schätze diesen Inspector der kanadischen Surete, der seinen Job mit Freude macht und dermaßen integer und erfolgreich unterwegs ist, dass ihn manche Kollegen wohl gerne loswerden würden...
Im 2.Teil der Reihe muss Gamache erneut nach "Three Pines", da während eines Curling-Turniers im tiefsten Winter eine Frau auf komplett ungewöhnliche Art und Weise ums Leben gebracht wurde.
Großartiges Lokalkolorit vor eisiger Kulisse, unterschiedlich tickende Ermittler und zwei Fälle, die sich miteinander verweben, haben mich gefesselt, auch das Dorf und seine skurrilen, wie sympathischen Bewohner waren mir sofort wieder präsent, die Auflösung gefiel mir dito, nur einige fiese Andeutungen am Ende, Gamache betreffend, lassen mich jetzt gleich Band 3 greifen, tada...
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