Spiegel, das Kätzchen

Ein Märchen

Reclams Universal-Bibliothek Band 19453

Gottfried Keller

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Beschreibung

In Kellers Märchennovelle schließt der Kater Spiegel aus Not einen Vertrag mit dem Hexenmeister Pineiß ab, der für das Tier schlecht ausgehen wird. Doch der kluge Kater gibt den Dingen eine Wendung – durch die Zauberkräfte des Erzählens.
Die Neuedition in behutsamer Modernisierung beruht auf der Ausgabe letzter Hand der »Leute von Seldwyla« von 1874 und enthält ein Nachwort von Alexander Honold.

Gottfried Keller (19.7.1819 Zürich – 15.7.1890 Zürich) absolvierte eine Lehre als Vedutenmaler, studierte an der Münchner Kunstakademie, später Philosophie in Heidelberg. 1855 kehrte er in die Schweiz zurück und lebte zunächst ohne Einkommen bei seiner Mutter und seiner Schwester Regula, bis er 1861 Erster Stadtschreiber des Kantons Zürich wurde und ab 1876 als freier Schriftsteller lebte. Kellers Werke werden dem bürgerlichen Realismus zugeordnet, sein autobiographisch geprägter Roman »Der grüne Heinrich« führt die Tradition des Bildungsromans in skeptischer Weise weiter, sein bekanntester Novellen-Zyklus »Die Leute von Seldwyla« verbindet im »Keller-Ton« (den Ausdruck prägte Theodor Fontane) Realismus mit humorvoller Satire.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 17.07.2019
Verlag Reclam, Philipp
Seitenzahl 72
Maße (L/B/H) 14,7/9,8/0,7 cm
Gewicht 42 g
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-019453-9

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Ein Klassiker in modernem Gewand

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Spiegel ist ein Kater, der bei einer ältlichen Frau lebt. Sie gibt so gut auf ihn acht, sein Fell ist so seidig wie es einer Katze wie ihm geziemt. Innig kümmert sich die alte Dame um ihn, und als Dank kümmert er sich um die Mäuse des Anwesens. Als die Dame verstirbt, kommen die Erben Erben und verkaufen das Haus. Den armen Spiegel setzen sie vor die Tür. Der Kater ist darauf angewiesen sich selbst zu versorgen, was ihm mehr schlecht als recht gelingt. Er findet nur spärlich Essen und magert zunehmend ab. Da läuft ihm der Stadthexenmeister Pineiß über den Weg, der die Gelegenheit ergreifen will und dem Kater ein Geschäft anbietet, von dem nur er selbst profitiert. Pineiß will den Kater mit allerhand Leckereien füttern, um ihm beim nächsten Vollmond den Schmer des dann hoffentlich dicken Katers abzunehmen. Der geschwächte Spiegel willigt ein und unterzeichnet den Vertrag. Die Leckereien von sahniger Milch bis zu gebratenem Geflügel bekommt er. Mit der Lebenskraft kommen auch Spiegels Sinne wieder und er muss sich eingestehen, dass es kein gutes Geschäft ist, wenn er mit der Abnahme des Schmers auch sein Leben verliert, denn das ist, was ihm passieren wird. Von nun an mäßigt er seine unersättliche Gier beim Essen, um nicht so dick zu werden, dass ihn der Hexenmeister töten würde. Dieser bemerkt Spiegels Vorhaben, und weil er sich betrogen fühlt, sperrt er die Katze in einen Käfig, um sie zu mästen. In seiner Gefangenschaft erzählt der Kater Herrn Pineiß die Geschichte von einem Schatz, den seine alte Besitzerin in einem Brunnen versteckt hat und mit einer List gelingt es dem Kater aus seinem Vertrag herauszukommen. Auf das Buch bin ich gestoßen, als ich eine Vorschau der Insel-Bücherei durchgeblättert habe, und mittlerweile ergibt es sich, dass ich immer, wenn ich Bilder von Joelle Tourlonias sehe, mitten in der Bewegung innehalte, um zu schauen. Die Illustrationen haben mich dazu veranlasst diesen Klassiker für mich zu entdecken.
5/5

Ein Klassiker in modernem Gewand

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Spiegel ist ein Kater, der bei einer ältlichen Frau lebt. Sie gibt so gut auf ihn acht, sein Fell ist so seidig wie es einer Katze wie ihm geziemt. Innig kümmert sich die alte Dame um ihn, und als Dank kümmert er sich um die Mäuse des Anwesens. Als die Dame verstirbt, kommen die Erben Erben und verkaufen das Haus. Den armen Spiegel setzen sie vor die Tür. Der Kater ist darauf angewiesen sich selbst zu versorgen, was ihm mehr schlecht als recht gelingt. Er findet nur spärlich Essen und magert zunehmend ab. Da läuft ihm der Stadthexenmeister Pineiß über den Weg, der die Gelegenheit ergreifen will und dem Kater ein Geschäft anbietet, von dem nur er selbst profitiert. Pineiß will den Kater mit allerhand Leckereien füttern, um ihm beim nächsten Vollmond den Schmer des dann hoffentlich dicken Katers abzunehmen. Der geschwächte Spiegel willigt ein und unterzeichnet den Vertrag. Die Leckereien von sahniger Milch bis zu gebratenem Geflügel bekommt er. Mit der Lebenskraft kommen auch Spiegels Sinne wieder und er muss sich eingestehen, dass es kein gutes Geschäft ist, wenn er mit der Abnahme des Schmers auch sein Leben verliert, denn das ist, was ihm passieren wird. Von nun an mäßigt er seine unersättliche Gier beim Essen, um nicht so dick zu werden, dass ihn der Hexenmeister töten würde. Dieser bemerkt Spiegels Vorhaben, und weil er sich betrogen fühlt, sperrt er die Katze in einen Käfig, um sie zu mästen. In seiner Gefangenschaft erzählt der Kater Herrn Pineiß die Geschichte von einem Schatz, den seine alte Besitzerin in einem Brunnen versteckt hat und mit einer List gelingt es dem Kater aus seinem Vertrag herauszukommen. Auf das Buch bin ich gestoßen, als ich eine Vorschau der Insel-Bücherei durchgeblättert habe, und mittlerweile ergibt es sich, dass ich immer, wenn ich Bilder von Joelle Tourlonias sehe, mitten in der Bewegung innehalte, um zu schauen. Die Illustrationen haben mich dazu veranlasst diesen Klassiker für mich zu entdecken.

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Katzenmärchen

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Früher in der Schule wurde uns noch dier Lektüre von Keller`s "Die Leute von Seldwyla" oder "Romeo und Julia auf dem Dorfe" verabreicht :-). Nun gibt es auch das Tiermärchen "Spiegel, das Kätzchen", das ebenfalls in Seldwyla beheimatet ist. Die hübsche Geschenk-Ausgabe vom Reclam Verlag wurde von Joelle Tourlonias verspielt und liebenswert bebildert.Vom schwarzen Einband mit Kätzchen über die vielen sanftfarbenen Zeichnungen, lässt sie den Betrachter gut in die Geschichte eintauchen. Mein einziger Kritikpunkt: das Katerchen selbst sieht im Buch die meiste Zeit relativ knuddelig (wie ein Jungtier) aus, dabei ist er schon einige Jahre alt, als seine alte Besitzerin verstirbt und er ein hartes Leben ohne Zuhause kennenlernt. Wie der kluge "Spiegel" dann doch noch Glück hat und einen Hexenmeister zum Narren hält, sollten Sie aber ruhig mal selber lesen ... ein kurzweiliger Klassiker.
5/5

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Früher in der Schule wurde uns noch dier Lektüre von Keller`s "Die Leute von Seldwyla" oder "Romeo und Julia auf dem Dorfe" verabreicht :-). Nun gibt es auch das Tiermärchen "Spiegel, das Kätzchen", das ebenfalls in Seldwyla beheimatet ist. Die hübsche Geschenk-Ausgabe vom Reclam Verlag wurde von Joelle Tourlonias verspielt und liebenswert bebildert.Vom schwarzen Einband mit Kätzchen über die vielen sanftfarbenen Zeichnungen, lässt sie den Betrachter gut in die Geschichte eintauchen. Mein einziger Kritikpunkt: das Katerchen selbst sieht im Buch die meiste Zeit relativ knuddelig (wie ein Jungtier) aus, dabei ist er schon einige Jahre alt, als seine alte Besitzerin verstirbt und er ein hartes Leben ohne Zuhause kennenlernt. Wie der kluge "Spiegel" dann doch noch Glück hat und einen Hexenmeister zum Narren hält, sollten Sie aber ruhig mal selber lesen ... ein kurzweiliger Klassiker.

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