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Band 6117

Deutsches Haus Jetzt verfilmt als große Serie bei Disney+ - ein Streaming-Highlight!

97

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.08.2019

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

368

Maße (B/H)

12/18,7 cm

Gewicht

270 g

Farbe

Lichtgrau / Ozeanblau

Auflage

8. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06117-7

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Annette Hess lässt ihre Hauptfigur die Lügen Schicht für Schicht abtragen. (...) Der Roman zeigt die deutsche Tragik im 'Deutschen Haus'.« ("Berliner Zeitung")
»Mit dem Thema hat Annette Hess einen Nerv getroffen - wieder einmal.« ("Rhein-Neckar-Zeitung")
»Hier schreibt jemand gegen das Vergessen an, gegen das Langsam-ist-auch-mal-gut-Gerede, gegen den Vergleich der Nazizeit mit einem »Vogelschiss«- und will damit möglichst viele Menschen erreichen.« ("Der Spiegel")
»Keine weiß wie die Drehbuchautorin Annette Hess, wie man Zeitgeschichte in perfekte Unterhaltung verwandelt.« ("Brigitte Bücher")
»Mit ihrer Geschichte um die Übersetzerin Eva macht Hess, wie in ihren Drehbüchern, Zeitgeschichte erfahrbar, füllt sie mit Leben. (…) Der Name Annette Hess ist so etwas wie ein Gütesiegel.« ("Stern")
»Wer etwas über die deutsche Seele erfahren will, kann in Archiven stöbern, mit Zeitzeugen reden oder: Serien von Annette Hess schauen.« ("Myself")
„In ihrem gut beobachtenden, ernsthaften Debütroman lädt Annette Hess ihre Leser ein, das Heilende einer Auseinandersetzung mit der Vergangenheit zu erfahren, trotz der Bitterkeit, die diese mit sich bringt.“ ("The Washington Post")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.08.2019

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

368

Maße (B/H)

12/18,7 cm

Gewicht

270 g

Farbe

Lichtgrau / Ozeanblau

Auflage

8. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06117-7

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Bewertung

    5/5

    03.12.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Deutsche Geschichte anrührend...

    Deutsche Geschichte anrührend und packend erzählt! Dabei wieder ein hochaktuelles Thema! Jetzt als Mini-Serie bei Disney + !

  • Marcs Bücherecke

    5/5

    05.07.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Eines der besten Bücher, die ich jemals lesen durfte

    Als ich dieses Buch vor einiger Zeit in die Hand genommen habe, hätte ich nicht gedacht, dass es diese Wirkung auf mich haben würde. Ich gestehe: Ich habe mich noch nicht erkundigt, welche Teile dieses Buches auf wahren Gegebenheiten beruhen und welche Teile reine Fiktion sind, aber realistisch und authentisch ist die Geschichte auf jeden Fall! Gerade die Protagonistin, Eva, ist mir so realistisch vorgekommen - ich bin der Meinung sie persönlich zu kennen Ihre Gedanken und gerade ab dem Beginn der Prozesse das Durcheinandergeraten der Emotionen sind beim Lesen vollends auf mich übergesprungen. Was sage ich? Dieses Buch ist eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle: Da ist zum Einen die emotionale Ebene - die mich mit den Geschädigten und Nachkommen der Auschwitz mitleiden hat lassen und dann noch die Ebene, auf der meine eigenen Emotionen, meine Wut die Überhand gewonnen hat, wegen der Tatsache wie schnell man doch versucht hat, Fakten zu ignorieren und so zu tun, als ob die ganze Geschichte zwischen 1933 und 1945 niemals stattgefunden hätte. Einen Handlungsbogen sehe ich in der Geschichte allerdings keinen, was in diesem Fall aber daran liegt, dass die Handlung sehr schnell an Fahrt aufnimmt und dann auch nicht mehr langsamer wird. Fazit: Ich habe es bereits oben geschrieben und ich kann mich nur wiederholen: Dieses Buch ist eines der besten Bücher, die ich jemals gelesen habe!

  • Bewertung

    5/5

    12.08.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Deutsches Haus

    "Deutsches Haus" ist ein Roman gegen das Vergessen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wollten viele, die zwölf Jahre davor einfach vergessen, damit abschließen, sie in eine Schublade verbannen und nie wieder daran erinnert werden. Als 1963 der erste Auschwitz-Prozess stattfindet, kommen in einigen Familien Dinge ans Licht, die man lieber für immer verborgen hätte. Ein Großteil der Bevölkerung sieht sich erstmals mit Augenzeugen-Berichten der Opfer in den Konzentrations-Lagern konfrontiert. "Deutsches Haus" ist ein Roman, den man lesen sollte. Bewegend, aufwühlend und wichtig!

  • Bewertung

    5/5

    13.09.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Kapitel deutscher Geschichte

    Der Verlag wirbt damit, dass Annette Hess die Erfinderin der TV-Serien „Weissensee“ und „Ku’damm 56 / 59“ ist. Das mag für viele vielleicht schon ein Grund sein, ihren ersten Roman in die Hand zu nehmen. Bei mir war es aber definitiv das Thema, denn ich kenne die Serien zwar vom Namen her, habe sie allerdings nie gesehen. Insofern kann ich Ihnen auch nicht sagen, ob Sie etwas in der gleichen Art oder Qualität vorfinden werden. Ich kann Ihnen also nur etwas über dieses Romandebüt erzählen. Nachdem ich das Buch geöffnet hatte, fiel mir als erstes die ungewöhnliche Gestaltung des Textes auf. Es gab einen Teil Text und dann kam ein Querstrich. Dies setzt sich durch das ganze Buch fort. Jeder Querstrich ist im Prinzip der Trennstrich zwischen den einzelnen Kapiteln. Aber durch diese Optik erhält der Text irgendwie subjektiv eine andere Qualität. Er wirkt dadurch auf mich eher wie ein Protokoll. Eva, geboren 1939, ist Dolmetscherin für u.a. Polnisch. Sie arbeitet für eine Agentur und übersetzt zumeist Texte aus dem Wirtschaftsbereich. Völlig überraschend wird sie zu einem Termin gebeten, wo es um eine Zeugenaussage eines Polen geht. Sie hat zu diesem Zeitpunkt überhaupt keine Ahnung, worum es eigentlich geht. Sie lebte bisher ein ganz normales Leben mit ihren Eltern, die eine Wirtschaft mit dem Namen „Deutsches Haus“ betreiben, ihrer älteren Schwester Annegret, einer Säuglingsschwester, ihrem jüngeren Bruder Stefan und dem Dackel Purzel. Sie ist verlobt mit Jürgen, der der Erbe eines Kaufhauskonzerns ist. Sie ist bereit, eine ganz normale Ehe einzugehen, bei der einzig und alleine der Ehemann bestimmt, was sie tun und lassen darf. Doch dann bekommt sie das Angebot als Dolmetscherin bei dem 1. Auschwitz-Prozess mitzuwirken. Ihre Familie und ihr Verlobter sind dagegen, doch entgegen deren Rat, entscheidet sie sich, diese Stelle anzunehmen. Sie ahnt nicht, worauf sie sich da einlässt. Und so begleiten wir Eva durch den 1. Auschwitz-Prozess von 1963 bis 1965. Eva, die bis dahin nichts von der Existenz dieses Konzentrations- und Vernichtungslagers ahnte, identifiziert sich immer mehr mit den Opfern. Und irgendwie kommen ihr so ganz langsam Erinnerungen aus ihrer Kindheit, die sie nicht wirklich zuordnen kann. Ihre Familie behält zu diesem Thema ihr eisiges Schweigen bei. Dieser Roman hat mich tief aufgewühlt und wird mich noch lange begleiten. Er wirft viele Fragen auf, die mir meine Familie leider nicht mehr beantworten kann. Mich schockiert in diesem Buch wieder, wie auch schon in dem Roman „Wenn wir wieder leben“ von Charlotte Roth, wie vehement die Menschen die Zeit des 3. Reichs totschweigen und einfach vergessen wollen. Meine Mutter ist wie Eva 1939 geboren. Was hat sie von diesen Prozessen mitbekommen? Wie hat sie zu diesem Thema damals gedacht? Sie kann ich noch fragen, aber meinen Vater und meine Großeltern leider nicht mehr. Was hat meine Familie während des 3. Reichs gemacht? Meine Großeltern, Urgroßeltern, Großonkel und Großtanten? Ich werde es nie mehr erfahren? Haben sie einfach weggeschaut? Haben sie nichts gemacht? Oder haben sie sich doch irgendwie aktiv beteiligt oder Widerstand im Kleinen geleistet? Und ganz schlimm ist für mich immer wieder die Frage „Wie würde ich reagieren, wenn es wieder so weit kommen sollte?“. Hätte ich den Mut und die Kraft etwas dagegen zu tun? Das 2. Thema in diesem Roman, was mich fasziniert hat, ist das Leben der Menschen Anfang der 60er Jahre. Welche Rechte ein Mann über seine Frau hatte, auch wenn er bis dato erst mit ihr verlobt ist. Wir wissen es heute eigentlich gar nicht mehr richtig zu schätzen, was die Frauenbewegung für uns heute erreicht hat. Uns kommt es alles so selbstverständlich vor. Dabei durften Frauen erst ab 1977 eigenständig entscheiden, ob sie arbeiten wollten, oder nicht. Irgendwo habe ich im Netz gelesen, dass der Ullstein Verlag das Buch zuerst mit einem anderen Cover angeboten hat. Ich kenne es leider nicht. Aber ich finde, dass das Cover, der Titel und die Gestaltung des Textes optimal zu diesem Buch passen. Das Cover stellt eine junge Frau dar, die ihren Weg selbstbestimmt zu gehen lernt. Der Titel „Deutsches Haus“ ist in doppelten Sinn zu sehen. Einerseits ist es der Name der Gaststätte der Eltern. Aber anderseits deutet er aber auch darauf hin, wie sich die Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland in dieser Zeit gesellschaftlich darstellt – als eine geschlossene Gesellschaft, die dem Fremden gegenüber immer noch nicht offen ist. Denn ganz am Rande kommt in diesem Roman auch das Thema auf, wie die Deutschen auf die neuen Fremden in ihrem Land reagieren, denn es gibt die ersten Gastarbeiter. Und die Gestaltung des Textes als auch der Stil sind sehr sachlich, kurz und prägnant – eben wie eine Art von Protokoll. Für mich ist dieses Buch ein ganz wichtiges. Ich hoffe sehr, dass es möglichst viele Leserinnen und Leser findet, was jetzt noch leichter ist, denn inzwischen gibt es diesen Roman auch als Taschenbuch. Ich denke, dass dieses Thema nie vergessen werden darf! Gerade die Entwicklung im Moment in Deutschland macht mir Sorgen. „Welt bleib wach!“

  • Bewertung

    5/5

    24.02.2019

    Buch (Taschenbuch)

    In jeder Hinsicht der schwierigste Auftrag einer jungen Dolmetscherin!

    Die junge Dolmetscherin Eva beginnt, bei den Auschwitz-Prozessen die Aussagen der Zeugen vom Polnischen ins Deutsche zu übertragen, ohne vorherzusehen, worauf sie sich dabei eingelassen hat. Diese Aufgabe bringt sie zu Beginn an ihre sprachlichen und später sogar an ihre emotionalen Grenzen. Doch sie spürt eine Verpflichtung, die mit Gedanken von Schuld, Wut, Entsetzen und Verwirrung einhergeht und ihr Mitgefühl weckt. Fesselnd und aufwühlend!

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Bewertungen (97)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.02.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Auschwitz-Prozess 1963

    Wenngleich ich kaum ein Interesse an Literaturverfilmungen habe, freue ich mich trotzdem, wenn ein von mir geschätztes Buch auf diese Weise noch einmal ans Licht gehoben wird. Es geht um die NS-Verbrechen von Auschwitz. Gegen den Willen ihrer Familie nimmt die Dolmetscherin Eva Bruhns den Auftrag an, im Prozess zu übersetzten und erfährt von unendlichem Leid und schrecklichen Verbrechen. Im Zuge der Beweisaufnahme und juristischen Aufarbeitung wird ein Geheimnis Evas Familie betreffend offenbar. Packendes Zeitzeugnis, bewegend geschildert.
  • Zum Bewerterprofil von Alexandra Gerhard

    Alexandra Gerhard

    Thalia Köln – City-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.11.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Bin erst recht spät auf diesen...

    Bin erst recht spät auf diesen Titel gestoßen, liebe Leseschaft, es gibt jetzt eine Serie dazu. Manche Szenen sind wegen der Thematik kaum zu ertragen, man muss tief durchatmen. So etwas sollten "die da Oben" alle mal lesen und der Rest auch. Tun sie aber nicht. Leider.
  • Zum Bewerterprofil von Denise Winter

    Denise Winter

    Thalia Delmenhorst

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ein tolles Buch, ein wichtiges...

    Ein tolles Buch, ein wichtiges Buch, ein ergreifendes Buch, das mich von der ersten bis zur letzten Seite fesselte. Es bleiben Fragen offen, aber das ist Teil der Realität. Wir, dir Enkelgeneration werden nie genau wissen, was damals geschah, was unsere Großetern taten.
  • Zum Bewerterprofil von Annegrit Fehringer

    Annegrit Fehringer

    Thalia Kassel

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.06.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Atemlos!

    Deutschland 1963. Immer noch Nachkriegsdeutschland. Der erste Auschwitz-Prozess in Frankfurt. Atemlos folgt man der Übersetzerin Eva, Tochter fleißiger Wirtsleute, die im Prozess übersetzt.
  • Zum Bewerterprofil von Annett Sternberg

    Annett Sternberg

    Thalia Berlin Köpenick – Forum Köpenick

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.03.2020

    eBook (ePUB 3)

    Gegen das Vergessen

    Das Buch schildert den Auschwitz-Prozesses in Frankfurt im Jahre 1963, verpackt in einem bewegenden Roman. Bitte unbedingt lesen !

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