Produktbild: The Nickel Boys
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The Nickel Boys

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

31720

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.06.2020

Verlag

Little, Brown Books for Young Readers

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

19,5/12,4/1,9 cm

Gewicht

207 g

Farbe

Wollweiß / Rot

Sprache

Englisch

ISBN

978-0-7088-9942-7

Beschreibung

Rezension

From the award-winning author of The Underground Railroad comes another searing novel exploring America's racially troubled past . . . a real page-turner Mail on Sunday

Produktdetails

Verkaufsrang

31720

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.06.2020

Verlag

Little, Brown Books for Young Readers

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

19,5/12,4/1,9 cm

Gewicht

207 g

Farbe

Wollweiß / Rot

Sprache

Englisch

ISBN

978-0-7088-9942-7

Herstelleradresse

Hachette Ireland
info@hbgi.ie
Hachette Ireland

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    19.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Erschütternd, eindringlich, meisterhaft erzählt

    Ein junger Afroamerikaner wächst in den 1960er-Jahren mit dem festen Glauben an Gerechtigkeit und eine bessere Zukunft auf – bis ein einziger Moment sein Leben aus der Bahn wirft. Plötzlich findet er sich in einer scheinbar reformorientierten Einrichtung wieder, in der jedoch eigene, dunkle Regeln herrschen. Gemeinsam mit einem anderen Jungen versucht er, sich in diesem System zurechtzufinden und an seinen Überzeugungen festzuhalten. Colson Whitehead erzählt eine eindringliche und bewegende Geschichte über Freundschaft, Hoffnung und die Frage, wie viel Menschlichkeit selbst unter schwierigsten Bedingungen bewahrt werden kann. Es kommt bei mir nur selten vor, dass ich ein Buch direkt zweimal lese. In diesem Fall war es mir jedoch wichtig, die Geschichte mit den Erkenntnissen des Endes noch einmal zu betrachten, da sich ihre volle Wirkung erst dadurch entfaltet. Ich habe den Roman auf Englisch gelesen. Stellenweise war es etwas schwierig, vor allem wenn die Figuren im Slang gesprochen haben. Die Handlung selbst ist fiktiv, beruht jedoch auf einer wahren Begebenheit, was die Anstalt betrifft. Es ist erschreckend zu lesen, wie der Rassismus in den Vereinigten Staaten vor einigen Jahrzehnten gelebt wurde. Mir war zuvor nicht bewusst, dass eine Rassentrennung ganz öffentlich in Vergnügungsparks stattfand. Das hat mich beim Lesen sehr betroffen gemacht. Die Misshandlungen, die an der Schule beschrieben werden, sind körperlicher Natur; sexuelle Gewalt wird nicht thematisiert (falls hier entsprechende Bedenken bestehen). Erst zum Schluss offenbart Whitehead eine Wahrheit, die die gesamte Geschichte in einem anderen Licht erscheinen lässt. Mehr möchte ich dazu nicht verraten. Mich persönlich hat an dem Roman nichts gestört, und aufgrund der eindrucksvollen Wendung am Ende vergebe ich fünf Sterne. Man sollte sich jedoch auf eine insgesamt bedrückende Geschichte einstellen. Es ist keine leichte Lektüre, aber es lohnt sich, einen Blick auf diese Vergangenheit zu werfen.

  • Tara

    aus Ratingen

    5/5

    13.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erschütternd & erschreckend

    In seinem Roman „Die Nickel Boys“ berichtet der Pulitzer-Preisträger Colson Whitehead über die Besserungsanstalt Nickel Academy in Florida zu Beginn der 1960er-Jahre. Der schwarze 16-jährige Elwood sieht seiner Zukunft positiv entgegen. Er ist gewissenhaft und sein Traum hat sich erfüllt. Er hat einen Platz am College bekommen. Aber da er beim Trampen in ein gestohlenes Auto gestiegen ist, landet er ohne Verfahren und ohne Hilfe direkt in der Nickel Academy. Dort herrscht ein mehr als rauer Ton. Aber Elwood will sich nicht unterkriegen lassen, glaubt an seine Ideale, versucht sich Ungerechtigkeiten entgegenzustellen, hat aber keine Chance. In einer sehr deutlichen, bildhaften Sprache berichtet der Autor über die Zustände der Besserungsanstalt. Es ist erschreckend, wenn man bedenkt, dass es sich nicht um Fiktionen des Autors handelt, sondern um amerikanische Vergangenheit, die noch gar nicht so lange zurückliegt. Die Sachlichkeit, wie Colson Whitehead ohne anzuklagen erzählt, ist so eindringlich, dass ich das Buch immer wieder ungläubig zur Seite gelegt habe. Diskriminierung, Rassismus, Hass, Unterdrückung, Willkür und Gewalt unter dem Deckmantel des Staates rufen verstörende Bilder hervor. Man mag es kaum glauben, was Menschen anderen Menschen antun. Die Jugendlichen werden auf das Übelste gedemütigt, misshandelt und sogar umgebracht. Die Zwei-Klassengesellschaft ohne Aussicht auf entkommen wird mehr als deutlich. Dieses Buch ist kein Roman, den man zur Unterhaltung liest. Er ist ein Stück Geschichte, das erschüttert und erschreckt, aber unbedingt gelesen werden sollte.

  • kingofmusic

    aus Bielefeld

    5/5

    14.11.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beklemmend. Brutal. Genial.

    Was für ein (bisheriges) Lesejahr 2019… Auch wenn wir noch gut 6 Wochen in diesem Jahr vor uns haben, in denen noch das ein oder andere Buch gelesen werden will und wird *g*, gibt es langsam aber sicher eine Tendenz der „Top Books 2019“. In der Kategorie „Gegenwartsliteratur“ dürfte – nein, wird! – in jedem Fall „Die Nickel Boys“ von Colson Whitehead auf einem der Treppchen stehen. In einer fiktiven Rahmenhandlung erzählt Colson Whitehead die Geschichte einer bis 2011 real existierenden „Besserungsanstalt“ für Jungen (der sog. Dozier School for Boys) in Florida. Rassismus, sadistisch veranlagte Wärter und entsprechend grauenhafte Strafen und Prügelorgien (entschuldigt bitte diese Ausdrucksweise, aber etwas Anderes fällt mir zu den geschilderten Ereignissen nicht ein) waren an der Tagesordnung – ich hatte trotz (oder gerade wegen?) des nach außen sehr nüchtern und distanziert wirkenden Schreib- und Erzählstils von Colson Whitehead ein ums andere Mal eine dicke Gänsehaut beim Lesen. Da Schatten jedoch nicht ohne Licht auskommt (und umgekehrt) gibt es im Roman immer wieder Stellen, die ans Herz gehen und ein klein wenig „Hoffnung“ verbreiten. Nämlich immer dann, wenn Martin Luther King zu „Wort“ kommt – ein Idol des Protagonisten Elwood. Seine Worte besitzen auch heute immer noch eine immense Strahlkraft und sind bzw. werden immer aktuell sein – gerade in Zeiten, in denen Rechtspopulismus, Rassismus und Antisemitismus (wieder) auf dem Vormarsch sind. Der Epilog hält schließlich einen inhaltlich überraschenden Plot für die Leserinnen und Leser bereit, der mir im Nachgang aber außerordentlich gut gefallen hat und von schriftstellerischer Finesse zeugt. „Die Nickel Boys“ war mein erstes, aber definitiv nicht letztes Buch von Colson Whitehead! 5 verdiente Sterne und eine absolute Leseempfehlung! ©kingofmusic

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Bewertungen (3)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Ingbert Edenhofer

    Ingbert Edenhofer

    Thalia Mayersche Bottrop

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.08.2020

    eBook (ePUB)

    Not consistently great but overall triumphant

    The George Floyd incident did not invent "Black Lives Matter", but it has contributed a lot to making it a mainstream cause similar to #metoo. Being a white man, neither cause is one I have first-hand experience with but empathize with a lot. As a member of the LGBTQ community I do get what it is like to be judged based on your perceived identity, and that might be why I cannot get behind this sort of prejudice. I thought Colson Whitehead's "The Underground Railroad" was fine but probably not that spectacular a novel. "The Nickel Boys" strikes me as stronger. In a way "The Underground Railroad" relied on sympathy with Cora, the protagonist, while "The Nickel Boys" gives us at least two characters to connect with - Elwood and Turner - and it is the turn that their friendship takes within the last 25 pages or so that really elevated this novel to top-notch for me. We learn more about Elwood than about Turner, and Elwood's story is heart-breaking because it is so full of promise but also marred by being at the wrong place at the wrong time. But of course, a place like Nickel, the correctional facility most of the novel is set at, is the wrong place at any time. This book is also about legacy. Can we all remember George Floyd by looking at people as human beings instead of whatever category they might fit in? Also: could we try to assume people have good intentions and also lead by example? Let's make the world a nicer place!

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