London 1890: Der wohlhabende Galerist Edmund Carstairs fühlt sich von einem mysteriösen Mann mit Schiebermütze verfolgt. Er erkennt in ihm Keelan O'Donaghue, den Anführer einer amerikanischen Verbrecherbande, die mit seiner Hilfe zerschlagen wurde. Hilfesuchend wendet Carstairs sich an Sherlock Holmes. Kurze Zeit später wird O'Donaghue erstochen aufgefunden und ein Straßenjunge brutal ermordet. Der einzige Anhaltspunkt ist ein am Handgelenk des Jungen befestigtes weißes Seidenband.Mit seiner charismatischen Stimme führt Johannes Steck alias Dr. Watson in die Welt der Lords und Ladys und in deren dunkelste Geheimnisse ein. Der neue Sherlock Holmes-Roman vom internationalen Bestsellerautor Anthony Horowitz wurde von der Arthur Conan Doyle Estate als offizieller Nachfolger des Originals anerkannt.Das gleichnamige Buch, aus dem Englischen von Lutz-W. Wolff, ist im Insel Verlag erschienen.
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
Bewertung
aus Wien
5/5
22.03.2021
Buch (Taschenbuch)
Weiter so
Wie immer hat es bestens geklappt so wie wir es gewohnt sind.
hallobuch, Silke Schröder
aus Hannover
5/5
14.03.2021
Hörbuch (CD)
Ein kniffliger Fall
Das Geheimnis des weißen Bandes vom Bestsellerautor Antony Horowitz, der u.a. die Drehbücher für Inspector Barnaby geschrieben hat und von der Sir Arthur Conan Doyle Literary Estate zum offiziellen Nachfolger des legendären Sherlock Holmes-Erfinders gekürt wurde, ist ein kniffliger Fall, der uns einmal quer durch alle gesellschaftlichen Schichten des viktorianischen Londons im ausgehenden 19. Jahrhundert führt. Mit viel trockenem Humor und auf angenehm altmodische Art entführt uns Horowitz in die Fälle des Sherlock Holmes, dessen messerscharfe Analysen den guten Dr. Watson immer wieder aus Neue verblüffen. Dabei spielt Holmes gewichtiger Gegenspieler Dr. Moriatti ebenso eine Rolle, wie die Irregulären, eine Gang von Straßen- und Waisenjungs, die Holmes manchmal für ein paar Pence für sich arbeiten lässt. Horowitz' Detektivroman hält sich eng an die Vorlagen seines literarischen Vaters Sir Arthur Conan Doyle, den Erfinder der Holmes-Abenteuer, und ist dennoch ein gut konstruierter, schlau-verschlungener Fall. Der Schauspieler Johannes Steck gibt Dr. Watson, aus dessen Sicht die Story in bewährter Manier erzählt wird, eine wunderbar charismatische Stimme und macht so Das Geheimnis des weißen Bandes zu einem exzellenten Hörvergnügen, das dem Original in nichts nachsteht.
Bewertung
aus Buxtehude
5/5
14.03.2021
Hörbuch (CD)
Der neue Sherlock Holmes
Bestsellerautor Horowitz erweist sich als würdiger Nachfolger Arthur Canon Doyles. In seinem Roman wird der Meisterdetektiv selbst zum Mordverdächtigen. Ein echter Sherlock: spannend und nostalgisch ! Johannes Steck liest wie immer toll.
Bewertung
5/5
14.03.2021
Hörbuch (CD)
Würdiger Nachfolger
Anthony Horowitz gelingt ein sehr guter Nachfolger der Kriminalgeschichten um Sherlock Holmes und Dr. Watson. Er schafft es zwar zu Anfang nicht ganz so schnell, den Leser bzw. Hörer in seinen Bann zu schlagen, dabei entfacht der herrlich altmodisch erzählte Krimi dann doch bald eine echte Sogwirkung, so dass man gespannt der Auflösung entgegenfiebert. Sprecher Johannes Steck nimmt den Hörer auf die spannende Reise mit und unterhält souverän mit wechselnden Stimmlagen. Besonders schafft er es, den leicht hochnäsigen Tonfall von Holmes zu imitieren!
books and phobia
aus Halle
5/5
27.03.2020
Buch (Taschenbuch)
Sherlock Holmes´ prekärster Fall
Wenn ich bei etwas kritisch bin, dann bei Ablegern von Sherlock Holmes-Romanen, welche nicht Sir Arthur Conan Doyle schrieb. Warum ich mich trotzdem an diesen Roman wagte, war ganz klar die Kurzbeschreibung. Schon die Aufmachung, dass es sich um einen Fall handelte, welcher zu prekär gewesen wäre, als das man ihn einfach veröffentlichte, machte mich sehr neugierig. Trotzdem ging ich etwas verhalten an die Sache heran, da ja schließlich auch der Schreibstil und besonders die Persönlichkeiten der Charaktere erst beweisen mussten, das sie für Sherlock Holmes ausreichen.
Diese Sorgen waren allerdings unnötig. Schon nach ein paar Seiten war ich von der Geschichte gefesselt und erfreute mich an dem geheimnisvollen Abenteuer, welches mir noch bevorstehen sollte. Was mir als Erstes auffiel, war das man fast schon wie gewohnt das Abenteuer aus der Sicht von Dr. Watson erlebte. Dabei schätzte ich es sehr, dass das erzählte höflich und wohlformuliert klang und mir damit noch mehr den Eindruck erweckte, hier wirklich etwas über Sherlock Holmes zu lesen.
Somit las ich mich immer mehr in die Handlung, welche vor Geheimnissen und Mysterien förmlich platzte. Ein großer Hinweis darauf, das hier etwas wirklich Großes ablief, war die Verzweiflung von Mycroft Holmes, welcher trotz seiner Macht keine Hinweise auf die Geschehnisse finden konnte. Somit war für reichlich Spannung gesorgt, welche sich bis zur Auflösung am Ende hielt.
Wenn der Autor eines schaffte, dann seine Andeutungen wahrzumachen. Die anfangs beschriebenen prekären Geschehnisse waren tatsächlich so schlimm, wenn nicht sogar schlimmer. Sie zeigten nicht nur an wie unwichtig wir Menschen sehen, die unter der Armutsgrenze leben, sondern auch wie egal es einigen ist, was mit ihnen passiert. Dass aber genau diese Dinge, die höher gestellten Persönlichkeiten gefährlich werden könnten, hatten sie allerdings nicht bedacht. Somit schaffte es Horowitz mir nicht nur die Tränen in die Augen zu treiben, sondern auch meinen Mund sperrangelweit aufstehen zu lassen. Ich war geschockt, tief traurig, beschämt und unglaublich wütend, wobei sich alles immer wieder abwechselte.
Wer sich an diesen Roman wagt, der sollte bedenken, dass in ihm schlimme Dinge mit Straßenkindern geschehen. Es ist, aus meiner Sicht, der wohl emotionalste Fall Sherlock Holmes, aber eindeutig auch einer der viel Spannung bietet.
„Das Geheimnis des weissen Bandes“ entpuppte sich als spannender Krimi, welcher an die Original-Sherlock-Holmes-Romane sehr gut herankam. Zusammen mit den interessanten und vielschichtigen Charakteren, wurde mir ein tolles Abenteuer geboten, das mich am Ende, dann doch sehr schockierte und traurig machte. Hier versprach die Kurzbeschreibung, wirklich nicht zu wenig.
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5/5
06.10.2021
eBook (ePUB)
Über 80 Jahre sind vergangen seit Arthur Conan Doyle den letzten Sherlock Holmes Roman schrieb und endlich findet sich mit Anthony Horowitz ein würdiger Nachfolger. In Das Geheimnis des weißen Bandes schreibt er im Stil von Doyle gleich über zwei Fälle des berühmten Detektivs. Zum einen über das Rätsel um die Bostoner Flachkappenbande und zum anderen über das geheimnisvolle Seidenhaus. Wie üblich erzählt uns Dr. Watson die Geschichte und diese ist reichlich verzwickt und offenbart uns erst am Schluss ihren Zusammenhang. Ein Muss für alle Holmes-Fans und solche die es noch werden wollen.
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5/5
23.07.2021
Buch (Taschenbuch)
Sherlock Holmes ermittelt wieder! Doch kann Anthony Horowitz mit dem Original von Arthur Conan Doyle mithalten? - Er kann! Ganz im Stil des Krimi-Meisters stürzt sich Sherlock Holmes zum wiederholten Male in einen neuen Fall und streift mit seinem Freund und Helfer Watson durch Londons Straßen von 1890. Spannend, verzwickt und traditionell - Anthony Horowitz ist mit seinem anerkannten 61. Fall des Kult-Detektivs ein wunderbar neuer Klassiker gelungen.
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5/5
21.03.2013
Buch (Taschenbuch)
Ein Holmes-Roman, der Arthur Conan Doyle gerecht wird
Mit zwiespältiger Erwartungshaltung fiebere ich jedem Buch entgegen, das Arthur Conan Doyles Sherlock-Holmes-Geschichten wieder aufgreift und die Reihe um den berühmtesten Detektiv aller Zeiten weiterspinnt: froh und gespannt, dass es endlich neuen Lesestoff um Holmes und Watson gibt, und gleichzeitig etwas furchtsam, dass der Autor es eventuell in den Sand gesetzt haben könnte.
Diese Angst war bei Anthony Horowitz Das Geheimnis des weißen Bandes zum Glück unbegründet. Horowitz findet einen Weg, Doyle in Sprache und Struktur der Geschichten so glänzend zu imitieren, dass dem Leser kaum ein stilistischer Unterschied zu Doyle auffällt. Hut vor für die weise Entscheidung, keine Anthony-Horowitz-Version des Detektivs zu schaffen, sondern als Autor in den Hintergrund zu treten und sich auf das zu verlassen, was bei Doyle schon so perfekt funktionierte.
Die Geschichte, datiert auf das Jahr 1890, ist eine typische Holmes-Kriminalgeschichte, erzählt von einem alten, gebrechlichen John Watson einige Zeit nach dem Tode seines Freundes Sherlock Holmes. Der Londoner Kunstsammler Carstairs sucht den Schutz der Baker Street 221b auf und bittet Holmes, einen Kriminellen dingfest zu machen, der, scheinbar aus Rachegedanken, vor Carstairs Haus herumlungert und auf eine günstige Gelegenheit wartet, Carstairs zu töten. Doch dann wird plötzlich der Kriminelle tot aufgefunden und der Fall nimmt ungeahnte Ausmaße an
Würde Arthur Conan Doyle noch leben, dann hätte er für dieses Werk Anthony Horowitz anerkennend auf die Schulter geklopft und gesagt: Gut gemacht, Junge!
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5/5
28.01.2013
Buch (Taschenbuch)
Der neue Sherlock Holmes
Zuerst war ich diesem Buch gegenüber sehr skeptisch. Weiß ich als Holmes-Fan doch darum, wie schwer ja fast unmöglich es ist, seinem Schöpfer, dem genialen Arthur Conan Doyle auch nur ansatzweise das Wasser zu reichen. Doch meine Neugier hat mich dann doch zum Kauf und Lesen bewogen und ich war positiv überrascht. Horowitz gelingt es stilistisch die Atmosphäre des viktorianischen Londons einzufangen, welches der Leser in den Vorlagen kennen und lieben gelernt hat. Auch die Charaktere sind vom exzentrischen und charismatischen Holmes bis hin zu dem ihm immer unterlegenen Kommissar Lestrade authentisch und gut getroffen. Die Geschichte gehört wohl zu den grausamsten und schockierendsten Fällen, die der Detektiv je untersucht hat und ist so spannend, dass ich das Buch kaum aus den Händen legen konnte. Horowitz gelingt es, Conan Doyles Romanhelden wieder aufleben zu lassen, ohne ihn bloß nachzuahmen. Insgesamt kann ich diesen neuen Holmes Fall uneingeschränkt weiterempfehlen.
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5/5
19.02.2012
Hörbuch (CD)
Sherlock lebt ... immer weiter
Wunderbar erzählt - sowohl vom Autor als auch von Johannes Steck, der dem Ganzen eine herrlich nostalgische Note verleiht.
Die Story ist wie üblich doppelbödig, zieht geheimnisvolle Spuren, führt einen an der Nase herum und passt eigentlich gar nicht zusammen; bis Sherlock Holmes die Fäden zu einem logischen Muster verknüpft.
Eine wirklich gelungene Adaption!
Und ein Hörgenuss!
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