Die rechtschaffenen Mörder
Band 52317

Die rechtschaffenen Mörder

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Die rechtschaffenen Mörder

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Beschreibung

Details

Gesprochen von

Victoria Trauttmansdorff + weitere

Spieldauer

7 Stunden und 52 Minuten

Family Sharing

Ja

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

04.03.2020

Hörtyp

Lesung

Beschreibung

Details

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Spieldauer

7 Stunden und 52 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

04.03.2020

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

124

Verlag

Argon Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783732417803

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4.3

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Phänomenal

Bewertung aus Berlin am 27.01.2021

Bewertungsnummer: 1422807

Bewertet: eBook (ePUB)

Sehr lesenswert, atmosphärisches Buch. Das Porträt des Bildungsbürgers Paulini und dessen Metamorphose ist auch ein Panorama des Lebens in Dresden seit Ende des 2. Weltkriegs über die Wende bis in die Gegenwart. Verblüffender Ausgang. Sehr zu empfehlen.
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Phänomenal

Bewertung aus Berlin am 27.01.2021
Bewertungsnummer: 1422807
Bewertet: eBook (ePUB)

Sehr lesenswert, atmosphärisches Buch. Das Porträt des Bildungsbürgers Paulini und dessen Metamorphose ist auch ein Panorama des Lebens in Dresden seit Ende des 2. Weltkriegs über die Wende bis in die Gegenwart. Verblüffender Ausgang. Sehr zu empfehlen.

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Ein Buch über Bücher und Norbert Paulini - aber wer ist Norbert Paulini?

Bewertung aus Zürich am 08.08.2020

Bewertungsnummer: 1361475

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch handelt von Büchern und Norbert Paulini. Er ist der Hauptprotagonist der Geschichte. Oder sind es am Ende doch die Bücher? Jedenfalls wächst Paulini als Einzelkind in den Sechziger- und Siebziger Jahre in Dresden auf. Seine Mutter führt leidenschaftlich ein Antiquariat, verstirbt aber früh, so dass Norbert primär mit seinem Vater, einem rechtschaffenen Schaffner, und Frau Kate, der Vermieterin in der Villa Kate, aufwächst. Die Mutter ist zwar weg, aber alle ihre Bücher aus ihrem ehemaligen Antquariat kommen in die gemeinsame Wohnung von Vater und Sohn. Und irgendwann beginnt der Sohn zu lesen und entfremdet sich weiter von Vater und allen anderen Leuten. Paulini Junior interessiert sich ausschließlich für das Lesen – naja, und auch ein bisschen für Leute, die lesen. Er beschließt als Beruf, Leser zu werden. Daraus ergeben sich verschiedene Probleme, da Leser an sich ja kein Beruf ist. Auf einigen Umwegen findet er aber eine Lösung für sein Problem: Er reaktiviert das Antiquariat seiner Mutter in der gemeinsamen Wohnung. Als das skurile Unternehmen immer erfolgreicher wird, und Paulini Junior heiratet, zieht der Vater in den Dachstock. Das Antiquariat wird zu einer Art kulturellem Zentrum und beschränkt freigeistigen Treffpunkt im damaligen Dresten der DDR. Paulini hat alle Energie und sein ganzes angelesenes Wissen und Denken in das Antiquariat gesteckt. Er als Person steht nicht so sehr im Zentrum dieses kleinen intellektuellem Zirkels. Es sind die Bücher. Und dann kommt 1989 die Wende und alles wird anders… Der Rechtschaffene Mörder ist ein Buch über Bücher und einen Außenseiter, der für und von Büchern lebt. Paulini heiratet, hat einen Sohn und seine Liebschaften. Er wächst mit und durch seine Bücher organisch in das ehemalige DDR-System hinein, indem er sich eine Oase und einen kleinen geistigen Freiraum schafft, an dem andere Leute gerne teilhaben und teilweise auch stark davon profitieren lässt. Paulini ist hochgebildet durch sein Lesen und von scharfem Verstand. Nur mit der realen Welt hat er es nicht so. Diese Welt will er von sich fern halten. Mit dem DDR-System mag er sich noch knapp arrangieren, aber die Wende und der Westen ist zu viel für ihn. Es interessiert ihn nicht und vernichtet seine Oase. Das mag jetzt alles nicht besonders spektakulär klingen, aber das Buch ist extrem gut geschrieben. Die Geschichte von Paulini wird von verschieden Protagonisten aus dessen Umfeld geschildert, so dass über die 340 Seiten langsam ein differenziertes Bild von Paulini entsteht. Ein Buch über einen von Büchern Besessenen, das trotz der Tragik, die mit Paulini einhergeht, einen selbst zum Nachdenken und träumen anregt. Mein Fazit: LESEN!
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Ein Buch über Bücher und Norbert Paulini - aber wer ist Norbert Paulini?

Bewertung aus Zürich am 08.08.2020
Bewertungsnummer: 1361475
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch handelt von Büchern und Norbert Paulini. Er ist der Hauptprotagonist der Geschichte. Oder sind es am Ende doch die Bücher? Jedenfalls wächst Paulini als Einzelkind in den Sechziger- und Siebziger Jahre in Dresden auf. Seine Mutter führt leidenschaftlich ein Antiquariat, verstirbt aber früh, so dass Norbert primär mit seinem Vater, einem rechtschaffenen Schaffner, und Frau Kate, der Vermieterin in der Villa Kate, aufwächst. Die Mutter ist zwar weg, aber alle ihre Bücher aus ihrem ehemaligen Antquariat kommen in die gemeinsame Wohnung von Vater und Sohn. Und irgendwann beginnt der Sohn zu lesen und entfremdet sich weiter von Vater und allen anderen Leuten. Paulini Junior interessiert sich ausschließlich für das Lesen – naja, und auch ein bisschen für Leute, die lesen. Er beschließt als Beruf, Leser zu werden. Daraus ergeben sich verschiedene Probleme, da Leser an sich ja kein Beruf ist. Auf einigen Umwegen findet er aber eine Lösung für sein Problem: Er reaktiviert das Antiquariat seiner Mutter in der gemeinsamen Wohnung. Als das skurile Unternehmen immer erfolgreicher wird, und Paulini Junior heiratet, zieht der Vater in den Dachstock. Das Antiquariat wird zu einer Art kulturellem Zentrum und beschränkt freigeistigen Treffpunkt im damaligen Dresten der DDR. Paulini hat alle Energie und sein ganzes angelesenes Wissen und Denken in das Antiquariat gesteckt. Er als Person steht nicht so sehr im Zentrum dieses kleinen intellektuellem Zirkels. Es sind die Bücher. Und dann kommt 1989 die Wende und alles wird anders… Der Rechtschaffene Mörder ist ein Buch über Bücher und einen Außenseiter, der für und von Büchern lebt. Paulini heiratet, hat einen Sohn und seine Liebschaften. Er wächst mit und durch seine Bücher organisch in das ehemalige DDR-System hinein, indem er sich eine Oase und einen kleinen geistigen Freiraum schafft, an dem andere Leute gerne teilhaben und teilweise auch stark davon profitieren lässt. Paulini ist hochgebildet durch sein Lesen und von scharfem Verstand. Nur mit der realen Welt hat er es nicht so. Diese Welt will er von sich fern halten. Mit dem DDR-System mag er sich noch knapp arrangieren, aber die Wende und der Westen ist zu viel für ihn. Es interessiert ihn nicht und vernichtet seine Oase. Das mag jetzt alles nicht besonders spektakulär klingen, aber das Buch ist extrem gut geschrieben. Die Geschichte von Paulini wird von verschieden Protagonisten aus dessen Umfeld geschildert, so dass über die 340 Seiten langsam ein differenziertes Bild von Paulini entsteht. Ein Buch über einen von Büchern Besessenen, das trotz der Tragik, die mit Paulini einhergeht, einen selbst zum Nachdenken und träumen anregt. Mein Fazit: LESEN!

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Die rechtschaffenen Mörder

von Ingo Schulze

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