• Produktbild: Ein Spalt Luft

Ein Spalt Luft Roman

18,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

09.03.2021

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

270 (Printausgabe)

Dateigröße

2547 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783518767795

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • alle Texte können angepasst werden

Erscheinungsdatum

09.03.2021

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

270 (Printausgabe)

Dateigröße

2547 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783518767795

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  • Zum Bewerterprofil von Alex Husnik

    Alex Husnik

    Thalia Mayersche Lüdinghausen

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Faszinierende Leseerfahrung

    Der namenlose Protagonist dieses Romans versucht die gestörte Beziehung zwischen ihm und seiner Mutter zu ergründen. Was ist in seiner frühen Kindheit geschehen? Der Sohn kennt nur beunruhigende Fragmente. Und hier bedingen sich Form und Inhalt des Buches. Es ist ein Ärgernis, eine Zumutung, eine Verstörung, eine Suche. Aber auch eine große Faszination. Erst war ich wütend, vor allem auf mich selbst, weil diese Collage aus verschiedenen Text- und Gattungsformen scheinbar so unzugänglich und uneindeutig daherkommt - ich habe vieles nicht verstanden, da ich das Buch wie einen klassischen Roman lesen wollte. Doch an dieses Werk muss man anders herangehen, muss seine hermeneutischen Lesegewohnheiten abstreifen, jeden Teil auf sich wirken lassen. So hat der Text plötzlich einen ungeahnten Sog auf mich ausgeübt, die polyphonen Erzählstränge, die amtlichen Schreiben, Märchen, Gebrauchsanweisungen, Schimpftiraden, dadaistischen Wortspielereien. Man will unbedingt wissen, worauf das alles hinausläuft. Nach und nach ergibt sich irgendwie ein Gesamtbild, nein, das hört sich zu eindeutig an, nennen wir es besser: Zusammenhang. Ein loser, fragwürdiger. Und wahrscheinlich ein sehr subjektiver. Es schwingt hier so viel mit: Vernachlässigung, Misshandlung, Missbrauch, fehlende Empathie, garniert mit maßlosen, krankhaften Gewaltphantasien (wirklich nur Phantasien?). Und wer spricht da eigentlich? Alles bleibt vage, angedeutet, kaum etwas wird konkret. Für mich wirkt das Buch wie ein Einblick in ein schizophrenes Bewusstsein (die Mutter - nur die Mutter? - in dem „Roman“ leidet wohl unter Psychosen, die nicht genau definiert werden, für einen Experten wahrscheinlich aber relativ eindeutig zuzuordnen sind) und diese Übereinstimmung von Form und Inhalt finde ich genial. Der Text ist eine dekonstruktivistische (Fund-)Grube, in der jeder seine eigenen Erfahrungen machen muss.
  • Zum Bewerterprofil von Philip Szykulla

    Philip Szykulla

    Thalia Mayersche Herne

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geheimtipp?

    Kurz nach Beendigung dieses Romans muss ich meine Gedanken erst einmal ordnen. Ich weiß auch gar nicht, ob der Begriff „Roman“ überhaupt passend ist. Collage steht im Klappentext. Achterbahnfahrt schreibe ich. Gefühlvoller Alptraum. Der namenlose Protagonist verbringt nach seiner Geburt und der Trennung der Eltern ungefähr 21 Monate allein mit seiner Mutter. Was daran Achterbahn- oder gar Alptraumpotential besitzt? Die Mutter leidet an einer Psychose und hat während dieser Zeit mehrere Schübe. Jahre später - besagter Protagonist ist mittlerweile über dreißig und hat seine Kindheit und Jugend bei seinem Vater und Stiefmutter („die Mutter meiner Brüder“) verbracht - will er herausfinden, was in dieser Zeitspanne passiert ist. „Oho!“, dachte ich mir händereibend und lippenleckend. Und dann begann ich zu lesen. Mischa Mangel verwebt in einem regelrechten Strudel (unter anderem) Erzählungen seines Protagonisten, Gespräche mit dem Vater, Gerichtsakten, Märchenpassagen, psychologische Gutachten und immer wieder Passagen mit Innenansichten der Mutter. Gerade diese gingen mir beim Lesen sehr nah; sind sie doch mit einer schon lyrischen Intensität geschrieben, sind so erschreckend wirklichkeitsnah. Allgemein ist die Sprache dieses Achterbahn-Alptraum-Romans so virtuos, so flexibel, immer den jeweils zu Wort Kommenden angepasst. Über allem liegt eine tiefe Melancholie, ein Sehnen nach der verlorenen Zeit. Ich bin von Seite zu Seite gejagt, nein getrieben worden, war verwirrt, berührt, angeekelt, vor den Kopf gestoßen, verstört. Egal, was ich erwartet haben mag, das war es nicht. Dieses Buch ist definitiv keine leichte Lektüre und ich kann verstehen, dass es nicht etwas für jede:n ist. Ich bin mir ja noch nicht einmal sicher, ob es etwas für mich war. Was ich aber sagen kann: es ist etwas Besonderes. Es sucht seinesgleichen. Ist ein echter Geheimtipp. Oder eine Geheimwarnung.

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