Produktbild: Wie alles begann und wer dabei umkam

Wie alles begann und wer dabei umkam Roman | Gewinner des Hamburger Literaturpreises - ein brillanter Schelmenroman

7

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

11.02.2021

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

544 (Printausgabe)

Dateigröße

4147 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783462302929

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Erscheinungsdatum

11.02.2021

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

544 (Printausgabe)

Dateigröße

4147 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783462302929

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  • Bewertung

    5/5

    19.12.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gerechtigkeit und Recht

    Ist das Leid der Opfer (und Angehörigen) weniger wichtig als die Rehabilitation des Täters? Wer legt fest, was strafbares Handeln ist, was nicht? Und was die gerechte Srafe dafür? Beginnend in seiner Kindheit begeistert sich der Protagonist für ein alternatives Rechtssystem und schafft im Lauf seines Lebens ein inoffizielles juristisches Strafwerk. Dass er dies zum Teil in Freiburg tut - und dann auch noch in der Kultkneipe "Schlappen" lässt jeden badischen Leser glücklich in Erinnerungen schwelgend die Seiten umblättern.

  • Chrissysbooks

    5/5

    11.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Skurrile und bitterböse Auseinandersetzung mit unseren Gesetzen

    Der Held dieses Romans findet bereits in seinen Kindertagen zur Juristerei und verurteilt im Wohnzimmer seine bösartige Großmutter in Abwesenheit zum Tode, ohne eine Berufung zu zulassen. Sein ausgeprägter Charakter festigt sich während seines Jurastudiums in Freiburg. Dort setzt sich der hochbegabte Jurastudent auf seine Weise mit den Gesetzen auseinander, verzweifelt an diesen und nimmt schließlich das Recht in die eigene Hand. Getrieben von seinem Gerechtigkeitsempfinden entwirft er kurzerhand das IStdGB (Inoffizielle Strafrecht der Bundesrepublik Deutschland) und landet letztendlich in einer Gefängniszelle. Der Roman „Wie alles begann und wer dabei umkam“ ist definitiv kein x-beliebiger Roman. Aber ist dieses Buch überhaupt ein Roman? Für mich ist es vielmehr eine anspruchsvolle und begeisternde Auseinandersetzung mit der aktuellen Gesetzgebung in Form einer Biografie. Simon Urban ist eine Mischung aus sehr vielen skurrilen Szenen, einer gewissen Situationskomik und einer bitterbösen Gesellschaftsanalyse gelungen. Die Story spielt in den 80er und 90er Jahren und nimmt u.a. Bezug auf damalige Morde und Ereignisse. So z.B. der Fall der Marianne Bachmeier, die 1981 den mutmaßlichen Mörder ihrer Tochter im Gerichtssaal erschoss. Der Held hat kein Mitleid mit Straftätern und geht am Ende davon aus, dass es im Zweifel besser wäre, die Existenz eines Schuldigen auszulöschen, bevor der Schuldige die Existenz eines Unschuldigen auslöscht. Der Autor lässt den Helden im Rahmen seines Studiums der Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit in Theorie und Praxis sehr viel erleben und beschreibt diese Erlebnisse sehr detailgetreu und anschaulich. Der Leser ist somit hautnah dabei, auch wenn er das manchmal vielleicht gar nicht möchte (damit ist aber nicht das durchaus amüsante Treffen mit Heino gemeint). Die Story nimmt auch Dank der ungewöhnlichen Protagonisten und Nebenfiguren einen interessanten Verlauf, auch wenn einige Passagen und Gedankenspiele etwas ausschweifend beschrieben werden. „Wie alles begann und wer dabei umkam“ ist ein anspruchsvolles Buch, das sich von der Masse abhebt und auf unterhaltsame Art zum Nachdenken anregt. Mich hat Idee zu dieser Story und die wunderbare Umsetzung einfach begeistert.

  • Bewertung

    4/5

    24.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Schelmemroman!?

    Wer sich von dem etwas sperrigen Titel nicht abschrecken lässt, wird mit einem totalen Lesevergnügen belohnt. Geschliffene Sätze voller hintergründigem Witz und Ironie beschreiben die oftmals skurrilen Situationen. Der Protagonist ist Jurastudent und will eine alternative Gesetzgebung schaffen. Schon als Kind dachte er sich ein Gerichtsverfahren aus, in dem er seine biestige Großmutter verurteilte, die der Familie, insbesondere seiner Mutter das Leben zur Hölle machte. Als Erwachsener will er, das in die Urteilsfindung auch das Leid der Angehörigen der Opfer mit einbezogen wird. Dieser Roman ist eine bitterböse Auseinandersetzung mit unseren Gesetzen.

  • Bewertung

    4/5

    15.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tolle Idee, knackige Sprache, Juristenhumor, gesellschaftskritischer Blick

    Der ich-Erzähler gibt seine Sicht der Dinge auf schonungslose Weise wieder und ruft so den ein oder anderen Nicker beim Leser hervor. Dabei ist er in seiner Erzählweise teilweise zum laut lachen witzig, teilweise ist er aber auch in der eigenen Kultur und Denkweise gefangen, die er anklagt. Mit seiner besonderen Denkweise stellt er sein Umfeld immer wieder auf den Kopf und scheitert gleichzeitig an der eigenen Familie. Das Buch kann man prinzipiell in zwei große Teile teilen: Kindheit, Jugend und Studienjahre an der Universität und Teil 2 auf Weltreise. Gerade im zweiten Teil verfolgt der Protagonist seine Pläne nicht mehr so gezielt wie zuvor in Deutschland, lässt sich von einigen Personen beeinflussen und ist in seiner angeprangerten Denkmustern gefangen. Alles wiederfährt ihm nur noch, er scheint nur ab und zu mal in sein eigenes Leben einzugreifen. Das Ende des Buches hat mich dann enttäuscht, war der erste Teil des Buches so gut. Für die außergewöhnliche Idee und den Großteil der Umsetzung gibt es 4 Sterne.

  • Bewertung

    4/5

    14.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Speziell- für mich ein bisschen...

    Speziell- für mich ein bisschen der Anti- Schirach. Sehr erzählerisch und die Hauptfigur ist nicht gerade symphatisch.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (7)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Annette W.

    Annette W.

    Thalia Berlin – Alexa

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Skurril und böse! Die Lebensaufzeichnungen...

    Skurril und böse! Die Lebensaufzeichnungen aus der Todeszelle, von einem, der die Rache zum Lebensziel wählt. Der Humor des Buches hilft einem, absurde, schwer erträgliche Situationen im Buch zu überwinden und weiterzulesen. Ein Buch mit Sogwirkung!
  • Zum Bewerterprofil von G. Knollmann-Wachsmuth

    G. Knollmann-Wachsmuth

    Thalia Bad Salzuflen

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Furios!

    Knapp 540 Seiten pures Vergnügen! Thema, Sprache, Wendungen....für mich perfekt umgesetzt. Ich habe wortwörtlich dran geklebt! Mein zweites Highlight 2021!!!
  • Zum Bewerterprofil von Kevin Beckmann

    Kevin Beckmann

    Thalia Mayersche Wuppertal-Barmen

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ganz großes Kino

    Bitterböse und enorm amüsant erzählt Urban die Geschichte eines angehenden Juristen, der das Recht in die eigene Hand nimmt, um seine Vorstellungen von Gerechtigkeit durchzusetzen und dabei nicht nur einmal an Dostojewskis Raskolnikov erinnert. Von vorne bis hinten eine wirklich unterhaltsame Lektüre, die mit viel Sprachwitz und hintergründigem Humor begeistert.
  • Zum Bewerterprofil von Sandra Wolf

    Sandra Wolf

    Thalia Heidelberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine wilde Geschichte zwischen...

    Eine wilde Geschichte zwischen Botnang und Bangkok, über Vorstellungen von Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit und Selbstgerechtigkeit, ausgestattet mit einem prachtvoll verqueren Personal. Beim laut rauslachen merkt man manchmal, dass es vor Entsetzen ist...Toll!
  • Zum Bewerterprofil von Matthias Kesper

    Matthias Kesper

    Thalia Kassel

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.12.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Sie betreiben also ein Studium der Gerechtigkeit & Ungerechtigkeit in Theorie & Praxis? -Ja, schon"

    Natürlich kann man die über 500 Seiten des neuen Romans von Simon Urban nicht einfach in einem Satz, wie in der Überschrift geschehen, zusammenfassen! Und doch geht es genau darum... Klingt dröge? Langweilig? Theoretisch? Gar nach Jura-Studium, zweites Semester? Und wer soll so etwas eigentlich lesen? Jeder, der in der deutschen Literatur die angelsächsische Leichtigkeit vermisst! Jeder, der beklagt, dass es seit des großen Robert Gernhardts Tod keine Hochkomik hierzulande mehr gibt! Jeder, dem neue Werke von Eckhard Henscheid fehlen, sein galliger und bissiger Humor und seine "feine Feder"! Jeder, der die alltägliche Präsenz der schier unerträglich gewordenen Banalität in allen Lebenslagen kaum noch ertragen kann und will! So, nun wissen Sie das! Simon Urban erzählt die Geschichte eines Mannes, der schon in jungen Jahren der Rechtsprechung verfällt. Denn gehört eigentlich seine unfassbar böse, fiese und widerliche Großmutter nicht vor ein ordentliches Gericht? Knechtet sie doch gleich zwei nachfolgende Generationen in ihrem Haus. Die im Souterrain ihres Hauses, einem klassischen Flachbau der 60er Jahre, zur Miete wohnen. Wo ihre Schwiegertochter die Rolle der Leibeigenen fast klaglos übernimmt. Zitat gefällig? Bitte: "Meine Großmutter, eine knochige, leptosome Erscheinung in zumeist hellen Kleidern, stakste von nun an (nach dem Tod ihres "Jupps") auf der Suche nach neuen Opfern durch ihr EIGENTUM, wie der cremefarbene verklinkerte Bungalow in der Nähe von Stuttgart familienintern genannt wurde. Sie hatte das gemeinsame Leben mit meinem Großvater so inbrünstig gehasst wie ihn selbst, nun brachte dieses Leben sie viel zu früh um die tägliche Zielscheibe ihres hoch entwickelten Sadismus...." Kein Wunder also, dass der Protagonist dieser Frau, in ihrer Abwesenheit, den Prozess macht, in dem er Ankläger, Verteidiger und Richter in einer Person ist. Ich versichere Ihnen, allein diese Schilderung rechtfertigt uneingeschränkt den Erwerb und das Lesen des Buches - aber das ist ja nur der Auftakt... Es erwartet sie eine Lebensbeichte, wie sie vermutlich noch keine gelesen haben. Jedes Wort ist aufs feinste gesetzt, man goutiert jeden Satz und bemerkt die ganze Ungeheuerlichkeit dessen, was gerade geschildert wird quasi mit einigen Sekunden Verzögerung, weil: "Kann das jetzt wahr sein? Was schreibt Urban da?" Gelungener ist die "deutsche Seele" selten filetiert worden, fantastisch, mit welchem Mut und welcher Kraft der Autor seine Leserschaft an die Hand nimmt, wenn er Ihnen nicht gerade mit eben dieser Hand eine schallende Ohrfeige versetzt :-) Simon Urbans Buch erscheint am 10.2.2021, lassen Sie sich es einfach vormerken, dann haben Sie es pünktlich zum Erstverkaufstag vorliegen und können umgehend ein Lesevergnügen starten wie lange keines war!!!

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