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Dunkelblum Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

36386

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.08.2021

Abbildungen

Stadtplan (schwarzweissen ) illustriert von Nikolaus Heidelbach, mit Figurenverzeichnis auf Vor- und Nachsatz

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

528

Maße (L/B/H)

21/14/4,5 cm

Gewicht

618 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001199488

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Eva Menasse hat mit ihrem Buch ›Dunkelblum‹ ein Meisterwerk geschaffen.« ("Die Zeit")
»[Ein] Roman, der ungeheuer komplex und virtuos komponiert ist, der neben der Geschichte vom kollektiven Schweigen viele andere erzählt oder anreißt, der bohrende Fragen stellt und Antworten meidet. ›Dunkelblum‹ wühlt auf, bedrückt, reißt mit – vor allem durch seine Figuren und ist zweifelsohne eines der wichtigsten Bücher dieses Herbstes. Großartig.« ("NDR Kultur")
»Ein bemerkenswerter Roman, der sowohl unterhält, als auch nachdenklich macht.« ("Luxemburger Tageblatt")
»Ein hervorragendes Buch, das den Umgang mit unserer Geschichte zeigt, in leichter Form erzählt und dadurch betroffen macht. Es ist zum Schmunzeln und Nachdenken.« ("Kleine Zeitung")
»Die Autorin schafft es, die unausweichlichen Intimitäten und Abhängigkeiten der Bewohner eines Dorfes am Rande Österreichs so zu schildern, dass man beim Lesen in diesem Dickicht mit drinhängt.« ("Die Zeit")
»Relevant, historisch erhellend, schwarzhumorig trotz der dramatischen Vorgänge, psychologisch ausgefeilt und intelligent verschränkt.« ("Die Zeit")
»Frau Menasse beschreibt dicht und genau über menschliche Abgründe. Aber sie setzt wichtige, Hoffnung machende Gegenpole.« ("Die Zeit")
»[Menasse] findet dafür eine neue, kraftvolle Sprache, die keinen Zweifel lässt an der Brisanz des Themas – bis heute.« ("Madame")
»[S]elten ist die dunkle Seite des heiteren Alpenlandes so kunstvoll und schmerzhaft erzählt worden.« ("FAS")
»Ein herausragender Roman über die Frage, wie das Leben nach dem Holocaust weitergehen konnte.« ("Spiegel Bestseller")

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

36386

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.08.2021

Abbildungen

Stadtplan (schwarzweissen ) illustriert von Nikolaus Heidelbach, mit Figurenverzeichnis auf Vor- und Nachsatz

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

528

Maße (L/B/H)

21/14/4,5 cm

Gewicht

618 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001199488

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • Bewertung

    5/5

    08.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auf den ersten Blick ist Dunkelblum...

    Auf den ersten Blick ist Dunkelblum ein ganz normales Dorf, doch hinter der idylischen Fassade verbirgt sich ein dunkles Geheimnis das herabreicht in die Abgründe der deutschen Geschichte. Sprachlich grandios geschrieben und ein Plot wie ein Labyrinth. Großartig!

  • Kristall86

    aus an der Nordseeküste

    5/5

    19.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geheimnis? Nie gehört!

    Klappentext: „Auf den ersten Blick ist Dunkelblum eine Kleinstadt wie jede andere. Doch hinter der Fassade der österreichischen Gemeinde verbirgt sich die Geschichte eines furchtbaren Verbrechens. Ihr Wissen um das Ereignis verbindet die älteren Dunkelblumer seit Jahrzehnten – genauso wie ihr Schweigen über Tat und Täter. In den Spätsommertagen des Jahres 1989, während hinter der nahegelegenen Grenze zu Ungarn bereits Hunderte DDR-Flüchtlinge warten, trifft ein rätselhafter Besucher in der Stadt ein. Da geraten die Dinge plötzlich in Bewegung: Auf einer Wiese am Stadtrand wird ein Skelett ausgegraben und eine junge Frau verschwindet. Wie in einem Spuk tauchen Spuren des alten Verbrechens auf – und konfrontieren die Dunkelblumer mit einer Vergangenheit, die sie längst für erledigt hielten.“ Autorin Eva Menasse nimmt den Leser hier mit nach Dunkelblum - ein Ort, in dem ein dunkles Geheimnis von allen gehütet wird…Das dieses Geheimnis irgendwann bricht und an die Oberfläche will, ahnt man und man verfolgt diese Geschichte sehr genau. Menasse hat einen speziellen Sprachstil und Ausdruck. Ich persönlich mag dies sehr und find dies zu ihrer Geschichte mehr als passend, aber ich denke, es wird Leser geben, die sich damit schwer tun. Eva Menasse beleuchtet hier wieder ein Stück Weltpolitik und hält mit vielen Fakten auch einfach nicht hinter‘m Berg. Die Art und Weise wie sie die Bewohner zeichnet und wie sie dieses Geheimnis eingewoben hat, ist großartig. Hier geht es um Schuld und Sühne, um Schweigen und die Frage, ob dies so richtig war und gerechtfertigt. Dieses Geheimnis sitzt auf den Seelen der Dorfbewohner wie ein Fluch und die langsame Auflösung, nicht nur beim Leser, bringt ein gewisses Bild, ein gewisses Licht ins Dunkel. Der Spannungsbogen ist hier enorm und hat mich echt begeistert. Hier steht: nichts hören, nichts sehen, nichts sagen - was ich nicht sage, kann niemand kennen und wissen, was ich nicht weiß, können andere auch nicht wissen. Dunkelblum nimmt einen ein und man muss gewaltig aufpassen, nicht in die Fänge der Dorfbewohner zu gelangen…Denn hier stellt sich die Frage, was passiert wohl wenn das Geheimnis gelüftet wird?? Ach ja! Welches Geheimnis? Haben Sie etwas von einem Geheimnis gelesen? Doch nicht in Dunkelblum! Ich vergebe 5 von 5 Sterne.

  • Bewertung

    5/5

    10.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dunkelblum

    In Dunkelblum, einem österreichischen Grenzstädtchen zu Ungarn, überschneiden sich 1989 die Ereignisse. Der Eiserne Vorhang öffnet sich spürbar. Eine geschichtsbeflissene Studentin verschwindet spurlos. Einige Bauern protestieren gegen die örtliche Wasserversorgung und schließlich wird bei Grabungen in diesem Zusammenhang ein unbekanntes Skelett gefunden. Ein lang gehegtes Geheimnis der alten Dunkelblumer aus „dunkler Zeit“ kommt nach und nach unheilvoll zum Vorschein. Ein spannendes Zeitgemälde und soziales Drama mitten in Europa unter uns, engagiert erzählt von Eva Menasse.

  • Elke

    aus Vaihingen an der Enz

    5/5

    27.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dunkelblum ist überall, nicht nur im Burgenland

    Dorfromane fluten bereits seit einiger Zeit den Büchermarkt, und spätestens seit Juli Zeehs „Unterleuten“ zeigen sie auch jenseits der Heimeligkeit die Untiefen, die in diesem geschlossenen Mikrokosmos lauern. Seit Generationen schwelende Streitigkeiten, aber auch gravierende Ereignisse, deren Einfluss auf das Miteinander im Endeffekt für das Zusammengehörigkeitsgefühl gegenüber allem Fremden verantwortlich ist. Eva Menasses neuer Roman hat einen realen Hintergrund, auch wenn Dunkelblum ein fiktiver Ort ist (steht stellvertretend für Rechnitz). Aber die Ereignisse in dieser Gemeinde im Burgenland, unweit der ungarischen Grenze, fungieren als Beispiel für eine geografischen Region, die sich als das letzte westliche Bollwerk versteht und in der in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs unzählige Massaker an Zwangsarbeitern verübt wurden. Verscharrt in eilig ausgehobenen Massengräbern. Totgeschwiegen. Aus der kollektiven Erinnerung gestrichen. Verleugnet, verschwiegen und vergessen. Und dennoch eingegraben in die Biografie jedes Einzelnen. Aber die Zeiten ändern sich, 1989 fällt der eiserne Vorhang fällt, die Grenzen nach Osten sind offen, die Vergangenheit hält Einzug in das Leben der Dörfler. Flüchtlinge aus der ehemaligen DDR drängen in die Freiheit, werden mit Tritten und nicht mit offenen Armen empfangen. Eine Studentengruppe aus Wien kümmert sich um den verwahrlosten jüdischen Friedhof, stellt unangenehme Fragen, wie der Besucher aus Übersee. Und plötzlich ist die Vergangenheit wieder präsent. Eine Unzahl von Personen, Stimmen und Meinungen sowie wechselnde Erzählperspektiven stellen hohe Anforderungen an die Leser*in, machen die Lektüre zu Beginn sperrig und verwirrend. Aber je tiefer man in diesen dörflichen Kosmos eintaucht, desto klarer wird die Dynamik innerhalb der Gruppe, der Umgang jedes Einzelnen mit der Schuld, die dieses Dorf in dunklen Zeiten auf sich geladen hat und die bis in die heutige Zeit hineinreicht. Vergangenheitsbewältigung? Fehlanzeige. Dunkelblum ist überall, nicht nur im österreichischen Burgenland.

  • Xirxe

    aus Hannover

    5/5

    27.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Und schon wieder ein Buch…

    Und schon wieder ein Buch über die Nazivergangenheit - hat man doch bereits -zigmal gelesen, mag so Manche/r denken. Aber dieses Buch ist etwas Besonderes und unbedingt lesenswert, auch wenn der Inhalt vielleicht nicht ganz so überraschend sein mag. Dunkelblum ist eine fiktive Kleinstadt in unmittelbarer Nähe der Grenze zu Ungarn, dort "wissen die Einheimischen alles voneinander, und die paar Winzigkeiten, die sie nicht wissen, die sie nicht hinzuerfinden können und auch nicht einfach weglassen, die sind nicht egal, sondern spielen die allergrößte Rolle: Das was nicht allseits bekannt ist, regiert wie ein Fluch." Meist sind es Dinge aus der Vergangenheit, damals als der Horka der Schrecken des Ortes war. Während der Naziherrschaft konnte dieser ohne Folgen seinen sadistischen Neigungen nachgehen und als die Russen das Sagen hatten, brachte er es sogar zum Polizeichef. Doch nun, es ist 1989, beginnt die junge Generation sich für längst Vergangenes zu interessieren: Die jüngste Tochter des Biobauern plant mit dem Dorfchronisten ein Heimatmuseum und beginnt, unangenehme Fragen zu stellen. Und aus der Hauptstadt reisen Studierende an, um den örtlichen jüdischen Friedhof zu restaurieren. Als auf einer Wiese ein Skelett gefunden wird und die Presse davon Wind bekommt, wird das Interesse an Dunkelblums Vergangenheit immer größer, die wider Willen der BewohnerInnen deutlich bis in die Gegenwart reicht. Eva Menasse präsentiert uns hier eine Vielzahl von Menschen eines Ortes, die aufgrund ihrer Herkunft alle miteinander verbunden sind, im Guten wie im Schlechten. Einen solchen Mikrokosmos zu entwerfen haben bereits Andere vor ihr gemacht (beispielsweise Juli Zeh in Unterleuten oder Raphaela Edelbauer in Das flüssige Land), doch nicht mit derart feinen Verflechtungen innerhalb eines sozialen Netzes und ebenso wenig mit diesem wundervoll schwarzhumorig-ironischen Tonfall. "Unserer Frau Balaskó hat sie gesagt, sie sucht nach Dunkelblumer Kriegsverbrechern, stell dir das vor, Kriegsverbrecher, bei uns! Das Mädel ist Anfang zwanzig, früher haben sich die jungen Leute für was anderes interessiert, für Tanzen und Flirten . . .". Auch wenn die Geschichte auf der des realen Ortes Rechnitz beruht, ist es keine Aufarbeitung der dortigen Geschehnisse. Es geht um den Umgang mit der Vergangenheit Jahrzehnte danach: Verdrängung, Rechtfertigung, Verleugnung ... Und was mit den Menschen geschehen ist und geschieht, wenn sich die Wahrheit ans Licht drängt. Ein grandioses Buch!

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Bewertungen (23)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Alex Husnik

    Alex Husnik

    Thalia Mayersche Lüdinghausen

    Buchhändler*in

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    5/5

    27.02.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Die dunklen Flecken der Vergangenheit

    Dies ist die Geschichte einer Zeitenwende, dafür steht schon das Jahr 1989, in dem der Roman handelt. Doch um den Fall des Eisernen Vorhangs, von dem das fiktive Dorf Dunkelblum unmittelbar betroffen ist (es liegt direkt an der ungarischen Grenze), geht es hier nicht in erster Linie. Denn gleichzeitig kommen aufgrund verschiedener Ereignisse Verbrechen aus der Nazizeit ans Licht, die bislang systematisch verschwiegen und verdrängt wurden, teils mit drastischen Mitteln. 1989 leben noch viele Täter, Opfer und Mitwisser; Menasse erzählt überzeugend von deren Befindlichkeiten, Erinnerungen und Verdrängungsmechanismen. Die Einstellung, das Vergangene ruhen zu lassen und die Angst vor einem schlechten Leumund überwiegen und verhindern eine konkrete Aufklärung. Gleichzeitig existiert jedoch eine Minderheit meist jüngerer Bürger, welche Fragen zu stellen beginnt. Auch hierin markiert der Roman eine Zeitenwende - der Anfang eines Prozesses der Aufarbeitung, der gleichzeitig jedoch neue Probleme mit sich bringt, wie das Aufkommen einer neuen Rechten - sozusagen als Gegenbewegung. Auch in diesem Buch wird der Mikrokosmos eines abgelegenen Dorfes dargestellt, seit einigen Jahren ein beliebtes Thema in der deutschsprachigen Literatur. Es hat mich stark an Juli Zehs „Unterleuten“ erinnert, besonders die Verflechtungen der Figuren miteinander, die sich in jenem überschaubaren Dorfkosmos natürlich alle kennen, lieben, hassen, beneiden, belauern und misstrauen. Eben ein perfektes Szenario für einen üppigen Roman. Besonders gut gefallen haben mir deshalb auch die vielen kleinen Details und Geschichten des Ortes und seiner Bewohner, die den Leser das Dorfleben in der österreichischen Provinz der 80er Jahre erfahren lassen. Dabei ist das Buch aufgrund der Thematik freilich ernster und dunkler als „Unterleuten“, weist aber dennoch genug Skurrilitäten auf. Stark finde ich auch, dass vieles vage und offen bleibt, somit geht Menasse auch sensibel mit jenem zentralen Massaker um, das nie plump und voyeuristisch in Szene gesetzt wird. Darüber hinaus ist der Roman von Stil und Sprache her sehr österreichisch, was entschieden zur Atmosphäre beiträgt und wofür ich sowieso ein großes Faible habe.
  • Zum Bewerterprofil von Christina Schürmann

    Christina Schürmann

    Thalia Lingen – Clubstraße

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vielschichtig, komplex, mit „Schmäh“

    1989: Im österreichischen Dunkelblum nahe der ungarischen Grenze wird seit Jahrzehnten ein grausames Verbrechen verschwiegen. Als der Eiserne Vorhang erste Risse bekommt, setzen die Bewohner mittels Sturheit und Korruption alles daran, das vermeintliche Idyll des Städtchens und vor allem sich selbst zu schützen. Dieser bedeutende Roman liest sich beinahe wie ein Krimi, und ist angelehnt an ein wahres Verbrechen.
  • Zum Bewerterprofil von Brunhilde Pelzer

    Brunhilde Pelzer

    Thalia Jülich

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wahnsinnig gut erzählte Geschichte...

    Wahnsinnig gut erzählte Geschichte über Dunkelblum in der Nazizeit und das Verschweigen der Einwohner über die verübten Gräueltaten und der Verrat an die jüdische Bevölkerung. Alle schweigen und manch einer glorifiziert diese Zeit. Ein anspruchsvoller Roman; sehr lesenswert.
  • Zum Bewerterprofil von Thomas Schnierer

    Thomas Schnierer

    Thalia Mayersche Düsseldorf-Gerresheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine ins Schweigen gehüllte Geschichte...

    Eine ins Schweigen gehüllte Geschichte eines fiktiven Dorfes voller Alt-Nazis - angelehnt an den Völkermord an jüdischen Zwangsarbeitern 1945 in Reichnitz - wird in den 80ern zur Touristenattraktion. Ein sogkräftiger und spannender Roman, der lange nachhallt.
  • Zum Bewerterprofil von Kerstin Wichmann

    Kerstin Wichmann

    Thalia Recklinghausen – Palais Vest

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Massaker von Rechnitz

    Eva Menasse hat mit diesem Titel einen bitterbösen Thriller der Vergangenheitsaufarbeitung voller differenzierter Figuren geschrieben, der lange nachwirkt. Dem Roman liegt das Massaker von Rechnitz 1945 zugrunde, das Elfriede Jelinek schon vor ein paar Jahren dramaturgisch umgesetzt hat. Sehr lesenswert!

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