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Der Inselmann

Roman

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ab 16,99 €

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.02.2023

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

19,1/11,6/2,2 cm

Beschreibung

Rezension

»›Der Inselmann‹ ist das ebenso berührende wie sprachmächtige Porträt eines Außenseiters und eine Hymne auf den Eigensinn« ("Buch-Magazin")
»Gieselmann ist ein kleiner Roman von großer Tiefe gelungen. Eine zeitlos anmutende Geschichte, deren Lektüre Grundlegendes zum Klingen bringt.« ("Kulturtipp, Schweiz")
»Das perfekte Buch, wenn du an einem Ufer sitzt und den Wellen zuhörst.« ("Deutschlandfunk Nova")
»ein dunkel leuchtendes Märchen« ("radio eins")
»Selten ist Einsamkeit so hell und schön zum Klingen gebracht worden wie in diesem literarischen Debüt.« ("stern")
»"Der Inselmann" glänzt durch einen fantastischen Sprachschatz: märchenhaft, rhythmisch, aber auch hart und nüchtern.« ("NDR Kultur")
»Gieselmann [schreibt] so wundersam eigenartig, dass man staunt, wie aus seiner Vignettentechnik ein ganzes großes Bild wird. Seine Sprache ist wie der Torf, den Hans sticht: schwer und feucht, leicht und trocken, dann Rauch, dann eine Erinnerung.« ("Münchner Feuilleton")

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.02.2023

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

19,1/11,6/2,2 cm

Gewicht

240 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00025-2

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ein gelungenes debüt mit kleinen schwächen

frenchquarter aus rostock am 12.02.2024

Bewertungsnummer: 2129336

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es ist ein Roman, der noch lange nach dem Lesen haften bleibt. Ein eher stiller Roman, aber wortgewaltig und sehr bilderreich, gleichwohl er mit wenig Worten auskommt. Es geht um Hans und erzählt wird sein Leben. Die Erzählzeit beginnt, da ist der kleine Hans 10 und sie endet, da ist er längst schon tot und eine Legende. Hans ist ein eher introvertierter Junge, gehänselt in der Schule, die Eltern kann er auch nicht so sehr als seine Eltern betrachten. Dann geschieht etwas, das wird nur kurz angerissen, und die Eltern ziehen mit Hans auf die sogenannte Insel. Dort ist Hans glücklich, dort ist er König, bis die Realität hereinbricht und der wieder zur Schule muss. Später kommt er in ein Erziehungslager, verlässt dieses mit 18 und lebt dann sein eigenes, sehr spezielles Außenseiterleben. Er begräbt seine Eltern auf der Insel und stirbt ebenso auf dieser. Die Sprache ist faszinierend bildreich, wortgewaltig, einfühlsam und bedrückend. Ein fröhliches Buch ist es nicht. Mit wenigen Worten weiß der Autor viel zu erzählen, er zeigt und überlässt seinem Leser, das Gezeigte zu interpretieren. Im Klappentext erfährt man in groben Zügen, was den Leser erwartet. An der einen oder anderen Stelle hätte ich sehr gerne ein paar mehr Informationen gehabt. warum der Umzug auf die Insel, sind es politische Ereignisse oder persönliche, die zu dieser Entscheidung führen? Das kann man erahnen und da bekomme ich als Leser zu viel Spielraum. Wiederum entschädigen die Naturbeschreibungen, die wenigen gesprochenen Worte für die kargen Informationen. Es geht um das Individuum, Ausgrenzen, Miteinander und doch Einsamkeit. Eine Geschichte, die so zu jeder Zeit spielen kann. Wer Handlung und Abwechslung sucht, wird hier enttäuscht werden. Wer sich für eine bilderreiche Sprache begeistern kann, ist hier genau richtig.
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ein gelungenes debüt mit kleinen schwächen

frenchquarter aus rostock am 12.02.2024
Bewertungsnummer: 2129336
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es ist ein Roman, der noch lange nach dem Lesen haften bleibt. Ein eher stiller Roman, aber wortgewaltig und sehr bilderreich, gleichwohl er mit wenig Worten auskommt. Es geht um Hans und erzählt wird sein Leben. Die Erzählzeit beginnt, da ist der kleine Hans 10 und sie endet, da ist er längst schon tot und eine Legende. Hans ist ein eher introvertierter Junge, gehänselt in der Schule, die Eltern kann er auch nicht so sehr als seine Eltern betrachten. Dann geschieht etwas, das wird nur kurz angerissen, und die Eltern ziehen mit Hans auf die sogenannte Insel. Dort ist Hans glücklich, dort ist er König, bis die Realität hereinbricht und der wieder zur Schule muss. Später kommt er in ein Erziehungslager, verlässt dieses mit 18 und lebt dann sein eigenes, sehr spezielles Außenseiterleben. Er begräbt seine Eltern auf der Insel und stirbt ebenso auf dieser. Die Sprache ist faszinierend bildreich, wortgewaltig, einfühlsam und bedrückend. Ein fröhliches Buch ist es nicht. Mit wenigen Worten weiß der Autor viel zu erzählen, er zeigt und überlässt seinem Leser, das Gezeigte zu interpretieren. Im Klappentext erfährt man in groben Zügen, was den Leser erwartet. An der einen oder anderen Stelle hätte ich sehr gerne ein paar mehr Informationen gehabt. warum der Umzug auf die Insel, sind es politische Ereignisse oder persönliche, die zu dieser Entscheidung führen? Das kann man erahnen und da bekomme ich als Leser zu viel Spielraum. Wiederum entschädigen die Naturbeschreibungen, die wenigen gesprochenen Worte für die kargen Informationen. Es geht um das Individuum, Ausgrenzen, Miteinander und doch Einsamkeit. Eine Geschichte, die so zu jeder Zeit spielen kann. Wer Handlung und Abwechslung sucht, wird hier enttäuscht werden. Wer sich für eine bilderreiche Sprache begeistern kann, ist hier genau richtig.

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Bewertung am 26.06.2023

Bewertungsnummer: 1968201

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein wunderbar poetisches Meisterwerk, welches tief bewegt. Man bleibt mit angehaltenem Atem zurück und ist begeistert von dieser Schönheit. "Und was ist mit Hans: Ist seine Geschichte traurig? Ist sie schön? Ist sie beides?" Das gilt es herauszufinden, es lohnt sich!
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Bewertung am 26.06.2023
Bewertungsnummer: 1968201
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein wunderbar poetisches Meisterwerk, welches tief bewegt. Man bleibt mit angehaltenem Atem zurück und ist begeistert von dieser Schönheit. "Und was ist mit Hans: Ist seine Geschichte traurig? Ist sie schön? Ist sie beides?" Das gilt es herauszufinden, es lohnt sich!

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von Dirk Gieselmann

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Claudia Engelmann

Thalia Korbach

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Niemand ist eine Insel

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die 60er-Jahre, eine vergessene Insel inmitten eines Sees, ein in sich gekehrter Junge und seine wortkargen, distanzierten Eltern, das sind die Gegebenheiten, aus denen der Autor einen unglaublichen Roman zaubert, der durch jedes Wort, jede Geste besticht, der einem manchmal den Atem nimmt und einen sprachlos zurücklässt, weil gerade diese Sprachlosigkeit die Lücken füllt und den Kopf zum Schwingen bringt.
5/5

Niemand ist eine Insel

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die 60er-Jahre, eine vergessene Insel inmitten eines Sees, ein in sich gekehrter Junge und seine wortkargen, distanzierten Eltern, das sind die Gegebenheiten, aus denen der Autor einen unglaublichen Roman zaubert, der durch jedes Wort, jede Geste besticht, der einem manchmal den Atem nimmt und einen sprachlos zurücklässt, weil gerade diese Sprachlosigkeit die Lücken füllt und den Kopf zum Schwingen bringt.

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H. Irmscher

Thalia Halle

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5/5

Unglaublich berührend

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was diesen Roman ausmacht, ist die einzigartige, poetische und wunderschöne Sprache. Gieselmann findet ganz eigene Worte und Vergleiche, die dafür sorgen dass sich die Geschichte in einem Winkel im Kopf festsetzt und dort bleibt. Hans zieht mit seinen Eltern auf eine einsame Insel. Es ist die Flucht nach vorn, raus aus der Zivilisation und rein in einen Mikrokosmos, den man in einer halben Stunde umrunden kann, der aus harter Arbeit, Wind und einem Findling besteht, von dem man die absolut allerbeste Aussicht hat. Er fühlt sich als „König der Insel“, trotz der wortkargen Eltern durchzieht zartes Glück seine Tage, das er in kleinen Dingen (wie zum Beispiel dem Entdecken einer besonderen Feder) findet. Doch plötzlich dreht der Wind, Hans muss von der Insel fort und ihm bleibt nur die Erinnerung an jene glücklichen Tage... Ein bisschen hat mich die Geschichte an den dänischen Klassiker „Ditte Menschenkind“ erinnert (nur 500 Seiten kürzer): Zarte Seelen, die einer unglaublichen Odyssee ausgesetzt werden, und denen man einfach nur ein glückliches Ende wünscht. „Der Inselmann“ hat mich tief berührt. Unbedingt entdecken!
5/5

Unglaublich berührend

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was diesen Roman ausmacht, ist die einzigartige, poetische und wunderschöne Sprache. Gieselmann findet ganz eigene Worte und Vergleiche, die dafür sorgen dass sich die Geschichte in einem Winkel im Kopf festsetzt und dort bleibt. Hans zieht mit seinen Eltern auf eine einsame Insel. Es ist die Flucht nach vorn, raus aus der Zivilisation und rein in einen Mikrokosmos, den man in einer halben Stunde umrunden kann, der aus harter Arbeit, Wind und einem Findling besteht, von dem man die absolut allerbeste Aussicht hat. Er fühlt sich als „König der Insel“, trotz der wortkargen Eltern durchzieht zartes Glück seine Tage, das er in kleinen Dingen (wie zum Beispiel dem Entdecken einer besonderen Feder) findet. Doch plötzlich dreht der Wind, Hans muss von der Insel fort und ihm bleibt nur die Erinnerung an jene glücklichen Tage... Ein bisschen hat mich die Geschichte an den dänischen Klassiker „Ditte Menschenkind“ erinnert (nur 500 Seiten kürzer): Zarte Seelen, die einer unglaublichen Odyssee ausgesetzt werden, und denen man einfach nur ein glückliches Ende wünscht. „Der Inselmann“ hat mich tief berührt. Unbedingt entdecken!

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