• Produktbild: Phon
  • Produktbild: Phon
  • Produktbild: Phon
  • Produktbild: Phon
  • Produktbild: Phon

Phon Roman

5

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.08.2021

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,3/13,5/3,2 cm

Gewicht

419 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

1

Originaltitel

Foon

Übersetzt von

Bettina Bach

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-27081-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.08.2021

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,3/13,5/3,2 cm

Gewicht

419 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

1

Originaltitel

Foon

Übersetzt von

Bettina Bach

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-27081-7

Herstelleradresse

Hanser, Carl, Verlag GmbH & Co. KG
Vilshofener Str. 10
81679 München
Deutschland
Email: info@hanser.de
Url: www.hanser-literaturverlage.de
Telephone: +49 89 998300
Fax: +49 89 99830462

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben und erhalten dafür eine Thalia Geschenkkarte.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • fromme Helene

    4/5

    09.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie das Schälen einer Zwiebel

    Das Buch spielt in Russland und so kommt es auch entsprechend düster, schwermütig und von Märchenhaften durchdrungen daher. Nadja erzählt von ihrem Leben, ihrem Alltag, was es bedeutet Russin zu sein, den Menschen, die aus ihrem Leben verschwunden sind und denen, die geblieben sind. Und hinter all dem ist etwas versteckt, das sie nicht erzählen will. Ihr Blick ist wütend, oft depressiv, dann wieder verletzlich - ihre Sprache außergewöhnlich, voller eindrücklicher Bilder und einfach wunderbar. Doch für mich reicht die schöne Sprache nicht aus, um aus ihrer Geschichte einen Lesegenuss zu machen. Ich musste tief in Nadjas unstrukturierte Gedankenwelt eintauchen, suchte nach Hinweisen auf eine Geschichte, suchte den Kern ihrer Erzählung. Schale für Schale, Häutchen für Häutchen betrachtete ich Nadjas Gedanken, prüfte sie auf ihren Wahrheitsgehalt, suchte die Zwischenräume ab und musste mir meine eigene Wahrheit zusammenreimen, auf der Suche nach der Geschichte hinter all diesen Gedanken. Die Hinweise am Ende, die von außen gereicht werden, reichen nicht aus für all meine Fragen. Die Autorin hat sich die Mühe gemacht, die Verzweiflung eines Menschen in all seinen Facetten zu zeigen. Ich spüre diese Frau, die mit einem Trauma kämpft. Die daraus resultierende Verdrängung haben Nadja zu einem Menschen jenseits der Realität werden lassen. Manches Mal war ich fasziniert von ihrer Stärke, manchmal erschrocken vor ihrer Garstigkeit, dann wieder vor ihrer Einsamkeit. Mit aller Macht drängt Nadja Erinnerungen zur Seite, färbt sie ein, verzerrt sie und gibt sie als unscharfes Dia zurück. Es gab so viel zu interpretieren und kaum Hinweise, dass man in die richtige Richtung marschiert. Vielleicht gab es auch gar kein Richtig und Falsch. Sondern nur einen undefinierten Dschungel aus Worten, der immer wieder andere Facetten zeigte, je nachdem welchen Pfad man einschlägt. Am Ende blieb ein Haufen Gedanken mit dem Geschmack eines Unglücks. Es war Schwerstarbeit mit dem Gefühl, etwas Unbekannten ganz nah gekommen zu sein. Fazit: Viele interessant duftende Häppchen in einer dunklen Hülle werden in einer wunderbaren Sprache gereicht – doch satt bin ich am Ende nicht.

  • TochterAlice

    aus Köln

    3/5

    03.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zunächst einmal: ich bin…

    Zunächst einmal: ich bin froh, dieses Buch gelesen zu haben. Einen wahrhaft russischen Roman, einen, der die russische Seele aufleben lässt, wenn nicht sogar feiert. Einen, der die Atmosphäre des nachsowjetischen Russland in seiner Tiefe ergründet, von Beginn an. Es geht um ein Paar, das im westrussischen Wald lebt, bereits seit drei Jahrzehnten, Nadja und Lew. Sie sind Zoologen, beziehungsweise ist es Lew. Nadja war seine Studentin, sie hat das Studium nie abgeschlossen, sondern sich dem deutlich älteren akademischen Lehrer in die Arme geworfen - mir Erfolg. Denn er verließ sofort seine langjährige Ehefrau und zog mit ihr in die Wälder zwecks Führung eines idealistischen Lebens, das die Organisation praktischer zoologischer Sommerkurse beinhaltete. Berichtet wird aus Nadjas Sicht - es ist eine ausgesprochen subjektive Wahrnehmung, eine sprunghafte noch dazu. Wie es eben so ist, wenn man seine eigene Geschichte erinnert - man springt vom Hölzchen aufs Stöckchen und kann sich nicht immer auf sich selbst verlassen. Dies hat die Autorin Marente de Moor - eine Niederländerin wohlgemerkt - aus meiner Sicht sehr gelungen dargestellt, wenngleich es das Lesen mitunter durchaus erschwert. Allerdings bleibt der Leser desöfteren auf der Strecke - so erging es mir zumindest: ich konnte weder den Entwicklungen noch den Emotionen der Erzählerin folgen, fühlte mich von ihr wieder und wieder allein gelassen, wenn sie bestimmte Erzählstränge - und zwar nicht wenige - ins Nichts verlaufen ließ. Zudem kam mir es mir zum Ende hin mehr und mehr vor, als würden doch so einige Klischees aufgefahren. Dennoch: wer gerne Romane über Russland liest, in denen es auch ein wenig schräg zugeht, könnte hier an der richtigen Adresse sein!

  • Bewertung

    3/5

    02.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spurensuche

    In diesem Buch geht es um Spuren. Darum Spuren zu hinterlassen und Spuren zu lesen. Auch ich, als Leser, muss genau hinschauen, um das Buch erkennen zu können. Der Roman spielt in der Wildnis Russlands. Dort lebt Nadja mit ihrem verwirrten Mann als Letzte in einem verlassenen Dorf. Früher waren sie Biologen, hatten eine Wildtierauffangstation mit Babybären und europäischen Freiwilligen. Jetzt ist nur noch eine bedrückende Monotonie und Einsamkeit geblieben. Nadja steht in ihrem Leben und untersucht die Spuren, die geblieben sind. Spuren vergangener Träume und Fehler, Spuren Gottes, Spuren geliebter Menschen, Spuren der Zeit und unkenntliche Spuren der Rätsel, die ihr Leben jetzt vereinnahmen. Es ist ein zutiefst nachdenkliches Buch, das nach einer Haltung zu Russland, der Natur, der Gesellschaft und der Liebe sucht. Zentrale Metapher sind dabei die Spuren, die die Menschen in der wilden Natur hinterlassen und so Wege vorzeichnen und nachverfolgbar machen. Ich fand den Schreibstil toll. Die Geschichte begeistert mich immer wieder mit gewitzten Sätzen, einzigartigen Blickwinkeln und atmosphärischen Beschreibungen. Die Erzählung sorgt dafür, dass ich weiterlese, auch wenn die Handlung mich beim Lesen immer mehr verlor. Das Geschehen im Buch konnte mich nicht begeistern. Vieles ist profan, nebensächlich und wiederholt sich, manches ist zu konstruiert und vor allem bleibt ein Großteil auch nach der Lektüre noch im Unklaren. Leser dieses Buches müssen also vor allem an Lebensweisheiten, besonderen Beobachtungen und einer talentierten Schreibe interessiert sein. Mir hat dabei gefallen, wie ich mit auf Fährtensuche genommen wurde. Nur verliefen mir am Ende zu viele Spuren im Sand. Ich wurde für meine Mühen nicht ausreichend belohnt. Das Buch verschwamm für mich zu einem unerklärlichen Durcheinander. Ich hätte mir gewünscht, dass mich das Buch zu einem klaren Ziel führt und sich mein Spurenlesen gelohnt hätte.

  • Bewertung

    3/5

    16.08.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ganz klar kein Krimi! Dafür tiefgründig...

    Ganz klar kein Krimi! Dafür tiefgründig und melancholisch gehalten. Man erfährt einiges über die russisch-politische Erfahrung der Protagonistin und ihrer Zerstreutheit in der Rolle als Ehefrau und Pflegerin...

  • Manfred Fürst

    aus Kirchbichl

    1/5

    21.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Leseabbruch

    Damit ich nicht den kynokephalischen Alptraum (siehe S. 143) bekomme habe ich das Lesen frühzeitig beendet. Kynokephalisch kommt von Kynokephal, eine hundeartige Rasse chimärischen Ursprungs. Na dann…

Kundinnen und Kunden meinen

5

0

4

1

3

3

2

0

1

1

Bewertungen (5)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Sabine Schmidt

    Sabine Schmidt

    Thalia Korbach

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    27.08.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Geschichte voller Poesie und starker Bilder

    Marente De Moor ist die Tochter der berühmten niederländischen Schriftstellerin Margriet De Moor. Schon ihre Großmutter väterlicherseits war Schriftstellerin und gewiss ist es nicht ganz leicht mit diesem 'Erbe' selbst schriftstellerisch tätig zu sein. Doch Marente De Moor beweist in ihren Romanen, dass sie einen ganz eigenen Ton, einen eigenen literarischen Stil gefunden hat, mit dem sie mich in ihrem neuen Roman 'Phon' restlos begeistert hat. Lange habe ich nichts mehr gelesen, das mich sprachlich und atmosphärisch so begeistert hat. Dabei wirkt die Geswchichte um Lew und Nadja düster, ist bisweilen etwas sperrig und überlässt sehr viel der Phantasie der Leser*innen. Doch genau darin liegt auch der besondere Reiz dieses aussergewöhnlicheh Romans.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    13.12.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    'Das Hintergrundrauschen des Lebens'

    'Phon' ist ein schwer zu durchdringendes und teilweise schwer zu verstehendes, aber sprachlich großartiges, ganz besonders eindrücklich erzähltes Buch. Es geht um das Zoologenpaar Nadja & Lew, das seit fast dreißig Jahren in den Wäldern der russischen Provinz lebt, jetzt zurückgezogen und isoliert. Lew scheint abzugleiten in die Demenz und manchmal ist ein merkwürdiges Himmelsgeräusch „Phon“ zu hören. Nadja erinnert sich, wie aus ihnen einst ein Paar, dann eine Familie wurde und wie es damals zu dem tödlichen Unfall mit einem Bären kam. Manchmal verlor ich mich in Nadjas schwermütigen Erinnerungen und manchmal verloren mich ihre Erinnerungen, die keiner Chronologie folgten. Doch was geschah damals wirklich?
  • Zum Bewerterprofil von G. Knollmann-Wachsmuth

    G. Knollmann-Wachsmuth

    Thalia Bad Salzuflen

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    05.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wir begegnen Nadja. Unheil liegt...

    Wir begegnen Nadja. Unheil liegt über allem, was sie uns durch ihre Gedanken wissen lässt. Für geübte Leser, die das Besondere suchen.
  • Zum Bewerterprofil von Kevin Beckmann

    Kevin Beckmann

    Thalia Mayersche Wuppertal-Barmen

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    3/5

    08.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sprachlich sicher auf sehr hohem...

    Sprachlich sicher auf sehr hohem Niveau, aber so ganz packen konnte mich der Roman leider nicht. Zu undurchsichtig die Personen, zu skizzenhaft die Handlung, es geht mehr um die Atmosphäre als um eine stringent erzählte Geschichte. Trotzdem äußerst interessant und anspruchsvoll.

Unsere Meinungen

Bewertungen (4)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Phon
  • Produktbild: Phon
  • Produktbild: Phon
  • Produktbild: Phon
  • Produktbild: Phon