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Liebe in Zeiten des Hasses

Chronik eines Gefühls 1929–1939

Buch (Gebundene Ausgabe)

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

30504

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.10.2021

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

432

Beschreibung

Rezension

Schöner kann Geschichte kaum vermittelt werden! ("Elle")
Das mache Florian Illies einer nach: so viele Bälle gleichzeitig in der Luft zu halten, ohne dass einer herunterfällt! ("ARD/Druckfrisch")
›Liebe in Zeiten des Hasses‹ ist Illies nächstes literarisches Wimmelbild, ein logischer Bestseller mit einer eindringlichen Botschaft: Bleibt vielfältig! ("Falter")
Ein Buch, das gleichermaßen als Bildungserlebnis wie als Schule des Gefühls begeistert. ("ARD/Druckfrisch")
Eindringlicheres über vergangene Gefühle kann man kaum lesen. ("ORF")
Es gibt keinen, der Historie hinreissender auf den Punkt bringt als der deutsche Autor Florian Illies. Sein neues Buch ist wieder eine Perlensammlung. ("SonntagsBlick")
Das zu erlesen, ist tragisch, bedrückend, urkomisch, inspirierend, animierend. ("Münchner Merkur")
Was liest sich das wieder gut, was entsteht da für ein großartiges Liebes-Panorama, welch ein begnadeter Erzähler ist dieser Autor. ("Augsburger Allgemeine")
ein beeindruckender Ritt durch die Geschichte, so unterhaltsam und fesselnd, dass man das Buch nur schwer aus der Hand legen kann. ("Kölner Stadt-Anzeiger")
Willkommen zurück bei Florian Illies, dem Beschwörer von Weltgeschichte, die aus lauter kleinen Geschichten besteht. ("Die Presse")

Details

Verkaufsrang

30504

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.10.2021

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

21,8/14,7/4,2 cm

Gewicht

640 g

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397073-9

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Erwartung nicht erfüllt

Bewertung am 14.02.2023

Bewertungsnummer: 1879552

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich kann die ganzen positiven Bewertungen nicht nachvollziehen. Liest man den Klappentext, freut man sich aufs Lesen. Aber dann kommt schnell die Ernüchterung. Bald kann man vor lauter Namen nicht mehr folgen wer mit wem.....
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Erwartung nicht erfüllt

Bewertung am 14.02.2023
Bewertungsnummer: 1879552
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich kann die ganzen positiven Bewertungen nicht nachvollziehen. Liest man den Klappentext, freut man sich aufs Lesen. Aber dann kommt schnell die Ernüchterung. Bald kann man vor lauter Namen nicht mehr folgen wer mit wem.....

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Wenn die Kunst stirbt

Buecherseele79 am 03.01.2022

Bewertungsnummer: 1632827

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Er hasste es zu sprechen, er hasste zu blicken, weil es ihn störte, sehnsüchtig zu leben. Der Emigrant liebte sein Land sehr. Niemand hatte ihm verboten, sein Land zu lieben. Aber es war ihm verboten, sein Land zu bewohnen. Qual und Sehnsucht sind, was ich forttrug aus meinem Land." (Seite 284) In seinem Buch beschreibt und schreibt Florian Illies über die Musik- Kunst- und Literaturszene der schillernden 20iger und 30iger Jahre. Gleich zu Beginn muss ich sagen dass ich mich auf dieses Buch unheimlich gefreut habe, der Klappentext klang vielversprechend. Und dann fiel mir der Einstieg unglaublich schwer. Lobenswert ist hier der manchmal bissige Humor der vom Autor eingeworfen wurde und gepasst hat. Viele ausdrucksstarke Sätze berühren und bleiben haften. Es sind interessante Persönlichkeiten genannt. Viele kennt man, bei anderen lernt man sie hier kennen. Man könnte wohl eine ganze Woche alles nachschlagen und sich "weiterbilden". Wie gesagt, es geht zum Beginn um die wilden und schillernden 20iger Jahre. Leider werden die Personen alle in mal mehr, mal längeren Abschnitten genannt und es herrschte irgendwann oft ein dezentes Durcheinander. Denn gefühlt hatte die Szene untereinander Ehen, Affären oder ähnliches. Dafür kann der Autor natürlich nichts, aber es fällt mir als Leserin schwer, den Überblick zu behalten oder mitzukommen. Es geht um die Liebe in Zeiten des Hasses. Als der Nationalsozialismus an die Macht kam, wie ging es da Schauspieler*innen? Künstler*innen? Dichter*innen oder Komponisten? Haben viele mit den Nazis sympathisiert? Oder war es für sie unvorstellbar in Deutschland zu bleiben? Leider beginnt diese dunkle Zeit zur Mitte des Buches. Aber da konnte mich das Buch, endlich, ordentlich packen. Denn dem Autor gelingt es diese dunkle Zeit einzufangen, die Figuren in dieser Zeit agieren zu lassen, zu überlegen, zu überleben oder fliehen. Interessante Figuren werden hinzugefügt, haben mich neugierig gemacht und begeistert. Nicht nur die Kunstszene bekommt ihren Raum sondern auch Stalin, Stauffenberg und Sophie Scholl werden genannt und beleuchtet. Aber wie gesagt - im Gesamtbild hat mir der Kern der Aussage, zu lange gedauert bis es dann genannt wurde. Und das Ende war fast zu abrupt und eher in der Luft hängen bleibend.
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Wenn die Kunst stirbt

Buecherseele79 am 03.01.2022
Bewertungsnummer: 1632827
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Er hasste es zu sprechen, er hasste zu blicken, weil es ihn störte, sehnsüchtig zu leben. Der Emigrant liebte sein Land sehr. Niemand hatte ihm verboten, sein Land zu lieben. Aber es war ihm verboten, sein Land zu bewohnen. Qual und Sehnsucht sind, was ich forttrug aus meinem Land." (Seite 284) In seinem Buch beschreibt und schreibt Florian Illies über die Musik- Kunst- und Literaturszene der schillernden 20iger und 30iger Jahre. Gleich zu Beginn muss ich sagen dass ich mich auf dieses Buch unheimlich gefreut habe, der Klappentext klang vielversprechend. Und dann fiel mir der Einstieg unglaublich schwer. Lobenswert ist hier der manchmal bissige Humor der vom Autor eingeworfen wurde und gepasst hat. Viele ausdrucksstarke Sätze berühren und bleiben haften. Es sind interessante Persönlichkeiten genannt. Viele kennt man, bei anderen lernt man sie hier kennen. Man könnte wohl eine ganze Woche alles nachschlagen und sich "weiterbilden". Wie gesagt, es geht zum Beginn um die wilden und schillernden 20iger Jahre. Leider werden die Personen alle in mal mehr, mal längeren Abschnitten genannt und es herrschte irgendwann oft ein dezentes Durcheinander. Denn gefühlt hatte die Szene untereinander Ehen, Affären oder ähnliches. Dafür kann der Autor natürlich nichts, aber es fällt mir als Leserin schwer, den Überblick zu behalten oder mitzukommen. Es geht um die Liebe in Zeiten des Hasses. Als der Nationalsozialismus an die Macht kam, wie ging es da Schauspieler*innen? Künstler*innen? Dichter*innen oder Komponisten? Haben viele mit den Nazis sympathisiert? Oder war es für sie unvorstellbar in Deutschland zu bleiben? Leider beginnt diese dunkle Zeit zur Mitte des Buches. Aber da konnte mich das Buch, endlich, ordentlich packen. Denn dem Autor gelingt es diese dunkle Zeit einzufangen, die Figuren in dieser Zeit agieren zu lassen, zu überlegen, zu überleben oder fliehen. Interessante Figuren werden hinzugefügt, haben mich neugierig gemacht und begeistert. Nicht nur die Kunstszene bekommt ihren Raum sondern auch Stalin, Stauffenberg und Sophie Scholl werden genannt und beleuchtet. Aber wie gesagt - im Gesamtbild hat mir der Kern der Aussage, zu lange gedauert bis es dann genannt wurde. Und das Ende war fast zu abrupt und eher in der Luft hängen bleibend.

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J. Wagner

Thalia Hameln – Stadtgalerie

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4/5

Beziehungen bekannter Persönlichkeiten

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In diesem Werk zeigt uns Florian Illies, was bekannte Persönlichkeiten zu Zeiten der "Golden 20s", der Weltwirtschaftskrise und der Machtübernahme der Nationalsozialisten gemacht haben. Im Fokus stehen ihre Beziehungen - häufig mit viel Drama, viel Hin und Her. U.a. geht es um Schauspieler wie Marlene Dietrich, Künstler wie Picasso, Philosophen wie Simone de Beauvoir und Schriftsteller wie Remarque und Kästner. Wir reisen quer durch Europa, bis hin nach New York und Hollywood. In den richigen Momenten ist das Buch gefüllt mit Humor, und dann, wenn es notwendig ist, wird es wieder etwas ernster. Es war sehr interessant zu sehen, was all die Persönlichkeiten damals gemacht und erlebt haben. Ab und an verliert man den Überblick, da so viele Namen erwähnt werden, aber es gibt ein Register mit allen Namen, so dass man auch mal etwas nachschlagen kann. Ich hoffe, Illies bringt ein weiteres Buch heraus, wo es darum geht, was mit den genannten Personen nach 1939 passiert ist.
4/5

Beziehungen bekannter Persönlichkeiten

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In diesem Werk zeigt uns Florian Illies, was bekannte Persönlichkeiten zu Zeiten der "Golden 20s", der Weltwirtschaftskrise und der Machtübernahme der Nationalsozialisten gemacht haben. Im Fokus stehen ihre Beziehungen - häufig mit viel Drama, viel Hin und Her. U.a. geht es um Schauspieler wie Marlene Dietrich, Künstler wie Picasso, Philosophen wie Simone de Beauvoir und Schriftsteller wie Remarque und Kästner. Wir reisen quer durch Europa, bis hin nach New York und Hollywood. In den richigen Momenten ist das Buch gefüllt mit Humor, und dann, wenn es notwendig ist, wird es wieder etwas ernster. Es war sehr interessant zu sehen, was all die Persönlichkeiten damals gemacht und erlebt haben. Ab und an verliert man den Überblick, da so viele Namen erwähnt werden, aber es gibt ein Register mit allen Namen, so dass man auch mal etwas nachschlagen kann. Ich hoffe, Illies bringt ein weiteres Buch heraus, wo es darum geht, was mit den genannten Personen nach 1939 passiert ist.

J. Wagner
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Stephan Kliem

Thalia Krefeld

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5/5

Wie ein Sog!!!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Seit seinem 2000er Werk "Generation Golf" verfolge ich die Werke von Florian Illies. Er schreibt so spannend, ergreifend, faszinierend und kurzweilig, man mag gar nicht mehr aufhören. Tauchen Sie ein in die 20er und 30er Jahre des vorigen Jahrhunderts, folgen Sie Sartre in Paris, Kaleko in Berlin und weiteren großen Literaturschaffenden dieser Epoche. Unbedingt Lesen!
5/5

Wie ein Sog!!!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Seit seinem 2000er Werk "Generation Golf" verfolge ich die Werke von Florian Illies. Er schreibt so spannend, ergreifend, faszinierend und kurzweilig, man mag gar nicht mehr aufhören. Tauchen Sie ein in die 20er und 30er Jahre des vorigen Jahrhunderts, folgen Sie Sartre in Paris, Kaleko in Berlin und weiteren großen Literaturschaffenden dieser Epoche. Unbedingt Lesen!

Stephan Kliem
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