Februar 33
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Uwe Wittstock

1. Februar 33

Februar 33

Der Winter der Literatur

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

2791

Gesprochen von

Timo Weisschnur

Spieldauer

9 Stunden und 39 Minuten

Family Sharing

Ja

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

07.10.2021

Hörtyp

Lesung

Beschreibung

Details

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Verkaufsrang

2791

Gesprochen von

Timo Weisschnur

Spieldauer

9 Stunden und 39 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

07.10.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

134

Verlag

Argon Digital

Sprache

Deutsch

EAN

9783732456963

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Bewertung am 16.02.2024

Bewertungsnummer: 2132323

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler endete am 30.1.1933 die Weimarer Republik. Bereits in den ersten Märztagen gab es die ersten Bücherverbrennungen. Sechs Wochen, die absolut alles verändert haben. Das Buch macht einfach nur betroffen und ist heute aktueller denn je.
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Bewertung am 16.02.2024
Bewertungsnummer: 2132323
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler endete am 30.1.1933 die Weimarer Republik. Bereits in den ersten Märztagen gab es die ersten Bücherverbrennungen. Sechs Wochen, die absolut alles verändert haben. Das Buch macht einfach nur betroffen und ist heute aktueller denn je.

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Der Winter, der alles veränderte

Bewertung am 08.02.2022

Bewertungsnummer: 1653558

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein profund recherchiertes, flüssig zu lesendes Buch, das zwar nur wenigen - dafür aber entscheidenden - Wochen innerhalb der deutschen Literaturgeschichte nachspürt. Uwe Wittstock nimmt uns mit auf eine Zeitreise in den Februar 1933, als sich nach der Machtergreifung Hitlers die literarische Szene Deutschlands binnen weniger Tage und Wochen vollkommen auf den Kopf stellte. Informativ, ergreifend, mitreißend und auf jeden Fall die Lektüre wert!
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Der Winter, der alles veränderte

Bewertung am 08.02.2022
Bewertungsnummer: 1653558
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein profund recherchiertes, flüssig zu lesendes Buch, das zwar nur wenigen - dafür aber entscheidenden - Wochen innerhalb der deutschen Literaturgeschichte nachspürt. Uwe Wittstock nimmt uns mit auf eine Zeitreise in den Februar 1933, als sich nach der Machtergreifung Hitlers die literarische Szene Deutschlands binnen weniger Tage und Wochen vollkommen auf den Kopf stellte. Informativ, ergreifend, mitreißend und auf jeden Fall die Lektüre wert!

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von Uwe Wittstock

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Eva-Maria Dohna

Thalia Kaiserslautern

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5/5

Spannende und informative politische Literaturgeschichte mit aktuellen Bezügen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wittstock zieht aus den politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklungen der NS-Machtergreifung Lehren für die heutige Zeit. Besonderes Augenmerkt legt er auf die rasante Abschaffung des Grundrechtes der Meinungsfreiheit durch die Nazis und die daraus folgenden existentiellen Konsequenzen für die deutschen Literaten: Im Fokus stehen private Tagebucheinträge einerseits, Publikationen und öffentlichen Aktionen auf der anderen: Wir erleben Bert Becht, die Familie Mann, Ricarda Huch, Alfred Döblin u.v.m. im historischen Kontext und können mithilfe der gewährten Einsichten auch Gegenwartsliteratur (z.B. Clemens Setz: "Monde vor der Landung", 2023) besser verstehen.
5/5

Spannende und informative politische Literaturgeschichte mit aktuellen Bezügen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wittstock zieht aus den politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklungen der NS-Machtergreifung Lehren für die heutige Zeit. Besonderes Augenmerkt legt er auf die rasante Abschaffung des Grundrechtes der Meinungsfreiheit durch die Nazis und die daraus folgenden existentiellen Konsequenzen für die deutschen Literaten: Im Fokus stehen private Tagebucheinträge einerseits, Publikationen und öffentlichen Aktionen auf der anderen: Wir erleben Bert Becht, die Familie Mann, Ricarda Huch, Alfred Döblin u.v.m. im historischen Kontext und können mithilfe der gewährten Einsichten auch Gegenwartsliteratur (z.B. Clemens Setz: "Monde vor der Landung", 2023) besser verstehen.

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Tobias Groß

Thalia Leipzig

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Sechs Wochen bis zum Ende der Demokratie

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

1933. Adolf Hitler und die NSDAP sind am ersten Ziel ihrer Wünsche. Seit Ende Januar stellen sie die Regierung, welche zunächst mit deutschnationalen und konservativen Kräften gebildet wurde. Doch die als Korrektiv gedachte Verbindung entpuppte sich schnell als Farce, denn die Nationalsozialisten beherrschen die Regierung nach Belieben. Und nicht nur die. Binnen kürzester Zeit ist in Deutschland nichts mehr, wie es war, die Demokratie wurde schlagartig zerstört. Hitler und seine Helfer erschufen ein diktatorisches System, welches jeden noch so kleinen Bereich des alltäglichen Lebens durchdrang und radikal veränderte. Auch vor Kunst und Literatur machten die Nazis keinen Halt. Im Gegenteil. Uwe Wittstocks »Februar 33. Der Winter der Literatur« zeigt eindrücklich, wie schnell das literarische Deutschland auf Linie gebracht wurde und seine bedeutendsten Vertreter:innen durch Verhaftung und Emigration verlor. Differenzierte Meinungen spielten bei den Säuberungen keine Rolle, denn diese betrafen alle Autor:innen. Egal ob bekennende Kommunisten wie Bertolt Brecht oder Egon Erwin Kisch, politisch Unbequeme wie Erich Maria Remarque oder Else Lasker-Schüler und selbst Konservative wie Thomas Mann oder Ricarda Huch – entsprachen sie nicht der nationalsozialistischen Gesinnung, wurden sie zu Freiwild. Und wortwörtlich zum Abschuss freigegeben. »Februar 33. Der Winter der Literatur« ist eine beeindruckende Chronik der ersten sechs Wochen der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Eine cineastisch anmutende Mischung aus Reportage, Einblick in Tagebücher und Zeitzeugenerzählung, welche das Schicksal der wichtigsten deutschen Literat:innen dieser Zeit beleuchtet. Mehr noch, sie zeigt, wie schnell eine Demokratie zur schlimmstmöglichen Diktatur werden kann. Und die kulturelle Elite eines Landes vernichtet. Auch 90 Jahre nach der “Machtergreifung” der Nazis existieren zahlreiche Parallelen zur heutigen Situation, welche den Lesenden bei der Lektüre von Uwe Wittstocks anschaulich geschriebenem Sachbuch sehr schnell bewusstwerden. »Februar 33« ist daher ein erschreckend aktuelles Werk, dass unaufgeregt vor einer Wiederholung der Geschichte warnt. Unbedingt lesen!
5/5

Sechs Wochen bis zum Ende der Demokratie

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

1933. Adolf Hitler und die NSDAP sind am ersten Ziel ihrer Wünsche. Seit Ende Januar stellen sie die Regierung, welche zunächst mit deutschnationalen und konservativen Kräften gebildet wurde. Doch die als Korrektiv gedachte Verbindung entpuppte sich schnell als Farce, denn die Nationalsozialisten beherrschen die Regierung nach Belieben. Und nicht nur die. Binnen kürzester Zeit ist in Deutschland nichts mehr, wie es war, die Demokratie wurde schlagartig zerstört. Hitler und seine Helfer erschufen ein diktatorisches System, welches jeden noch so kleinen Bereich des alltäglichen Lebens durchdrang und radikal veränderte. Auch vor Kunst und Literatur machten die Nazis keinen Halt. Im Gegenteil. Uwe Wittstocks »Februar 33. Der Winter der Literatur« zeigt eindrücklich, wie schnell das literarische Deutschland auf Linie gebracht wurde und seine bedeutendsten Vertreter:innen durch Verhaftung und Emigration verlor. Differenzierte Meinungen spielten bei den Säuberungen keine Rolle, denn diese betrafen alle Autor:innen. Egal ob bekennende Kommunisten wie Bertolt Brecht oder Egon Erwin Kisch, politisch Unbequeme wie Erich Maria Remarque oder Else Lasker-Schüler und selbst Konservative wie Thomas Mann oder Ricarda Huch – entsprachen sie nicht der nationalsozialistischen Gesinnung, wurden sie zu Freiwild. Und wortwörtlich zum Abschuss freigegeben. »Februar 33. Der Winter der Literatur« ist eine beeindruckende Chronik der ersten sechs Wochen der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Eine cineastisch anmutende Mischung aus Reportage, Einblick in Tagebücher und Zeitzeugenerzählung, welche das Schicksal der wichtigsten deutschen Literat:innen dieser Zeit beleuchtet. Mehr noch, sie zeigt, wie schnell eine Demokratie zur schlimmstmöglichen Diktatur werden kann. Und die kulturelle Elite eines Landes vernichtet. Auch 90 Jahre nach der “Machtergreifung” der Nazis existieren zahlreiche Parallelen zur heutigen Situation, welche den Lesenden bei der Lektüre von Uwe Wittstocks anschaulich geschriebenem Sachbuch sehr schnell bewusstwerden. »Februar 33« ist daher ein erschreckend aktuelles Werk, dass unaufgeregt vor einer Wiederholung der Geschichte warnt. Unbedingt lesen!

Tobias Groß
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