Februar 33

Inhaltsverzeichnis


Ein Schritt über die Klippe
* Der Monat, in dem sich alles entschied

Der letzte Tanz der Republik
* Samstag, 28. Januar

Die Hölle regiert
* Montag, 30. Januar

Äxte an der Tür
* Dienstag, 31. Januar

Fremdblütige Machwerke
* Donnerstag, 2. Februar

Die genähte Zunge
* Freitag, 3. Februar

Weiß nicht, was tun
* Samstag, 4. Februar

Beerdigung im Regen
* Sonntag, 5. Februar

Sitzungsroutine
* Montag, 6. Februar

Hässliche, kleine, gewaltsame Naturen
* Freitag, 10. Februar

Schutzstaffel für Schriftsteller
* Sonntag, 12. Februar

Männer in Schwarz
* Montag, 13. Februar

Fieber und Flucht
* Dienstag, 14. Februar

Die Tür zuschlagen
* Mittwoch, 15. Februar

Die kleine Lehrerin
* Donnerstag, 16. Februar

Ich gehe. Ich bleibe
* Freitag, 17. Februar

Kein Schatz im Silbersee
* Samstag, 18. Februar

Was soll das Schreiben noch?
* Sonntag, 19. Februar

An die Kasse!
* Montag, 20. Februar

Ziemlich gute Tarnung
* Dienstag, 21. Februar

Die nächsten Wochen überleben
* Mittwoch, 22. Februar

Minister zu Gast
* Freitag, 24. Februar

Bürgerkriegsgericht und Polizeischutz
* Samstag, 25. Februar

Reiseempfehlungen
* Montag, 27. Februar

Die Diktatur ist da
* Dienstag, 28. Februar

Aus der Welt gefallen
* Mittwoch, 1. März

Die falsche Mutter
* Freitag, 3. März

Nicht aufmachen!
* Samstag, 4. März

Stimmabgabe
* Sonntag, 5. März

Die Einsamkeit des Emigranten
* Montag, 6. März

Mut, Angst und Feuer
* Dienstag, 7. März

Lauter Abschiede
* Mittwoch, 8. März

Unerwartete Attacken
* Freitag, 10. März

Letzte Tage
* Samstag, 11. März

Abfahrten
* Montag, 13. März

Der Anblick dieser Hölle
* Mittwoch, 15. März

Wie es weiterging
* 33 Lebensabrisse

Nachwort

Dank

Benutzte Literatur

Personenregister

Bildnachweis

Februar 33

Der Winter der Literatur

Buch (Taschenbuch)

16,00 €

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Februar 33

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eBook

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ab 11,99 €

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

3064

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.02.2024

Verlag

C.H.Beck

Seitenzahl

288

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

3064

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.02.2024

Verlag

C.H.Beck

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

19,1/12,1/2,2 cm

Gewicht

280 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-81497-6

Unsere Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertung am 16.02.2024

Bewertungsnummer: 2132323

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler endete am 30.1.1933 die Weimarer Republik. Bereits in den ersten Märztagen gab es die ersten Bücherverbrennungen. Sechs Wochen, die absolut alles verändert haben. Das Buch macht einfach nur betroffen und ist heute aktueller denn je.
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Bewertung am 16.02.2024
Bewertungsnummer: 2132323
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler endete am 30.1.1933 die Weimarer Republik. Bereits in den ersten Märztagen gab es die ersten Bücherverbrennungen. Sechs Wochen, die absolut alles verändert haben. Das Buch macht einfach nur betroffen und ist heute aktueller denn je.

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Der Winter, der alles veränderte

Bewertung am 08.02.2022

Bewertungsnummer: 1653558

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein profund recherchiertes, flüssig zu lesendes Buch, das zwar nur wenigen - dafür aber entscheidenden - Wochen innerhalb der deutschen Literaturgeschichte nachspürt. Uwe Wittstock nimmt uns mit auf eine Zeitreise in den Februar 1933, als sich nach der Machtergreifung Hitlers die literarische Szene Deutschlands binnen weniger Tage und Wochen vollkommen auf den Kopf stellte. Informativ, ergreifend, mitreißend und auf jeden Fall die Lektüre wert!
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Der Winter, der alles veränderte

Bewertung am 08.02.2022
Bewertungsnummer: 1653558
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein profund recherchiertes, flüssig zu lesendes Buch, das zwar nur wenigen - dafür aber entscheidenden - Wochen innerhalb der deutschen Literaturgeschichte nachspürt. Uwe Wittstock nimmt uns mit auf eine Zeitreise in den Februar 1933, als sich nach der Machtergreifung Hitlers die literarische Szene Deutschlands binnen weniger Tage und Wochen vollkommen auf den Kopf stellte. Informativ, ergreifend, mitreißend und auf jeden Fall die Lektüre wert!

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Februar 33

von Uwe Wittstock

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Profilbild von Eva-Maria Dohna

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Eva-Maria Dohna

Thalia Kaiserslautern

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5/5

Spannende und informative politische Literaturgeschichte mit aktuellen Bezügen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wittstock zieht aus den politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklungen der NS-Machtergreifung Lehren für die heutige Zeit. Besonderes Augenmerkt legt er auf die rasante Abschaffung des Grundrechtes der Meinungsfreiheit durch die Nazis und die daraus folgenden existentiellen Konsequenzen für die deutschen Literaten: Im Fokus stehen private Tagebucheinträge einerseits, Publikationen und öffentlichen Aktionen auf der anderen: Wir erleben Bert Becht, die Familie Mann, Ricarda Huch, Alfred Döblin u.v.m. im historischen Kontext und können mithilfe der gewährten Einsichten auch Gegenwartsliteratur (z.B. Clemens Setz: "Monde vor der Landung", 2023) besser verstehen.
5/5

Spannende und informative politische Literaturgeschichte mit aktuellen Bezügen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wittstock zieht aus den politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklungen der NS-Machtergreifung Lehren für die heutige Zeit. Besonderes Augenmerkt legt er auf die rasante Abschaffung des Grundrechtes der Meinungsfreiheit durch die Nazis und die daraus folgenden existentiellen Konsequenzen für die deutschen Literaten: Im Fokus stehen private Tagebucheinträge einerseits, Publikationen und öffentlichen Aktionen auf der anderen: Wir erleben Bert Becht, die Familie Mann, Ricarda Huch, Alfred Döblin u.v.m. im historischen Kontext und können mithilfe der gewährten Einsichten auch Gegenwartsliteratur (z.B. Clemens Setz: "Monde vor der Landung", 2023) besser verstehen.

Eva-Maria Dohna
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Tobias Groß

Thalia Leipzig

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Sechs Wochen bis zum Ende der Demokratie

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

1933. Adolf Hitler und die NSDAP sind am ersten Ziel ihrer Wünsche. Seit Ende Januar stellen sie die Regierung, welche zunächst mit deutschnationalen und konservativen Kräften gebildet wurde. Doch die als Korrektiv gedachte Verbindung entpuppte sich schnell als Farce, denn die Nationalsozialisten beherrschen die Regierung nach Belieben. Und nicht nur die. Binnen kürzester Zeit ist in Deutschland nichts mehr, wie es war, die Demokratie wurde schlagartig zerstört. Hitler und seine Helfer erschufen ein diktatorisches System, welches jeden noch so kleinen Bereich des alltäglichen Lebens durchdrang und radikal veränderte. Auch vor Kunst und Literatur machten die Nazis keinen Halt. Im Gegenteil. Uwe Wittstocks »Februar 33. Der Winter der Literatur« zeigt eindrücklich, wie schnell das literarische Deutschland auf Linie gebracht wurde und seine bedeutendsten Vertreter:innen durch Verhaftung und Emigration verlor. Differenzierte Meinungen spielten bei den Säuberungen keine Rolle, denn diese betrafen alle Autor:innen. Egal ob bekennende Kommunisten wie Bertolt Brecht oder Egon Erwin Kisch, politisch Unbequeme wie Erich Maria Remarque oder Else Lasker-Schüler und selbst Konservative wie Thomas Mann oder Ricarda Huch – entsprachen sie nicht der nationalsozialistischen Gesinnung, wurden sie zu Freiwild. Und wortwörtlich zum Abschuss freigegeben. »Februar 33. Der Winter der Literatur« ist eine beeindruckende Chronik der ersten sechs Wochen der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Eine cineastisch anmutende Mischung aus Reportage, Einblick in Tagebücher und Zeitzeugenerzählung, welche das Schicksal der wichtigsten deutschen Literat:innen dieser Zeit beleuchtet. Mehr noch, sie zeigt, wie schnell eine Demokratie zur schlimmstmöglichen Diktatur werden kann. Und die kulturelle Elite eines Landes vernichtet. Auch 90 Jahre nach der “Machtergreifung” der Nazis existieren zahlreiche Parallelen zur heutigen Situation, welche den Lesenden bei der Lektüre von Uwe Wittstocks anschaulich geschriebenem Sachbuch sehr schnell bewusstwerden. »Februar 33« ist daher ein erschreckend aktuelles Werk, dass unaufgeregt vor einer Wiederholung der Geschichte warnt. Unbedingt lesen!
5/5

Sechs Wochen bis zum Ende der Demokratie

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

1933. Adolf Hitler und die NSDAP sind am ersten Ziel ihrer Wünsche. Seit Ende Januar stellen sie die Regierung, welche zunächst mit deutschnationalen und konservativen Kräften gebildet wurde. Doch die als Korrektiv gedachte Verbindung entpuppte sich schnell als Farce, denn die Nationalsozialisten beherrschen die Regierung nach Belieben. Und nicht nur die. Binnen kürzester Zeit ist in Deutschland nichts mehr, wie es war, die Demokratie wurde schlagartig zerstört. Hitler und seine Helfer erschufen ein diktatorisches System, welches jeden noch so kleinen Bereich des alltäglichen Lebens durchdrang und radikal veränderte. Auch vor Kunst und Literatur machten die Nazis keinen Halt. Im Gegenteil. Uwe Wittstocks »Februar 33. Der Winter der Literatur« zeigt eindrücklich, wie schnell das literarische Deutschland auf Linie gebracht wurde und seine bedeutendsten Vertreter:innen durch Verhaftung und Emigration verlor. Differenzierte Meinungen spielten bei den Säuberungen keine Rolle, denn diese betrafen alle Autor:innen. Egal ob bekennende Kommunisten wie Bertolt Brecht oder Egon Erwin Kisch, politisch Unbequeme wie Erich Maria Remarque oder Else Lasker-Schüler und selbst Konservative wie Thomas Mann oder Ricarda Huch – entsprachen sie nicht der nationalsozialistischen Gesinnung, wurden sie zu Freiwild. Und wortwörtlich zum Abschuss freigegeben. »Februar 33. Der Winter der Literatur« ist eine beeindruckende Chronik der ersten sechs Wochen der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Eine cineastisch anmutende Mischung aus Reportage, Einblick in Tagebücher und Zeitzeugenerzählung, welche das Schicksal der wichtigsten deutschen Literat:innen dieser Zeit beleuchtet. Mehr noch, sie zeigt, wie schnell eine Demokratie zur schlimmstmöglichen Diktatur werden kann. Und die kulturelle Elite eines Landes vernichtet. Auch 90 Jahre nach der “Machtergreifung” der Nazis existieren zahlreiche Parallelen zur heutigen Situation, welche den Lesenden bei der Lektüre von Uwe Wittstocks anschaulich geschriebenem Sachbuch sehr schnell bewusstwerden. »Februar 33« ist daher ein erschreckend aktuelles Werk, dass unaufgeregt vor einer Wiederholung der Geschichte warnt. Unbedingt lesen!

Tobias Groß
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    * Montag, 20. Februar

    Ziemlich gute Tarnung
    * Dienstag, 21. Februar

    Die nächsten Wochen überleben
    * Mittwoch, 22. Februar

    Minister zu Gast
    * Freitag, 24. Februar

    Bürgerkriegsgericht und Polizeischutz
    * Samstag, 25. Februar

    Reiseempfehlungen
    * Montag, 27. Februar

    Die Diktatur ist da
    * Dienstag, 28. Februar

    Aus der Welt gefallen
    * Mittwoch, 1. März

    Die falsche Mutter
    * Freitag, 3. März

    Nicht aufmachen!
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    * Sonntag, 5. März

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