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Der Erinnerungsfälscher Roman

95

19,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.01.2022

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

20,5/12,8/1,8 cm

Gewicht

228 g

Farbe

Mandarine

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-27274-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.01.2022

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

20,5/12,8/1,8 cm

Gewicht

228 g

Farbe

Mandarine

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-27274-3

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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  • Bewertung

    5/5

    07.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Herz bleibt in der Heimat, egal wieviel Angst man hat.

    Said Al-Wahid, ein irakischer Einwanderer in Deutschland, reist das erste Mal seit langem zurück in seine Heimat, nach Bagdad. Diese Reise löst die vielen traumatischen Erinnerungen an die schreckliche Zeit im Irak, die Flucht und die schwierige Zeit als Asylsuchender aus. Wenn ein Einzelner in seinem Leben so viel erlebt hat, kann er sich dann sicher sein, alle Erinnerungen richtig einzuordnen? Eine packende Lebensgeschichte!

  • Bewertung

    aus Stuttgart

    5/5

    23.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Emotional und bewegend

    Seit Said Al-Wahid nach Deutschland gekommen ist, hat er die Erfahrung gemacht, dass es besser ist, immer seinen Reisepass dabei zu haben, und sei es im Supermarkt um die Ecke. Als sein Bruder ihm die Nachricht zukommen lässt, dass seine Mutter im Sterben liege, reist Said zum ersten mal seit Jahren in den Irak. Auf dem Weg nach Bagdad tauchen Erinnerungen auf, an die ersten Tage und Jahre in Deutschland, an die Flucht und auch an die Kindheit im Irak. Sind alle seine Erinnerungen richtig, hat er welche dazu erfunden? Er weiß es nicht wirklich. Diese Reise Saids zu seinen Wurzeln lässt all die Erinnerungen auftauchen, die ihn geprägt haben. So erfährt der Leser eine äußerst bewegende Lebensreise. Die Erinnerungen sind wie Perlen an einer Kette, sie reihen sich aneinander und erzählen wie nebenbei nicht nur das, was geschehen ist, sondern auch von dem Rassismus und der Diskriminierung, die natürlich in Saids Leben Eingang gefunden hat. Vermutlich stecken sehr viele eigene Erfahrungen des Autors Abbas Khider in dieser Geschichte, die durch den ruhigen Klang der Erzählung jede Menge Bilder heraufbeschwört. Diese sehr ruhige und doch so emotionale und bewegende Geschichte empfehle ich sehr gerne weiter. Ich vergebe alle 5 möglichen Sterne.

  • Bewertung

    5/5

    04.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vom Fremdsein - und Fremdwerden

    Khider schickt Said Al-Wahid auf eine schwere Reise: nach Bagdad ans Sterbebett seiner Mutter. Erstmals seit langem wird er so den Irak und die Familie dort wiedersehen. Auf diesem Weg begleiten wir ihn und tauchen mit ihm in seine Erinnerungen ein, derer er sich selbst nicht mehr sicher ist. Ein ernstzunehmendes, trauriges, kraftvolles Büch über Aufbrechen, Ankommen, das Fremdsein - und das Fremdwerden.

  • Bewertung

    5/5

    03.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großer Fan

    Da ich schon die "Orangen des Präsidenten" gelesen habe, war dieses Buch für mich ein Muss. Khider schreibt toll, so dass man sich wirklich gut in ihn hineinversetzen kann. Er erzählt in seinem neuveröffentlichten Roman die Geschichte von Said Al-Wahid. Er ist seit zwei Jahren ist Schriftsteller, er hat an einer literarischen Podiumsdiskussion in Mainz teilgenommen und befindet sich auf der Heimreise nach Berlin zu seiner Frau Monica und seinem Sohn Ilias. Während der Zugfahrt bekommt er einen Anruf seines Bruders Hakim aus dem Irak, der ihm mitteilt, dass die Mutter im Krankenhaus liegt und wahrscheinlich nicht mehr lange leben wird. Said macht sich spontan auf den Weg zum Frankfurter Flughafen und nimmt die nächste Maschine nach Bagdad. Auf seiner Reise in die alte Heimat erinnert sich Said an sein bisheriges Leben. Als junger Mann floh er vor dem Terrorregime des Irak. Es dauerte Jahre, bis er auf Umwegen endlich in Deutschland ankam. Aber auch dort war es nicht einfach für ihn, der Bürokratismus war eine ständige Herausforderung, die ersehnte Einbürgerung ein mühsamer, sich über Jahre hinziehender Prozess. Seitdem führt er seinen Reisepass, für den er so lange kämpfen musste, ständig mit sich. Als er mit dem Schreiben beginnt und seine eigene, wahre Geschichte niederschreiben möchte, stellt er fest, dass seine Erinnerungen unvollständig sind. Ein großer Teil ist durch ein Loch im Gedächtnis verloren gegangen, einfach verschwunden. Er muss seine Gedächtnislücken schließen, neu erfinden, bezeichnet sich selbst als einen Erinnerungsfälscher, der die Lücken mit fiktiven Inhalten füllt. Der Schreibstil ist sehr berührend und ergreifend und ein großes Leseerlebnis,

  • Bewertung

    5/5

    31.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erinnerung trifft auf Realität! Nach...

    Erinnerung trifft auf Realität! Nach Jahren im fernen Deutschland kehrt Said nach Bagdad zurück und nichts ist mehr so, wie er es verlassen hat. Auch Abbas Khiders neuer Roman hat mich wieder tief berührt!

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von P. Kurbach

    P. Kurbach

    Thalia Osnabrück

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.10.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Jetzt als Taschenbuch.

    Großartiger aktueller Roman von Abbas Khider. Eine bewegende Geschichte über einen Mann, der in seine alte Heimat reist, um sich von seiner Mutter zu verabschieden. Ein Roman auch über Flucht und Ankommen, politische Verfolgung und Überleben.
  • Zum Bewerterprofil von Anja Werner

    Anja Werner

    Thalia Leverkusen

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Heimweh an die Erinnerung

    Als junger Mann muss Abbas Khider sein Zuhause im Irak verlassen. Das neue Leben in Deutschland muss sich stückweise erarbeitet werden. Die Selbstverständlichkeit des Daseins wird durch Bürokratie erschwert und der Reisepass ist ein ständiger Begleiter noch nach Jahren. Khider erinnert und reflektiert, bereist die verlorene Heimat unter abenteuerlichen Umständen wenige Male und kann sein Heimweh doch nur anhand trügerischer Erinnerungen stillen. Ein schmales Buch, in dem so viel steckt....
  • Zum Bewerterprofil von Kerstin Jagsteit

    Kerstin Jagsteit

    Thalia Hilden

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gerade die knappe und klare Sprache...

    Gerade die knappe und klare Sprache macht diesen Roman so eindrucksvoll. Das Gefühl, "wie eine Feder im Wind" zu sein, egal ob es um deutsche Bürokratie oder Machtausübung einer Diktatur geht, ist deutlich spürbar. Dieses Buch lässt mich demütig und aufmerksam zurück.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erinnerungsbruchstücke

    Mittlerweile gibt es zahlreiche Romane, die sich mit Migrationserfahrungen in Deutschland befassen, was mich riesig freut. 'Der Erinnerungs-Fälscher' ist mit seinen 125 Seiten kein dickes, aber ein gewichtiges Buch, welches sich in die Seele webt. Klug und eindrücklich schildert Abbas Khider die Zerissenheit von Said Al-Wahid, der aus dem Irak flüchtete und seit knapp zwanzig Jahren in Deutschland lebt. Jetzt kehrt er zum Familienbesuch zurück, je näher er der Heimat kommt, umso mehr suchen ihn seine Erinnerungen heim. Khider schreibt klar - ohne Schnörkel, wechselt zwischen Erinnern und Reflexion.
  • Zum Bewerterprofil von Bianca Werner

    Bianca Werner

    Thalia Göttingen – Kauf Park

    Buchhändler*in

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    5/5

    09.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Nachricht vom Tod der Mutter...

    Die Nachricht vom Tod der Mutter führt Said in seine irakische Heimat, die er nach der Flucht nach Deutschland hinter sich gelassen hat. Die Reise wirft ihn gedanklich in eine Vergangenheit voller traumatisierender Erinnerungen, die für ihn mal mehr und mal weniger greifbar sind.

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