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Produktbild: Der Erinnerungsfälscher

Der Erinnerungsfälscher Roman

97

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

24.01.2022

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

128 (Printausgabe)

Dateigröße

1001 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446273375

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

24.01.2022

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

128 (Printausgabe)

Dateigröße

1001 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446273375

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  • Michael Malkemus

    5/5

    21.03.2022

    eBook (ePUB)

    Unglaublich intensiv und einfühlsam!

    Der Titel "Der Erinnerungsfälscher" ist ja mal eigentlich irreführend, Erinnerungsfälscher ist ja das eigene Gedächtnis, welches dann von der Realität überrascht wird, was wirklich wann und wie stattgefunden hatte. Was man einfach im Gedächtnis begraben oder selbst "verschüttet" hatte! So auch bei Said, welcher aus dem Irak floh und nun an die Stätten seiner Kindheit zurückkehrt. So richtig weiß er selbst nicht was ihn dort erwartet, seine Familie, welche er im Irak zurückgelassen hatte, die Nachbarn die Schule, seine ganze Kindheit. Ich hatte von Abbas Khider bereits die Ohrfeige gelesen und es ist echt spannend zu sehen, was man aus so einem banalen Akt, wie eben eine Ohrfeige, für einen spannenden und mitreißenden Roman schreiben kann und warum es eigentlich überhaupt zu der Ohrfeige kam! So hat mich auch "Der Erinnerungsfälscher" voll und ganz überzeugt. Eine spannende Reise in die Vergangenheit von Said, in seine Wurzeln, aber auch in die Wurzeln des Irak und seines Volkes.

  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    11.03.2022

    eBook (ePUB)

    Reise in die Vergangenheit

    Ich habe das Buch, in meinem kleinen Lieblingsbuchladen, eher durch Zufall erstöbert und das war ein echter Glücksfall. Als ich las um was es geht, war meine Neugierde vollends geweckt. Alleine das wundervoll gestaltete Cover fällt ins Auge, tolle auffällige Farben. Der Schreibstil hat mir außerordentlich gut gefallen und ich muss gestehen, das ich das Buch an einem Wochenende verschlungen habe. Was und wie der Autor seine Geschichte schreibt, ist fesselnd und aufregend. Ich konnte mich in sein Leben auch gut hineinfühlen, da meine Großeltern auch Flüchtlinge waren und mir immer mal wieder davon berichtet haben. Genauso wie mein Mann. Es ist interessant das auch mal von einer unbekannten Seite zu hören. Auch wenn alle Ereignisse in anderen Zeiten und Ländern spielen, eint sie doch dieser unbedingte Wille nach Freiheit und besserem Leben. Eine klare Leseempfehlung und volle Punktzahl.

  • Miro

    aus Wels

    5/5

    28.02.2022

    eBook (ePUB)

    Ein Blick zurück

    Said Al-Wahid bekommt einen Anruf seines Bruders, der ihn informiert, dass seine Mutter im Sterben liegt. Sofort nach einer Podiumsdiskussion macht er sich auf in seine Geburtsstadt Bagdad. Auf diesem Weg zurück schweifen seine Gedanken rückwärts zu seiner Flucht durch Länder und Jahre, bis zu seiner Ankunft in Deutschland. Endlich angekommen lernt er die Sprache, holt die Matura nach, beginnt ein Studium und wird immer wieder zurückgeworfen, weil er um seinen Aufenthaltstitel fürchten muss. Er erinnert auch seine zwei Besuche in Bagdad die teils verstörende Eindrücke hinterlassen haben. Dieses von Diktatur, Krieg und Bürgerkrieg gebeutelte Land kann er schnell nicht mehr Heimat nennen und seiner Familie dort wird er immer fremder. Der Autor geht mit diesem Buch der Frage nach, wie sehr wir unseren Erinnerungen trauen können. Malen wir manches schöner? Haben wir manches wirklich erlebt, oder wurde es uns nur erzählt? Machen wir Träume wirklich, oder verwandeln wir die Wirklichkeit in einen Traum, weil sie sonst nicht zu ertragen ist? In diesem kleinen Roman steckt eine tiefe Wahrheit, die sehr poetisch erzählt wird und ich denke, es steckt auch einiges Persönliche des Autors darin. Es wirkt wie ein vorsichtiger Blick in die Seele eines Menschen, der in wenigen Jahren mehr erlebt hat, als manch anderer in einem ganzen Leben. Dieser kleine Roman ist äußerst dicht und hat mich sehr berührt. Diese Fluchtgeschichte hat wieder traurige Aktualität bekommen. Ich hoffe, wir begegnen den Menschen, die demnächst zu uns kommen werden freundlicher, als es Said erlebt musste!

  • Bewertung

    5/5

    07.02.2022

    eBook (ePUB)

    Vergangenheit und Gegenwart

    Das Cover ist sehr schön und schlicht gestaltet. Der Schreibstil ist sehr angenehm und es fällt einem nicht schwer der Geschichte des Protagonisten zu folgen. Alles ist klar und eher sachlich geschrieben. Es handelt sich dabei um Said. Ein Iraker der nach Deutschland geflüchtet ist und dort ein neues Leben begonnen hat. Said reist zum ersten Mal zurück in die Heimat, da seine Mutter im Sterben liegt. Auf der Reise macht er sich viele Gedanken und immer wieder spielen Erinnerungen aus der Vergangenheit dabei eine Rolle. Thema ist sowohl die Flucht, als auch das Leben in Deutschland und auch die Vergangenheit. Vieles wurde von Said vergessen und er kann sich auch als er zu Hause ankommt an vieles nicht mehr erinnern. Verdrängen und vergessen ist manchmal besser als ständigen Schmerz zu erleben, das wird einem schnell klar, wenn man das Buch liest.

  • Bewertung

    aus Siegen

    5/5

    06.02.2022

    eBook (ePUB)

    Minenfelder im Gedächtnis

    Said Al-Wahid ist auf dem Rückweg von einer Lesung, als ihn die Nachricht erreicht, dass seine Mutter im Sterben liegt. Er hat sie lange nicht gesehen, da sie immer noch im Irak lebt, von wo Said vor der Diktatur geflohen ist und nun schon viele Jahre in Deutschland lebt. Er lebt in Berlin, zusammen mit seiner Lebensgefährtin Monica und dem kleinen Sohn Ilias. Said beschließt, sofort nach Bagdad zu fliegen, um keine Zeit zu versäumen, denn er möchte seine Mutter noch einmal sehen. Den deutschen Reisepass hat er immer dabei, er ist für ihn das wichtigste Dokument, denn es erleichtert sein Leben. Unterwegs hat er nun viel Zeit, sich emotional auf seine alte Heimat einzulassen, und damit kommen auch zahlreiche Erinnerungen auf. Viele seiner Erinnerungen sind negativ besetzt, denn in seiner Heimat sind schlimme Dinge passiert, auch innerhalb seiner Familie, ebenso auf der Flucht. Dies sind die Minenfelder in seinem Gedächtnis, die er nicht gern betreten möchte. Dazu gehört z.B. der sinnlose Tod seiner Schwester und ihrer Familie. Er bezeichnet sich selbst als Erinnerungsfälscher, denn er füllt leere Erinnerungsrahmen mit fiktiven Inhalten aus, bzw. weiß er nicht, ob sie Realität sind oder nicht, denn es gibt mehr als eine Variante dieser Erinnerungen, aber was ist authentisch? Ich denke, die erlittenen Traumata bringen ihn dazu, die Vergangenheit in einigen Bereichen zu verdrängen. Irgendwie scheint mir Said ein einsamer Mensch zu sein, der auf sich allein gestellt ist. Er hat zwar Kontakte, sogar eine eigene Familie, aber wichtige Entscheidungen trifft er allein. Und er ist auch oft allein, allein mit seinen Erinnerungen. Daher ist die Atmosphäre oft niederdrückend, was zum Inhalt des Buches passt. Der Schreibstil das Autors ist flüssig und gut verständlich. Er benutzt eine einfache Sprache, ohne Verschnörkelungen, was meiner Meinung nach aber gut zum Inhalt passt, denn auch das geschilderte Leben ist bescheiden und schmucklos. Teilweise hat man das Gefühl, biographische Züge zu erkennen, vielleicht auch nur auf der Gefühlsebene. Nach dem 'Palast der Miserablen' hat mich auch dieses Buch von Abbas Khider wieder sehr beeindruckt, und ich spreche eine eindeutige Leseempfehlung aus.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (97)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von P. Kurbach

    P. Kurbach

    Thalia Osnabrück

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.10.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Jetzt als Taschenbuch.

    Großartiger aktueller Roman von Abbas Khider. Eine bewegende Geschichte über einen Mann, der in seine alte Heimat reist, um sich von seiner Mutter zu verabschieden. Ein Roman auch über Flucht und Ankommen, politische Verfolgung und Überleben.
  • Zum Bewerterprofil von Anja Werner

    Anja Werner

    Thalia Leverkusen

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Heimweh an die Erinnerung

    Als junger Mann muss Abbas Khider sein Zuhause im Irak verlassen. Das neue Leben in Deutschland muss sich stückweise erarbeitet werden. Die Selbstverständlichkeit des Daseins wird durch Bürokratie erschwert und der Reisepass ist ein ständiger Begleiter noch nach Jahren. Khider erinnert und reflektiert, bereist die verlorene Heimat unter abenteuerlichen Umständen wenige Male und kann sein Heimweh doch nur anhand trügerischer Erinnerungen stillen. Ein schmales Buch, in dem so viel steckt....
  • Zum Bewerterprofil von Kerstin Jagsteit

    Kerstin Jagsteit

    Thalia Hilden

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gerade die knappe und klare Sprache...

    Gerade die knappe und klare Sprache macht diesen Roman so eindrucksvoll. Das Gefühl, "wie eine Feder im Wind" zu sein, egal ob es um deutsche Bürokratie oder Machtausübung einer Diktatur geht, ist deutlich spürbar. Dieses Buch lässt mich demütig und aufmerksam zurück.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erinnerungsbruchstücke

    Mittlerweile gibt es zahlreiche Romane, die sich mit Migrationserfahrungen in Deutschland befassen, was mich riesig freut. 'Der Erinnerungs-Fälscher' ist mit seinen 125 Seiten kein dickes, aber ein gewichtiges Buch, welches sich in die Seele webt. Klug und eindrücklich schildert Abbas Khider die Zerissenheit von Said Al-Wahid, der aus dem Irak flüchtete und seit knapp zwanzig Jahren in Deutschland lebt. Jetzt kehrt er zum Familienbesuch zurück, je näher er der Heimat kommt, umso mehr suchen ihn seine Erinnerungen heim. Khider schreibt klar - ohne Schnörkel, wechselt zwischen Erinnern und Reflexion.
  • Zum Bewerterprofil von Bianca Werner

    Bianca Werner

    Thalia Göttingen – Kauf Park

    Buchhändler*in

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    5/5

    09.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Nachricht vom Tod der Mutter...

    Die Nachricht vom Tod der Mutter führt Said in seine irakische Heimat, die er nach der Flucht nach Deutschland hinter sich gelassen hat. Die Reise wirft ihn gedanklich in eine Vergangenheit voller traumatisierender Erinnerungen, die für ihn mal mehr und mal weniger greifbar sind.

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