Bill ist der Einzige, der den Untergang der Jacht vor der Küste Marokkos überlebt. Allein in einem kleinen Boot, rettet er Aya, ein Berbermädchen, die in denselben Sturm geraten ist. Viele Wochen treiben die beiden verloren auf dem Meer, der unerbittlichen Sonne ausgeliefert. Nur die Nächte, in denen Aya – wie Scheherazade - Geschichten aus 1001 Nacht erzählt, können ihnen noch Hoffnung geben. Irgendwann stranden sie auf einer kleinen Insel, wo eine ganz andere Gefahr lauert ... Ein gnadenlos spannender Roman, der tief eintaucht in die Schönheit und den Schrecken des Meeres.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Chris Vicks erste Veröffentlichung in deutscher Sprache verbindet auf sehr unaufgeregte Weise Robinson Crusoe'sche Elemente mit dem Thema kultureller Vielfalt zu einer exotischen Erzählung auch über die Macht von Geschichten. Diese abstrakten Elemente macht er an der Geschichte zweier 15 Jahre alter Jugendlicher fest, deren Schicksale durch ein Schiffsunglück kreuzen. Ihre unterschiedlichen kulturellen Hintergründe erweisen sich bei dem anschließenden Überlebenskampf als entscheidende Vorteile, die sich kreativ ergänzen.
... ein überhaupt nicht profanes und sehr literarisches Jugendbuch!
nil_liest
aus Frankfurt
5/5
05.05.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ausweglose Situation Bill ist…
Ausweglose Situation Bill ist ein britischer 15jähriger Junge, der lieber rechnet und knifflige Aufgaben löst als sich im Freien zu bewegen. Seine Eltern machen ihm den Vorschlag einen Segeltörn mit 6 anderen Jungs vor den Kanaren zu unternehmen mit einem erfahrenen Seemann. Das Boot gerät in einen Sturm und auf dramatische Weise ist Bill am Ende alleine in einem Beiboot mitten auf dem Ozean irgendwo zwischen den Kanaren und Marokko. Nach einigen Tagen fischt er ein Mädchen, Aya, aus dem Wasser, die im selben Sturm Schiffbruch erlitt. Die beiden kämpfen gemeinsam ums Überleben, bauen sich gegenseitig auf, geben sich halten, motivieren einander und helfen einander nicht dem Wahnsinn zu verfallen. Eine schiere Ewigkeit sind die beiden dort in ihrem Boot Tanirt unterwegs. Wochenlang und es passiert dramatisches. Chris Vick erzählt diese Geschichte eindringlich. Es ist so real, dass ich das Gefühl hatte, es könnte sich so ereignet haben. Dieses Zusammenspiel der beiden Jugendlichen und der rauen See mit sengender Sonne, es war selbst beim Lesen manches Mal nicht auszuhalten. Wirklich spannend geschrieben und die Art der Kommunikation zwischen dem Berbermädchen und dem Engländer wurde gut beschrieben, verstanden sie einander zu Beginn nur kaum. Berührend sind die Passagen in denen Aya Bill die Geschichten aus 1001 Nacht erzählt um ihn gedanklich zu beschäftigen. „Die Welt in dem Boot und die Welt nach dem Boot gehören nicht in dasselbe Universum.“ Dieses Buch zeigt was eine extreme Situation mit einem Menschen macht und ihn auf brutale Weise aus seinem Leben reißen kann. Es bleibt nichts wie es war. ‚Allein auf dem Meer‘ wurde von Wieland Freund und Andrea Wandel aus dem Englischen hervorragend übertragen. Dieses Buch ist vom Verlag ab 12 Jahren empfohlen, das passt. Ist es doch wirklich ein sehr aufwühlendes Buch, dass zwar fesselt, aber auch diesen erlebten Horror so echt beschreibt. Fazit: Ein sehr guter Jugendroman, den ich sehr empfehle. Ist es doch manches Mal schwierig die richtige Lektüre zu finden für Kinder ab 12 Jahren.
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aus RheinMain Gebiet
5/5
05.05.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ausweglose Situation
Bill ist ein britischer 15jähriger Junge, der lieber rechnet und knifflige Aufgaben löst als sich im Freien zu bewegen. Seine Eltern machen ihm den Vorschlag einen Segeltörn mit 6 anderen Jungs vor den Kanaren zu unternehmen mit einem erfahrenen Seemann. Das Boot gerät in einen Sturm und auf dramatische Weise ist Bill am Ende alleine in einem Beiboot mitten auf dem Ozean irgendwo zwischen den Kanaren und Marokko. Nach einigen Tagen fischt er ein Mädchen, Aya, aus dem Wasser, die im selben Sturm Schiffbruch erlitt. Die beiden kämpfen gemeinsam ums Überleben, bauen sich gegenseitig auf, geben sich halten, motivieren einander und helfen einander nicht dem Wahnsinn zu verfallen. Eine schiere Ewigkeit sind die beiden dort in ihrem Boot Tanirt unterwegs. Wochenlang und es passiert dramatisches.
Chris Vick erzählt diese Geschichte eindringlich. Es ist so real, dass ich das Gefühl hatte, es könnte sich so ereignet haben. Dieses Zusammenspiel der beiden Jugendlichen und der rauen See mit sengender Sonne, es war selbst beim Lesen manches Mal nicht auszuhalten. Wirklich spannend geschrieben und die Art der Kommunikation zwischen dem Berbermädchen und dem Engländer wurde gut beschrieben, verstanden sie einander zu Beginn nur kaum. Berührend sind die Passagen in denen Aya Bill die Geschichten aus 1001 Nacht erzählt um ihn gedanklich zu beschäftigen.
„Die Welt in dem Boot und die Welt nach dem Boot gehören nicht in dasselbe Universum.“ Dieses Buch zeigt was eine extreme Situation mit einem Menschen macht und ihn auf brutale Weise aus seinem Leben reißen kann. Es bleibt nichts wie es war.
‚Allein auf dem Meer‘ wurde von Wieland Freund und Andrea Wandel aus dem Englischen hervorragend übertragen.
Dieses Buch ist vom Verlag ab 12 Jahren empfohlen, das passt. Ist es doch wirklich ein sehr aufwühlendes Buch, dass zwar fesselt, aber auch diesen erlebten Horror so echt beschreibt.
Fazit: Ein sehr guter Jugendroman, den ich sehr empfehle. Ist es doch manches Mal schwierig die richtige Lektüre zu finden für Kinder ab 12 Jahren.
lesenmitausblick
5/5
22.04.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Grandios spannender Überlebenskampf
„Allein auf dem Meer“ ist ein Buch, das mich mit voller Wucht erwischt hat. Wie die meterhohen Wellen des Orkans, in den der fünfzehnjährige Bill vor der Küste Marokkos gerät. Das Buch hat mich den Überlebenskampf der beiden Hauptcharaktere Bill und Aya so intensiv miterleben lassen, dass ich die Spannung mit jeder Faser meines Körpers gespürt habe.
Ich nehme es am Besten gleich vorweg: „Allein auf dem Meer“ ist eines der großartigsten Bücher, die ich je gelesen habe. Von der ersten bis zur letzten Seite wahnsinnig spannend. Eine emotionale Achterbahnfahrt, die tief unter die Haut geht und bewusst macht, wie kostbar unser Leben ist, jede einzelne Minute davon. All die Selbstverständlichkeiten, mit denen wir leben, können von jetzt auf gleich verschwinden.
Für den Autor Chris Vick ist es seine erste Veröffentlichung in deutscher Sprache. Sein Roman ist in England für den CILIP Carnegie Prize nominiert. „Allein auf dem Meer“ wurde von Wieland Freund und Andrea Wandel übersetzt und ist im Beltz & Gelberg Verlag erschienen. Der englische Originaltitel des Buches lautet übrigens „Girl. Boy. Sea“ und spricht eigentlich schon Bände.
Bill, aus dessen Sicht die Geschichte geschrieben ist, stammt aus England und sollte einfach mal in den Ferien raus und bei einem Segeltörn Abenteuer erleben. Von der ersten Seite an werden wir ins Geschehen geworfen, wir sind mit Bill auf dem Segelschiff und werden direkt mit aufkommenden Sturmböen im Norden konfrontiert. Spätestens als Bills Rettungsweste über Bord geht wird klar, dass der Spaß vorbei ist. Der Überlebenskampf beginnt. Bill verliert seine Crew und findet sich allein auf dem Meer in einem kleinen Beiboot wieder:
„Dies ist kein Ort. Dies ist Nirgendwo. Ich bin allein, in einem Ruderboot auf dem Atlantik. Ich bin 15. Ob ich noch 16 werde, weiß ich nicht.“(zit. S. 18)
Nach drei Tagen völliger Einsamkeit entdeckt er das Mädchen Aya, ein Ding in Fetzen, auf einer Tonne treibend, mehr tot als lebendig. Er zieht sie in sein Boot. Fakt ist, dass die Zeit, in der sie ohne Rettung überleben können, sich nun verkürzt. Doch für Bill ist Aya wichtiger in diesem großen Garnichts…
Aya stammt aus einer anderen Kultur, Sprachbarrieren und Welten treffen in dem winzigen Boot aufeinander. Die Schönheit des Meeres weicht seiner unendlichen Weite und Tiefe. Die ständige Gegenwart des Nichts unter, die gnadenlos brennende Sonne über ihnen, nagender Hunger, verzehrender Durst sind beim Lesen schon fast spürbar.
Ich möchte inhaltlich gar nicht mehr verraten, denn ich möchte niemandem die gnadenlose Spannung nehmen. Die Geschichte ist sehr vielschichtig.
„Allein auf dem Meer“ ist ein beklemmender Überlebenskampf, voller Tiefgang, fast schon philosophisch, der den Blick auf das Leben schärft, auf das was wichtig ist. Bemerkenswert ist der starke Überlebenswille von Bill, aber auch die Sicht von Aya auf die Dinge. Sie entstammt dem Stamm der Berber und nicht nur einmal helfen ihre Geschichten aus Tausendundeiner Nacht nicht aufzugeben. Dem Tode näher als dem Leben bleibt die Frage, ob sie es schaffen werden…
Ich habe das Buch meinem Sohn vorgelesen und kämpfte immer wieder mit Tränen und wegbrechender Stimme. Emotional sehr herausfordernd, ist dieses Buch dennoch absolut empfehlenswert. Ich lege es euch sehr ans Herz. Bisher das Highlight dieses Jahr für mich!
Bewertung
5/5
19.04.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Abenteuer auf dem Meer
Bill macht einen Segeltörn mit anderen Jugendlichen vor der Küste Afrikas. Aya, ein Berbermädchen flieht übers Meer vor einem Warlord und seinen Männern. Ein Orkan lässt beide schiffbrüchig werden. Durch Zufalltreffen sie aufeinander und versuchen gemeinsam zu überleben. Diese zu Herzen gehende Geschichte ist packend, spannend, brutal und zugleich wunderschön erzählt. Wie alles ausgeht? - Lest selbst!
Für mich eines der schönsten Kinderbücher seit Jahren.
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5/5
31.01.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
"Girl.Boy.Sea" - der englische Titel trifft den Ton
Ein realistischer Abenteuerroman für Teenager, dessen Ich-Erzähler, aber auch seine spätere Überlebens-Gefährtin Aya, einem ans Herz wachsen und man zwischendurch fast an den Fingernägeln knabbern möchte, um die erzeugte Spannung abzubauen.
Bills Segeltörn mit Kumpeln im Mittelmeer geht in einem Sturm katastrophal aus,
er findet sich in einem Ruderboot quasi im Nirgendwo treibend wieder,
mit wenig Wasser + Nahrung und vor allem alleine...
Als er das Berbermädchen Aya von einer von einer im Meer treibenden Tonne rettet, sind sie nun zu zweit viele Tage dem Unbill von Hitze, Hunger und Durst ausgeliefert -
erst, als sie an einer winzigen Insel stranden, könnte es sich zum Besseren wenden, aber...
Den Rest sollten Sie selber lesen oder als Klassen(Vorlese)Lektüre ab 12J.ins Auge fassen - die Story
hat Wumms, Atmosphäre und Identifikationspotential satt - ein packendes Buch!
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5/5
02.03.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Überlebenskampf
Dieses Buch hat mich ab der 1. Seite gepackt. Bill und Aya sind schiffbrüchig und durchleben eine unglaublich gefährliche Odyssee. Die Angst und das gnadenlose Meer schweißen die beiden zusammen, aber dennoch wird die Hoffnungslosigkeit immer größer, je länger die beiden kein Land oder Rettung in Sicht haben.
Was Zusammenhalt bedeutet, lernt die Leser*in in dieser großartigen Geschichte! Unbedingt lesen!
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5/5
25.02.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Unglaublich spannender Abenteuerroman,...
Unglaublich spannender Abenteuerroman, der an Klassiker wie Robinson Crusoe oder Moby Dick erinnert. Survival gepaart mit großen Themen wie Hoffnung und Zusammenhalt. Mit gutem Ausgang, aber wie bei jeder guten Geschichte: wir wollen ein Happy End, aber es bleiben Fragen.
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5/5
23.02.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Zwei Schicksale, ein Boot und...
Zwei Schicksale, ein Boot und das Meer, verbunden durch einen Sturm, der Grenzen zum Einsturz bringt.
Chris Vick hat mit seinem Buch eine durchweg berührende Geschichte geschaffen und eine der größten Hürden des Schreibens mit Bravour gemeistert: das Ende.
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5/5
14.02.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Spannung pur
Mehr Abenteuer geht nicht - Bill, ein Junge aus England, und Aya, ein Berber-Mädchen, treffen auf offener See aufeinander - unter dramatischsten Umständen. Sprachlich und kulturell prallen Welten aufeinander, aber die beiden überwinden die Hürden und sind füreinander da - beim packenden Kampf ums nackte Überleben. Beim Lesen kann man tief in die Story eintauchen, ist mittendrin und kann das Buch kaum aus der Hand legen. Ein richtig tolles Jugendbuch für alle Mädchen und Jungen zwischen 11 und 16 Jahren!
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